Günstige Fernbedienug gesucht

Haben Sie produktspezifische Fragen ?

Moderator: T.Hoffmann

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Wolken
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Do, 12.03.09, 16:56

Hallo,
Nach dem Motto "Die Straße sehen und von Autofahrern gesehen werden" will ich mein Longboard mit LEDs ausstatten.
( 4 weiße LEDs zum Ausleuchten der Straße in Fahrtrichtung und 2 rote als "Rücklicht". Rücklicht und Frontlicht sollen mit je 4 AAA-Batterien/Zellen betrieben WERDEN, nur so als Nebeninfo, falls jemand dazu noch einen guten Rat leisten kann)

Jetzt würde ich diese Leuchtmittel gerne per Fernbedienung an- und ausschalten können. Deswegen suche ich nach einer Fernbedienung + 2 Empfänger, die über einfache An- und Abschaltefunktion verfügen und dabei SEHR günstig sind. Leider habe ich bis jetzt nur recht teure Optionen gefunden, die auch an Funktionen für meine Zwecke viel zu überladen waren.

Außerdem würde ich mich sehr über
Infos zum Einbau eines Empfängers und
Bauanleitungen zum Selbstbau von Empfänger und/oder Fernbedienung?

Möglicherweise ist ja sogar jemand bereit (natürlich entgeltlich) Fernbedienung und Empfänger für mich zu basteln.

Mfg,
Jens
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dBase
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Do, 12.03.09, 18:22

Hallo, willkommen.
Ich habe mir vom blauen C zweidrei dieser 8€-Teile (suche unter 'Drahtlose Türklingel') besorgt und den Schaltimpuls am Empfänger abgegriffen, sodass es nicht dingdongt sondern ein FlipFlop schaltet.
FunkGong.jpg
FunkGong.jpg (1.65 KiB) 7311 mal betrachtet
Im Empfänger hat's ein 18-Pol IC drin, da kommt am Pin 17 ein Impuls, solange man am Sender drückt. -> damit kannst Du ein JK FlipFlop steuern, das wiederum einen Transistor steuert, der die LEDs schaltet.
Ist das eine Alternative?
Wolken
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Do, 12.03.09, 19:03

Danke für das Willkommen, Danke für den Hinweis auf Klingel und Danke für die kurze Anleitung. Perfekt!

Leider habe ich von Elektrotechnik keine Ahnung. Würdest du mir deswegen bitte genauer erklären, wie du den Gong umgebaut hast, bzw. welche Teile genau du dafür verbaut hast? Leider habe ich von Flipflops und Transistoren keinen Plan.
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Do, 12.03.09, 20:44

Hmm, wenn Du Schwierigkeiten hast, einen Funk-Gong passend umzubauen, würde ich von FB abraten.
Als Akkus würde ich KEINE AAA, sondern AA nehmen --- gleicher Preis, aber mehr als die doppelte Kapazität, bei nur wenig mehr Volumen.
Und Da wiederum kann ich nur Eneloop-Akkus empfehlen, die entladen sich (fast) nicht mehr von selbst schon durchs rumliegen. (Normale Akkus haben nach 3 Monaten ca. 90% der Ladung verloren, eneloop nur ca. 15% pro Jahr Sanyo (durch Panasonic übernommen) Eneloop gibt's günstig bei Amaz** oder Reich*lt.) Ich arbeite nicht für Sanyo, bin von dem Produkt aber so enorm begeistert, dass ich es gerne jedem freiwillig weiterempfehle 8) )
PS: Eneloop gibt's auch nin AAA, falls AA partout nicht passen sollte)
Als Akku-Halterung kann man übrigens gut ein Elektro-Installationsrohr nehmen. (2m kosten selbst in teuren Baumärkten nichtmal 1 €)
Wolken
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Do, 12.03.09, 21:20

Leider habe ich mir nun schon AAA-Gehäuse besorgt. Aber ich denke, ich werde die AA-Installationsrohr-Methode auch einmal antesten. Danke für den Tipp.

Gelötet habe ich schon häufiger erfolgreich, nur immer "blind" bzw ohne zu verstehen, was ich da mache. :D Deswegen dachte ich, dass mir eine Anleitung zum Umbau helfen würde das ganze zu bewerkstelligen.
Aber für den April habe ich mir jetzt das Buch "Einführung in die Elektrotechnik" in der Unibibliothek reserviert. Ich denke danach werde ich das mit der FB schon schaffen.
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dBase
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Do, 12.03.09, 23:07

OK, ich werd' mich hüten, mich in die Akku-Diskussion einzubringen.
Aber hier der Schaltplan, den ich im Kopf habe - wenn Du am Einsteigen bist, wird jedoch das Lesen und Löten knifflig - nichts desto trotz, vielleicht ist Deine Freundin ja versierter :-).
GongFlipFlop.jpg
GongFlipFlop.jpg (29.9 KiB) 7219 mal betrachtet
Da der Gong mit 3V gespiesen wird (hat Batteriehalter für 2xAA), musst Du bei Deinem Batteriekasten nach zwei Zellen abzweigen.
Dann im Gong entweder nur den Lautsprecher abklemmen (würd ich aber erst machen, wenn Du weisst, dass Deine Schaltung klappt - gibt so ein akustisches Feedback, ob der Empfänger den Impuls erhalten hat oder nicht) oder das 'Soundmodul' rausoperieren (das ist als eine dazugelötete Sub-Platine erkennbar, verfolge die Lautsprecher-Anschlüsse).
Dann an besagtem Pin 17 (von oben auf's IC gesehen, wenn Kerbe oben ist, auf rechter Seite, der zweite von oben) ein Kabel löten, welches dann zu R1 geht.
R1 und T1 verstärken den Ausgang und heben ihn zusammen mit R2 auf den höheren Pegel von 4.5V als Clock-Eingang vom FlipFlop.
J und K sind auf + -> Ausgang Q wird bei jeder positiven Flanke an C den Zustand wechseln (heisst, Dein Licht wird angehen, wenn Du den Sender nach dem Drücken loslässt, und wieder ausgehen, wenn nach erneutem Drücken losgelassen wird).
Set und Reset sind über R3 und R4 auf Masse gezogen. Mit den Tastern S1 und S2 kannst Du 'manuell' ein und ausschalten (falls Du den Gong weglassen willst, dann einfach Clock-Eingang C auf Masse legen und mit S1/S2 bedienen). C1 sorgt mit einem Impuls beim Einschalten der Gesamtschaltung dafür, dass das FlipFlop auf Null stellt. Allenfalls ist dessen Kapazität höher zu wählen (100n, 1u ...), wenn's beim Einschalten die LED's an macht.
Das IC CMOS 4027 hat zwei FlipFlops drin, drum ist das zweite mit all seinen Eingängen nach Masse auf Eis gelegt.
Der Ausgang Q treibt über Basiswiderstand R5 den Schalttransitor T2, an welchen dann Deine LEDs mit Vorwiderstand kommen. Je nach LED, die Du drantun wirst, müsste allenfalls ein stärkerer Transistor her - und den Vorwiderstand musst Du auch noch ermitteln.
Sollte so eigentlich klappen, viel Spass damit.
Wolken
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Fr, 13.03.09, 00:01

Wow, danke! Das ist richtig gut! Da musste ich mich jetzt erstmal etwas reinfummeln um das alles überhaupt zu verstehen. Ich habe allerdings noch eine frage zum T BC 547. Den finde ich den einschlägigen Versandthäusern in den Ausführungen A, B und C. Welches ist der richtige (und wie unterscheiden sich diese von einander?).
Danke nochmal!
Jens
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Fr, 13.03.09, 07:41

Weil es auch dazugehört, hier das Datenblatt des Transistors.

Über diesen Trööt findest Du noch mehr. :wink:
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Fr, 13.03.09, 14:49

Wolken hat geschrieben:Den finde ich den einschlägigen Versandthäusern in den Ausführungen A, B und C. Welches ist der richtige (und wie unterscheiden sich diese von einander?).
Jens
Für diese Anwendung ist es unerheblich, welchen Typ du nimmst. Der Buchstabe bezieht sich nur auf den Verstärkungsfaktor des Transistors. Spannungs- und Stromwerte sind identisch.
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