Leuchtband mit 5 High Flux LED Accu aufladbar

Haben Sie produktspezifische Fragen ?

Moderator: T.Hoffmann

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dagobertl
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Fr, 06.11.09, 20:07

Hallo ich bin Dagobertl und neu hier.
Ich hatte im Alter von 10 Jahren sehr viel mit LED`s gespielt, aber leider fast alles wieder vergessen.

So, hier mein Vorhaben:

Ich möchte eine LED Kette mit High-Flux-Led`s bauen, die mit Accu betrieben wird.
Die LED sind von SEOUL ( Typ HT320 grün) und haben 4,0V / 40mA bzw. ( Typ HB320 blau) 3,8V / 40mA und (HR320 rot) 2,8V / 70 mA.

Und hier kommt ihr ins Spiel:
Ich benötige dringend Hilfe bei der errechnung der Wiederstände und einen vernünftigen Schaltplan, den ich möchte die LED`s nicht zerschießen (2 oder 3 AAA Accu`s mit 1,2 V).

Es kommen immer 5 blaue, 5 grüne, 5 rote LED`s an eine Lichterkette mit jeweils seperatem Accu.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, mein Projekt zu verwirklichen.

Danke im Voraus euer Dagobertl
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Fr, 06.11.09, 21:40

Erstmal: die von Dir genannten Spannungen scheinen mir die möglichen Maximalwerte zu sein, die meisten weißen, blauen und (bei ultrahellen auch die grünen) LEDs haben ca. 3,0 bis 3,3 Volt, selten mal bis zu 3,6V und rote ca. 2,0 Volt.

Da man aber bei LEDs den Strom und nicht die Spannung begrenzen muss (die Spannung an ihr begrenzt sich die LED dann aufgrund des begrenzten Strom ganz allein), ist diese sog. Vorwärtsspannung auch erstmal nicht so wichtig.

Man rechnet:
Betriebsspannung minus LED-Spannung(en) [bei Reihenschaltung]. Die Spannung, die dann übrig bleibt teilt man durch den gewünschten LED-Strom:

z.B. 3 LED mit je 3 V in Reihe an 12 V ---> es bleiben 3 Volt übrig, nehmen wir an, die LED braucht 20 mA, also 0,02A, dann ergibt sich: (12V-(3*3V))/0,02A=150 Ohm bzw. 3V/0,02A=150 Ohm
dagobertl
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Sa, 07.11.09, 08:46

Danke für die Berechnung, aber ich habe nur 2 oder 3 akku`s mit je 1,2 V und nicht 12 V.
Ist dann nicht eine paralellschaltung mit je einem Wiederstand vor den einzelnen LED`s sinnvoller?
Und wie berechnet man dann den Wiederstand?
Die LED sind vom Electro Conrad Katalog Seite 1073 Art.Nr. Blau 175275-42.
Ich würde mich über einen Vorschlag von euch freuen.
Und das mit dem Schaltplan bezügl. Accuaufladen ist für mich immer noch ein großes Fragezeichen.
Der Dagobertl
Abaddon
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So, 08.11.09, 18:54

hallo!
ich bin ebenfalls neuling und habe ein sehr ähnlichen plan, deshalb schließe ich mich hier einfach mal an:

DER PLAN:
eine led "kette" aus 10-20 grünen leds an batterien angeschlossen mit simplem kippschalter für an/aus
DIE AUßRÜSTUNG:
- grüne leds mit betriebsspg. von ideal: 3,2 und max.: 3,4 volt sowie betriebsstrom: 20mA
- Akkus mit standartmäßig 1,2V
(ist die stromstärke der akkus, die von 800 bis 2500 mAh reicht zu beachten? und was zum teufel bedeutet
das "h" überhaupt?)
DIE FRAGE:
wie schon erwähnt haben batterien normalerweise 1,2v d.h. auf jeden fall eine parallelschaltung.
mit der formel ergibt ein led im stromfluss von 2 batterien:
(2x 1,2v - 3,2v)/0.02A = -40 Ohm ^^ heißt das ich muss mindestens 3 batterien nehmen um überhaupt genug
spannung zu haben?
-> folglich (3x 1,2v - 3,2v)/0,02A = 20 Ohm was bedeuten würde das vor jedes led ein wiederstand von nur
20 Ohm müsste? ... falls man die spannung einfach so addieren kann.
Kunibert93
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So, 08.11.09, 19:48

Hi
(ist die stromstärke der akkus, die von 800 bis 2500 mAh reicht zu beachten? und was zum teufel bedeutet
das "h" überhaupt?)
mAh ist der Strom, der in der Batterie gespeichert ist. Also die Kapazität, die hat aber nichts mit der Spannung zu tun.
Bei 3Batterien in Reihe benöltigt man mindestens 20 Ohm, der nächstgrößte Widerstand wäre 22 Ohm. Der Widerstand kommt vor jede LED.

Jetzt kann man mit der Kapazitätsangabe ausrechenen, wie lange die LEDs theoretisch Leuchten würden.
Dafür rechnet man den benötigten Strom aus.
Also 20LED*20mA. Heraus kommt eine Gesamtleistung von 400mA
Somit errechnet sich bei einer Kapazität von 2400mAh eine Leuchtdauer von 2400mA/h/400mA= 6Stunden.
Zuletzt geändert von Kunibert93 am Mo, 09.11.09, 14:05, insgesamt 1-mal geändert.
Borax
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So, 08.11.09, 23:38

Akkus mit standartmäßig 1,2V
Ja, aber voll aufgeladen frisch aus dem Ladegerät sind es auch gerne 1.4V!
Also 3x1.4V=4.2V; 4.2v-3.2V (LED) = 1V; bei 0.02A => 50 Ohm. Weil die Akkus aber nur sehr kurz diese Spannung abgeben, reichen IMHO auch 33 Ohm (mit 47Ohm bist Du dann schon auf der sicheren Seite). 22 Ohm sind aber bestimmt zu wenig.
Kunibert93
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Mo, 09.11.09, 10:03

Ich habe auch Zahlreiche Schaltung, wo nur der kleinst mögliche Widerstand vor ist und es sind noch keine LEDs ausgefallen.
Abaddon
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Mo, 09.11.09, 13:10

aber ist es nich auch ärgerlich wenn man zu große wiederstände anbringt?
theoretisch hab ich noch 10 stück mit 470 Ohm ^^ (für ursprünglich an die normale 12v steckdose)
was würde da passieren :D ?
also da ich die led`s ja nicht kaputt machen will würde ich dann denk ich 33ohm nehmen (sicherheitshalber)
noch eine frage:
da die led´s zum teil mit plastik in berührung kommen könnten wäre interessant zu wissen wie warm sie werden können bei einer Intensität von 12.000 mcd ... kommt das auch auf die brenndauer an oder werden leds recht schnell warm?
Kunibert93
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Mo, 09.11.09, 14:05

aber ist es nich auch ärgerlich wenn man zu große wiederstände anbringt?
Naja, die LEDs werden bei größeren Widerständen nur ein wenig dunkler.
Bei 470 Ohm sieht man warscheinlich schon einen Unterschied.
Man kann den fließenden Strom bei 470 Ohm nur durch Zeichnen bestimmen. Habe das mal für eine ähnliche grüne LED gezeichnet.
Es würden nur noch 4-5mA fließen, also wesentlich zu wenig. 33 Ohm sind schon OK


Die LEDs bleiben kalt. Darum muss man sich keine sorgen machen.
Abaddon
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Mo, 09.11.09, 14:07

NICE!
na dann an der stelle erstmal vielen dank an alle helfer^^
vll melde ich mich nochmal...
Abaddon
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Do, 19.11.09, 15:39

wunderbar!
das ganze hat einwandfrei funktioniert (und tuts noch immer^^)

daher nochmals herzlichen dank an alle helfer und tipps-geber!
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