Neue Hochleistungs-LEDs von *zensiert* - Erfahrungen?
Moderator: T.Hoffmann
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ralfeberle
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Hallo!
Hat schon jemand Erfahrungen mit den neuen Hochleistungs-LEDs von *zensiert* ? Es gibt sie - die LZ-Serie - in 1, 3, 5, 10 und 15 Watt Ausführung in den Farben Rot, Grün, Blau, 'dental blue' (?), Infrarot, Ultraviolett und Weiß. Die Modelle bis 5 Watt sind auf einem Chip mit 4x4 mm, die größeren auf einem mit 7x7 mm. Die Lichtausbeute soll über 50.000 Stunden bei mindestens 90% bleiben.
Die wichtigste Info am Schluß: Behauptet werden 70 Lumen je Watt Leistung!
Gruß,
Ralf
Hat schon jemand Erfahrungen mit den neuen Hochleistungs-LEDs von *zensiert* ? Es gibt sie - die LZ-Serie - in 1, 3, 5, 10 und 15 Watt Ausführung in den Farben Rot, Grün, Blau, 'dental blue' (?), Infrarot, Ultraviolett und Weiß. Die Modelle bis 5 Watt sind auf einem Chip mit 4x4 mm, die größeren auf einem mit 7x7 mm. Die Lichtausbeute soll über 50.000 Stunden bei mindestens 90% bleiben.
Die wichtigste Info am Schluß: Behauptet werden 70 Lumen je Watt Leistung!
Gruß,
Ralf
ab wann den genauer in allen farben bzw. welche farben??
Leuchtende Grüße
Stefan
alias Light
Leuchtende Grüße
Stefan
alias Light
Auch wenn du Effizenz besser ist, so erreicht die LED doch keine 15Watt
Gut, das werden dann wahrscheinlich auch nur mehrere zusammengeschaltete LEDs sein wovon ich nicht wirklich viel halte, aber solche Leistung auf dem Raum erreichste nicht im dem du mehrere Seoul nebeneinander legst.
Nicht falsch verstehen ich bin nicht wirklich ein Freund von diesen LEDs aber wenn unter Umständen jemand viel Licht auf kleinstem Raum braucht, dann hat er kaum eine alternative und dass dabei dann mehr Leistung in Wärme verbraten wird als bei anderen LEDs ist unterumständen auch nicht so schlimm, wenn man mal vom Wärmemangement absieht
Gut, das werden dann wahrscheinlich auch nur mehrere zusammengeschaltete LEDs sein wovon ich nicht wirklich viel halte, aber solche Leistung auf dem Raum erreichste nicht im dem du mehrere Seoul nebeneinander legst.
Nicht falsch verstehen ich bin nicht wirklich ein Freund von diesen LEDs aber wenn unter Umständen jemand viel Licht auf kleinstem Raum braucht, dann hat er kaum eine alternative und dass dabei dann mehr Leistung in Wärme verbraten wird als bei anderen LEDs ist unterumständen auch nicht so schlimm, wenn man mal vom Wärmemangement absieht
ralfeberle hat geschrieben:Die Modelle bis 5 Watt sind auf einem Chip mit 4x4 mm, die größeren auf einem mit 7x7 mm.
Der Footprint hat nichts mit der Chipröße der LEDs zu tun das sind lediglich die Größen der Kontaktflächen von SMDs
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ralfeberle
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Hallo!
Die angegebenen Größen entsprechen auch ungefähr dem Durchmesser der LED.
Gruß,
Ralf
Die angegebenen Größen entsprechen auch ungefähr dem Durchmesser der LED.
Gruß,
Ralf
Hi Ihr,
nur ich wollte mit Sicherheit nicht den Kühlkörper oder co für die 15W Multichipled bauen - arrangieren müssen!
weil das ist dann Katastrophal!
Leuchtende Grüße
Stefan
nur ich wollte mit Sicherheit nicht den Kühlkörper oder co für die 15W Multichipled bauen - arrangieren müssen!
weil das ist dann Katastrophal!
Leuchtende Grüße
Stefan
wenn man sich im datenblatt mal die sapnnungen anschaut sieht man direkt das es mehrchip leds sind denn bis 16V bei 100mA schafft ein chip nicht.
naja, für spezialanwendungen, mag es gehen, bei der leistung, ist die 15W variante, mit 28lm/w doch etwas mager, da ist ja eine billige sparlampe effektiver! also, in summe bedeutet das, das die noch nicht "reif" sind.^^
Luminous Flux Bins(lm)
MIN/Max/Typical (erste Spalte 1A / 2. Spt. 1,5A)
S 356 445 538
T 445 556 637
U 556 695 796
V 695 868 995
Notes for Table 2:
1. Luminous flux performance guaranteed within published operating conditions. *zensiert* maintains a tolerance of
± 10% on flux measurements.
2. Future products will have even higher levels of luminous flux performance. Contact *zensiert* Sales for updated
information.
MIN/Max/Typical (erste Spalte 1A / 2. Spt. 1,5A)
S 356 445 538
T 445 556 637
U 556 695 796
V 695 868 995
Notes for Table 2:
1. Luminous flux performance guaranteed within published operating conditions. *zensiert* maintains a tolerance of
± 10% on flux measurements.
2. Future products will have even higher levels of luminous flux performance. Contact *zensiert* Sales for updated
information.
Die 15 Watt LED ist ganz interessant da man sie direkt an 12V betreiben könnte,Ledengin hat geschrieben:Hallo,
wer kommerzielle Anwendungen fuer Ledengin Leds hat oder sich fuer die Technologie interessiert, kann sich gerne jederzeit an mich wenden.
Gruesse
JG
aber ich würde eher Seoul P4´s nehmen.
Wieviel kostet denn überhaupt so eine LED ?
mfg, jm
selbst wenn sie eine spannung von 12V haben gilt immernoch LEDs werden über den Strom, nicht über die Spannung gesteuert, also brauch man trotzdem noch eine Strombegrenzungjm2_de hat geschrieben:Die 15 Watt LED ist ganz interessant da man sie direkt an 12V betreiben könnte,Ledengin hat geschrieben:Hallo,
wer kommerzielle Anwendungen fuer Ledengin Leds hat oder sich fuer die Technologie interessiert, kann sich gerne jederzeit an mich wenden.
Gruesse
JG
aber ich würde eher Seoul P4´s nehmen.
Wieviel kostet denn überhaupt so eine LED ?
mfg, jm
Und der Strom ist SpannungsabhängigFightclub hat geschrieben: selbst wenn sie eine spannung von 12V haben gilt immernoch LEDs werden über den Strom, nicht über die Spannung gesteuert, also brauch man trotzdem noch eine Strombegrenzung
Hi!
@jm2_de: Nein das ist falsch, weil der Strom auch vom Widerstand abhängt und der ist bei LEDs von Faktoren wie Temperatur, Herstellungstoleranzen, etc. abhängig. LEDs werden immer über den Strom geregelt und nie über die Spannung. Ein Vorwiderstand begrenzt zwar den Strom und flacht die nichtlineare Kennlinie ab aber die LEDs bleiben deswegen trotzdem nichtlinear und Stromgesteuert.
Grüße
Christian
@jm2_de: Nein das ist falsch, weil der Strom auch vom Widerstand abhängt und der ist bei LEDs von Faktoren wie Temperatur, Herstellungstoleranzen, etc. abhängig. LEDs werden immer über den Strom geregelt und nie über die Spannung. Ein Vorwiderstand begrenzt zwar den Strom und flacht die nichtlineare Kennlinie ab aber die LEDs bleiben deswegen trotzdem nichtlinear und Stromgesteuert.
Grüße
Christian
Fasti hat geschrieben:Hi!
@jm2_de: Nein das ist falsch, weil der Strom auch vom Widerstand abhängt und der ist bei LEDs von Faktoren wie Temperatur, Herstellungstoleranzen, etc. abhängig. LEDs werden immer über den Strom geregelt und nie über die Spannung. Ein Vorwiderstand begrenzt zwar den Strom und flacht die nichtlineare Kennlinie ab aber die LEDs bleiben deswegen trotzdem nichtlinear und Stromgesteuert.
JA, es gibt Menschen die meinen eine LED kann NICHT OHNE Vorwiederstand betrieben werden.
Das ist eine Floskel die aus der Zeit stammt wo Transistoren und LEDs noch ganz neu waren.
Solange die angelegte Spannung die Nennspannung (bzw max Spannung) der LED nicht überschreitet
wird auch der Strom der LED nicht über den Nennwert steigen.
Die behauptung eine LED könnte den Strom nicht selbst regulieren stimmt einfach nicht.
Die minimalen heissleiter eigenschaften von z.B. drähten in der LED usw sind so gering
das man das nicht beachten muss.
Selbst wenn es so wäre, hätten die Hersteller z.B. ein heissleiterverhalten in der LED ja
bei Angabe der max. Betriebsspannung bedacht.
Ein Wiederstand würde da übrigens auch nichts nutzen, denn sinkt der Wiederstand der LED
bei steigender temperatur würde ja damit der Wiederstand im gesamten Stromkreis sinken,
was auch wieder den Strom erhöht >>> Ohmsches Gesetz.
Würde gerne mal wissen wer sich diese "keine LED ohne Vorwiederstand" floskel ausgedacht hat.
(siehe auch diverse LED Taschenlampen, da werden die LEDs mit max Strom ohne Wiederstand betrieben,
gehen trotzdem nicht kaputt, was sie bei überstrom aber sehr schnell tun müssten)
kannst ja mal neo fragen, der hat damit schon schmerzliche erfahrungen machen müssenjm2_de hat geschrieben:Fasti hat geschrieben:Hi!
@jm2_de: Nein das ist falsch, weil der Strom auch vom Widerstand abhängt und der ist bei LEDs von Faktoren wie Temperatur, Herstellungstoleranzen, etc. abhängig. LEDs werden immer über den Strom geregelt und nie über die Spannung. Ein Vorwiderstand begrenzt zwar den Strom und flacht die nichtlineare Kennlinie ab aber die LEDs bleiben deswegen trotzdem nichtlinear und Stromgesteuert.
JA, es gibt Menschen die meinen eine LED kann NICHT OHNE Vorwiederstand betrieben werden.
Das ist eine Floskel die aus der Zeit stammt wo Transistoren und LEDs noch ganz neu waren.
Solange die angelegte Spannung die Nennspannung (bzw max Spannung) der LED nicht überschreitet
wird auch der Strom der LED nicht über den Nennwert steigen.
Die behauptung eine LED könnte den Strom nicht selbst regulieren stimmt einfach nicht.
Die minimalen heissleiter eigenschaften von z.B. drähten in der LED usw sind so gering
das man das nicht beachten muss.
Selbst wenn es so wäre, hätten die Hersteller z.B. ein heissleiterverhalten in der LED ja
bei Angabe der max. Betriebsspannung bedacht.
Ein Wiederstand würde da übrigens auch nichts nutzen, denn sinkt der Wiederstand der LED
bei steigender temperatur würde ja damit der Wiederstand im gesamten Stromkreis sinken,
was auch wieder den Strom erhöht >>> Ohmsches Gesetz.
Würde gerne mal wissen wer sich diese "keine LED ohne Vorwiederstand" floskel ausgedacht hat.
(siehe auch diverse LED Taschenlampen, da werden die LEDs mit max Strom ohne Wiederstand betrieben,
gehen trotzdem nicht kaputt, was sie bei überstrom aber sehr schnell tun müssten)
Wie zerpflücken ?luckylu1 hat geschrieben:was meint ihr, wollen wir das mal zerpflücken? das thema finde ich sehr interessant, da davon ja auch der wirkungsgrad der gesamtanordnung abhängt!
Wollt Ihr mir das Gegenteil beweisen, oder das Thema nur voll ausdiskutieren
Hatte die Diskussion schon einmal, ist schon eine weile her.
Das war damals in einer mailingliste, gab ziemlichen Zoff desswegen zwischen den usern.
Um es beweisen zu können habe ich aber alles zusammengebaut und ausgemessen,
wodurch meine Version bestätigt wurde - die LED braucht keinen Wiederstand.
Anscheinend gibt es da bei vielen einen seltsamen Denkfehler was das angeht.
Ich muss dazu sagen das ich ein querdenker bin und daher anders an solche Sachen rangehe,
dadurch lasse ich mich von solchen "immer Vorwiederstand" Floskeln nicht beeindrucken.
Aber macht gerne einen Thread auf und diskutiert darüber - ich halte mich da zurück.
Bin gespannt wie ihr die LED zum "fast supraleiter" macht
- Neo
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das sol dan eben jeder machen wie er will aber es ist einfach Fakt das die LEDs leichte differenzen haben bei der benötigten spannung
werden alles mit dem gleichen spannung versorgt macht das schon ein par mA aus und das sind sichtbare unterscheide in der helligkeit und der Lebensdauer
und das die sich ändert je nach Temperatur ist auch Fakt
werden alles mit dem gleichen spannung versorgt macht das schon ein par mA aus und das sind sichtbare unterscheide in der helligkeit und der Lebensdauer
und das die sich ändert je nach Temperatur ist auch Fakt
@jm2-de
Würden die Leds und die Netzteile exakt die Werte haben wie angegeben,dann hättest du recht.
Aber leider ist er nicht so,die Leds weichen meistens um 0,1-0,3V ab vom Nennwert.
Genauso das Netzteil.
Im schlechtestesten fall hast du gut 0,5-0,7V Spannungsunterschied.
Und jetzt kommt auch der Unterschied von einer Led zu Glühlampe zum tragen:Eine Glühlampe ist annähernd wie ein Widerstand,die Kurve Strom gegen Spannung läuft annähernd linear.Das heisst wenn man die Doppelte Spannung anlegt fliesst der doppelte Strom.
Bei einer Led ist das nicht so,die Kurve des Stroms steigt exponentiell an,die 0,7V Unterschied können schon locker das doppelte des Nennstromes fliessen lassen.
Das selbe kann ich auch in der Praxis beobachten,bei 3 Cree in Reihe müssten bei einem 10V Netzteil um die 350ma fliessen laut datenblatt.Da die Cree aber etwas nach unten streuen und das Netzteil 10,2V hat fliessen über 600ma...
Würden die Leds und die Netzteile exakt die Werte haben wie angegeben,dann hättest du recht.
Aber leider ist er nicht so,die Leds weichen meistens um 0,1-0,3V ab vom Nennwert.
Genauso das Netzteil.
Im schlechtestesten fall hast du gut 0,5-0,7V Spannungsunterschied.
Und jetzt kommt auch der Unterschied von einer Led zu Glühlampe zum tragen:Eine Glühlampe ist annähernd wie ein Widerstand,die Kurve Strom gegen Spannung läuft annähernd linear.Das heisst wenn man die Doppelte Spannung anlegt fliesst der doppelte Strom.
Bei einer Led ist das nicht so,die Kurve des Stroms steigt exponentiell an,die 0,7V Unterschied können schon locker das doppelte des Nennstromes fliessen lassen.
Das selbe kann ich auch in der Praxis beobachten,bei 3 Cree in Reihe müssten bei einem 10V Netzteil um die 350ma fliessen laut datenblatt.Da die Cree aber etwas nach unten streuen und das Netzteil 10,2V hat fliessen über 600ma...
Also ich geh bei sowas natürlich von den Nennwerten aus, LED 3V + Spannung 3V = funktioniert.John.S hat geschrieben: Würden die Leds und die Netzteile exakt die Werte haben wie angegeben,dann hättest du recht.
Aber leider ist er nicht so,die Leds weichen meistens um 0,1-0,3V ab vom Nennwert.
Natürlich muss man Abweichungen bedenken, aber das muss man auch bei Wiederständen mit teilweise
+/-10% Abweichung.
Man muss halt vorher die Abweichungen ausmessen, also Messen bei wie viel Spannung die LED nun wirklich
den gewünschten Strom erreicht - mit den Werten kann man sie ziemlich genau mit dem Nennwert betreiben.
Der liegt ja auch immer deutlich unter dem max. Wert.
Würde ich nicht im Flugzeugbau so einbauen, aber zuhause kein Problem.
Und vergesst auch nicht das der Wiederstand nur eine "Drossel" ist.
Wenn Du eine Cree an einem Wiederstand mit 700mA betreibst, dann sinkt der Spanungsabfall an der
Cree um 0.7V - was passiert dann ?
Hallo!
Ich habe jetzt mal ein paar Tests gemacht um die "Behauptungen" die ich mache auch zu beweisen. Anscheindend reichen jm2_de die normalen und überall nachzulesenden Begründungen und Berechnungen nicht.
Ich habe eine P4 LED auf einem runden Kupferblock mit 19mm Durchmesser und 10mm Höhe mit Articsilver 2 Wärmeleitpaste befestigt. Temperatur der LED zu diesem Zeitpunkt 21°C. Dann habe ich ein Labornetzteil, ein Multimeter zur Temperaturmessung am Kühlkörper und noch ein Multimeter zur genaueren Spannungsmessung genommen. Die Strommessung erfolgte mit den Anzeigen des Labornetzteiles. Um dem gleich Vorzubeugen, ich weiß wie ungenau solche Anzeigen sein können allerdings für diesen Zweck den Trend zu erkennen und eine Aussage über die ungefähe Stromstärke zu machen reichen sie.
Test 1:
Spannung am Netzteil solange erhöht, bis sich ~350mA einstellten. Stopuhr gestartet. Spannung 3,21V konstant. Gewartet, nach 5 Minuten pendelte sich die Temperatur des Kühlkörpers auf 35°C ein aber hola, das Amperemeter zeigte schon 450mA an. Einziger unterschied zu vorher, die LED hatte sich aufgrund des Betriebsstromes erwärmt und zwar um nur rund 24°C (Wärmewiderstand von LED und WP eingerechnet).
Danach etwa 50 Minuten Pause, damit sich die LED wieder abkühlen konnte.
Test 2:
Spannung am Netzteil von 0 solange erhöht, bis sich 1 A einstellte. Stoppuhr gestartet. und jetzt ging es sehr schnell, nach 30 Sekunden schon 1,1A aua, wie lange macht das die LED mit, nach 2 Minuten 1,25A hier hab ich den Test abgebrochen obwohl die Temperatur bei gerade mal 40°C am Kühlkörper war und sich noch lange nicht auf einen stabilen Wert eingependelt hatte. Spannung des Netzteils während dem Test: 3,84V
Umgebungstemperatur für alle Tests war 20°C.
Man kann sehr deutlich erkennen, dass die Aussage einfach falsch ist, dass wenn die Spannung passt auch der Strom passt, dies gilt höchstens für den bereits eingeschwungenen Zustand. Aber wie jeder weiß ist die Temperatur der LEDs nicht konstant. Auch die Netzteile schwanken stark. So Schaltnetzteilwandwarzen haben schnell mal 200mV Rippel und mehr. Auch die LED-Daten schwanken durch die Herstellung.
Schon ein Vorwiderstand ist alles andere als ideal.
Die Werte sind sicher für alle High Power LEDs ähnlich. Für 5mm LEDs gilt das ganze zwar auch aber Aufgrund des geringen Stromes mit denen diese normalerweise betrieben werden erwärmen sich diese nicht so stark, weshalb die Drift nicht so ausgeprägt ausfallen sollte.
Jeder ist herzlich eingeladen den Test selbst durchzuführen um selbst zu sehen, dass das kein Quark ist.
Es gibt einige Fotos von dem Test, die ich gerne jedem schicke, der sie haben will.
Aufgrund der Größenbeschränkung hier im Forum macht es keinen Sinn diese hier reinzustellen, da man darauf die Anzeigen nicht gut bzw. gar nicht erkennen kann.
Grüße
Christian
Ich habe jetzt mal ein paar Tests gemacht um die "Behauptungen" die ich mache auch zu beweisen. Anscheindend reichen jm2_de die normalen und überall nachzulesenden Begründungen und Berechnungen nicht.
Ich habe eine P4 LED auf einem runden Kupferblock mit 19mm Durchmesser und 10mm Höhe mit Articsilver 2 Wärmeleitpaste befestigt. Temperatur der LED zu diesem Zeitpunkt 21°C. Dann habe ich ein Labornetzteil, ein Multimeter zur Temperaturmessung am Kühlkörper und noch ein Multimeter zur genaueren Spannungsmessung genommen. Die Strommessung erfolgte mit den Anzeigen des Labornetzteiles. Um dem gleich Vorzubeugen, ich weiß wie ungenau solche Anzeigen sein können allerdings für diesen Zweck den Trend zu erkennen und eine Aussage über die ungefähe Stromstärke zu machen reichen sie.
Test 1:
Spannung am Netzteil solange erhöht, bis sich ~350mA einstellten. Stopuhr gestartet. Spannung 3,21V konstant. Gewartet, nach 5 Minuten pendelte sich die Temperatur des Kühlkörpers auf 35°C ein aber hola, das Amperemeter zeigte schon 450mA an. Einziger unterschied zu vorher, die LED hatte sich aufgrund des Betriebsstromes erwärmt und zwar um nur rund 24°C (Wärmewiderstand von LED und WP eingerechnet).
Danach etwa 50 Minuten Pause, damit sich die LED wieder abkühlen konnte.
Test 2:
Spannung am Netzteil von 0 solange erhöht, bis sich 1 A einstellte. Stoppuhr gestartet. und jetzt ging es sehr schnell, nach 30 Sekunden schon 1,1A aua, wie lange macht das die LED mit, nach 2 Minuten 1,25A hier hab ich den Test abgebrochen obwohl die Temperatur bei gerade mal 40°C am Kühlkörper war und sich noch lange nicht auf einen stabilen Wert eingependelt hatte. Spannung des Netzteils während dem Test: 3,84V
Umgebungstemperatur für alle Tests war 20°C.
Man kann sehr deutlich erkennen, dass die Aussage einfach falsch ist, dass wenn die Spannung passt auch der Strom passt, dies gilt höchstens für den bereits eingeschwungenen Zustand. Aber wie jeder weiß ist die Temperatur der LEDs nicht konstant. Auch die Netzteile schwanken stark. So Schaltnetzteilwandwarzen haben schnell mal 200mV Rippel und mehr. Auch die LED-Daten schwanken durch die Herstellung.
Schon ein Vorwiderstand ist alles andere als ideal.
Die Werte sind sicher für alle High Power LEDs ähnlich. Für 5mm LEDs gilt das ganze zwar auch aber Aufgrund des geringen Stromes mit denen diese normalerweise betrieben werden erwärmen sich diese nicht so stark, weshalb die Drift nicht so ausgeprägt ausfallen sollte.
Jeder ist herzlich eingeladen den Test selbst durchzuführen um selbst zu sehen, dass das kein Quark ist.
Es gibt einige Fotos von dem Test, die ich gerne jedem schicke, der sie haben will.
Aufgrund der Größenbeschränkung hier im Forum macht es keinen Sinn diese hier reinzustellen, da man darauf die Anzeigen nicht gut bzw. gar nicht erkennen kann.
Grüße
Christian


