Kondensator Kaputt?
Moderator: T.Hoffmann
Hi @ all
Ich habe nun schon seit längeren einen Rechner der nicht mehr so ganz Funtkioniert, nun wollte ich wissen ob es am Mainboard und speziell an den Kondensatoren liegt?
Hier mal ein Bild davon:
Die anderen Komponenten sind soweit in Ordnung.
Nun meine frage würde es sich lohnen die Kondensatoren gegen neue aus zu tauschen? Habe leider an meinen Multimeter nicht die Funktion die Kondensatoren durch zu messen.
grüße
Ich habe nun schon seit längeren einen Rechner der nicht mehr so ganz Funtkioniert, nun wollte ich wissen ob es am Mainboard und speziell an den Kondensatoren liegt?
Hier mal ein Bild davon:
Die anderen Komponenten sind soweit in Ordnung.
Nun meine frage würde es sich lohnen die Kondensatoren gegen neue aus zu tauschen? Habe leider an meinen Multimeter nicht die Funktion die Kondensatoren durch zu messen.
grüße
- Sailor
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- Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt
Die pulvrige Schicht deutet auf ausgetretenes Elektrolyt hin. Da so viele Kondensatoren betroffen sind dürfte der eigentliche Fehler aber in einem anderen Bereich zu suchen sein.
Ich fürchte, dass das alleinige Austauschen der Kondensatoren daher nur kuzzeitig hilft.
Wie alt ist das Teil?
Ich fürchte, dass das alleinige Austauschen der Kondensatoren daher nur kuzzeitig hilft.
Wie alt ist das Teil?
Ach okay dann lasse ich das aber danke für die schnelle Antwort. Der Rechner ist schon ca. 7 Jahre alt, es ist der Arbeitsrechner hat also schon voll ausgediehnt.
Nicht unbedingt, es gab eine Zeit wo extrem viele Mobos diese Probleme hatten weil viele Mobohersteller vom vom gleichen Hersteller aus China ihre Kondensatoren bezogen haben und die hatten nen Fehler.
Seitdem steht auf vielen Mainbord high quality oder only condenser from Japan
hier noch paar weitere Infos:
http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/34988
Seitdem steht auf vielen Mainbord high quality oder only condenser from Japan
hier noch paar weitere Infos:
http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/34988
Wenn er sieben Jahre gedient hat, könnte es durchaus was bringen, die Kondensatoren auszutauschen. Einige Chargen von gewissen Herstellern hatten mal in einer Phase etwas ungünstig abgemischte Formeln, das ist der Grund, warum sich die Cs irgendwann aufblähen und dann nicht mehr zu gebrauchen sind. Wichtig ist, die mit 105 °C beschrifteten Elkos zu nehmen, an einigen Stellen auch mit Low ESR (niedriger Innenwiderstand bezüglich der äußeren Entladungseigenschaften) bezeichnet. Musst dir jeweils die Kapazitäts- und Spannungswerte notieren und dann zum Elektronikshop marschieren. Beim Auslöten der alten Elkos kanns sein, dass du n bisschen Gewalt brauchst. Aber nicht aufgeben. 
Okay danke schön, na ja wenn ich noch mal zeit habe dann werde ich die kondensatoren mal austauschen und werde euch nochmal berichten ob es etwas gebracht hat.
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Ragnar Roeck
- Ultra-User

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- Registriert: Di, 20.02.07, 19:40
Obacht 105°C heisst nur, dass die Kondensatoren für einen erhöhten Temperaturbereich gefertig wurden, Low ESR sind sie deshalb noch nicht! Wichtig ist aber ein niedriger ESR-Wert, wie bei allen Schaltreglern (und um die geht es bei den Motherboardkondensatoren auch).
Tach zusammen,
ich weiß ja gerade nicht, wie ihr die Kondensatoren tauschen wollt. Also Lötkolben ranhalten und alte Teile auslöten und neue Teile reinlöten wird nicht funktionieren.
Schließlich sprechen wir hier von einer Multilayerplatine. Die Gefahr, dass etliche Kontakte nicht mehr sauber kontaktiert werden, ist relativ hoch.
Ich würde bei Ebay ein vergleichbares Motherboard für 1,- Euro ersteigern.
ich weiß ja gerade nicht, wie ihr die Kondensatoren tauschen wollt. Also Lötkolben ranhalten und alte Teile auslöten und neue Teile reinlöten wird nicht funktionieren.
Schließlich sprechen wir hier von einer Multilayerplatine. Die Gefahr, dass etliche Kontakte nicht mehr sauber kontaktiert werden, ist relativ hoch.
Ich würde bei Ebay ein vergleichbares Motherboard für 1,- Euro ersteigern.
Na ja gut ich hoffe mal das du mir jetzt auch ohne beweis fotos glaubst das hinter der platine keine großen kontakte bei den Kondensatoren in der nähe sind, also ich weis nicht wie es bei anderen ist (ich denke mal da sind die kontakte näher zusammen) aber hier hat man platz und da könnte man wenn ich jetzt wöllte ganz einfach die Kondensatoren austauschen.
Na, zwischen den Lagen wird es keine Lötstellen geben. Ich habe bei meinem Motherboard zu Hause auch schon mal einen Kondensator ausgetauscht - und zumindest nach Angaben des Teileverkäufers bin ich nicht der einzige, der Elkos getauscht hat.
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Ragnar Roeck
- Ultra-User

- Beiträge: 924
- Registriert: Di, 20.02.07, 19:40
Ich wäre mal so frech an AOpen zu mailen, ob die nicht wenigstens einen Satz passender Kondensatoren zuschicken können. Das ist schließlich ein Produktionsfehler (Kondensator für den Zweck ungeeignet) und nicht nur ein Bauteil, welches Aufgrund von Altersschwäche den Geist aufgegeben hat. Mal sehen, was die sagen.
lol ... glaubste wirklich das die sowas noch auf lager haben? und nach 7 jahren greift auch das ding mit garantie und gewährleistung nicht mehr.
der austausch von mb kondis ist inzwischen schon mehrfach erfolgreich durchgeführt worden. klar besteht bei multilayers platinen immer die gefahr das was daneben geht aber die gefühlte statistik spricht für dich ^^. probiers einfach aus.
der austausch von mb kondis ist inzwischen schon mehrfach erfolgreich durchgeführt worden. klar besteht bei multilayers platinen immer die gefahr das was daneben geht aber die gefühlte statistik spricht für dich ^^. probiers einfach aus.
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Ragnar Roeck
- Ultra-User

- Beiträge: 924
- Registriert: Di, 20.02.07, 19:40
Kondensatoren haben sich in den letzten 7 Jahren nicht entscheidend geändert, wenn die also in den aktuellen Produktionslinien die gleichen Werte verbauen (elektrisch wie mechanisch) könnten die ihm welche zuschicken. Wie gesagt, Versuch macht klug und spart vielleicht 10 Euro.
na, das fällt ja gerade in mein "spezialgebiet" ^^
bei enzelnen kondis, ist das wechseln mit dem lötkolben schon recht mühsam, da die mainboards die wärme sehr gut ableiten! es muss mit einem sehr heissen kolben gearbeitet werden, ohne gute praktische löterfahrungen, von mindestens 2 layer platinen, wird das ziemlich sicher in die hose gehen! wer es prbieren will, sollte nach dem entfernen des alten kondis, die löcher freimachen, das ist für ungeübte die beste methode. dazu gibt es grundsätzlich mehrere methoden: 1. lötstelle erwärmen (ev. lötkolbenspitze direkt in das loch stecken) und von der gegenseite mit pumpe das zinn absaugen (lötkolben vorher wegnehmen).
2. ein stück litze mit flussmittel tränken (unverzinnte litze durch heisses kolophonium ziehen, oder löttinktur zum tränken verwenden), lötstelle erwärmen und gleichzeitig die litze langsam durch das loch schieben, dabei nimmt die litze fast alles zinn auf, ev. muss man anschlissend mit einer nähnadel, kolophoniumreste entfernen.
3. eine kanüle passender stärke unter drehbewegung, durch das erwärmte loch schieben (eine normale nadel geht unter umständen auch)
4. die unterseite mit einer heissluft pistole erwärmen, die kondis "abpflücken" und gleich danach die neuen kondis reinstecken(polarität und gerade anschlussbeinchen und rastermass beachten). wichtig ist hier ein gleichmässiges erwärmen mit nicht zu geringem abstand, es muss zügig gearbeitet werden, je nachdem wie schnell man ist, sind alle kondis in einem "ritt" austauschbar, kommt es zu verzögerungen, ist unbedingt mit pausen zu arbeiten, bei zu grosser und oder zu langer erwärmung, kommt es zur blasenbildung zwischen den schichten, diese blasen sprengen dann die durchkontaktierungen, das board wäre dann schrott. da man die "neuen" kondis sehr vorteilhaft von einem alten mainboard verwenden kann, ist das gleich eine möglichkeit zum üben. auf diese art habe ich schon dutzende boards repariert, reklamationen hatte ich noch nicht, obwohl ich immer gebrauchte kondis verwende, diese werden vorher nur kurz auf kapazität geprüft(glühlämpchen und batterie reicht) , wer es ganz sicher machen will, kann ja noch den isolationswiderstand mit einem ohmmeter prüfen, das ist aber nach meiner erfahrung nicht notwendig.
da ich solche kondis noch in verschiedensten grössen habe, schicke ich sie dir auch gerne, nur die versandkosten von etwa 2€ bis 2,5€ wären erforderlich, die kondis wären gratis.
rastermass, durchmesser, kapazität und spannung solltest du angeben.
grüsse lu
bei enzelnen kondis, ist das wechseln mit dem lötkolben schon recht mühsam, da die mainboards die wärme sehr gut ableiten! es muss mit einem sehr heissen kolben gearbeitet werden, ohne gute praktische löterfahrungen, von mindestens 2 layer platinen, wird das ziemlich sicher in die hose gehen! wer es prbieren will, sollte nach dem entfernen des alten kondis, die löcher freimachen, das ist für ungeübte die beste methode. dazu gibt es grundsätzlich mehrere methoden: 1. lötstelle erwärmen (ev. lötkolbenspitze direkt in das loch stecken) und von der gegenseite mit pumpe das zinn absaugen (lötkolben vorher wegnehmen).
2. ein stück litze mit flussmittel tränken (unverzinnte litze durch heisses kolophonium ziehen, oder löttinktur zum tränken verwenden), lötstelle erwärmen und gleichzeitig die litze langsam durch das loch schieben, dabei nimmt die litze fast alles zinn auf, ev. muss man anschlissend mit einer nähnadel, kolophoniumreste entfernen.
3. eine kanüle passender stärke unter drehbewegung, durch das erwärmte loch schieben (eine normale nadel geht unter umständen auch)
4. die unterseite mit einer heissluft pistole erwärmen, die kondis "abpflücken" und gleich danach die neuen kondis reinstecken(polarität und gerade anschlussbeinchen und rastermass beachten). wichtig ist hier ein gleichmässiges erwärmen mit nicht zu geringem abstand, es muss zügig gearbeitet werden, je nachdem wie schnell man ist, sind alle kondis in einem "ritt" austauschbar, kommt es zu verzögerungen, ist unbedingt mit pausen zu arbeiten, bei zu grosser und oder zu langer erwärmung, kommt es zur blasenbildung zwischen den schichten, diese blasen sprengen dann die durchkontaktierungen, das board wäre dann schrott. da man die "neuen" kondis sehr vorteilhaft von einem alten mainboard verwenden kann, ist das gleich eine möglichkeit zum üben. auf diese art habe ich schon dutzende boards repariert, reklamationen hatte ich noch nicht, obwohl ich immer gebrauchte kondis verwende, diese werden vorher nur kurz auf kapazität geprüft(glühlämpchen und batterie reicht) , wer es ganz sicher machen will, kann ja noch den isolationswiderstand mit einem ohmmeter prüfen, das ist aber nach meiner erfahrung nicht notwendig.
da ich solche kondis noch in verschiedensten grössen habe, schicke ich sie dir auch gerne, nur die versandkosten von etwa 2€ bis 2,5€ wären erforderlich, die kondis wären gratis.
rastermass, durchmesser, kapazität und spannung solltest du angeben.
grüsse lu
Joa aber da sich das nicht wirklich lohnt lass ich das erstmal
. Aber danke für das Angebot.
Ps. der Hersteller hat sich noch nicht gemeldet, na ja war ja mal ein versuch wert
.
grüße
Ps. der Hersteller hat sich noch nicht gemeldet, na ja war ja mal ein versuch wert
grüße
Habe das gleiche prob mit meinem Mainboard,
werde jetzt auch mal die Elkos Tauschen, habe auch einen Shop gefunden der sich speziell auf diese Kondensatoren spezialisiert hat.
Ein 6,3V/1000µF kostet 1€ - ist zwar "etwas" teuer, aber die dinger sind ja sonst kaum zu bekommen (bei reichelt schauste in die röhre...)
10Stk kosten auch "nur" noch 7,90.
Das Löten an sich sehe ich als kleineres problem an - auch wenn es eine Multilayer-Platine ist.
Wichtig ist nur das der lötkolben genug power hat...
werde jetzt auch mal die Elkos Tauschen, habe auch einen Shop gefunden der sich speziell auf diese Kondensatoren spezialisiert hat.
Ein 6,3V/1000µF kostet 1€ - ist zwar "etwas" teuer, aber die dinger sind ja sonst kaum zu bekommen (bei reichelt schauste in die röhre...)
10Stk kosten auch "nur" noch 7,90.
Das Löten an sich sehe ich als kleineres problem an - auch wenn es eine Multilayer-Platine ist.
Wichtig ist nur das der lötkolben genug power hat...
mhh behalt deines weisheit blos für dich .. (@ shop). dsa koennt ja auch andere interessieren ^^
Die Kondensatoren besorgst du dir am besten aus nem schrott board das tauschen ist kein akt und die kondensatoren sind wirklich das problem wir machen das bei uns auf arbeit regelmässig
noch ein paar hinweise:
1. wer sich mit elektronik beschäftigen möchte, sollte das einfache prüfen von teilen mit dem
multimeter "erlernen". googelt mal ein bischen^^
2. für die verfechter von alles neu kaufen, neue teile können auch defekt sein!
3. in punkto zuverlässigkeit, die grösste ausfallwahrscheinlichkeit von teilen liegt in den ersten
6 monaten, daraus folgt, "gut" ausgebaute teile sind oft zuverlässiger als neue!
4. der grösste teil der heutzutage produzierten teile hat lebensdauern von mehr als 1million betriebsstunden. das entspricht etwa 115jahren dauerbetrieb!
5. die häufigste ausfallursache ist der bastler *g*
6. mit einem anteil von 50% bis 80% sind lötstellen die häufigste ausfallursache überhaupt.
7. für das sterben der kondensatoren auf mainboards sind neben fertigungsmängeln bei der produktion (selten) , das verwendete netzteil für den rechner verantwortlich, speziell bei (bastel) kurzschlüssen verhalten sich einige sehr "merkwürdig", das netzteil sollte also auf jeden fall mit getauscht werden!
1. wer sich mit elektronik beschäftigen möchte, sollte das einfache prüfen von teilen mit dem
multimeter "erlernen". googelt mal ein bischen^^
2. für die verfechter von alles neu kaufen, neue teile können auch defekt sein!
3. in punkto zuverlässigkeit, die grösste ausfallwahrscheinlichkeit von teilen liegt in den ersten
6 monaten, daraus folgt, "gut" ausgebaute teile sind oft zuverlässiger als neue!
4. der grösste teil der heutzutage produzierten teile hat lebensdauern von mehr als 1million betriebsstunden. das entspricht etwa 115jahren dauerbetrieb!
5. die häufigste ausfallursache ist der bastler *g*
6. mit einem anteil von 50% bis 80% sind lötstellen die häufigste ausfallursache überhaupt.
7. für das sterben der kondensatoren auf mainboards sind neben fertigungsmängeln bei der produktion (selten) , das verwendete netzteil für den rechner verantwortlich, speziell bei (bastel) kurzschlüssen verhalten sich einige sehr "merkwürdig", das netzteil sollte also auf jeden fall mit getauscht werden!
Einspruch Euer Ehren ...luckylu1 hat geschrieben:4. der grösste teil der heutzutage produzierten teile hat lebensdauern von mehr als 1million betriebsstunden. das entspricht etwa 115jahren dauerbetrieb!
Das trifft aber weniger auf die in diesem Beitrag hier abgehandelten Elkos mit ihrer teilweise bis an die Grenze ausgefahrenen Impulsbelastung zu.
Noch dazu, wenn Fertigungsmängel durch minderwertigen Elektrolyt und andere Sparmaßnahmen hinzu kommen.
einspruch zumindest teilweise angenommen, ich wollte vereinfachen!
die lebensdauer von elkos liegt teilweise um eine potenz niedriger, sehr kritisch wird das ganze, wenn die verkapselung nicht gut ist, dann geht, durch verdunstung, elektrolyt verloren, der esr
erhöht sich und die belastung der anderen elkos der gruppe steigt, was eine zusätzliche erwärmung bedeutet, es entsteht eine kettenreaktion. wie oben auf dem bild zu sehen, sind aber auch die primären des step-down wandlers betroffen, oft bringt in diesem fall ein blick in das netzteil gewissheit, denn dort sterben die kondis auch gerne^^. wie eine untersuchung zeigte, sind grossvolumige elkos besser, niedrigere esr und längere lebensdauer (durch die grössere oberfläche kann mehr wärme an die umgebung abgegeben werden. empfehlen würde ich für den austausch grüne von sanyo (schalttaugliche sind meist speziell farblich gekennzeichnet) bei den billigherstellern wird oft einfach die anzahl "normaler" elkos erhöht und reicht meistens auch für eine durchschnittliche lebensdauer eines rechners aber eben nicht immer. wer auf nummer sicher gehen will, kann noch zu jedem elko einen keramikkondensator (smd) direkt an den anschlussbeinen parallel anlöten, das verringert die impulsspitzen enorm.
die kapazität ist dabei oft von untergeordneter bedeutung, werte zwischen 1nF und 100nF sind brauchbar.
die lebensdauer von elkos liegt teilweise um eine potenz niedriger, sehr kritisch wird das ganze, wenn die verkapselung nicht gut ist, dann geht, durch verdunstung, elektrolyt verloren, der esr
erhöht sich und die belastung der anderen elkos der gruppe steigt, was eine zusätzliche erwärmung bedeutet, es entsteht eine kettenreaktion. wie oben auf dem bild zu sehen, sind aber auch die primären des step-down wandlers betroffen, oft bringt in diesem fall ein blick in das netzteil gewissheit, denn dort sterben die kondis auch gerne^^. wie eine untersuchung zeigte, sind grossvolumige elkos besser, niedrigere esr und längere lebensdauer (durch die grössere oberfläche kann mehr wärme an die umgebung abgegeben werden. empfehlen würde ich für den austausch grüne von sanyo (schalttaugliche sind meist speziell farblich gekennzeichnet) bei den billigherstellern wird oft einfach die anzahl "normaler" elkos erhöht und reicht meistens auch für eine durchschnittliche lebensdauer eines rechners aber eben nicht immer. wer auf nummer sicher gehen will, kann noch zu jedem elko einen keramikkondensator (smd) direkt an den anschlussbeinen parallel anlöten, das verringert die impulsspitzen enorm.
die kapazität ist dabei oft von untergeordneter bedeutung, werte zwischen 1nF und 100nF sind brauchbar.
nein, auch wenn ich das ungern tue muss ich dir widersprechen. das kommt tatsächlich sehr häufig vom NT. hab in meinem Freundeskreis 4 Kumpels mit PCs die alle ca 4- 6 Jahre alt sind und eigentlcih noch ganz brauchbar wären für normale anwendungen. allerdings bei allen das gleiche problem, Kondensatoren sidn hinüber teilweise ausgelaufen teilweise wie oben angeschwollen. Die haben ihre PCs alle zu verschiedenen LEuten (darunter auhc solche die das hauptberuflich machen) gebracht udn immer das selbe urteil: NT kaputt bzw fehlfunktionen daher Kondis auf der Platine hinüber. also wäre ne Überlegung wert ein neues rein zu machen.


