Dual K2 über Küchenarbeitsfläche

Unterbodenbeleuchtung, Pimp my room, usw.

Moderator: T.Hoffmann

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Beatbuzzer
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Fr, 28.10.11, 17:59

Das ist so ein Provisorium, um das vorherige Provisorium zu ersetzen, welches jetzt schon ein paar Jahre lang eine kaputte 20W-Leuchtstoffröhre ersetzt hat :? ...

Aber das Ergebnis gefällt mir in Anbetracht der minimalistischen eingesetzten Mittel doch ausreichend gut, um es mal kurz zu zeigen.
Verwendung finden zwei "uralte" neutralweiße K2s, eingeklebt in ein Stück eloxiertes U-Profil. Ebenfalls eingeklebte Platinenabschnitte bringen etwas mehr Stabilität für die Anschlusskabel. Links gehts zum Schalter, rechts zu einem unstabilisierten Netzteil:
Licht Arbeitsplatte Aufbau.jpg
Das ist auch eine recht abenteuerliche, aber funktionierende Auslegung. Und zwar betreibe ich das Netzteil über seiner angegebenen Nennspannung. Es ist mit 6V angegeben, liegt ohne Last aber bei 9V. Wenn ich die beiden K2s ohne Widerstand in Reihe anschließe, fließen etwa 400mA und die Spannung liegt bei etwa 7,6V. Wenn die LEDs durch Erwärmung mehr Strom ziehen, senkt dies die Spannung. Es ergibt sich also eine gewisse Balance. Der eingebaute 0,47 ohm Widerstand begrenzt nur den Strom im Einschaltmoment, wenn der Glättungskondensator im Netzteil noch gute 9V hat.

Für ein Provisorium ist das zu verschmerzen, auch in Anbetracht des suboptimalen Netzteils, welches immer eingesteckt ist. Immerhin wird es im Leerlauf nicht sonderlich warm, was schonmal auf keine allzu große Verheizung von elektrischer Energie hinweist.
Mittelfristig müssen hier moderne LEDs und ein Ecofriendly-SNT, bzw. ein Schalter auf der Primärseite her. Hier noch ein Bild im angebauten Zustand. Die offenen Kontakte am Schalter führen nur max. 9V:
Licht Arbeitsplatte fertig.jpg
Was mich doch überrascht hat.
Wie gut billiges Bastlerglas aus dem Baumarkt, beidseitig aufgerauht mit nem 120er Schleifpapier, das Licht bei einer Entfernung von 2mm!! zur LED bricht und angenehm verteilt. Der komplette Streifen leuchtet weiß, nur in der Mitte ist es etwas dunkler. Spots von den LEDs selbst kann man auf dem Glas nicht erkennen.

Nach diesem Prinzip lassen sich doch noch andere Konzepte umsetzen, z.B. ein Aluprofil mit 2m Länge und einige moderne HP-LEDs mehr. Ergebnis: Superkleine Leuchte. Keine weitere Kühlung. Wenn das Profil bei K2s reicht, dann reicht es bei R5 und co locker auch für 700mA-1A. Und je nach Länge richtig hell...
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Achim H
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Dann mach mal das Licht an. Oder ist das schon an?
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Beatbuzzer
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Bilder mit Licht bzw. der Lichtquelle selbst im Betrieb mache ich immer nur ungern, da sie mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln kaum einen Eindruck von der Realität zeigen können. Meist ist es zu hell, oder es werden manche Teile des Bildes stark überbelichtet oder viel zu dunkel dargestellt, sodass es keinen Vergleich zur Wirklichkeit mehr gibt.

Hier trotzdem mal ein Bild von der Lampe selbst. Mit geringer Lichtempfindlichkeit und etwas hin und her probieren sieht die Lampe selbst jetzt einigermaßen so aus, wie wenn man real reinguckt. Recht gleichmäßig dort wo die LEDs sitzen und in der Mitte etwas dunkler, nur der Übergang ist nicht so hart wie auf dem Bild. Und die Umgebung ist hier wegen der verringerten Lichtempfindlichkeit viel zu dunkel dargestellt:
281020111050.jpg
Manu
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Mo, 14.11.11, 10:09

Ich finde, das sieht garnicht mal so schlecht aus und ist eine super Idee , klar ist das mit den Fotos immer so eine Sache, man kann es nie ganz realitätsgetreu darstellen.
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