Hallo,
ich möchte meinen Schreibtisch etwas aufmotzen. Deswegen habe ich blaue und grüne 3mm LEDs bestellt. Ich möchte 10 Stück mit einem eigenen Widerstand (Also auch 10) versehen undan 12V parallelschalten.
UWiderstand=UNetzteil-ULED=12-3,1=8,9(V)
R=U/I=8,9/0,02=445(Ohm)
Erste Frage: Je nachdem, was ich für I einsetze kommt ein anderer Widerstand heraus. Dieser versichert mir, dass diese Stromstärke geliefert wird, und nicht mehr?
R=U/I=3,1/0,02=155(Ohm)
RGesamt=RLED+RWiderstand=445+155=600(Ohm)
I=U/R=12V/600=0,02(A)
Passt also alles ganz toll.
Zweite Frage: Fällt an einer LED immer diese typische Spannung ab? Also bei Blau(3mm) 3,1Volt? Hat eine LED immer den selben Widerstand, oder variiert dieser?
Wenn der Widerstand immer gleich bliebe, dann würde die Gleichung Sinn machen. Ansonsten gäbe es zu viele Variablen. Soweit zumindest meine Meinung...
Denknachhilfe...
Moderator: T.Hoffmann
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ich weis zwar nicht ob des richtig ist was du da gemacht hast aber ein 600Ohm widerstand wäre gut dann würden die leds lange leben aber ein 550er würds auch tun!
Aber warum machst du keinen 220Ohm widerstand mit ner 3er reihe an dein netzteil? Und wenns insgesamt 10 sein müssen dann halt eine parallel! Weil dann hast du weniger lötarbeit und weniger stromverbrauch!
Cross
Aber warum machst du keinen 220Ohm widerstand mit ner 3er reihe an dein netzteil? Und wenns insgesamt 10 sein müssen dann halt eine parallel! Weil dann hast du weniger lötarbeit und weniger stromverbrauch!
Cross
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Du hast eine Denkfehler und Cross hat nicht nachgerechnet oder nicht richtig gelesen:
1. an dem Widerstand muss die Spannung abfallen, die von der LED nicht benötigt wird, nämlich
12 Volt - 3,1 Volt = 8,9 Volt
Demnach ist der Vorwiderstand R = U / I = 8,9 Volt / 0,02 Ampere = 445 Ohm
und der theoretische LED-Widerstand 3,1 Volt / 0,02 Ampere = 155 Ohm.
Die Werte der LED´s streuen, d.h. die 3,1 Volt sind ein typischer Wert, genau wie die 20 mA. Allerdings ist es in der Technik normal, dass Werte nicht genau sind. Daher wird auch die Werthaltigkeit als Toleranz angegeben, teilweise in Toleranzklassen. In unserem Bereich am einfachsten bei Widerständen zu sehen, die in Toleranzen von ... 1 %, 2 %, 5 % ... eingeteilt sind.
Neben diesen Fertigungstoleranzen kommt es auch zu Änderungen des Wertes durch äußere Einflüsse und durch Einflüsse durch den Betrieb des Teiles, insbesondere durch Wärmeeinflüsse.
Wenn Du Dir die Leistungen in Deiner Schaltung ausrechnest, musst Du feststellen, dass die Leistung die über dem Widerstand in Wärme umgesetzt wird, bedeutend größer ist, als die Leistung, die der LED zum Erzeugen von Licht (und Wärme) zur Verfügung steht.
Bei 3 LED´s in Reihe mit einem 180 Ohm Widerstand wird das Verhältnis Verlustleistung zu Nutzleistung deutlich in Richtung Nutzleistung verschoben!
1. an dem Widerstand muss die Spannung abfallen, die von der LED nicht benötigt wird, nämlich
12 Volt - 3,1 Volt = 8,9 Volt
Demnach ist der Vorwiderstand R = U / I = 8,9 Volt / 0,02 Ampere = 445 Ohm
und der theoretische LED-Widerstand 3,1 Volt / 0,02 Ampere = 155 Ohm.
Die Werte der LED´s streuen, d.h. die 3,1 Volt sind ein typischer Wert, genau wie die 20 mA. Allerdings ist es in der Technik normal, dass Werte nicht genau sind. Daher wird auch die Werthaltigkeit als Toleranz angegeben, teilweise in Toleranzklassen. In unserem Bereich am einfachsten bei Widerständen zu sehen, die in Toleranzen von ... 1 %, 2 %, 5 % ... eingeteilt sind.
Neben diesen Fertigungstoleranzen kommt es auch zu Änderungen des Wertes durch äußere Einflüsse und durch Einflüsse durch den Betrieb des Teiles, insbesondere durch Wärmeeinflüsse.
Wenn Du Dir die Leistungen in Deiner Schaltung ausrechnest, musst Du feststellen, dass die Leistung die über dem Widerstand in Wärme umgesetzt wird, bedeutend größer ist, als die Leistung, die der LED zum Erzeugen von Licht (und Wärme) zur Verfügung steht.
Bei 3 LED´s in Reihe mit einem 180 Ohm Widerstand wird das Verhältnis Verlustleistung zu Nutzleistung deutlich in Richtung Nutzleistung verschoben!
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meinst du mein denkfehler mit 220Ohm? Naja ich hab hier von ein paar empfohlen bekommen einen 180Ohm widerstand bei 12volt zu nehmen aber mehr haben gesagt einen 220Ohm widerstand weil cih da auf der sicheren seite bin! oder was meinstest du? Und bei dem 445Ohm widerstand ein bisschen größerer das die leds nicht gleich futsch gehen!
Ich werde 470-Ohm-Widerstände verwenden.
Ich meinte eigentlich, dass der Widerstand der LED 155Ohm betragen würde (3,1/0,02). Und ob dieser Widerstand von 155Ohm immer gleich bleibt, oder der Widerstand der LED sich verändert, je nachdem welche Spannung man anlegt oder welche Stromstärke fließt. Durch Wärme verändert sich dieser Wert, ist klar, aber verändert er sich auch, wenn T konstant ist?
Ich meinte eigentlich, dass der Widerstand der LED 155Ohm betragen würde (3,1/0,02). Und ob dieser Widerstand von 155Ohm immer gleich bleibt, oder der Widerstand der LED sich verändert, je nachdem welche Spannung man anlegt oder welche Stromstärke fließt. Durch Wärme verändert sich dieser Wert, ist klar, aber verändert er sich auch, wenn T konstant ist?
- Sailor
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Für eine bestimmte LED muss man im Datenblatt nachsehen. Bei 0,1 bis 0,2 Volt Spannungserhöhung kann sich der Innenwiderstand der LED halbieren!
Das hängt damit zusammen, dass die LED-Kurve oberhalb des Arbeitspunktes sehr steil wird.
Das hängt damit zusammen, dass die LED-Kurve oberhalb des Arbeitspunktes sehr steil wird.
Leider steht da nichts von Widerstand der Diode. Auch nichts von Halbierung oder Sonstigem. Deswegen frage ich. Irgendjemand schrieb was von einem differientellem Widerstand. Da werd ich mich mal bei Wikipedia schlau machen...
Meine Schaltung steht ja inzwischen. Die funktioniert ganz prima. Aber eigentlich lege ich mehr Wert auf Verständnis als auf eine gute Umsetzung. Aus Wissen gehen nämlich mehr als eine Schaltung hervor...
Meine Schaltung steht ja inzwischen. Die funktioniert ganz prima. Aber eigentlich lege ich mehr Wert auf Verständnis als auf eine gute Umsetzung. Aus Wissen gehen nämlich mehr als eine Schaltung hervor...
Differientieller Widerstand...
Jetzt bin ich völlig verwirrt. ISt auch egal. Danke für die Antworten. Ich weiß ja jetzt wie man Widerstände berechnet und wie ich die Effizienz mit Reihenschaltungen erhöhen kann... Reicht doch?
Kann geschlossen werden (Muss aber nicht^^)
Jetzt bin ich völlig verwirrt. ISt auch egal. Danke für die Antworten. Ich weiß ja jetzt wie man Widerstände berechnet und wie ich die Effizienz mit Reihenschaltungen erhöhen kann... Reicht doch?
Kann geschlossen werden (Muss aber nicht^^)
- Sailor
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Der Widerstand steht indirekt im Datenblatt: Es gibt eine Strom-Spannungs-Kurve. Danach kannst Du Dir den Widerstand für den jeweiligen Betriebszustand ausrechnen.
Da diese Strom-Spannungs-Kurve nicht linear ist, ist auch der Widerstand nicht linear.
Da diese Strom-Spannungs-Kurve nicht linear ist, ist auch der Widerstand nicht linear.

