ich bräuchte Hilfe in LED-Fragen und habe mich für dieses Forum hier entschieden. Vor etwa 3 Jahren bin ich in meine neue Wohnung gezogen und hatte den Entschluss gefasst, alles auf LED umzustellen. Einige vorhandenen Lampen habe ich dann mit passenden LED-Birnen umgerüstet und an drei Stellen direkt mit LED bestückte Lampen eingesetzt.
Was soll ich sagen? Die umgerüsteten Lampen haben mich bis jetzt nicht entäuscht, die für teures Geld gekauften LED-Lampen sind alle kurz nach Ablauf der 2 Jahren ausgefallen. Aktuell ist jetzt die Hauptbeleuchtung der Küche ausgefallen. Während im Wohnzimmer jetzt in der Nachbarschaft geliehene umgerüstete Lampen aus der Glühlampenzeit für Helligkeit in dunklen Stunden sorgen, baumelt in der Küche eine nackte (LED)-Birne von der Decke.
Deshalb möchte ich erst einmal das Küchenproblem ansprechen. Da ich es am Arbeitsplatz gerne hell habe, hat dort ein LED-Panel 120 x 30 cm seinen Platz gefunden. Als zentrale Beleuchtung war das (eigentlich) eine gute Entscheidung.
Nach etwas mehr als zwei Jahren trat folgender Fehler auf: Nach wenigen Betriebsminuten konstanten Leuchten ging die Lampe in einen Flackermodus über. Flackern, nicht blinken, weder zeitlich noch in der Helligkeit eine Gleichmässigkeit feststellbar. Nach einigen Tests (wackeln, klopfen, schieben, biegen, fluchen) funktionierte sie wieder einwandfrei. Mit dem Gedanken "nie wieder anfassen" ließ ich darauf beruhen.
Jetzt, ca. 6 Monate später, geht das Geflacker wieder los. Ein Reparaturversuch nach obigem Muster ist fehlgeschlagen. Auf Grund der Vorgeschichte vermutete ich ein gebrochenes Kabel, eine kalte Lötstelle oder ähnliches. Also runter von der Decke und alles auseinandernehmen. Und mit meinen Mitteln kein Fehler zu finden. Deshalb bin ich jetzt hier.
Folgende Dinge habe ich vorgefunden:
Typenschild der Lampe:
Panelleuchte LEDPL 120 x 30
220 - 240 V
48 W
Klasse 1
IP 20
2 LED-Streifen mit je 240 LEDs mit der Beschriftung 120/48W
Diese sind in Aluwinkel (vermutlich) eingeklebt und können sicherlich nicht ohne Beschädigung ausgebaut werden.
Netzteil (oder wie immer Ihr das zu nennen pflegt):
zwischen jeder Menge chinesichen Schriftzeichen
Modell: LF-G210B
Input: 120 - 240V 0,6A
Output: 26 - 40V 1250 mA
Die LED-Schienen sind augenscheinlich (mit Leuchtlupe
Die Kabel habe ich unter extremen Verrenkungen (der Kabel, nicht mich) durchgemessen, ohne Fehler festzustellen. Allerdings im eingelöteten Zustand, werde da wohl mal den Lötkolben anheizen müssen.
Netzteil, hm, keine Ahnung. Gemessene Spannung ohne Last 44V.
Tja, und nun die abschließende Frage: Wie krieg ich das wieder zum funktionieren?
Gruß Melanie

