ich habe folgendes Problem und einen Ansatz der Problemlösung. Dazu würde ich gerne die Meinung von erfahrenen Leuten wie Euch hören. Eventuell hab Ihr ja sogar einen viel besseren Lösungsvorschlag.
Ich habe ca. 100 Meter LED Strips [30/m IP68 12V RGB] inkl. Signalverstärker in einem Außenbereich (ohne Überdachung, teilweise direkte Sonneneinstrahlung und direkt an einem Gewässer mit Wellengang - desahalb IP68 ) installiert. Das große Problem ist nun die direkte Sonneneinstrahlung und die damit verbunden Wärme. Ausgelegt sind die Strips für eine Betriebstemperatur von 60° (habe ich auch in einem Labor testen lassen). Ich habe mir auch einen Messwert nach direkter Sonneneinstrahlung an einem heißen Sommertag in meiner Umgebung geben lassen und dieser beträgt im Durchschnitt 52°. Dazu kommt die Eigenwärme der Strips von ca. 13,5° bei 100%. Ich liege also kurzzeitig (auch wenn die Strips erst bei Dämmerung eingeschalten werden) bei einem Wert über 60° und das führt nach einiger Zeit zu Ausfällen einzelner LED-Chips.
Da ich die Sonneneinstrahlung aber leider nicht verhindern kann, ist es mein Vorhaben die Eigenwärme zu reduzieren und das möchte ich über eine geringere Spannung erzielen. Im Labor ergab sich, dass eine Reduzierung auf max. 10V Abhilfe verschaffen würde.
Jetzt hätte ich an einen programmierbaren Controller gedacht (Chromoflex II 3x2,5A von Barthelme), mit dem ich den Master-Dimmer auf 80% (wären ja dann max 9,6V) limitieren kann.
Nun meine Frage:
1. kann ich mit diesem Controller auch die voreingestellten Programme auf 80% beschränken?
2. unabhängig vom PC soll der Controller mit der dazugehörigen Fernbedienung bedient werden können. Diese bietet aber auch die Möglichkeit, die Strips zu dimmen. Wenn ich also mit der Fernbedienung die Lichtstärke erhöhen will, wird dann der am PC eingestellte Maximalwert von 80% trotzdem nicht überschritten?
Oder habt Ihr eine komplett andere Lösung für das Problem parat??
Schon mal Danke für das durchlesen
PS: Hoffe ich bin mit dem Thema hier richtig.
