Bauteile unter wasser

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Moderator: T.Hoffmann

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Ilker21
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Sa, 02.12.06, 20:12

Hallo

bin neu hier im forum und habe mal paar fragen

ich bin grad am basteln hab eine neues projekt
dafür müssen aber schalter- ledkontakte unter wasser

könnte des den bauteilen schaden oder vll kruzschluss verursachen ??


und die zweite frage wäre

unter wasser hatte ich auch vor eine sandgestrahlte plexiglas platte reinzutun und die ebenfals mit leds zu beleuchten
aber wen sie im wasser ist sieht man noch das gesandstrahlte ??



mfg, danke



freu mich schon auf eure antworten
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Pehu
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Leds unter Wasser ist kein Problem, solange das Wasser nicht zu heiß ist und die Betriebsspannung nicht sehr hoch ist. Das Wasser leitet nicht allzu gut.
Beim Schalter sieht es problematischer aus, bleibt der Schalter ständig unter wasser? Oder auch für eine gewisse Zeit aus / ohne Wasser? Denn es könnte unter Umständen Korrisionen auftreten...

Wie und wieviele Leds willst du unter Wasser betreiben?
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Sailor
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Sa, 02.12.06, 21:11

Strom und Wasser vertragen sich nicht! Wenn elektrische Teile am oder unter Wasser eingebaut werden sollen, müssen sie gut gegen den Kontakt mit dem Wasser isoliert werden, z.B. durch eingießen in Kunstharz o.ä.
Die mechanischen Teile der Schaltung, die Du betätigen willst, müssen außerhalb des Wassers sein, das geht z.b. mit Opto-Kopplern oder Reed-Relais.
Auch die Stromversorgung muss von außen kommen.

Was hast Du vor?
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Sailor
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Sa, 02.12.06, 21:47

@ Pehu

Wie kommst Du zu dieser Aussage? Nur chemisch absolut reines Wasser ist ein schlechter Leiter - da reicht das Destillat für Autobatterien nicht!

Mach doch einmal folgendes Experimet: LED mit einem Beinchen an eine Batterie, das andere Beinchen und ein Draht vom anderen Pol der Batterie in ein mit Leitungswasser gefülltes Wasserglas.

Wenn Deine LED nicht leuchtet ist entweder die Batterie leer oder Du musst die Anschlüsse vertauschen!

Wasser leitet den Strom1
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Ilker21
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Sa, 02.12.06, 23:23

also erstmal danke für die antworten

ich will ungefähr 10 grüne 5mm leds unter wasser haben und der schalter kommt nicht komplett ins wasser sondern die kontakte werden im wasser sein

alles läuft über 12 V gleichspannung

würde es gehn wen ich über alle kontakte schrumpfschlauch mache und dan nochmal mit heiskleber drübergehe

ich werd morgen mal paar fotos vom projekt machen vll könnt ihrs euch dan besser vorstellen


mfg
DnM
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wenn es absulot dich ist geht es wenn nicht wirds probleme geben
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Cyberhofi
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Sailor hat geschrieben:@ Pehu

Wie kommst Du zu dieser Aussage? Nur chemisch absolut reines Wasser ist ein schlechter Leiter - da reicht das Destillat für Autobatterien nicht!

Mach doch einmal folgendes Experimet: LED mit einem Beinchen an eine Batterie, das andere Beinchen und ein Draht vom anderen Pol der Batterie in ein mit Leitungswasser gefülltes Wasserglas.

Wenn Deine LED nicht leuchtet ist entweder die Batterie leer oder Du musst die Anschlüsse vertauschen!

Wasser leitet den Strom1
Pehu hat geschrieben:Das Wasser leitet nicht allzu gut.
... Er hat doch nirgendwo geschrieben dass Wasser nicht leitet...
Wasser Leitet aber eben nicht gut, deshalb sollten die LEDs trotzdem Funktionieren, da der Widerstand ja trotzdem noch sehr hoch ist.

Wenns garnicht geht könnt man die LEDs auch in nen Schlauch reinmachen und den mit Silikon abdichten...
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Neo
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So, 03.12.06, 02:59

also so 2 Wochen wird das vermutlich gut gehen mit Schrumpfschlauchen und heißKleber
aber dann wird es irgend wo eine stelle geben wo etwas Wasser durch komm
was dann zur Elektrolyse führt bei der (giftige) und explosive Gase entstehen
außerden hast du so eine Art turbo Rost der das wasser vergiftet

also nach spätestens 3 Wochen ist alles kaputt

edit.
mir ist natürlich beswust das das wissenschaftlich gesehen nicht ganz korrekt ist aber es sollte als erklärung genügen
den ich denke nicht das ich bei so eine frage wirklich ernsthaft tiefer drauf eingeben muss
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alexStyles
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So, 03.12.06, 03:39

Wie erwähnt sollte man dann die zu verwendenden Bauteile lieber mit Selbstverschweißendem Schrumpfschlauch und Silikon bzw. Gießharz isolieren ...
Bei dem Schalter ist es so eine Sache ...
Wenn du dir einmal ein "Kippschalter" von innen angesehen hast weisst du was da nicht nass werden darf .
Ist halt ein Mechanisches Bauteil !
Am besten überdenkst du dir das mit dem Schalter im Wasser :?
Dann musst du auch "nur" die Leds mit den Lötstellen abdichten .

MfG Alex
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Pehu
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@Sailor So einen Versuch habe ich bereits durchgeführt. Die Led glimmt dann nur. Das Wasser bei mir hat einen Widerstand von ungefähr über 200.000 Ohm. Also ein nicht sehr guter Leiter. Bei 12 Volt passiert da nichts...

Aber eine Spannung von über 20 Volt unter dem Wasser rate ich ab. Bei einem Versuch im Becher mit viel besser leitendem Wasser (durch mischen von Salz), spürt man ein kribbeln an der Hand und das bewegen der Fingern fällt schwerer aus...

Wegen dem Schalter, du könntest auch einen Reed-Schalter benutzen. Dieser reagiert auf Magnet. Sobald ein Magnet in der Nähe ist, schaltet er. Du könntest den ganzen Reed-Schalter in einem Schrumpfschlauch "einschrumpfen". Durch einen Metallstück um den Reed-Schalter bleibt der Magnet auch dran haften.

Hier ein Bild vom Reed-Schalter:
http://www.conrad.de/script/reed_schalter_6.sap
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So, 03.12.06, 10:23

nochmal danke für die antworten

habs mir nochmal anders überlegt wen ichs statt wasser öl nemen würde ginge es doch oder


und wie funktioniert so ein Reed-Schalter hab ich noch nie gesen
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Sailor
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So, 03.12.06, 10:45

@ Pehu

Die Leitfähigkeit von Wasser hängt von der Zusammensetzung ab. Je mehr Stoffe im Wasser gelöst sind, desto besser leitet das Wasser, daher auch Dein Ergebnis bei der Zufuhr von Salz. Bitte beachte: Wasser aus dem Wasserhahn ist in den unterschiedlichen Gebieten auch unterschiedlich zusammengesetzt und hat damit auch eine unterschiedliche elektrische Leitfähigkeit.

Deine Messung kommt schon fast an das Ergebnis für Destillat heran.

Aber auch wenn Deine LED nur geglimmt hat, ist Strom geflossen. Damit wurde ein elektro-galvanischer Prozess in Gang gesetz: bei den Metallen im Wasser wird es zu einem Ionenaustausch (Materialübertrag) kommen. So werden galvanische Überzüge hergestellt.

Durch diesen Materialtransport durch das Wasser wird sich die Schaltung binnen kürzester Zeit selbst erledigen.

Fazit: Alle metallischen Teile sind sauber gegen Wasser zu isolieren, und das wird noch wichtiger wenn Strom ins Spiel kommt, und sei er noch so klein!

Also alles gut gegen das Wasser isolieren und mit Reed-Schalter arbeiten. Das auch zur Sicherheit, damit nicht durch einen Fehler mal 230V ins Wasser kommen - das wäre bei einer Berührung mit dem Wasser tötlich!
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Pehu
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Ja, Öl ist sogar besser als Wasser. Öl leitet sogut wie gar nicht und soviel ich weiß greift Öl das Metall nicht an.

Es gibt sogar einen Öl-PC:

http://hardware.thgweb.de/2006/01/04/de ... _gehaeuse/

Im Glaskolben des Reed-Schalters befinden sich zwei Metallpins übereinander, die sich aber nicht berühren. Kommt ein Magnet in die Nähe, so drückt bzw. zieht der Magnet die Pins zusammen...

Mehr Infos zum Reed-Schalter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Reed-Relais
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Sailor
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So, 03.12.06, 11:49

Dafür stehen die großen Trafos in den Umspannstationen auch in Öl, erstens zur Isolation und zweitens zum Wärmetransport an die Kühlrippen.

Aber bitte kein Salatöl - das wird mit der Zeit nur ranzig.
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Ich bild mir ein mal gelernt zu haben dass die Trafos vorranging zum Feuchtigkeitsschutz in öl Stehen, weil dort allein Luftfeuchtigkeit schädlich sein kann, deswegen werden die auch mehrere Tage Getrocknet...
Explodieren konnten die glaub auch wenn wasser drinbleibt...
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Ilker21
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So, 03.12.06, 12:19

aber es gibt auch ein nachteil bei öl des sieht häslich aus das meistens gelb oder kennt einer klares öl ??

und ich frag mich immer noch ob man sandgestrahltes im wasser noch sieht weil bei milchglas ist auch so wen des nass ist sieht man fast nix mehr vim milchigen
Zuletzt geändert von Ilker21 am So, 03.12.06, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Sailor
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So, 03.12.06, 12:20

Das ist noch ein weiterer Aspekt zu den von mir genannten. Die Exploionsgefahr bei Wasser m Öl der Trafos kommt von der Kurzschlussgefahr durch das Wasser und dem im Trafogehäuse entstehenden Überdruck bei der Erhitzung bzw. Verdampfung des Wassers. Aber ich glaube jetzt sind wir doch zu weit vom ursprünglchen Problem "Elektonik unter Wasser" weg!
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So, 03.12.06, 12:25

Ilker21 hat geschrieben:aber es gibt auch ein nachteil bei öl des sieht häslich aus das meistens gelb oder kennt einer klares öl ??

und ich frag mich immer noch ob man sandgestrahltes im wasser noch sieht weil bei milchglas ist auch so wen des nass ist sieht man fast nix mehr vim milchigen
SO leichtlauföl wie Nähmaschienenöl ist klar :shock: .




Mfg Timo
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So, 03.12.06, 12:30

hier mal die bilder von gefäs wo mal alles rein soll
1025_DSC00292_2.jpg
da wo des große loch ist wird noch größer gemacht das nur noch 1cm auf jeder seite bleibt
und von innen kommt plexi drauf
1025_DSC00293_1.jpg
vor die 12 löcher kommt innen das plexiglas mit sandstrahlung
1025_DSC00294_1.jpg
oben kommt der deckel aus plexi auch sandgestrahlt drauf mit dem schalter

und wird alles innen drin mit wasser gefüllt
1025_DSC00295_1.jpg
das is die seiten ansicht
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Sailor
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So, 03.12.06, 12:39

Und welche Aufgabe soll dann das Wasser erfüllen?
Wenn das Gefäß aus Aluminium ist und Du bringst z.B. Kupfer ins Wasser wirst Du eine schöne Batterie haben, bei der sich das Aluminium durch Lochfraß auflöst.
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des wird mal ne coole tischleuchte ^^

Mit dem wasser kommt ja noch was anderes da rein
hatte geplant ne luftpumpe noch mit rienzubauen
dan sprudelst grüne luftbläschen und im hintergrund sieht man dein sangstrahltes bild



was soll da drin den kupfer suchen?
Zuletzt geändert von Ilker21 am So, 03.12.06, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Ilker21 hat geschrieben:des wird mal ne coole tischleuchte ^^

was soll da drin den kupfer suchen?

Was soll in so ner Leuchte Überhaupt wasser drin suchen?



Mfg Timo
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Ilker21 hat geschrieben:des wird mal ne coole tischleuchte ^^

Mit dem wasser kommt ja noch was anderes da rein
hatte geplant ne luftpumpe noch mit rienzubauen
dan sprudelst grüne luftbläschen und im hintergrund sieht man dein sangstrahltes bild



was soll da drin den kupfer suchen?
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So, 03.12.06, 12:55

Kupfer? Aus was sind denn Deine Leitungen?

Aber wenn ich das so sehe, könntest Du vielleicht mit einem Innenrohr aus durchsichtigem Plastik die ganze Elektronik sauber vom Wasser trennen.

Wenn das Aluminium dann noch mit Platikspray o.ä. vor dem Wasser geschützt wird, hast Du mit Sicherheit länger Freude an Deiner Idee - jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass das am Ende gut aussieht.
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Ilker21
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So, 03.12.06, 13:00

hast recht ich hatte garnicht an die leitungen gedacht
aber alu leitungen müssten auch gehen

ich könnte ja plexi röhrchen nehmen und die kabel durchführen und die enden mit irgendwas zu machen

aber des wäre dan extrem fummel arbeit dort innen drin alles zu verkabeln
aber ich hab ja eh nix zu tun sonntags ^^


da kommt mir grad noch ne frage
wen ich dort ne luft pumpe reinmach muss darf des gehäuse nicht luftdicht sein oder ??
da müsste ja oben noch ein kleines ventil drauf z.b so ein von der shisha


hat vll jemand ne andere idee was man statt wasser und öl noch so reinfüllen könnte ?ß


mfg
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