Hallo zusammen,
ich plane gerade an einer Beleuchtung mit einer Cree MK-R mit PWM-Dimmung. Ziellichtstärke erreiche ich bei 700mA. Nun habe ich überlegt, ob ich trotzdem eine 100m-Konstantstromquelle verwende und regulär auf 70% dimme. So hätte ich im Zweifelfall noch die Option, das ganze heller zu drehen.
Wie verhält es sich dabei mit der Lebensdauer? Ich würde erwarten, dass Alterung vor allem thermisch bedingt ist. Durch die schnellen Schaltzyklen sollte sich da ein Unterschied in der Effizienz bemerkbar machen, da ja grob die gleiche Energie umgesetzt wird.
Ein wenig Einbußen würde ich bei der Effizienz erwarten, da die LED bei 1000mA weniger effizient ist als bei 700mA.
Denke ich da richtig?
LED-Lebensdauer PWM vs. geringe Spannung
Moderator: T.Hoffmann
ja, das was Du schreibst kommt schon irgendwie hin.
Wenn du mit den Schaltzyklen die des Dimmers meinst, dann wird nicht die gleiche Energie umgesetzt, darum geht es ja beim Dimmen. Durch das Anschneiden oder Abschneiden -ja nach Dimmer- der einzelnen Zyklen wird der Energiefluss reduziert ohne große Verluste zu erzeugen. Allerdings müssen doch so um die 4-6% Verlust in Kauf genommen werden. Die Lebensdauer ist nicht direkt Temperatur abhängig, es sei denn Du übersteigst die zulässigen Werte. Eine LED verschleißt -wenn auch langsam- ab der ersten Inbetriebnahme. Je höher der Lichtstrom den Du der LED abringst, desto höher der tatsächliche Verschleiß. Das ist in der Art der Lichterzeugung begründet.
Wenn du mit den Schaltzyklen die des Dimmers meinst, dann wird nicht die gleiche Energie umgesetzt, darum geht es ja beim Dimmen. Durch das Anschneiden oder Abschneiden -ja nach Dimmer- der einzelnen Zyklen wird der Energiefluss reduziert ohne große Verluste zu erzeugen. Allerdings müssen doch so um die 4-6% Verlust in Kauf genommen werden. Die Lebensdauer ist nicht direkt Temperatur abhängig, es sei denn Du übersteigst die zulässigen Werte. Eine LED verschleißt -wenn auch langsam- ab der ersten Inbetriebnahme. Je höher der Lichtstrom den Du der LED abringst, desto höher der tatsächliche Verschleiß. Das ist in der Art der Lichterzeugung begründet.
Ähm, es geht um einen PWM-Dimmer. Der ist auf der Gleichstromseite, da ist nichts mit mit an- oder abschneiden. Integriert wird mit dem schnellen 70% an, 30% aus die gleiche Energie umgesetzt wie dem entsprechend geringeren Strom. Da PWM sehr schnell schaltet, dürfte das thermisch das gleiche sein.
Die Art der Lichterzeugung ist ein PN-Übergang. Da geht prinzipbedingt erstmal nichts kaputt.
Die Art der Lichterzeugung ist ein PN-Übergang. Da geht prinzipbedingt erstmal nichts kaputt.
Hallo,
Das die LED-Degeneration durch die Lichterzeugung selber bedingt ist wäre mir jetzt auch neu.
Bislang gehe ich davon aus das die Degeneration primär an der Thermischen Belastung liegt.
Die schnellen Schaltungen vom PWM machen der LED sicher nichts aus.
Effektiver ist sicherlich ein analoges Dimmern über die Spannung und dadurch beding über den Strom.
Wieviel das ausmach solltest du in jeden LED Datenblatt finden da sollte es ein Diagramm geben wo der Lichtstrom über den Strom dargestellt wird.
Hier must du halt vergleichen wieviel Lumen bei 100%ED und 700mA anfallen und wieviel bei 70%ED und 1000mA anfallen.
Ich würde auch auf ca. 5% Unterschied tippen.
Was man natürlich auch beachten sollte ist das das Analoge Dimmen meistens aufwendiger ist.
mfg
Falo
Das die LED-Degeneration durch die Lichterzeugung selber bedingt ist wäre mir jetzt auch neu.
Bislang gehe ich davon aus das die Degeneration primär an der Thermischen Belastung liegt.
Die schnellen Schaltungen vom PWM machen der LED sicher nichts aus.
Effektiver ist sicherlich ein analoges Dimmern über die Spannung und dadurch beding über den Strom.
Wieviel das ausmach solltest du in jeden LED Datenblatt finden da sollte es ein Diagramm geben wo der Lichtstrom über den Strom dargestellt wird.
Hier must du halt vergleichen wieviel Lumen bei 100%ED und 700mA anfallen und wieviel bei 70%ED und 1000mA anfallen.
Ich würde auch auf ca. 5% Unterschied tippen.
Was man natürlich auch beachten sollte ist das das Analoge Dimmen meistens aufwendiger ist.
mfg
Falo
Das kann man auch schlecht voneinander trennen. Durch die Lichterzeugung selber entsteht 'Wärme' (Teilchenbewegung/Gitterschwingungen). Die für uns 'relevante' Lebensdauer ist aber wirklich in erster Linie von der Thermischen Belastung (sowohl Junction als auch Phosphorschicht) abhängig. Von Cree gibt es da ein umfangreiches Dokument. Siehe auch: viewtopic.php?p=170579#p170579Das die LED-Degeneration durch die Lichterzeugung selber bedingt ist wäre mir jetzt auch neu.
Bislang gehe ich davon aus das die Degeneration primär an der Thermischen Belastung liegt.
Naja, wenn man in der Größenordnung von mehreren hundert Hz schaltet, dann dürfte die thermische Belastung ziemlich konstant sein und der im mittel umgesetzten Energiemenge entsprechen. Natürlich bleibt man auf der etwas geringeren Effizienz bei hohen Spannungen - andererseits wird analoges Dimmen auch nicht spurlos an der Effizienz der Feststromgeneration vorbeigehen.
Dann werde ich wohl mein Cree-MK-R Projekt mit aktiver Lüftersteuerung auf 1000mA auslegen und standardmäßig gedimmt halten.
Dann werde ich wohl mein Cree-MK-R Projekt mit aktiver Lüftersteuerung auf 1000mA auslegen und standardmäßig gedimmt halten.



