Fr, 27.06.08, 15:14
eventuell ist die luftspule selbst schon sender genug, da es ja wirklich eine sehr kleine sendeleistung ist. am besten du testest das mal mit hilfe eines alten ukw empfängers, dieser sollte eine analog feldstärke-anzeige haben und ein abschaltbares AFC. nach der formel
lamda =c/f errechnest du die wellenlänge, eine lamda/4 länge der antenne sollte reichen. desweiteren gibt es noch einen verkürzungsfaktor, dieser ist abhängig von der drahtstärke der antenne. wenn du von lamda/4 etwa 2cm bis 4cm abziehst, solltest du schon eine recht gute anpassung haben^^(0,5mm litze). natürlich musst du die genaue frequenz des senders zum rechnen benutzen ^^.
meine vorgehensweise wäre folgende:
1. sender einschalten
2. sender position fixieren!
3. den empfänger abstimmen/max anzeige am analog instrument
4. den empänger auf etwa 2m bis 3m abstand vom sender anordnen, es sollten wenig metallteile in der umgebung sein. beim arbeiten sollte zwischen sender und empfänger "luft" sein und nicht der bastler^^.
5. mit hilfe von punkt 3. kannst du die sendefrequenz ermitteln, es kommt nicht auf kommastellen an.
6. der empfänger erhält eine lamda/4 empfangsantenne, ein starrer draht oder eine teleskopantenne(die könntest du sogar einstellen) die lage und die länge sind auf maximum der empfangsanzeige zu fixieren. sollte die empfangsanzeige zu stark sein, kannst du durch kürzen des drahtes die anzeige nach unten korrigieren, sie sollte etwa ein drittel ausschlagen.
7. jetzt prüfst du, ob die sendespule richtig abgeglichen ist, bei PLL wird sich nur die empfangsfeldstärke ändern, sollte die spule der eigentliche schwingkreis sein, läuft die frequenz weg! für die prüfung benötigst du eine eisenschraube und ein nichteisen (cu,messing, alu) teil. bei annäherung verändert sich die resonanzfrequenz der spule einmal nach unten, einmal nach oben, da beim sender ein quarz zu erkennen ist, gehe ich mal von PLL abstimmung aus. wenn sich beim wechselndem annähern von eisen und nicht eisen die empfangsfeldstärke verringert, ist die spule gut abgeglichen, anderenfalls, kannst du durch dehnen oder stauchen der spule, diese auf max. abgleichen. es könnte langwierig sein, den genauen punkt zu finden aber die mühe könnte sich lohnen, so das du eventuell keine zusatzantenne mehr benötigst, beim verändern der spule ist weniger oft mehr, da der spulendraht etwas federt, ist das ganze gefühlssache.
8. jetzt kannst du deine lamda/4 antenne anlöten, ob du am richtigen ende der spule bist, solltest du mit der empfängeranzeige leicht einschätzen können(vorher einfach mal antippen). möglich ist u.U. auch eine kapazitive ankopplung oder ein anlöten an einer anzapfung der spule (den lack vorher vorsichtig entfernen) .
so, nun viel erfolg