Unterschied Mean Well LPHC LPC, Alternativen?

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Moderator: T.Hoffmann

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markox
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Di, 15.12.15, 10:48

Hallo,

ich hatte die letzten beiden Winterhalbjahre ein Mean Well LPHC-18-700 mit vier kaltweißen und einer warmweißen Led am laufen (Cree XML).
Es lief immer ca. 10 Stunden täglich durch. Mit Schaltuhr (Pflanzen Beleuchtung).
Nun, wollte ich es wieder in Betrieb nehmen. Alles war in Ordnung. Am Zweiten tag lies es sich aber nicht mehr einschalten, dachte erst es lag am Kabel,... . Da fiel mir eine kleine schwarze Ruß-Spur auf die aus den Gehäuse-Rillen auf den Untergrund abzeichnete. Ca. 3 Monate nach Garantie Ende :evil: . Da frag ich mich, kann ich da irgendwas falsch gemacht haben, oder kommt sowas einfach so vor, bzw. wie haltbar sind solche Netzteile normalerweise?

Soviel zur Vorgeschichte. Jetzt brauche ich Ersatz und wusste damals schon nicht genau wo die Unterschiede sind. Das LPHC-18-700 ist ja ziemlich eindeutig eine Konstantstromquelle. Nun gibt es auch noch das LPC20-700 "Schaltnetzteil". Aber wo genau ist der Unterschied zwischen den beiden Serien? Ist das LPC für meinen Einsatzzweck auch, oder sogar noch besser geeignet? Oder gibt es noch alternativen, z.B. von anderen Herstellern. Preislich sollte es sich aber so bis 15€ bewegen, weil es wirtschaftlich für mich sonst keinen Sinn macht.
Borax
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Di, 15.12.15, 10:58

Ich würde sagen: Pech gehabt. Mir ist noch kein einziges Mean Well Schaltnetzteil kaputt gegangen. Egal ob Konstantstrom oder Konstantspannung - Schaltnetzteile sind beide.
Das LPHC ist nur für Spannungen zwischen 180V und 264V AC geeignet. Das LPC ist 'full range' (90 ~ 264VAC) und hat einen Schutz für Überspannung (300VAC für max 5 Sekunden). Geeignet sind beide. Das LPC ist einen Tick besser. Und weil der Preisunterschied nahe 0 ist, würde ich das bevorzugen.
Zuletzt geändert von Borax am Di, 15.12.15, 10:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Achim H
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Di, 15.12.15, 10:58

Das LPC-20-700 und das LPHC-18-700 sind beides Konstantstromquellen, die beide hermetisch vergossen sind (wasserdicht, IP67). Es ist unwahrscheinlich, dass aus einem Netzgerät etwas ausgetreten sein soll. Möglicherweise stammt der Dreck von woanders her und wurde nur dorthin übertragen.

Obwohl die Gehäuse beiden Konstantstromquellen für den Außeneinsatz konzipiert sind, ist das Plastik nicht für eine andauernde Bestrahlung der Sonne ausgelegt. Der im Kunststoff enthaltene Weichmacher verflüchtigt sich bei Bestrahlung mit UV-Licht, das Plastik wird dadurch porös und rissig.
markox
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Mo, 28.12.15, 20:16

Hallo, danke für die Hilfe. Ich wollte eigentlich gleich antworten aber vorher noch ein Foto vom Untergrund machen,... bin dann aber im vor Weihnachtsstress nicht mehr da zu gekommen.

@Achim:
"hermetisch vergossen" ja, und genau dieser Guss ist schwarz, den kann man sehen von außen. Die weiße Badewanne in der das Netzteil lag habe ich einen Tag vorher blitz blank geschrubbt. Der Schwarze Fleck war genau an der Stelle wo ich das Teil weggenommen hatte und hatte ein Muster wie wenn Böller explodiert und den Sand und Ruß versprüht. Und UV Strahlung hat das Teil noch nicht gesehen, lag 2 Halbjahre unten in der Badewanne und im Sommer im Abstellraum in einer Dunklen Ecke auf dem Tisch.

@Borax:
Ja, danke, hatte ich schon damals nach dem Kauf befürchtet, dass das LPC besser ist, weil es glaub ich 2% besseren Wirkungsgrad hat. Das hab ich jetzt auch genommen.
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