Hochleistung LED dimmen mit oder ohne KSQ?

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Moderator: T.Hoffmann

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etienneC
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Do, 02.08.12, 09:12

Hallo!
Ich möchte jetzt 2 Nichia Hochleistung LED dimmen ( NS6W183AT 135lm weiß ): ich bekomme 12V. durch ein Netzteil, und habe auch diesen Dimmer gekauft:
http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-u ... xid-7.html

Man kann dann direkt die LED einstecken, oder inzwischen ein Konstantstromquelle benutzen (hier 700mA). Was bringt eine KSQ? Was wird das Problem sein, wenn ich die LEDs direkt mit dem Dimmer kontrollieren will?

Danke für das Hilfe!
Borax
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Do, 02.08.12, 09:31

Was bringt eine KSQ? Was wird das Problem sein, wenn ich die LEDs direkt mit dem Dimmer kontrollieren will?
Die LEDs würden schon das erste Einschalten ohne KSQ nicht überleben.
Der Dimmer schaltet nur den Strom (sehr schnell) ein und aus. Bei 12V an zwei 3V LEDs würde also auch bei kleinster Dimmer Stellung (für sehr kurze Zeit aber trotzdem) der volle Strom fließen. Bei einem Schaltnetzteil mit Ausgangskondensator können das viele(!!!) Ampere sein, so das die LEDs in wenigen Mikrosekunden zerstört sind.
Die KSQ begrenzt den Strom auf den für die LEDs verträglichen Wert. Es würde auch mit einem Vorwiderstand gehen, aber dann sollten es eher 3 LEDs in Serie sein, damit die Spannung (12V) besser passt. Bei einem Vorwiderstand wird alles an Spannung was nicht gebraucht wird in Wärme umgesetzt. Außerdem kann man mit einem Vorwiderstand nicht so nah an den maximal möglichen Strom ran (i.A. höchstens 3/4), weil die LEDs je nach Temperatur unterschiedlich viel Spannung brauchen.Darauf kann eine KSQ reagieren, aber ein Widerstand nicht.
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Achim H
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Do, 02.08.12, 13:49

Außerdem kann man mit einem Vorwiderstand nicht so nah an den maximal möglichen Strom ran (i.A. höchstens 3/4), weil die LEDs je nach Temperatur unterschiedlich viel Spannung brauchen.Darauf kann eine KSQ reagieren, aber ein Widerstand nicht.
Man könnte die Leds zwar im warmen Zustand vermessen und für jede Reihenschaltung einen spezifischen Widerstand ausrechnen. Der Nachteil wäre dann aber, dass die Leds im kalten Zustand möglicherweise nicht maximal leuchten, sondern weniger hell. Auch wäre es möglich, dass verschiedene Stränge verschieden hell leuchten würden. Erst im warmen Zustand würden die Leds letztendlich alle gleich hell leuchten.

Einer Konstantstromquelle ist es egal, ob die Leds kalt oder warm sind. Sie liefert nur den Strom, die Spannung durch die Leds ist hier absolut egal. Die Leds werden bei jeder Betriebstemperatur immer gleich hell leuchten.
etienneC
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Di, 07.08.12, 08:54

@Borax: ich meinte mit Vorwiderstände wenn ich die LEDs ohne KSQ benutzte. Ich war wahrscheinlich unklar^^ Mit einem Dimmer kann man auch ein bisschen reagieren und mehr drehen, aber es ist sicher nicht so eine gute Lösung.

Ich benutzte jetzt die LEDs mit einer Konstantstromquelle, um eine optimale Lösung zu haben. Ist die Temperatur der LEDs nicht ziemlich stabil? Ich benutzte die Stern Platinen, Wärmeleitpaste und dann ein 3°C/W Kühlkorper pro LED. Ich dachte, dass die LEDs ziemlich schnell ihre maximale Temperatur erreichen und dann stabil in Temperatur bleiben.

Danke für die Antworte auf jedem Fall! (und vergebt mir bitte meine Deutsch Fehlern :/)
Borax
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Di, 07.08.12, 17:52

Ich benutzte jetzt die LEDs mit einer Konstantstromquelle
Welche? Einige Konstantstromquellen haben eine PWM-Eingang. Damit könntest Du die LEDs an der Konstantstromquelle betreiben und dimmen.
Ist die Temperatur der LEDs nicht ziemlich stabil?
Nein, nicht wirklich. Aber wenn Du die Vorwiderstände genau eingemessen hast, geht das schon halbwegs. Du musst hat den erforderlichen Vorwiderstand mit 'warmen' LEDs selbst bestimmen. Die Angaben im Datenblatt reichen nicht aus, um mit hinreichender Sicherheit den Widerstand so zu bestimmen, dass man die LEDs mit 90% max. Leistung betreiben kann.
etienneC
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Do, 09.08.12, 08:37

Welche? Einige Konstantstromquellen haben eine PWM-Eingang. Damit könntest Du die LEDs an der Konstantstromquelle betreiben und dimmen.
Das mache ich schon, die 700 mA KSQ von Lumitronix.
Danke für das Hilfe.
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