Hallo Zusammen,
ich hoffe ich bin hier richtig mit meinem Thema.
Bisher leuchte ich meinen Arbeitsplatz zuhause (Schreibtisch) mit 4 LED-GU9 Strahler mit je 5 Watt aus. Das ist mir aber leider deutlich zu dunkel. Ich nehme an die Stahler haben auch nicht die beste Qualität, sind auch schon ein paar Jahre alt.
Meine Idee ist jetzt, dass ich einen LED-Fluter so anbringe, dass dieser die Decke über dem Schreibtisch anleuchtet und das Licht so ohne, dass es blendet, bei mir am Schreibtisch landet. Alternativ, wenn das nicht blendet, kann ich den Fluter auch direkt an die Decke hängen.
Ich frage mich nun, wie viel Watt sinnvoll ist, und wo ich einen ordetlichen Fluter herbekomme. Das Licht sollte relativ neutral sein, warmes Licht ist nicht unbedingt optimal zum arbeiten. Es gibt ja haufenweise Teile aus China, von denen man immer wieder schlechtes liest. Ich wollte einen einfachen Stecker montieren und an geeigneter Stelle einen Schalter dazwischen tun. Das sollte ohne weiteres möglich sein, oder?
Freue mich auch Eure Antworten. Besten Dank.
LED Fluter oder Alternative fürs Büro
Moderator: T.Hoffmann
Hallo misterfopper,
welcome on board!
Wenn Du in erster Linie den Schreibtisch beleuchten willst, ist eine indirekte Beleuchtung weniger geeignet. Wenn die Beleuchtung an der Decke hängt, ist auch nicht davon auszugehen dass es blendet, weil man ja üblicherweise beim Arbeiten eher nicht an die Decke schaut...
Wie viel Watt sinnvoll ist, ist die falsche Frage. Wichtig wäre wie viel Lumen oder speziell bei einer Schreibtisch-Beleuchtung wie viel Lux am Schreibtisch ankommen. Nach EN 12 464 sollen das mind. 500 Lux sein. Ich würde eher etwas mehr rechnen. Bei einem 2m² Schreibtisch wären dann 1000 bis 2000 Lumen nötig, die auch am Schreibtisch ankommen. Bei einem geschätzten Abstand von ca. 1.5m zwischen Schreibtisch und Decke ist dann eine (bzw. mehrere) gerichtete Lampen mit einem Abstrahlwinkel von etwa 60° nötig. Wenn es keine gerichtete Lampe ist (z.B. eine LED-Röhre oder ein LED-Stripe) sollten es eher 4000lm sein, damit am Schreibtisch noch etwa 500 Lux erreicht werden. Oder die Lampe muss näher an den Schreibtisch ran.
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Wenn Du in erster Linie den Schreibtisch beleuchten willst, ist eine indirekte Beleuchtung weniger geeignet. Wenn die Beleuchtung an der Decke hängt, ist auch nicht davon auszugehen dass es blendet, weil man ja üblicherweise beim Arbeiten eher nicht an die Decke schaut...
Wie viel Watt sinnvoll ist, ist die falsche Frage. Wichtig wäre wie viel Lumen oder speziell bei einer Schreibtisch-Beleuchtung wie viel Lux am Schreibtisch ankommen. Nach EN 12 464 sollen das mind. 500 Lux sein. Ich würde eher etwas mehr rechnen. Bei einem 2m² Schreibtisch wären dann 1000 bis 2000 Lumen nötig, die auch am Schreibtisch ankommen. Bei einem geschätzten Abstand von ca. 1.5m zwischen Schreibtisch und Decke ist dann eine (bzw. mehrere) gerichtete Lampen mit einem Abstrahlwinkel von etwa 60° nötig. Wenn es keine gerichtete Lampe ist (z.B. eine LED-Röhre oder ein LED-Stripe) sollten es eher 4000lm sein, damit am Schreibtisch noch etwa 500 Lux erreicht werden. Oder die Lampe muss näher an den Schreibtisch ran.
Hallo misterfopper,
von Deinem Plan muss ich Dir ehrlich gesagt in jeder Hinsicht abraten. Wenn Du mit LED-Fluter das meinst, was ich denke, sind das Produkte für den Hauseingang oder einen Parkplatz. Die sind gnadenlos auf niedrigste Kosten und hohen Lichtstrom optimiert. Eine Lichtqualität, die für einen Wohn- oder Arbeitsbereich ausreicht, bekommst Du damit nicht.
Davon abgesehen: wenn Du die Decke anstrahlst, wird die Beleuchtungsstärke an der Decke immer höher sein, als auf Deinem Schreibtisch. Du brauchst es aber genau umgekehrt. Eine rein indirekte Beleuchtung ist auch sehr ineffizient. Um genug Licht auf den Schreibtisch zu bekommen, müsstest Du mit sehr viel Leistung an die Decke leuchten.
Gute Beleuchtungsmöglichkeiten für einen Schreibtisch sind längliche Pendelleuchten für die feste Installation oder Stehleuchten für den mobilen Einsatz. Optimal ist: möglichst viel direktes Licht und zusätzlich ein indirekter Anteil. Beispiele: LINCOR und CAPA (nur zur Inspiration, für den privaten Gebrauch dürfte Zumtobel meist zu teuer sein).
-Handkalt
von Deinem Plan muss ich Dir ehrlich gesagt in jeder Hinsicht abraten. Wenn Du mit LED-Fluter das meinst, was ich denke, sind das Produkte für den Hauseingang oder einen Parkplatz. Die sind gnadenlos auf niedrigste Kosten und hohen Lichtstrom optimiert. Eine Lichtqualität, die für einen Wohn- oder Arbeitsbereich ausreicht, bekommst Du damit nicht.
Davon abgesehen: wenn Du die Decke anstrahlst, wird die Beleuchtungsstärke an der Decke immer höher sein, als auf Deinem Schreibtisch. Du brauchst es aber genau umgekehrt. Eine rein indirekte Beleuchtung ist auch sehr ineffizient. Um genug Licht auf den Schreibtisch zu bekommen, müsstest Du mit sehr viel Leistung an die Decke leuchten.
Gute Beleuchtungsmöglichkeiten für einen Schreibtisch sind längliche Pendelleuchten für die feste Installation oder Stehleuchten für den mobilen Einsatz. Optimal ist: möglichst viel direktes Licht und zusätzlich ein indirekter Anteil. Beispiele: LINCOR und CAPA (nur zur Inspiration, für den privaten Gebrauch dürfte Zumtobel meist zu teuer sein).
-Handkalt
-
misterfopper
- Mini-User
- Beiträge: 5
- Registriert: So, 10.01.16, 18:34
Vielen Dank für die guten Antworten.
Warum ich überhaupt auf das indirekte Licht zu sprechen kam: Bei meinen Eltern habe ich noch eine Stehleuchte, die mit 300W Halogen an die Decke strahlt. Das übertrifft natürlich die andere Beleuchtung im Raum und wird dabei ganz schön heiß und kostspielig. Allerdings empfinde ich das Licht als sehr angenehm, da ich keinen Schatteneffekt wahrnehmen kann, wie dies bei gerichtetem Licht manchmal der Fall ist. Das mit dem Stahler habe ich nach Euerer Ausführung natürlich sofort wieder verworfen. Mit ausreichend Umgebungslicht, und eben nicht nur Licht von oben, sollten demnach auch keine Schatten auftreten, oder?
Momentan benutze ich in meinem Zimmer eine handelsübliche Schreibtischleuchte, in der ich eine LED Birne betreibe. Das Licht finde ich gar nicht schlecht, aber es ist einfach zu sehr auf einen Teil des Schreibtisches beschränkt und im allgemeinen einfach zu dunkel für mein Empfinden. Es wäre schön, wenn ich möglichst an Tageslichtniveau rankommen würde. Das Zimmer ist gleichzeitig Büro, Schlaf- und Wohnzimmer, wobei die Deckenlampe nicht genügend Licht auf den Schreibtisch wirft. Einen Anschluss an die Stromversorgung an der Decke will ich eigenltich ausschließen, da ich in der Mietwohnung nicht durchs halbe Zimmer Kabel verlegen möchte und die Lampen zudem gerne getrennt ansteuern möchte.
Die Idee mit Leuchtstoffröhren-betriebenen Lampen finde aus den Gesichtspunkten von Verbrauch, Lichtqualität und wechselbaren Leuchtmitteln ganz gut, mit entsprechenden Leuchmitteln. Was man hier so liest ist das kaum zu überbieten. Hübsch sind diese Rasterlampen aber nicht und bei Montage an der Decke muss ich einen Stecker mit Schalter verbauen und wiederrum an der Wand und Decke entlang legen. Hier wäre ein Strahler auf einem Regel, der dann die Decke beleuchtet, einfacher und schöner gewesen.
Wäre die Capa für mein Budget nicht so unglaublich teuer und hätte ich Platz dafür (der Schreibtisch steht zwischen Regel und Wand), würde ich sofort zugreifen. Eine Montage an der Wand wäre auch noch möglich. Das halte ich sogar für recht sinnvoll, da die Lampe so nicht so auffällig ist (was vorteilhaft ist, wenn wenn diese nicht besonders toll aussieht). Eine Pendelleuchte kommt eher nicht in Betracht, da der Schreibtisch direkt an der Wand steht und nur 75cm tief ist. Ich glaube das sieht komisch aus, wenn die Lampe dann so nah an der Wand hängt.
Habt Ihr vielleicht noch andere Anregungen? Ich könnte auch jede Deckenlampe notfalls mit einem Schalter und Schuko-Stecker versehen, oder gibt es da Probleme?
Wandleuchten, wie bspw. Ranarp von Ikea, sehen zwar ganz nett aus, aber selbst wenn ich drei davon aufhänge sind die wohl eher noch zu dunkel. Ich habe hier noch 2 St. einfache Deckenfluter mit jweils 4xGU10 liegen, die ich nicht mehr brauche. Wäre es ausreichend diese an die Wand zu hängen, an Schuko-Stecker mit Schalter zu verkabeln, und mit einfachen LED-Leuchtmitteln zu befüllen? Damit sollte ich trotz Spots eine recht gute Ausleuchtung hinbekommen. Aber die erforderliche Luxzahl schaffe ich damit wohl auch nicht, oder?
Ich bin für jeden weiteren Vorschlag natürlich dankbar. Meine Ausgaben sollten möglichst niedrig bleiben. Bei einer schönen, praktischen und dauerhaften Lösung könnte ich maximal an die 200€ ausgeben, was für mich dann aber ein ganzer Batzen Geld wäre.
Warum ich überhaupt auf das indirekte Licht zu sprechen kam: Bei meinen Eltern habe ich noch eine Stehleuchte, die mit 300W Halogen an die Decke strahlt. Das übertrifft natürlich die andere Beleuchtung im Raum und wird dabei ganz schön heiß und kostspielig. Allerdings empfinde ich das Licht als sehr angenehm, da ich keinen Schatteneffekt wahrnehmen kann, wie dies bei gerichtetem Licht manchmal der Fall ist. Das mit dem Stahler habe ich nach Euerer Ausführung natürlich sofort wieder verworfen. Mit ausreichend Umgebungslicht, und eben nicht nur Licht von oben, sollten demnach auch keine Schatten auftreten, oder?
Momentan benutze ich in meinem Zimmer eine handelsübliche Schreibtischleuchte, in der ich eine LED Birne betreibe. Das Licht finde ich gar nicht schlecht, aber es ist einfach zu sehr auf einen Teil des Schreibtisches beschränkt und im allgemeinen einfach zu dunkel für mein Empfinden. Es wäre schön, wenn ich möglichst an Tageslichtniveau rankommen würde. Das Zimmer ist gleichzeitig Büro, Schlaf- und Wohnzimmer, wobei die Deckenlampe nicht genügend Licht auf den Schreibtisch wirft. Einen Anschluss an die Stromversorgung an der Decke will ich eigenltich ausschließen, da ich in der Mietwohnung nicht durchs halbe Zimmer Kabel verlegen möchte und die Lampen zudem gerne getrennt ansteuern möchte.
Die Idee mit Leuchtstoffröhren-betriebenen Lampen finde aus den Gesichtspunkten von Verbrauch, Lichtqualität und wechselbaren Leuchtmitteln ganz gut, mit entsprechenden Leuchmitteln. Was man hier so liest ist das kaum zu überbieten. Hübsch sind diese Rasterlampen aber nicht und bei Montage an der Decke muss ich einen Stecker mit Schalter verbauen und wiederrum an der Wand und Decke entlang legen. Hier wäre ein Strahler auf einem Regel, der dann die Decke beleuchtet, einfacher und schöner gewesen.
Wäre die Capa für mein Budget nicht so unglaublich teuer und hätte ich Platz dafür (der Schreibtisch steht zwischen Regel und Wand), würde ich sofort zugreifen. Eine Montage an der Wand wäre auch noch möglich. Das halte ich sogar für recht sinnvoll, da die Lampe so nicht so auffällig ist (was vorteilhaft ist, wenn wenn diese nicht besonders toll aussieht). Eine Pendelleuchte kommt eher nicht in Betracht, da der Schreibtisch direkt an der Wand steht und nur 75cm tief ist. Ich glaube das sieht komisch aus, wenn die Lampe dann so nah an der Wand hängt.
Habt Ihr vielleicht noch andere Anregungen? Ich könnte auch jede Deckenlampe notfalls mit einem Schalter und Schuko-Stecker versehen, oder gibt es da Probleme?
Wandleuchten, wie bspw. Ranarp von Ikea, sehen zwar ganz nett aus, aber selbst wenn ich drei davon aufhänge sind die wohl eher noch zu dunkel. Ich habe hier noch 2 St. einfache Deckenfluter mit jweils 4xGU10 liegen, die ich nicht mehr brauche. Wäre es ausreichend diese an die Wand zu hängen, an Schuko-Stecker mit Schalter zu verkabeln, und mit einfachen LED-Leuchtmitteln zu befüllen? Damit sollte ich trotz Spots eine recht gute Ausleuchtung hinbekommen. Aber die erforderliche Luxzahl schaffe ich damit wohl auch nicht, oder?
Ich bin für jeden weiteren Vorschlag natürlich dankbar. Meine Ausgaben sollten möglichst niedrig bleiben. Bei einer schönen, praktischen und dauerhaften Lösung könnte ich maximal an die 200€ ausgeben, was für mich dann aber ein ganzer Batzen Geld wäre.
Was vielleicht auch noch eine Möglichkeit wäre ist ein Panel. Also so was:
http://www.amazon.de/Auralum%C2%AE-120x ... 3H7F05H0BA
Kann man wahlweise an die Decke oder an die Wand hängen (ggf. auch 'schräg'). Und mit rund 3500lm ist das auch ordentlich hell.
http://www.amazon.de/Auralum%C2%AE-120x ... 3H7F05H0BA
Kann man wahlweise an die Decke oder an die Wand hängen (ggf. auch 'schräg'). Und mit rund 3500lm ist das auch ordentlich hell.
Noch eine vage Idee: wenn die Wand frei ist, an der Dein Schreibtisch steht, könntest Du dort vielleicht in der Breite des Schreibtischs ein Bücherbord, Wandregal oder ähnliches anbringen und auf dessen Unterseite eine LED-Leiste, die dann den Schreibtisch und die Wand anstrahlt. Im Grunde so ähnlich, wie ich das mal in einer Küche (nicht meiner eigenen) gemacht habe.
Geeignet wäre die LumiFlex Performer 35 in 4000 K Neutralweiß - mit 1200 lm/m etwas heller als die ältere Leiste mit 960 lm/m, die ich damals verbaut habe. Oder gleich die nochmals doppelt so helle Performer 70. Je nach Montagehöhe, Abstand von der Wand usw. braucht man vielleicht noch einen Blendschutz - z. B. ein L-Profil aus Blickrichtung des Schreibtischbenutzers davor setzen.
Ebenfalls denkbar wäre, mit einer einfachen Halterung eine LED-Röhre drunter zu setzen. Das derzeit stärkste erhältliche Modell hätte in etwa gleich viele lm/m wie die Performer 70. Von den möglichen Längen ist man mit den LED-Röhren natürlich nicht so flexibel und die Aufbauhöhe ist riesig verglichen mit den Leisten. Eine elegantere Lösung bekommt man sicherlich mit LED-Leisten.
-Handkalt
Geeignet wäre die LumiFlex Performer 35 in 4000 K Neutralweiß - mit 1200 lm/m etwas heller als die ältere Leiste mit 960 lm/m, die ich damals verbaut habe. Oder gleich die nochmals doppelt so helle Performer 70. Je nach Montagehöhe, Abstand von der Wand usw. braucht man vielleicht noch einen Blendschutz - z. B. ein L-Profil aus Blickrichtung des Schreibtischbenutzers davor setzen.
Ebenfalls denkbar wäre, mit einer einfachen Halterung eine LED-Röhre drunter zu setzen. Das derzeit stärkste erhältliche Modell hätte in etwa gleich viele lm/m wie die Performer 70. Von den möglichen Längen ist man mit den LED-Röhren natürlich nicht so flexibel und die Aufbauhöhe ist riesig verglichen mit den Leisten. Eine elegantere Lösung bekommt man sicherlich mit LED-Leisten.
-Handkalt
- Achim H
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- Registriert: Mi, 14.11.07, 02:14
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misterfopper hat geschrieben:... da ich keinen Schatteneffekt wahrnehmen kann, wie dies bei gerichtetem Licht manchmal der Fall ist.
Mit 2 Strahlern, die nicht senkrecht von der Decke herunter leuchten, sondern quasi links und rechts vom Schreibtisch montiert sind und auf die gleiche Fläche leuchten, passiert sowas nicht. Sollte eine Hand einen Schatten produzieren, wird dieser von der anderen Leuchte eleminiert. Solche Strahler sind aber immer nur eine Zusatzbeleuchtung und nicht als Allgemeinbeleuchtung für einen Raum geeignet.
-
misterfopper
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- Beiträge: 5
- Registriert: So, 10.01.16, 18:34
Ich nehme an die Performer 70 wären heller als das Panel? Die Lösung mit dem Regalbrett gefällt mir grundsätzlich gut. Allerdings muss ich auch etwas aufpassen. An der Wand hängen zwei Monitore, möglicherweise spiegeln sich die LED dort? Das wäre nicht so toll. Bei einer Schreibtischbreite von 2m bräuchte ich auch mindestens 150cm. Zusammen mit Netzteil nicht so günstig. Kabel und Klemmen habe ich sicher irgendwo, sofern man da "alles" verwenden kann. Wie lange könnten mich die Leisten bei einer durchschnittlichen Leuchtdauer von 5h am Tag denn begleiten, bevor diese kaputt gehen? Andererseits kostet eine Röhre genauso viel - also kein Mehrwert. //Edit: Das ist quatsch oder? Die Röhre hat schon 150cm!? Das würde die Lösung sehr attraktiv machen, außer die Leiste hält eben 3mal so lange.
Ich würde die LED-Leiste dann auf ein Aluprofil kleben, sowas müsste ich glücklicherweise auch nicht kaufen. Vielleicht kann man sich hier auch ein "Panel" selbst basteln, sprich eine Abdeckung montieren, damit es nicht blendet.
Ich würde die LED-Leiste dann auf ein Aluprofil kleben, sowas müsste ich glücklicherweise auch nicht kaufen. Vielleicht kann man sich hier auch ein "Panel" selbst basteln, sprich eine Abdeckung montieren, damit es nicht blendet.
Das wäre dann vielleicht die günstigere Variante. Ich könnte einen Strahler von meiner Sitzposition aus links und einen an die Wand in Blickrichtung (also über die Bildschirme) hängen. Dann könnte ich in Summe je 8x GU10 mit 5-8W, also je ca. 400lm, anbringen, Kostenpunkt ca. 65€. Aber wäre das auch so hell wie obige Lösung. Eine ordentliche Ausleuchtung sollte man auf 200x75cm hinbekommen oder?Achim H hat geschrieben:Mit 2 Strahlern, die nicht senkrecht von der Decke herunter leuchten, sondern quasi links und rechts vom Schreibtisch montiert sind und auf die gleiche Fläche leuchten, passiert sowas nicht.
An der Decke hängt noch eine "normale" Lampe, deren Licht mir aber "in den Rücken fällt" ansonsten ist die gar nicht so dunkel.Achim H hat geschrieben:Solche Strahler sind aber immer nur eine Zusatzbeleuchtung und nicht als Allgemeinbeleuchtung für einen Raum geeignet.
Wenn die LED-Leisten keiner mechanischen Belastung ausgesetzt sind und die Wärmeabgabe nicht behindert wird, können die extrem lange leben. Ich habe welche in einer Pendelleuchte verbaut, die ist jetzt fast sechs Jahre im wichtigsten Raum (Küche) mit wenig Tageslicht in Betrieb. Ich schätze daher im Schnitt mindestens sechs Stunden täglich, vielleicht mehr. Läuft immer noch ohne Ausfall, aber ich denke, selbst 24/7-Betrieb währe jahrelang möglich.
Der Preis in Lumen/€ ist bei den Leisten leider sehr viel höher als bei den LED-Röhren. Das liegt einfach daran, dass die Lumiflex ein (vergleichsweise) Kleinserienprodukt "Made in Germany" sind, während die LED-Röhren ein Massenprodukt "Made in China" sind. Trotzdem ist die Röre auch ein Markenprodukt, bei dem ich keinerlei Bedenken hätte. Es wird auch da eine sehr hohe mittlere Lebensdauer von 40.000 Stunden angegeben.
Rein von den Lumen pro Euro gibt es beim Sockel E27 sogar noch mehr: 806 Lumen für 4,50 Euro ist schon erstaunlich. Wenn ich mich recht erinnere, hat die erste E27-LED-Lampe dieser Leistungsklasse 60 Euro gekostet.
-Handkalt
Der Preis in Lumen/€ ist bei den Leisten leider sehr viel höher als bei den LED-Röhren. Das liegt einfach daran, dass die Lumiflex ein (vergleichsweise) Kleinserienprodukt "Made in Germany" sind, während die LED-Röhren ein Massenprodukt "Made in China" sind. Trotzdem ist die Röre auch ein Markenprodukt, bei dem ich keinerlei Bedenken hätte. Es wird auch da eine sehr hohe mittlere Lebensdauer von 40.000 Stunden angegeben.
Rein von den Lumen pro Euro gibt es beim Sockel E27 sogar noch mehr: 806 Lumen für 4,50 Euro ist schon erstaunlich. Wenn ich mich recht erinnere, hat die erste E27-LED-Lampe dieser Leistungsklasse 60 Euro gekostet.
-Handkalt

