Frage zu LED und SMD

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Moderator: T.Hoffmann

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srmanni
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Mi, 29.12.10, 15:53

ein Hallo an die LED Gemeinde,
ich möchte mir die Winterzeit vertreiben und habe ein Projekt mit LEDs u. SMD angefangen.
Ich möchte dazu sagen, dass ich kein Elektriker oder ähnliches bin.
Was ich weiß, habe ich hier gelesen und vielleicht habe ich auch was verstanden. :?
Nun zur Sache: Ich möchte einen Gegenstand aus kurzer Entfernung anstrahlen und damit es keinen Schatten gibt, kommt eine Hintergrundbeleuchtung dazu.
Ich habe: 3x 10mm LED; 3,4V; 80mA; 120° als Hintergrund
1x SMD LED; min. 2,9V; 3,2V; max. 3,9V; 3x 20mA= 60mA
1 stab. Netztgerät: 3V(3,4) 110mA; 4,5V(4,8) 190mA; 6V(6,4) 260mA; 7,5V(7,8) 330mA; 9V(9,35) 560mA; 12V(12,5) 380mA
Klammerwerte ist die Spannung unbelastet
Bei der SMD LED habe ich als Versuch die 3Pinne der Anode u. die 3Pinne der Kathode zusammengelötet u. ein 3Ohm Widerst. angelötet, an 3V angeschlossen und funktioniert. Ist ja ein kleiner Scheinwerfer.
Ich bräuchte jetzt einen für mich verständlichen Schaltplan, damit ich weiter basteln kann. Kann ich alles in Reihe machen, brauche zwar 13,4V, Aber vielleicht reicht 12(12,5)V. Für Eure Hilfe einen Dank im Voraus.
Gruß Manni
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Sailor
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Mi, 29.12.10, 16:16

Meine Wahl:

2 Kreise, erster Kreis die 3 10 mm LED´s in Reihe mit Vorwiderstand, zweiter Kreis die 3 Chips der SMD-Led mit Vorwiderstand in Reihe.

Im 12 Volt Betrieb am Netzteil kannst Du so Vordergrund- und Hintergrundbeleuchtung durch die Wahl eines geeigneten Widerstandes optimal auf Deine Lichtbedürfnisse einstellen.

Herzlich Willkommen im Forum!
srmanni
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Mi, 29.12.10, 23:13

Hallo,
danke Sailor für deine Antwort.
Schon habe ich die nächste Frage:
die 3 chips der SMD LED mit Vorwiderstand in Reihe: meinst du die 3 Anoden u. die 3 Kathoden der SMD, so dass ich dann
9,6V / 20mA habe?
Wäre aber nicht so einfach, weil die Pinns gerade mal 1mm lang sind.
Hoffentlich verschmor ich mir nicht die SMD.
Kommt der + vom ersten u. vom zweiten kreis, der - vom ersten u. vom zweiten kreis zusammen?
Für die Wahl des Widerstandes nehme ich 12V oder 12,5V?
Gruß Manni
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strenter
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Mi, 29.12.10, 23:35

Anschlussmuster:
+12V -- RV -- +LED1- -- +LED2- -- +LED3- -- 0V

Erläuterung:
+LEDx- Die Polarität der LED (bzw. des einzelnen Chips) ist mit eingezeichnet.
-- Drahtverbindung
RV Vorwiderstand
srmanni hat geschrieben:Wäre aber nicht so einfach, weil die Pinns gerade mal 1mm lang sind.
Hoffentlich verschmor ich mir nicht die SMD.
Das liegt aber in der Natur der SMD, denn das sind "Surface Mounted Devices", also "oberflächenmontierte Bauteile" und werden normalerweise mit Spezialverfahren (Schwalllöten, Lötpaste und Heissluft,...) angelötet und eher wrniger mit dem Lötkolben.

Ach ja, und Herzlich Willkommen hier im Forum natürlich. :)
srmanni
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Mi, 29.12.10, 23:45

Hallo Strenter,
was bitte schön ist 0V?
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strenter
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Mi, 29.12.10, 23:48

srmanni hat geschrieben:Hallo Strenter,
was bitte schön ist 0V?
Der - Anschluss am 12V-Netzteil, auch Bezugspotential, Masse oder 0V genannt. Von 0V aus kann man mit einem Spannungsmessgerät zum +12V Anschluss hin ein Spannungspotential von 12V messen.
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Achim H
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Do, 30.12.10, 09:06

strenter hat geschrieben:Das liegt aber in der Natur der SMD, denn das sind "Surface Mounted Devices", also "oberflächenmontierte Bauteile" und werden normalerweise mit Spezialverfahren (Schwalllöten, Lötpaste und Heissluft,...) angelötet
SMD-Bauteile kann man nur schwalllöten, wenn die Bauteile auf der Unterseite (nicht Oberseite) der Platine festgeklebt werden. Typisch wird dieses Verfahren dann eingesetzt, wenn auch bedrahtete Bauteile (Durchsteckmontage) gelötet werden sollen.

Bild
Wikipedia: Wellenlöten

Auf der Oberseite können SMD-Bauteile mittels Reflow und mit einem feinen Lötkolben (von Hand) gelötet werden.

Unter Reflow fallen:
beheizte Formteile, Bügel-/Stempellöter,
Heißluft (sogenanntes Vollkonvektions-Reflow-Löten, Bauteile müssen festgeklebt werden),
Kondensationslöten (Dampfphase, Bauteile müssen festgeklebt werden),
Infrarotstrahler,
IR-Laser
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