Analoge Farb/Helligkeitsansteuerung für LEDs - WIE?

Fragen zu Schaltungen, Elektronik, Elektrik usw.

Moderator: T.Hoffmann

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LTD
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Registriert: Mo, 01.06.09, 10:02

Mo, 01.06.09, 10:15

Hallo!

Ich bin auf meiner Suche gerade über euer Forum gestolpert und denke, ihr könnt mir helfen. Ich möchte für ein Modellauto einen Xenon-Brenner Anlauf simulieren, das heißt den Start (kurzer weißer Lichtblitz), die Anlaufphase (von dunkel Violettblau bis hin zu Weiß) sowie die Laufphase (rein Weiß). Ich habe versucht mich ein wenig schlau zu machen, aber die Lösungsansätze die ich gefunden habe, sind für mich ein wenig undurchschaubar. So sind PIC und µC nur Digital steuerbar, USB-ICs kaum zu programmieren und das geht so weiter. Verwenden möchte ich auf wenn möglich dreifarb-LEDs und ein HighPower-Led.

Ein guter Plan der mir vorgeschlagen wurde: Leuchtintensität der jeweiligen Farbe als Frequenzgang in einem Soundfile abspeichern und in der Schaltung als Stromsteuerung nutzen. Wie man das umsetzt, entzieht sich dann wieder meinen Kentnissen =).

Gibt es vielleicht schon vorgefertigte Module, oder kann man eine solche Schaltung halbwegs einfach erstellen? Und wie steuert man soetwas am einfachsten - direkt vom Rechner aus, oder per Firmware?

Danke für eure Hilfe!
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Sailor
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Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
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Mo, 01.06.09, 21:37

Zunächst einmal herzlich Willkommen im Forum!

Da sehe ich eine Atmega-Anwendung als sinnvoll an, weil die Schritte programmierbar und daher bei Bedarf leicht änderbar sind.

Zum Atmega gibt es schon einige Beiträge im Forum als interessante Lektüre bis einer unserer Spezialisten direkt auf Deine Frage eingeht!
Borax
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Registriert: Mo, 10.09.07, 16:28

Di, 02.06.09, 08:56

Ich würde auch für einen µP (ob jetzt Atmel oder PIC ist eher nebensächlich) plädieren. Allerdings hab ich einiges noch nicht verstanden...
So sind PIC und µC nur Digital steuerbar
Und? Wieso muss das analog sein? Farb/Helligkeitsansteuerung für LEDs wird fast ausschließlich per PWM (also 'digital') realisiert.
wenn möglich dreifarb-LEDs und ein HighPower-Led.
Wegen 'Platzangebot'/mechanischem Aufbau oder warum? Ich würde ein HighPower-RGB-Led vorschlagen.
Und wie steuert man so etwas am einfachsten - direkt vom Rechner aus, oder per Firmware?
Soll die Steuerung immer am PC hängen oder auch unabhängig funktionieren? Muss die Farb/Helligkeitsansteuerung oft geändert werden, oder nur 'bis es passt' und dann kann es so bleiben?
Ein guter Plan der mir vorgeschlagen wurde: Leuchtintensität der jeweiligen Farbe als Frequenzgang in einem Soundfile abspeichern und in der Schaltung als Stromsteuerung nutzen.
Wieso denn sooo umständlich??? Ich die 'Abfolge' der Leuchtintensität so kompliziert? Oder ist das die bisher einzige Idee eine komplexe Folge von Leuchtintensitäten am PC 'abzubilden'? Könntest Du vielleicht ein Video verlinken, wo man sich so was mal anschauen kann?
Wenn das Projekt mit Atmega + Basic per PWM realisiert werden soll, bin ich gerne behilflich (Schaltplan + ggf. Programmcode), aber obige Punkt sollten erst mal geklärt werden.
Ragnar Roeck
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Di, 02.06.09, 13:26

Analog wohl deshalb, weil man sich dann nicht mit eimen µC herumschlagen muss. Das mit dem Soundfile halte ich für einen möglichen, aber nicht sonderlich praktikabeln Ansatz, da man dort eh schon digital arbeitet kann man die Funktionen auch gleich berechnen lassen.

Pseudocode:

Ausschalten:
Setze PWM Ausgänge für R G B auf Null.
Beende Programm

Anschalten:
Wenn eingeschaltet setze PWM Ausgänge R G B, auf max.
Warte 500mS (das ist der Blitz für eine halbe Sekunde)
Zähle G hoch von 0 bis max. (0 ist sehr violett, man kann hier vielleicht mit einem höheren Wert starten)
Setze PWM Ausgang für G auf den Schleifenwert für G (der Wert für Grün geht langsam auf max., Licht ist jetzt violett)
Warte eine Sekunde (oder wie lange auch immer die einzelnen Dimmerschritte dauern sollen)
Ende Schleife
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