Angenommen ich habe folgende Komponenten:
LEDs:
...
Kabel:
...
Netzteil:
...
Das kannst Du gleich wieder vergessen. Kabel bekommst Du dort so nicht dran. Für die Leds (die sind nur 1,0 x 0,6mm groß) brauchst Du eine Platine und ein Mikroskop.
Die Anzahl Leds in einer Reihenschaltung berechnet sich wie folgt:
Betriebsspannung / Vorwärtsspannung von 1 Led = Anzahl Leds.
Wenn ein krummer Wert heraus kommt, den Wert abrunden (halbe Leds gibt es nicht).
Wenn ein glatter Wert heraus kommt, dann 1 Led weniger nehmen und noch einmal rechnen.
Mithilfe der überschüssigen Spannung wird ein Vorwiderstand ausgesucht, der den Strom durch die Leds einstellt.
Dieser berechnet sich wie folgt:
Betriebsspannung - ( Anzahl Leds x Vorwärtsspannung von 1 Led )
------------------------------------------------------------------------------ = Vorwiderstand [in Ohm]
Strom durch die Leds [in Ampere]
Die von Dir ausgesuchte Led wird mit 20mA betrieben.
20mA = 0,02A
Leds haben wie Batterien einen Pluspol (Anode) und einen Minuspol (Kathode).
In einer Reihenschaltung wird die Kathode einer Led mit der Anode der nächsten Led verbunden.
Der Vorwiderstand wird am Anfang, am Ende oder zwischen 2 Leds eingebaut (wo ist egal).
Nachdem Du die Leds + Vorwiderstand auf eine Platine gelötet hast, kannst Du diese Schaltung ohne weitere Maßnahmen an ein Netzgerät anschließen.
Wenn Du mehrere Platinen hast, dann werden alle Platinen parallel geschaltet (alle Pluspole an Plus, alle Minuspole an Minus.).
Um die Spannung des Netzgerätes auf mehrere Verbraucher zu verteilen, kannst Du eine Lüsterklemme verwenden.
