Hallo!
Wir bauen gerade unser Dachgeschoss aus und ich stelle mir die Frage, ob ich die gewünschten LED-Spots in 230 Volt oder 12 Volt nehmen soll. Was sind hier die Kriterien bzw. was würdet ihr machen, wenn Ihr eine "frische" Baustelle hättet, in der man noch freie Wahl hat? Als Hintergrundinfo: der betreffende Raum hat ca. 20qm und soll möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet werden. Die Beleuchtung sollte dimmbar sein. In der abgehängten Decke gibt es ca. 8 cm Luft. Stand heute hängt hier eine Baustellenlampe von der Decke.
Vielen Dank für Eure Meinung!
Aufbau LED-Beleuchtung
Moderator: T.Hoffmann
Hallo StefanH,
da kann man viele Antworten geben.
Im Prinzip geht beides, wie Du vermutlich auch schon festgestellt hast.
LED-Puristen würden aber sagen: es ist beides eine schlechte Wahl, weil LEDs weder direkt mit 230V noch mit 12V Wechselstrom betrieben werden können. Und auch die Sockel GU10 bzw. GU5.3 sind eigentlich nicht für LEDs gedacht.
Beleuchtungs-Fundamentalisten würden ebenfalls sagen: es ist beides eine schlechte Wahl, weil Du ja den Raum nach eigener Aussage gleichmäßig ausleuchten willst. Spots sind aber halt, wie der Name schon sagt, für eine Spot-Beleuchtung gedacht und nicht für eine gleichmäßige Beleuchtung.
Wenn Du es trotzdem machen willst: GU5.3 (12V) hat den Vorteil, dass es LED-Spots mit bis zu 60° Abstrahlwinkel gibt (derzeit allerdings nicht im Sortment von leds.de), was Deinem Wunsch nach gleichmäßiger Beleuchtung entgegenkommt. Bei GU10 gibt es, soweit ich den Markt kenne, maximal 40°. Außerdem sind die GU10-Spots um so größer/länger, je stärker sie sind. Bei machen Spots könnten Deine 8cm schon knapp werden. GU5.3-Spots haben dieses Längenwachstum nicht (oder höchstens nach vorne aus der Leuchte heraus).
ABER: wenn die Einbautiefe für die gewünschten Spots reicht, und die maximal 40° ggf. durch entsprechend mehr Spots ausgeglichen werden können, würde ich trotzdem zu GU10 (230V) raten. Und zwar, weil Du Dich dann nur mit der Kombination von Dimmer und Spot herumschlagen musst und nicht noch Trafos ins Spiel kommen, die alles komplizierter und schlechter vorhersehbar machen.
Wie willst Du denn dimmen? Mit so einem Dreh-Drück-Dimmer anstelle eines Lichtschalters?
-Handkalt
da kann man viele Antworten geben.
Im Prinzip geht beides, wie Du vermutlich auch schon festgestellt hast.
LED-Puristen würden aber sagen: es ist beides eine schlechte Wahl, weil LEDs weder direkt mit 230V noch mit 12V Wechselstrom betrieben werden können. Und auch die Sockel GU10 bzw. GU5.3 sind eigentlich nicht für LEDs gedacht.
Beleuchtungs-Fundamentalisten würden ebenfalls sagen: es ist beides eine schlechte Wahl, weil Du ja den Raum nach eigener Aussage gleichmäßig ausleuchten willst. Spots sind aber halt, wie der Name schon sagt, für eine Spot-Beleuchtung gedacht und nicht für eine gleichmäßige Beleuchtung.
Wenn Du es trotzdem machen willst: GU5.3 (12V) hat den Vorteil, dass es LED-Spots mit bis zu 60° Abstrahlwinkel gibt (derzeit allerdings nicht im Sortment von leds.de), was Deinem Wunsch nach gleichmäßiger Beleuchtung entgegenkommt. Bei GU10 gibt es, soweit ich den Markt kenne, maximal 40°. Außerdem sind die GU10-Spots um so größer/länger, je stärker sie sind. Bei machen Spots könnten Deine 8cm schon knapp werden. GU5.3-Spots haben dieses Längenwachstum nicht (oder höchstens nach vorne aus der Leuchte heraus).
ABER: wenn die Einbautiefe für die gewünschten Spots reicht, und die maximal 40° ggf. durch entsprechend mehr Spots ausgeglichen werden können, würde ich trotzdem zu GU10 (230V) raten. Und zwar, weil Du Dich dann nur mit der Kombination von Dimmer und Spot herumschlagen musst und nicht noch Trafos ins Spiel kommen, die alles komplizierter und schlechter vorhersehbar machen.
Wie willst Du denn dimmen? Mit so einem Dreh-Drück-Dimmer anstelle eines Lichtschalters?
-Handkalt
Hallo Stefan, ich verwende seit Jahren schon beide Sorten Spots, GU10 und MR16. Beides geht sehr gut, und auch viele unserer Kunden bestätigen dies immer wieder. Ich gehe also davon aus dass man mit dieser Lösung nichts falsch macht. Was genau man nimmt ist Frage der eigenen Wünsche, bei mir zu Hause heißt es z.B. nicht "es muss so hell wie möglich sein", sondern ich achte auf Lichtfarbe und auch den Anlass der Beleuchtung (z.B. Anstrahlen eines Bildes eher schwach und kleiner Winkel, eines Sitzplatzes eher stark und großer Winkel... Hängt aber auch sehr von der jeweiligen Entfernung ab.). Dimmbare Spots kannst Du ja über die Schaltfläche direkt auswählen.
Guten Abend StefanH,
oft ist auch die Frage der Beleuchtung auch eine Frage für was der Raum genutzt wird. Danach richtet sich meiner Meinung nach z.B. auch die Lichtfarbe und evtl. auch die Konstruktion der Beleuchtung. Möchte ich Bilder anstrahlen oder eine Arbeitsfläche beleuchten? Möchte ich lesen, schreiben etc. Es gibt hier aus meiner Sicht deutlich mehr Kritierien die bei der Entscheidung beitragen sollten. Nicht zuletzt auch eine Budgetgrenze.... Wie auch O.Müller schon schrieb. Auch eine Kombination von Spotartiger und flächenmässiger Ausleuchtung ist denkbar. Habe dazu mal ein Bild angehängt.

Gruß Flo
oft ist auch die Frage der Beleuchtung auch eine Frage für was der Raum genutzt wird. Danach richtet sich meiner Meinung nach z.B. auch die Lichtfarbe und evtl. auch die Konstruktion der Beleuchtung. Möchte ich Bilder anstrahlen oder eine Arbeitsfläche beleuchten? Möchte ich lesen, schreiben etc. Es gibt hier aus meiner Sicht deutlich mehr Kritierien die bei der Entscheidung beitragen sollten. Nicht zuletzt auch eine Budgetgrenze.... Wie auch O.Müller schon schrieb. Auch eine Kombination von Spotartiger und flächenmässiger Ausleuchtung ist denkbar. Habe dazu mal ein Bild angehängt.
Gruß Flo



