Hi,
wie wir alles wissen kann man durch additive Farbmischung zB. aus roter, grüner und blauer, LED weißes Licht erzeugt werden.
Den Farbraum kann man aus dem CIE-Normfarbsystem entnehmen in dem man ein Dreieck, Eckpunkte sind die Wellenlängen der einzelnen Farben, darstellt.
Durch eine Steuerelektronik wird die "Helligkeit" geregelt.
Nun meine Frage:
Um zB. neutralweiß aus den gegebenen 3 LEDs erstellen zu können, wie geht man da vor?
Langt es nur alle drei Farbkomponenten, den Strom zu reglen da er linear mit dem Lichtstrom ansteigt, jeweils so anzusteuern dass alle LEDS einen Lichtstrom emittieren?
5000°K neutralweiß aus RGB LEDs
Moderator: T.Hoffmann
Hallo und herzlich willkommen im Forum...
Zu deiner Frage: ja, wenn du die 3 Chips entsprechend regelst, also unterschiedliche Helligkeiten verwendest, dann ist sicherlich auch bei einer gewissen Mischung ein neutralweißes Licht möglich. Wobei das Endergebnis niemals an eine echte neutralweiße LED heranreichen wird, da du bei einer RGB immer noch farbige Ränder haben wirst... Nur soviel mal dazu.
Im Anhang findest du ein Datenblatt von der Seoul P5-II, auf Seite 6 findest du die Angabe, wie Seoul mit dieser LED bei unterschiedlichen Strömen, ein, in diesem Fall, pure white erzeugt. Bei anderen Herstellern kenn ich mich da leider nicht aus, weil dazu liegen mir keine Infos vor. Hoffe aber mal soweit ein wenig geholfen zu haben...
Zu deiner Frage: ja, wenn du die 3 Chips entsprechend regelst, also unterschiedliche Helligkeiten verwendest, dann ist sicherlich auch bei einer gewissen Mischung ein neutralweißes Licht möglich. Wobei das Endergebnis niemals an eine echte neutralweiße LED heranreichen wird, da du bei einer RGB immer noch farbige Ränder haben wirst... Nur soviel mal dazu.
Im Anhang findest du ein Datenblatt von der Seoul P5-II, auf Seite 6 findest du die Angabe, wie Seoul mit dieser LED bei unterschiedlichen Strömen, ein, in diesem Fall, pure white erzeugt. Bei anderen Herstellern kenn ich mich da leider nicht aus, weil dazu liegen mir keine Infos vor. Hoffe aber mal soweit ein wenig geholfen zu haben...
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Seoul P5-II Emitter.pdf- (489.19 KiB) 217-mal heruntergeladen
Vielen Dank,
also mit anderen Worten "einfach" nur zB. 100lm von der roten LED, 100lm von der grünen und 100lm von der blauen LED.
Denn wollte verstehen wie DMD Projektoren mit RGB LEDs funktionieren, wenn sie mit großen unterschiede in den Lichtströmen variieren.
Wie nun ein DMD/DLP Projektor funktionier habe ich im großen verstanden.
Gibt ja nette Filmchen dazu.
also mit anderen Worten "einfach" nur zB. 100lm von der roten LED, 100lm von der grünen und 100lm von der blauen LED.
Denn wollte verstehen wie DMD Projektoren mit RGB LEDs funktionieren, wenn sie mit großen unterschiede in den Lichtströmen variieren.
Wie nun ein DMD/DLP Projektor funktionier habe ich im großen verstanden.
Gibt ja nette Filmchen dazu.
Ja, so kann man es verstehen, wobei die Tatsächlichen Lumenwerte wohl nicht gleich sein werden, da hier kein neutralweißes Licht entstehen würde. Man muss berücksichtigen, dass das menschliche Auge für den Wellenbereich "grün" am empfindlichsten reagiert. Grünes Licht wird viel leichter wahrgenommen als die anderen Farben, daher wird bei gleicher Intensität mehrere Farben das grüne Licht etwas hervorstechen. Also muss man wohl ein wenig grün herausnehmen, vielleicht etwas mehr blau rein usw... bis das Endergebnis halt stimmt
Hi, ich muss dir nach meinen Kenntnissen, leider wiedersprechen.
Hoffe dass ich da richtig liege.
Denn Lumen / lm ist schon mit der V ( λ ) Kurve gewichtet und somit eine fotometrische Einheit. Somit auf das menschl. Auge optimiert.
Rein von der Theorie her, würde des gerne mal in der Praxis sehen. Des könnte mal einer mal für mich machen wenn er ein fotometrisches Messgerät hat.
1lm blaue LED, 1lm grüne und 1lm rote = gleich "hell"?
Wo ich mir vorstellen kann, dass man jedoch ein bischen von den lumen Werten abweicht, sind die eingesetzten optische Bauelemente.
Diese besitzen nämlich eine Wellenlängenabhängige Absorbtionen, also Verlust.
Hoffe dass mir da des jm. erklären kann, oder sogar dann ein neuen Beitrag posten
Hoffe dass ich da richtig liege.
Denn Lumen / lm ist schon mit der V ( λ ) Kurve gewichtet und somit eine fotometrische Einheit. Somit auf das menschl. Auge optimiert.
Rein von der Theorie her, würde des gerne mal in der Praxis sehen. Des könnte mal einer mal für mich machen wenn er ein fotometrisches Messgerät hat.
1lm blaue LED, 1lm grüne und 1lm rote = gleich "hell"?
Wo ich mir vorstellen kann, dass man jedoch ein bischen von den lumen Werten abweicht, sind die eingesetzten optische Bauelemente.
Diese besitzen nämlich eine Wellenlängenabhängige Absorbtionen, also Verlust.
Hoffe dass mir da des jm. erklären kann, oder sogar dann ein neuen Beitrag posten
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Ich verstehe Deinen Beitrag so, dass Du sagen willst, dass Lumen bereits die Empfindlichkeitskurve des Auges berücksichtigt.
Lumen sind aber wirklich die objektive "Lichtmenge", d.h. 1000 lm + 1000 lm = 2000 lm. Genauso bei Lux oder Candela, nur dass da auch noch der Abstand und Abstrahlwinkel eine große Rolle spielt.
Es ist aber so, dass das Auge einen Helligkeitszuwachs umd z.B. 100% bei geringer Helligkeit sehr viel deutlicher als heller wahrnimmt, als wenn es ohnehin schon sehr hell ist:
Helligkeitsempfindlichkeitskurve des menschlichen Auges
Lumen sind aber wirklich die objektive "Lichtmenge", d.h. 1000 lm + 1000 lm = 2000 lm. Genauso bei Lux oder Candela, nur dass da auch noch der Abstand und Abstrahlwinkel eine große Rolle spielt.
Es ist aber so, dass das Auge einen Helligkeitszuwachs umd z.B. 100% bei geringer Helligkeit sehr viel deutlicher als heller wahrnimmt, als wenn es ohnehin schon sehr hell ist:
Helligkeitsempfindlichkeitskurve des menschlichen Auges

