Hallo zusammen,
ich möchte meine Garage, die in einem Garagenhof fern ab jeder elektrischen Leitung liegt, mit LEDs beleuchten.
Ich dachte da an 3 Power SuperFlux-LED Leisten über eine Autobatterie mit Strom versorgt.
Brauche ich da nun einen Voriderstand oder nicht und wenn ja, welchen?
Ich lese mal so mal so, also dachte ich mir, frage ich lieber nochmal nach
Power SuperFlux-LED Leiste weiß
Moderator: T.Hoffmann
Hi,
willkommen im Forum
Das "Problem" bei Autobatterien ist, dass sie nicht immer genau 12V bringen. Während dem Autofahren, wenn sie aufgeladen wird und vor allem beim betätigen der Zündung steigt die Spannung an der Batterie zum Teil bis über 14V. Bei LED's die mit einem Vorwiederstand betrieben werden steigt bei steigender Spannung auch der Strom. Deshalb sollte man immer noch einen Zusätzlichen Widerstand dranhängen, der dafür sorgt, dass die LED's auch bei 14V nicht überlastet werden.
Wenn die Batterie aber nur in deiner Garage steht und nicht an ein Auto bzw. Ladegerät angeschlossen ist, sollte die Spannung etwa 12V oder auch nur 11V betragen. Du brauchst also keinen zusätzlichen Widerstand. Wenn du ein Volt- bzw. Multimeter besitzt, dann würde ich die Spannung an der Batterie aber nochmals messen. Falls die Spannung 12V oder weniger beträgt, ist das kein Problem. Ist die Spannung aber höher, was durchaus möglich ist, dann solltest du trozdem noch einen Widerstand dazu schalten.
LG Ibis93
willkommen im Forum
Das "Problem" bei Autobatterien ist, dass sie nicht immer genau 12V bringen. Während dem Autofahren, wenn sie aufgeladen wird und vor allem beim betätigen der Zündung steigt die Spannung an der Batterie zum Teil bis über 14V. Bei LED's die mit einem Vorwiederstand betrieben werden steigt bei steigender Spannung auch der Strom. Deshalb sollte man immer noch einen Zusätzlichen Widerstand dranhängen, der dafür sorgt, dass die LED's auch bei 14V nicht überlastet werden.
Wenn die Batterie aber nur in deiner Garage steht und nicht an ein Auto bzw. Ladegerät angeschlossen ist, sollte die Spannung etwa 12V oder auch nur 11V betragen. Du brauchst also keinen zusätzlichen Widerstand. Wenn du ein Volt- bzw. Multimeter besitzt, dann würde ich die Spannung an der Batterie aber nochmals messen. Falls die Spannung 12V oder weniger beträgt, ist das kein Problem. Ist die Spannung aber höher, was durchaus möglich ist, dann solltest du trozdem noch einen Widerstand dazu schalten.
LG Ibis93
Zuletzt geändert von Ibis93 am Sa, 25.07.09, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
Wie Ibis93 schon schreibt, brauchst Du wahrscheinlich keinen Vorwiderstand.michbatt hat geschrieben: Ich dachte da an 3 Power SuperFlux-LED Leisten über eine Autobatterie mit Strom versorgt.
Brauche ich da nun einen Voriderstand oder nicht und wenn ja, welchen?
Eine LED an sich braucht keine Spannung, sondern Strom. Wenn man nun Spannung hat, aus Netzteil, Akku oder Batterie, sollte man eine Konstantstromquelle davorsetzen, die die Leuchtdiode glücklich macht. Bei einfachen Bedingungen reicht dafür sogar ein Widerstand.
Die SuperFlux-Leisten sind jedoch schon gleich für den Betrieb an 12 Volt vorgesehen und haben die Stromregelung eingebaut.
Also -- Wenn die Autobatterie nicht noch gleichzeitig (mit mehr als 12V) aufgeladen wird, kannst Du die SuperFlux-Leisten bedenkenlos parallel an die Batterie anschließen. Sie werden bei leerer Batterie nur dunkler.
Schau auch mal in die technische Beschreibung Deiner Wunschleisten. Diese hier ziehen 1,4 Ampere bei 12 Volt, eine Leiste leuchtet also an einer 48Ah-Batterie maximal 34 Stunden am Stück.
Diese hier ist sogar wasserdicht und eine davon würde über 11 Tage lang leuchten.
- Sailor
- Moderator
- Beiträge: 9427
- Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
- Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt
Bitte bedenkt, dass eine volle Autobatterie rund 13 Volt hat und erst bei 12 Volt landet, wenn sie fast leer ist.
Wenn die Leiste also nur betrieben wird, wenn kein Ladegerät angeschlossen ist, sollte ein Widerstand für 13 Volt vorgeschaltet werden. Sonst ein Widerstand für 14,4 Volt.
Der Widerstand errechnet sich aus der Spannungsdifferenz (also 1 Volt oder 2,4 Volt) geteilt durch den Strom der Leiste, bei Teilabschnitten geteilt durch den Strom des Leistenstückes.
Wenn die Leiste also nur betrieben wird, wenn kein Ladegerät angeschlossen ist, sollte ein Widerstand für 13 Volt vorgeschaltet werden. Sonst ein Widerstand für 14,4 Volt.
Der Widerstand errechnet sich aus der Spannungsdifferenz (also 1 Volt oder 2,4 Volt) geteilt durch den Strom der Leiste, bei Teilabschnitten geteilt durch den Strom des Leistenstückes.
Vielen Dank für die raschen und aufschlussreichen Antworten!
Also, die Batterie wird nur in der Garage stehen und wenn sie dann mal leer sein sollte, wird sie bei mir zuhause aufgeladen werden.
Laut meinem Multimeter liefert sie momentan 12,4 Volt, ist aber nicht ganz voll. Dann ist wahrscheinlich ein Widerstand für 13 Volt schon richtig.
Denke, ich werde 2 von denen hier https://www.leds.de/p601/LED_Leisten_Mo ... m_12V.html nehmen.
Wenn ich den Widerstandsberechner hier auf der Seite korrekt bemüht habe, müsste dann der Widerstand 0,38 Ohm betragen und 2,8 Watt standhalten. Ist das korrekt so?
Bin leider in elektrischen DIngen nicht mehr so bewandert, liegt die Schulzeit doch schon etliche Jahre zurück...
Vielen Dank nochmal!
Also, die Batterie wird nur in der Garage stehen und wenn sie dann mal leer sein sollte, wird sie bei mir zuhause aufgeladen werden.
Laut meinem Multimeter liefert sie momentan 12,4 Volt, ist aber nicht ganz voll. Dann ist wahrscheinlich ein Widerstand für 13 Volt schon richtig.
Denke, ich werde 2 von denen hier https://www.leds.de/p601/LED_Leisten_Mo ... m_12V.html nehmen.
Wenn ich den Widerstandsberechner hier auf der Seite korrekt bemüht habe, müsste dann der Widerstand 0,38 Ohm betragen und 2,8 Watt standhalten. Ist das korrekt so?
Bin leider in elektrischen DIngen nicht mehr so bewandert, liegt die Schulzeit doch schon etliche Jahre zurück...
Vielen Dank nochmal!
- C.Hoffmann
- Site Admin

- Beiträge: 1857
- Registriert: Di, 28.12.04, 19:29
- Wohnort: Hechingen
- Kontaktdaten:
Hi!
Brauchst du wirklich 3 Leisten? Eine Leiste hat immerhin 6 Watt .. mal 3 macht 18 Watt. In einer Garage würde ich mir überlegen ob nicht eine oder zwei reichen. Die Teile sind wirklich hell... und im Gegensatz zu einer Glühbirne strahlen sie das Licht nur in eine Richtung. Ich würde zumindest testweise nur eine oder maximal zwei kaufen. Wir haben ja keine Mindermengenzuschläge... dann kannst du später immernoch welche nachordern.
Ich weise vorsorglich noch daraufhin, dass beim Betrieb mit 13V die Garantie verweigert werden könnte. Die Power SuperFlux Leisten sollten nicht noch stärker betrieben werden, da sie ja keine Wärme außer über die Luft abführen können. Mit 6 Watt werden die bereits über 50°C warm.
Brauchst du wirklich 3 Leisten? Eine Leiste hat immerhin 6 Watt .. mal 3 macht 18 Watt. In einer Garage würde ich mir überlegen ob nicht eine oder zwei reichen. Die Teile sind wirklich hell... und im Gegensatz zu einer Glühbirne strahlen sie das Licht nur in eine Richtung. Ich würde zumindest testweise nur eine oder maximal zwei kaufen. Wir haben ja keine Mindermengenzuschläge... dann kannst du später immernoch welche nachordern.
Ich weise vorsorglich noch daraufhin, dass beim Betrieb mit 13V die Garantie verweigert werden könnte. Die Power SuperFlux Leisten sollten nicht noch stärker betrieben werden, da sie ja keine Wärme außer über die Luft abführen können. Mit 6 Watt werden die bereits über 50°C warm.
- CRI 93+ / Ra 93+
- Auserwählter

- Beiträge: 2801
- Registriert: So, 19.10.08, 23:56
- Wohnort: Hannover
Ich würde eine Low-Drop-12V-Regelung empfehlen oder eine Low-Drop-KSQ (ggf. Eigenbau), die auf den Strom der LED-Leiste abgestimmt ist.
Außerdem sollte man bedenken, dass Starterbatterien, wie sie in Autos verwendet werden schon bei nur 50 Vollzyklen hinüber sein können. Hier sollte ein spezieller zyklenfester Blei-Akku oder NiMH-, oder Li-Ion-Akku verwendet werden. Egal welcher Akku: möglichst immer mit Tiefentladeschutz.
Als unkomplizierten (=auch ohne zugelassene Schutzbeschaltung ungefährlichen), äußerst hochwertigen Akku nahezu ohne Selbstentladung kann ich Sanyo eneloop nur wärmstens empfehlen (ca. 2,10 EUR pro Mignon-Zelle bei Amazon, echte, ungelogene, hart überprüfbare 2000 mAh über hunderte Zyklen. [sinnvoller als frei erfundene 3500 mAh über 0-2 Zyklen])
Vielleicht sind auch 2 x 3 Cree XR-E in Reihe geschaltet die geschicktere Wahl, da das ganze kompakter wird und außerdem eine zu hohe Spannung und dadurch zu hoher Strom nicht ganz so schlimm ist, da die XR-E als waschechte High-Power-LEDs gewisse Reserven haben. Zur Sicherheit kann man das ganze so auslegen, dass bei 12V Versorgung nur 80-90% des maximal erlaubten Stroms durch die LED fließen. Oder eine KSQ verwenden, dann spricht rein gar nichts gegen Betrieb mit 100% des zulässigen Strom (1000 mA bei neutral- und kaltweiß, 700 mA bei warmweiß)
Außerdem sollte man bedenken, dass Starterbatterien, wie sie in Autos verwendet werden schon bei nur 50 Vollzyklen hinüber sein können. Hier sollte ein spezieller zyklenfester Blei-Akku oder NiMH-, oder Li-Ion-Akku verwendet werden. Egal welcher Akku: möglichst immer mit Tiefentladeschutz.
Als unkomplizierten (=auch ohne zugelassene Schutzbeschaltung ungefährlichen), äußerst hochwertigen Akku nahezu ohne Selbstentladung kann ich Sanyo eneloop nur wärmstens empfehlen (ca. 2,10 EUR pro Mignon-Zelle bei Amazon, echte, ungelogene, hart überprüfbare 2000 mAh über hunderte Zyklen. [sinnvoller als frei erfundene 3500 mAh über 0-2 Zyklen])
Vielleicht sind auch 2 x 3 Cree XR-E in Reihe geschaltet die geschicktere Wahl, da das ganze kompakter wird und außerdem eine zu hohe Spannung und dadurch zu hoher Strom nicht ganz so schlimm ist, da die XR-E als waschechte High-Power-LEDs gewisse Reserven haben. Zur Sicherheit kann man das ganze so auslegen, dass bei 12V Versorgung nur 80-90% des maximal erlaubten Stroms durch die LED fließen. Oder eine KSQ verwenden, dann spricht rein gar nichts gegen Betrieb mit 100% des zulässigen Strom (1000 mA bei neutral- und kaltweiß, 700 mA bei warmweiß)
Das ist ja das schöne an der Mathematik -- die Berechnungen sind schon ewig richtig und werden es für immer sein. Das ist wie Fahradfahren nach langer Pause -- erst erinnert man sich noch grob, doch nach den ersten paar Berechnungen fluppt es wieder.michbatt hat geschrieben:Bin leider in elektrischen DIngen nicht mehr so bewandert, liegt die Schulzeit doch schon etliche Jahre zurück...

