Ich habe hier 8 HighPower-LEDs von Osram (Golden Dragon) welche ich mit 100mA fahren möchte.
Als Ansteuerung habe ich mir einen TCL5940 vorgestellt.
Jetzt habe ich aber Bedenken ob der die Leistung packt oder mit abraucht...
Da ich alle LEDs separat ansteuern möchte und die Betriebsspannung 12V beträgt, muss der Chip ja ca. 9V bei 0,1A "verbraten", also knapp ein Watt pro LED. Insgesamt dann 8 Watt. Das finde ich schon ne Menge... oder mache ich da nen Denkfehler?
Bringt es was die LEDs nicht statisch sonder über PWM anzusteuern?
Wieviel verkraftet ein TLC5940
Moderator: T.Hoffmann
Das würde der TLC5940 niemals vertragen. Er kann (gut gekühlt) maximal 4W verbraten.
Nimm einen Step-Down-Regler und setze die Betriebsspannung auf 5V (oder sogar noch weniger).Da ich alle LEDs separat ansteuern möchte und die Betriebsspannung 12V beträgt
Die Frage versteh ich nicht... Warum willst Du denn sonst einen TLC5940 verwenden? Der bringt ja nur zusammen mit einem passenden Controller was, und die LEDs werden dann vom TLC5940 sowieso per PWM angesteuert.Bringt es was die LEDs nicht statisch sonder über PWM anzusteuern?
Hallo Borax,
vielen Dank erstmal für die Antwort.
Ist das generell der Trick? Die Verlustleistung dadurch gering zu halten, das der Spannungsabfall am TLC so gering wie nur möglich, also minimal über dem Arbeitspunkt ist? Muss nochmal kramen wieviel Spannung wenigstens abfallen muss damit der TLC ordentlich arbeitet...
Aber die Idee gefällt mir. Dann brauche ich aber definitiv eine Konstant-SPANNUNGS-Quelle und keine Konstant-Stromquelle (Blöde Frage in dem Zusammenhang: Was bedeutet denn nun "KSQ" - bzw. gibt es für beide Begriffe eigene Abkürzungen?). Will sagen, die KSpQ muss 5V liefern bis zu 1A (8* 0,1A pro LED).
Soweit ich das mit PWM richtig verstanden habe, muss man im Pulsbetrieb mit LEDs den Strom erhöhen, damit die relative Helligkeit im vergleich zur "Dauerbestromung" gleich ist. Oder andersrum: Im Pulsbetrieb ist eine LED bei gleichem Strom immer dunkler. Und wenn das so ist, wie bekomme ich den richtigen Stromwert heraus?
vielen Dank erstmal für die Antwort.
Genau so sehe ich das auch. Laut Datenblatt sogar noch weniger, denn die Angaben sind bei 25° Lufttemperatur. Die Umgebung der Schaltung kann aber locker auch mal 50-60° warm werden und dann sinkt die Verlustleistung auf unter 2W !Borax hat geschrieben:Das würde der TLC5940 niemals vertragen. Er kann (gut gekühlt) maximal 4W verbraten.
Ok, also praktisch in Reihe mit den LED-Anoden. Der Step-Down ist ja auch irgendwie gepulst, bekomme ich das Inteferrenzen in Verbindung mit dem PWM-Signal des TLC?Borax hat geschrieben:Nimm einen Step-Down-Regler und setze die Betriebsspannung auf 5V (oder sogar noch weniger).
Ist das generell der Trick? Die Verlustleistung dadurch gering zu halten, das der Spannungsabfall am TLC so gering wie nur möglich, also minimal über dem Arbeitspunkt ist? Muss nochmal kramen wieviel Spannung wenigstens abfallen muss damit der TLC ordentlich arbeitet...
Aber die Idee gefällt mir. Dann brauche ich aber definitiv eine Konstant-SPANNUNGS-Quelle und keine Konstant-Stromquelle (Blöde Frage in dem Zusammenhang: Was bedeutet denn nun "KSQ" - bzw. gibt es für beide Begriffe eigene Abkürzungen?). Will sagen, die KSpQ muss 5V liefern bis zu 1A (8* 0,1A pro LED).
Blöd ausgedrückt von mir. Ich meinte wenn eine LED voll leuchtet, ist sie dann trotzdem im Pulsbetrieb? Nur halt so schnell das man es nicht sieht? Oder fließt der Strom da kontinuierlich?Borax hat geschrieben:... und die LEDs werden dann vom TLC5940 sowieso per PWM angesteuert.
Soweit ich das mit PWM richtig verstanden habe, muss man im Pulsbetrieb mit LEDs den Strom erhöhen, damit die relative Helligkeit im vergleich zur "Dauerbestromung" gleich ist. Oder andersrum: Im Pulsbetrieb ist eine LED bei gleichem Strom immer dunkler. Und wenn das so ist, wie bekomme ich den richtigen Stromwert heraus?
Respektive die ganze Schaltung (einen irgendwie gearteten Controller wie Arduino o.ä. wirst Du ja auch brauchen) mit 5V versorgen.Ok, also praktisch in Reihe mit den LED-Anoden.
Ja. Gilt bei allen Linearen Reglern.Ist das generell der Trick? Die Verlustleistung dadurch gering zu halten, das der Spannungsabfall am TLC so gering wie nur möglich, also minimal über dem Arbeitspunkt ist?
1.2 V bei 120 mA (0.7V bei 60mA). Bei 100mA würde ich mit 1.1V rechnen.wieviel Spannung wenigstens abfallen muss damit der TLC ordentlich arbeitet...
Nein. Normalerweise nicht. Dafür sorgt der Ausgangskondensator des Schaltreglers. Da tut es auch ein billiges Fertigmodul. Z.B.: Einen USB Lade-Wandler für den Zigarettenanzünderstecker schlachten (so was: http://www.pollin.de/shop/dt/ODQwOTQ2OT ... 1_5_A.html )Der Step-Down ist ja auch irgendwie gepulst, bekomme ich das Inteferrenzen in Verbindung mit dem PWM-Signal des TLC?
Da fließt der Strom normalerweise kontinuierlich (PWM=100%)Ich meinte wenn eine LED voll leuchtet, ist sie dann trotzdem im Pulsbetrieb? Nur halt so schnell das man es nicht sieht? Oder fließt der Strom da kontinuierlich?
Konstantstromquelle. Konstantspannungquelle hat AFAIK keine eigene Abkürzung. Hier wird meist nur von 'stabiler Spannung' geredet. Egal wo die herkommt.Was bedeutet denn nun "KSQ"
Nein. Bei PWM ändert sich nur die Einschaltdauer. Die kann von 0 (also aus) bis 100% (= kontinuierlich) verändert werden. Der Fall, dass man beim Pulsbetrieb mit LEDs den Strom erhöht, gibt es hauptsächlich bei Matrixansteuerung wo man wegen dem zeitlichen Multiplexbetrieb eben keine 100% Pulse verwenden kann.Soweit ich das mit PWM richtig verstanden habe, muss man im Pulsbetrieb mit LEDs den Strom erhöhen, damit die relative Helligkeit im vergleich zur "Dauerbestromung" gleich ist.


