Fragen zur NE555 Dimmer Schaltung

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Moderator: T.Hoffmann

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CadCad
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Do, 01.01.15, 22:30

hey leute

ich les recht häufig hier mit und hole mir so infos die ich brauche.

da ich nun in näherer zeit mein neues projekt angehen will , ersuche ich nun direkt hilfe.

ich denke mal diese dimmer schaltung sollte bekannt sein :
Bild

diese schaltung soll grundlage für mein projekt sein , allerdings mit einem "kleinen" mod :lol:

ich möchte diese schaltung nutzen um ~50 LEDs (20mA LEDs) in meinem projekt zu dimmen.
die einstellung der dimmung soll aber nicht mehr über das poti erfolgen , sondern einen festen wert haben (~50%) ...

wie muss ich die reihe R1, P1 und C1 (?) auswählen, damit ~50% dimmung entsteht ?


nebei noch ein paar allgemeine fragen zu dieser schaltung

ist diese schaltung bei schwankender Vsup (10-15V dc) nutzbar ?
welcher NPN transistor wäre für die last ratsam ?
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Achim H
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Fr, 02.01.15, 01:43

Der Sinn eines Dimmers ist, Leds zu dimmen. Wenn Du die Leds nicht dimmen möchtest, dann brauchst Du auch keinen Dimmer.
CadCad
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Fr, 02.01.15, 10:21

die sollen doch gedimmt werden auf 50% helligkeit ...
ohne dass dabei groß hitze verbraten wird :(

hab daher angenommen hier geht man auf die probleme ein ohne alles zu hinterfragen :?
deswegehn hab ich nur den problemteil eingestellt ...

aber gut , diese schaltung ist nur ein TEIL des projekts.
über andere strompfade bekommen die Leds zb. volle spannung , weswegen die eben 100% helligkeit haben.
(oder eben mal blinken , faden , ect.)

die LEDs werdne auch alle einzeln + vorwiderstand parralell an den ausgang gehangen.
(falls das für den NPN relevant ist)
K Mader
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Fr, 02.01.15, 10:28

Erhöhe doch einfach den Vorwiderstand - wo ist denn da das Problem?

Halber Strom bei gleicher Spannung gleich halbe Leistung.
Somit (ca.) halbe Helligkeit und halbe Wärmeentwicklung.

Das ist doch, was du brauchst, oder sehe ich das falsch?

Deine NE555-Schaltung ist bei schwankender Spannung nur bedingt nutzbar.
Die Dimmung würde gleich bleiben, aber die Helligkeit erhöht sich, da bei höherer Spannung mehr Spannung für den Widerstand verfügbar ist und somit mehr Strom fließt.

Soll die Helligkeit konstant bleiben bei schwankender Spannung, brauchst du eine Konstantstromquelle.
(Günstigste Lösung: eine 2-Transistor-KSQ)
Borax
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Fr, 02.01.15, 12:27

aber gut , diese schaltung ist nur ein TEIL des projekts.
über andere strompfade bekommen die Leds zb. volle spannung , weswegen die eben 100% helligkeit haben.
Vielleicht solltest Du uns etwas mehr über das 'ganze' Projekt sagen, dann bekommst Du auch sinnvollere Antworten. Aber ok, ich muss es ja nicht verstehen (andere Strompfade lassen sich nicht immer sinnvoll damit kombinieren). 50% bekommst Du wenn die beiden (Teil-)Widerstände des Potis gleich sind. Hier ist eine ähnliche Schaltung, die auch schon eine 2-Transistor-KSQ integriert hat und damit für schwankender Spannung geeignet ist:
viewtopic.php?f=35&t=4512&hilit=ne555&start=25
Der Mosfet verträgt einige Ampere und kann somit locker Deine 20mA LEDs steuern. Weiteres zur 2-Transistor-KSQ (um den passenden Strom für Deine LEDs auszurechnen) findest Du hier: viewtopic.php?f=31&t=7920
CadCad
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Fr, 02.01.15, 13:47

Borax hat geschrieben:50% bekommst Du wenn die beiden (Teil-)Widerstände des Potis gleich sind.
hmm hätte jetzt nicht gedacht dass die schaltung sich so "einfach" bzw. linear verhält.
wäre aber i mzweifel auch meine erste erprobung gewesen :mrgreen:
CadCad
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Sa, 20.06.15, 10:00

so lange war hier ja ruhe und auch keine weiteren info kamen dazu bzw. tipps von euch.

da nun mein urlaub langsam näher rückt , und somit die umsetzung meinen projekts , wollte ich das ganze nochmal auffrischen und eure meinungen mir anhören :mrgreen:
ansich wollt ic hdas schon fertig haben aber es gab eine unschöne verzögerung , weswegen ich das jetzt erst machen kann.
aber gut , so kam auch gleich noch ne kleinigkeit dazu , welche ich erst nicht gesehn hab...

hier erstmal mein aktueller plan:
Bild

wie zu sehen ist , soll dieser Teil der Schaltung die LEDs auf ~50% abdimmen , leichte helligkeitsschwankungen durch die Vsup sind dabei unerheblich :wink:
dazu kommt , was ich anfags vergessen hatte , eine Resetspannung die diese Dimmung abschalten soll , solange die anliegt.

1 . Funktioniert dies so mit meiner Vorschaltung des 555 , da ja das Poti entfallen ist ?
Oder wie müsste die Vorschaltung ausschauen ?

2. Für die Reset Beschaltung möchte ich gern von euch Ratschläge zu T2 und RR, oder kann ich dort jeden Transistor wählen ?
Als RR Wert hätte ich jetzt ~10k Ohm angesetzt um den Strom/Verlust gering zu halten.
Borax
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Sa, 20.06.15, 16:06

Die Reset Beschaltung wäre ok, wenn der Transistor noch einen Basis-Vorwiderstand (z.B. 22K) bekommt. Ansonsten ist der mit 12V an der Basis sofort hin. Sollte mit jedem üblichen NPN Transistor gehen (z.B. BC337, BC546 o.ä.).
dazu kommt , was ich anfags vergessen hatte , eine Resetspannung die diese Dimmung abschalten soll , solange die anliegt.
Was soll dann passieren? Output=0 oder Output=100%? Im Moment geht Output=0...
leichte helligkeitsschwankungen durch die Vsup sind dabei unerheblich
Soll da jetzt wirklich nur eine LED + Vorwiderstand angeschlossen werden? In diesem Fall wären es tatsächlich nur 'leichte helligkeitsschwankungen' aber dafür massive Stromverschwendung. Wenn Du aber (was eigentlich sinnvoll wäre) 2 oder 3 LEDs in Reihe mit einem Vorwiderstand verschaltet, dann sind es massive helligkeitsschwankungen (bei 10V und 3 LEDs in Reihe vmtl. nur noch glimmen, weil Du den Vorwiderstand ja auf die 15V auslegen musst). Ich würde eher mit einem LDO-Spannungsregler für stabile Verhältnisse sorgen. Z.B. mit so einem: http://www.reichelt.de/LM-1117-IT-ADJ/3 ... CLE=109329 (max. 0.8A). Wenn die Eingangsspannung wirklich bis 10V runter geht, alles auf 9V auslegen. Die Beschaltung des NE555 passt nicht zu der von mir verlinkten Schaltung. Nimm doch einfach die: viewtopic.php?p=129448#p129448 Ich hab jetzt keine Lust 'Deine' nachzuprüfen. Statt dem 100K Poti einfach zwei 47K Widerstände, deren Mitte an den OUT pin des NE555 geht.
CadCad
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Sa, 20.06.15, 19:58

Borax hat geschrieben:
Soll da jetzt wirklich nur eine LED + Vorwiderstand angeschlossen werden? In diesem Fall wären es tatsächlich nur 'leichte helligkeitsschwankungen' aber dafür massive Stromverschwendung. Wenn Du aber (was eigentlich sinnvoll wäre) 2 oder 3 LEDs in Reihe mit einem Vorwiderstand verschaltet, dann sind es massive helligkeitsschwankungen (bei 10V und 3 LEDs in Reihe vmtl. nur noch glimmen, weil Du den Vorwiderstand ja auf die 15V auslegen musst)...
ja richtig , es soll jeweils nur eine LED + vorwiderstand angesteuert werden pro pfad.
ich möcht dadurch einerseits nen ausfall mehrerer zeitgleich vermeiden und andererseits weis ich net wie sich die LEDs in Reihe verhalten werden , da es DUO-LEDs mit gemeinsamer Anode aber verschiedener farbkombos sind :shock:

bei der schaltung hat sich nen kleiner fehler reingeschlichen...
hier mal die neue , mit dem verbesserungsvorschlag
Bild

gefunden hatte ich das schaltschema zb. hier :
http://www.elektronik-kompendium.de/sit ... 310131.htm
Borax hat geschrieben:
Was soll dann passieren? Output=0 oder Output=100%? Im Moment geht Output=0...
mit dem Reset soll OUT = 0 sein


was mir grad noch auffällt, warum werden eigendlich bei viele schaltungen 47kOhm Widerstände verwendet ?
nur um den Ladestrom gering zu halten?!?
Borax
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Sa, 20.06.15, 21:42

Ja. Und damit die Zeitkonstante (auch mit kleiner Kapazität) in einem vernünftigen Bereich liegt.
Hier mein Vorschlag:
NE555_PWM_Reset1.png
PWM Frequenz rund 250 Hz mit genau 50% duty, Reset => Output=0;
Trotzdem würde ich dafür sorgen, dass die Spannung konstant bleibt. In diesem Fall (duo LEDs) mit einem Schaltregler für 5V...
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