Eine CL-L104-HC6L1-F5 per Akku versorgen

Fragen zu Schaltungen, Elektronik, Elektrik usw.

Moderator: T.Hoffmann

yntt8ccc
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Do, 27.03.14, 00:15

Das vor einigen Tagen bestellte Ladegerät ist noch immer nicht da. Also habe ich die ab Werk geladenen Akkus so benutzt, wie sie waren. Im Prinzip funktioniert das Ganze schon mal, ist schön klein und wird auch nicht wärmer als 61°. Bevor ich den Stromkreis schloß, maß ich 11,91V - also minimal mehr als gestern (11,84V), warum auch immer.

Bild

Der Helligkeitsverlauf war wie folgt:

2,2 Stunden sehr hell ohne beobachtbare Schwankungen
0,5 Stunden langsam wahrnehmbar abnehmende Helligkeit
4,5 Stunden geringe Helligkeit, sehr langsam immer weiter abnehmend (leuchtet noch immer, während ich das hier poste)

Ich hatte eher erwartet, daß (die Akkus waren ja nicht voll geladen) die Helligkeit nach den 2,2 Stunden schnell abnimmt und die LED spätestens nach 2,5 Stunden ausgeht. Wie erklärt sich dieser Helligkeitsverlauf; also warum nimmt nach 2,2 Stunden die Helligkeit merklich aber eher langsam ab, um dann in ein sehr schwaches Leuchten überzugehen, das noch weitere Stunden anhält?

Wenn endlich das Ladegerät da ist, hoffe ich mit vollen Akkus von 2,2 auf 2,5 Stunden zu kommen, denn 500lm bei 2700°K sind schon sehr praktisch (Eßtisch auf dem Balkon, Garten, Keller, usw.), damit läßt sich was anfangen. Da das Ganze sehr leicht und klein ist, könnte ich ja auch 2 Akkupacks zu je 9 Akkus parallelschalten, um die Kapazität zu verdoppeln, und somit die Leuchtdauer, oder gibt das Probleme beim Laden? Falls ja, muß ich wohl AA-Akkus mit mehr als 1900mAh kaufen : ( und dafür kämen vielleicht 9 von diesen AA-Akkus http://bit.ly/1jxuupL hier in Frage, die haben nominell 2100mAh anstelle der nominell 2000mAh der eneloop Akkus, oder gleich noch besser diese AA-Akkus http://www.amazon.de/Ansmann-NiMH-Akku- ... B000FE6Y4M hier mit 2700mAh? Oder, falls die 9 Ansmänner nicht der Weisheit letzter Schluß in Sachen Kapazität/Größe/Preis sind - muß ich für eine höhere Kapazität mit 9 Akkus dann noch besser auf A oder sub-C Zellen wie diese hier http://bit.ly/1dxd0r9 (oder andere) ausweichen?

Die verwendete KSQ ist zwar winzig und bleibt kühl, ist aber auch teuer. Hat einer von Euch diese http://bit.ly/1m6ZpX0 schon einmal eingesetzt oder diese http://bit.ly/1mvGpo9 hier? Gibt es noch andere, vielleicht nicht ganz so kleine, dafür aber preiswertere 700mA KSQ?

Zum Laden soll ja, wie von Euch empfohlen, die LED nicht zur gleichen Zeit betrieben werden können. Also habe ich das mit einem Ein/Aus/Ein-Hebelschalter gemacht.

Bild

Jetzt muß ich das Laden testen und dann mal ausprobieren, ob der Dimmer hält, was er verspricht...
yntt8ccc
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Fr, 28.03.14, 18:06

Ladegerät immer noch nicht da… würde gern endlich probieren, ob das mit dem Umschalter (entweder Licht oder Laden, nie beides gleichzeitig) so richtig ist. Der Testaufbau sieht jetzt so aus:

Bild

Ich habe beim C heute AA NiMH Akkus mit 2700mAh gesehen, wie die eneloops von SANYO hergestellt. Die gibt es günstig bei http://bit.ly/1pBCOCd und damit käme ich wohl voll geladen rein rechnerisch auf 3,7 Stunden. Wenn's am Ende "nur" 3 Stunden mit voller Helligkeit werden, anstelle der 2,2 Stunden mit ab Werk geladenen eneloops, dann reicht das und ich muß nix parallelschalten. 3 und mehr Stunden mit 500-565lm (je nach Farbtemperatur der LED) ergäbe bestimmt auch 'ne brauchbare MTB-Leuchte. Der LEDiL http://www.ledil.com hat supergünstige klasse Reflektoren.
Borax
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Sa, 29.03.14, 00:10

und die LED spätestens nach 2,5 Stunden ausgeht.
Nein. Die LEDs leuchten ja auch bei wesentlich weniger als ihrer Nennspannung immer noch. Aber halt schwach. Da hierbei nur sehr wenig Strom fließt (ca. 50mA) halten das die Akkus sehr lange durch.
Vorsicht mit anderen Akkus. Da wird der Effekt:
die Helligkeit nimmt nach 2,X Stunden merklich aber eher langsam ab, um dann in ein sehr schwaches Leuchten überzugehen, das noch weitere Stunden anhält
noch wesentlich stärker, weil die Entladekurve steiler wird. Ggf. nimmt dann die Helligkeit schon nach weniger als 2 Stunden merklich aber noch langsamer ab um dann in ein sehr schwaches Leuchten überzugehen, das noch sehr lange anhält. Die Entladekurve von eneloop Akkus ist wesentlich flacher als bei anderen Akkus. Und die 'typische' Spannung (also diejenige die etwa ~ 2 Stunden anhält) ist höher als bei anderen Akkus.
yntt8ccc
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Sa, 29.03.14, 05:05

Aha, danke, also das heißt, ich müßte Akkus auftreiben, die 1. eine höhere Kapazität und 2. möglichst flache Entladekurve bei 700mA (LED/KSQ) haben; vielleicht ist das ja bei den SANYOs von Reichelt der Fall... Oder eine Schaltung auftreiben, die die Akkus "flacher" bzw. "kontrollierter" leersaugt? Das sagen die Datenblätter der SANYO Akkus:

eneloop 1900mAh typ.
Bild

Twicell 2500mAh typ.
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Wenn endlich das vermaledeite Graupner Ladegerät da wäre, könnte ich wenigstens feststellen, ob mit voll geladenen eneloop Akkus mehr als 2,2 Stunden drin sind.
yntt8ccc
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Sa, 29.03.14, 20:09

Endlich kam das Ladeteil... der Amazonas floß träge. Die ab Werk geladenen Akkus gaben nur noch 10,04V und hatten sich morgens jeweils ein wenig "erholt". Das mit dem Umschalter ist praktisch. Nach 4 Stunden ist das Ladegerät recht warm, die Akkus kühl. Müßten die nicht sehr warm werden? Bin mal gespannt, ob und wann das Ladegerät mit der grünen LED aufwartet, und was dann die Spannung des Akkupacks ist...

Bild

Jetzt nach ca. 6 Stunden werden die Akkus auch etwas warm. Laut Graupner http://bit.ly/1i4aVjd gibt der Minilader 600-800mA Ladestrom. Und soeben leuchtet auch die grüne LED. Diesmal gab es fast 3 Stunden sehr helles Licht und mit den anderen SANYO Akkus vom Reichelt wird's noch ein bischen länger hell.

Also, vielen Dank nochmals für die Hinweise und vielleicht hilft dieser thread noch anderen, die mal 'ne schöne tragbare kabellose Leuchte bauen wollen.
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