Ich hab da mal wieder ne frage....

Hier werden Fragen zu LED-Grundlagen beantwortet...

Moderator: T.Hoffmann

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Machine_Sky
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Mo, 26.10.09, 16:11

Ich hoffe mich lyncht jetzt keiner wenn ich hier was von ebay linke, aber so gehts am leichtesten zu erklären.

Beim kramen in meiner wühlkiste hab ich ein lichternetz gefunden, hab ich so vor nem jahr mal als restposten irgendwo gekauft für 5 euro. Leider hatten die nicht erwähnt, das man das teil nicht so ohne weiteres betreiben kann, sondern noch ein "Starterkabel" dafür braucht.

Das netz http://cgi.ebay.de/System-LED-Lichterne ... 45ea50725f

Starterkabel http://cgi.ebay.de/System-LED-Startkabe ... 53dda0d782

Wenn ich das richtig sehe wandelt der 230 volt wechelstrom in 230 volt gleichstrom um. Kann alerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wieso man für leds so eine seltsame stromversorgung braucht. Meine frage wäre, ob man mit so einem netz auch ohne ein starterkabel was anfangen kann, bzw es eine andre möglichkeit gibt, so eine seltsame stromversorgung hin zu bekommen.
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L Bosch
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Mo, 26.10.09, 16:38

Laut Artikelbeschreibung des Starterkabels wandelt dieses nur die Wechselspannung in Gleich-
spannung für die vermutlich alle in Reihe geschalteten LEDs um.

Machbar wäre diese durch einen Gleichrichter sowie einen Parallel zum Ausgang geschalteten
Kondensator zur Glättung.
Borax
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Mo, 26.10.09, 17:23

Da wäre ich mir nicht sicher. 'Starterkabel' klingt für mich schon mal sehr suspekt. Kondensator würde ich lieber nicht anschließen, sonst steigt die Spannung sehr schnell auf über 300V an. Das könnte zuviel für die LEDs sein.
Ohne genaue Kenntnis der Schaltung des 'Lichternetzes' würde ich mich nicht trauen da 'rumzuprobieren'. 230V sind hierfür einfach zu gefährlich.
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Beatbuzzer
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Mo, 26.10.09, 17:51

Klingt evtl. alles logisch:
100 LEDs in Amber (gelblich) in dem Netz. Gelbe LEDs liegen so bei 2,2-2,3V. 100 x 2,3V macht 230V Gleichspannung.
In dem Kabel wird nur ein Gleichrichter sein, und die LEDs flackern jetzt mit 100Hz. Vergleichbar mit einem Durchschnittsfernseher, also nicht bewusst sichtbar.
Man könnte jetzt selbst einen Gleichrichter in ein Netzkabel integrieren, aber wie Borax schon sagt:
Vorsicht! Abreiten an 230V.
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Machine_Sky
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Mo, 26.10.09, 18:05

Jo genau deswegen frag ich ja. Ich habs letztens schon geschafft beim messen von nem halogen trafo einen kugelblitz von faustgröße zu erzeugen, verbunden mit dem geräusch einer abgefeuerten 357er magnum, bevor die sicherung sich verabschiedet hat :mrgreen:
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L Bosch
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Mo, 26.10.09, 18:39

Beatbuzzer hat geschrieben:die LEDs flackern jetzt mit 100Hz. Vergleichbar mit einem Durchschnittsfernseher, also nicht bewusst sichtbar.
Das ist zwar nicht nichtbar, aber für Augen sicherlich auch nicht das Beste.
Ich habs letztens schon geschafft beim messen von nem halogen trafo einen kugelblitz von faustgröße zu erzeugen, verbunden mit dem geräusch einer abgefeuerten 357er magnum, bevor die sicherung sich verabschiedet hat :mrgreen:
Das wäre mal ein schönes Experiment.
Etwas in der Richtung machte ich auch schon einmal. Einfach parallel an ein 30V-Labornetzteil
einen großen Kondensator schalten und diesen dann mit Labornetzteil kurzschließen.
Das gibt auch einen schönen Knall... :lol:

Nun aber zurück zum Thema:

Wie es Borax schon gesagt hat, klingt "Starterkabel" recht ungenau und würde für mich eher
eine spezielle Schaltung zur Steuerung bedeuten.
Borax
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Mo, 26.10.09, 23:52

aber wie Borax schon sagt:
Vorsicht! Abreiten an 230V.
Genau DAS sollten wir besser vermeiden :mrgreen: *SCNR*
(Es gab da mal einen Monty Python Sketch... Sinngemäß: Der Vogel ist abgeritten zu den Ahnen! Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Papagei_ist_tot )
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