LED mit Dimmer anschliessen-bitte um Hilfe

Schaltungen, Widerstände, Spannung, Strom, ...

Moderator: T.Hoffmann

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xGregorx
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Mo, 16.02.09, 10:39

Hallo alle zusammen
ich bin neu hier im Forum und habe schon eine Frage,bitte habt Verständnis mit mir,weil meine Kenntnisse nicht weit reichen :(
ich möchte mir eine Kette aus 120 LED´s (weiss 5mm)bauen,die werden an einem Kabel hintereinander eingebaut bzw. eingelötet.Die Helligkeit wollte ich mit einem Dimmer steuern und an eine Steckdose zu hause anschliessen.Welche Teile brauche ich um das zu bauen.Links zu den Teilen wären mir sehr hilfreich und wenn es geht eine Skizze oder Anleitung wie ich das zusammenbauen kann.Muss ich vor jeder LED ein kleines Widerstand einbauen oder kann ich das anders lösen.
Ich bedanke mich im voraus für Eure Hilfe

Gruß
Gregor
A.E.
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Mo, 16.02.09, 11:19

Herzlich willkommen im Forum!

Tut mir leid wegen der ernüchternden Antwort.
Bitte lass die Finger von Schaltungen an 230V! Lebensgefahr! Insbesondere weil du ja kein Fachmann bist.

Gruß A.E.
Borax
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Mo, 16.02.09, 11:21

Hallo xGregorx
welcome on board!
ich möchte mir eine Kette aus 120 LED´s (weiss 5mm)bauen,die werden an einem Kabel hintereinander eingebaut bzw. eingelötet.
Sollen diese 120 LEDs direkt an 230V angeschlossen werden???
Das ist zwar machbar, aber widerspricht dieser Aussage:
...weil meine Kenntnisse nicht weit reichen...
Besser/üblicher wäre die Verwendung eines 12V Netzteils und eines Standard PWM Dimmers (z.B. hier aus dem Shop: http://www.leds.de/p297/Accessories/Pow ... ntrol.html).
Die LEDs werden dann in 3'er Gruppen + Widerstand verlötet und diese Kombinationen parallel an 12V angeschlossen. Zwischen die 12V und die Parallelschaltung der LEDs kommt dann der Dimmer. Für Deine 120 LEDs (40 Ketten a 3 LEDs bei 20mA) reicht dann gerade noch das Standard Netzteil aus dem Shop: http://www.leds.de/p154/Accessories/Pow ... A_12V.html
Siehe auch diesen Beitrag für Anfänger:
viewtopic.php?f=34&t=5556
xGregorx
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Mo, 16.02.09, 20:33

Hallo,
danke für die schnellen antworten,
die LED´s sollen schon über ein Netzteil angeschlossen werden.Ich habe irgendwo etwas über KSQ gelesen,werde ich es auch brauchen oder eher nicht???

Gruß
Gregor
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Mo, 16.02.09, 20:42

Du benötigst keine KSQ mehr. Immer 3 LED´s und ein Widerstand in Reihe, alle 40 Reihenschaltungen parallel an den Dimmer und den Dimmer ans Netzteil, wie es von Borax oben beschrieben wurde.
xGregorx
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Di, 17.02.09, 12:53

Danke schön für Eure Hilfe,
ich habe mir das alles etwas durchgerechnet und mich entschieden etwas anders zu machen.
Ich wollte Euch Fragen ob ich kein Fehler bei der Rechnung gemacht habe.

Ich möchte 40 LED´s in 3-er Gruppen anschliessen,es ergibt dann 13 Gruppen und die dann parallel an den Dimmer
http://www.leds.de/p26/Standard_LEDs/LE ... m_35V.html

ich brauche dann einen Vorwiderstand von 25 Ohm- 3x3.5V--10.5V
12V-10.5V--1.5V
1.5V/60mA--0.025 ergibt einen Widerstand von 25 Ohm

wird das für das netzteil mit 800mA nicht etwas zuviel sein???
13 Gruppen x 60mA ergibt 780mA, ich habe dann kaum reserven,ist das schlimm oder geht das noch??
http://www.leds.de/p154/Zubehoer/Strom_ ... A_12V.html

Könnt Ihr mir noch sagen wo ich von dem Dimmer an die + Leitung und wo ich an die - Leitung von den Led´s anschliessen soll und wie ich den Dimmer an das Netzteil anschliessen soll? Wie ich gesehen habe muss ich den runden Stecker am Netzteil abschneiden oder gibt es am Dimmer so einen Eingang fürs Netzteil?

Ich bedanke mich im voraus für Eure Hilfe

Gruß
Gregor
Borax
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Di, 17.02.09, 14:51

Im Prinzip alles richtig. Das einzige Problem dabei ist die berühmte Streuung der Flussspannung bei LEDs. Die Angabe:
Forward Voltage typ. 3.5V heißt eben nur, dass typischerweise bei 3.5V Spannung der typische Strom vom 60mA fließt (und nur der ist wichtig!). Es kann aber durchaus sein, dass bei den Dir gelieferten LEDs die 60mA schon bei 3,3V erreicht werden, oder aber erst bei 3.7V. Beim Betrieb mit Widerstand müsstest Du also selbigen anpassen. Wobei ja diese LEDs angeblich bis zu 120 mA vertragen (aber das auf alle Fälle nur mit Kühlung!). Ich weiß jetzt nicht, wie Du die LEDs montieren willst, aber die produzieren schon Wärme (auch bei 60mA!), die irgendwie weg muss. Bzgl. Netzteil: Wenn Du die Widerstände passend bestimmst (kann man ausprobieren und nachmessen), könntest Du dafür sorgen, dass Du bei recht genau 700-750mA landest. Das würde ich diesem Netzteil auch zutrauen. Wenn Du darauf verzichtest (also voraussichtlicher 'worst' case: Led mit sehr geringer Flussspannung), dann können bei 25Ohm pro 3'er Kette durchaus schon 80-90mA fließen, dass packt das Netzteil sicher nicht. In diesem Fall besser ein stärkeres Netzteil verwenden. Der Anschluss des Dimmers ist eigentlich sehr schön in der Abbildung zu sehen: Bild
xGregorx
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Di, 17.02.09, 19:04

Meine Frau braucht die Led´s um in einem Versuchsschrank wo sich bestimmte biologische Proben befinden zu beleuchten,weil sie Licht brauchen und um die optimale Lichtstärke zu ermitteln brauche ich auch einen Dimmer um eventuel das Licht etwas schwächer zu machen.Der Versuchsschrank ist innen mit Schleuchen wassergekühlt,wo man die Kühlung auch einstellen kann.Die Led´s werden nur auf einer Platte montiert,die werden nicht irgendwie Luftdicht verbaut,deswegen mache ich mir nicht soviel Sorgen um die Kühlung.

ist dieser Widerstand laut meiner Berechnung (25 Ohm)ok?? oder könnt Ihr mir ein Link mit passendem Widerstand schicken.
http://www.leds.de/p134/Zubehoer/Strom_ ... _Ohm_.html
Kann ich dann davon ausgehen,daß das Netzteil es packt von meinem Link der oben sich befindet ??

Gruß
Gregor
Borax
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Di, 17.02.09, 20:17

Hast Du gelesen (und verstanden), was ich oben geschrieben habe? Niemand (außer Lumi, und die werden sich bei den paar LEDs die Mühe nicht machen) kann Dir sagen ob der Widerstand wirklich passt, weil man das ausprobieren/messen muss. Sprich Du musst entweder dieses tun, oder ein stärkeres Netzteil verwenden und 'hoffen' dass mit den LEDs alles ok ist.
BTW: Der Widerstand ist nicht falsch, aber massiv übertrieben.
1. Hat der 33Ohm, so dass höchstwahrscheinlich sowieso keine 60mA fließen
2. Du brauchst pro 3'er Kette einen Widerstand
3. Der Widerstand muss nur 1/4W haben

Hast Du ein Messgerät?
Weil dann würde ich Dir empfehlen bei Reichelt passende Widerstände zu bestellen und den (die) richtigen auszuprobieren. 13 Widerstände kosten etwa 0,7€ Wenn Du also jeweils 13 Stück mit 24Ohm + 27Ohm + 33Ohm bestellst, kostet das gerade 2€ + Versand. Dann kannst Du den passenden Wert raussuchen und auch das Netzteil verwenden.
Link: http://www.reichelt.de/?;ACTION=2;LA=2; ... ;OFFSET=16
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Di, 17.02.09, 23:29

wenns was zurSache tut kann ich morgen mal ausmessen wieviel Spannung bei 60mA an den 0,5ern abfällt, sollte noch welche da haben. Die Streuungen dürften auch nicht zu groß sein.
Borax
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Mi, 18.02.09, 00:00

Ist auf alle Fälle besser als ein 'Schuss ins blaue'. Ich hab keine 0.5W LEDs, sonst hätte ich auch schon mal nachgemessen. Keine Ahnung, wie groß bei diesen LEDs die Streuungen sind, aber bei den Q2/Q5 Cree LEDs hatten wir ja zwischen 3.1V bei 700mA und mehr als 4V bei 700 mA schon alles...
xGregorx
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Mi, 18.02.09, 00:21

Ich wäre Euch sehr dankbar,weil ich bin mir immer noch nicht sicher welche Widerstände ich nehmen und ob das Netzteil es packt

Gruß
Gregor
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Mi, 18.02.09, 09:31

Schreibe ich so unverständlich???

Nochmal: Auch wenn uns Fightclub freundlicherweise seine LEDs mal nachmisst, liefert uns das nur einen Anhaltspunkt, keine Sicherheit. Ohne Messung keine Sicherheit!

Kannst Du also bitte diese Frage beantworten:
Hast Du ein Messgerät (Standard-Multimeter zum Messen von Spannung, Stromstärke und Widerstand)?
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Mi, 18.02.09, 11:45

@Borax: Tut mir leid, aber ich finde langsam übertreibst du wirklich etwas. Wir reden hier immerhin nicht von unselektierter Billigware aus 15 verschiedenen Produktionen die direkt aus China kommen. Außerdem haben die von dir angeführten Highpower-LEDs grundsätzlich eine breitere Streuung in den Spannungs-Strom-Diagrammen als bei normalen LEDs, das ist auch der Grund warum man Highpower-LEDs nur mit KSQ betreiben sollte, bei normalen aber durchaus auch Widerstände benutzen kann. Ich würde sogar fast so weit gehen meine Hand dafür ins Feuer zu legen, dass, wenn er die von mir gemessenen Werte nimmt, er mit einer Stromabweichung von weniger als 10mA rechnen kann im Endeffekt. Es sei denn er hat ein unstabilisiertes Netzteil, das ihm dann mal eben ein paar Volt mehr raushaut als angegeben.
Für die Messungen habe ich leider im Moment keine Zeit, kommen aber im Laufe des Tages, ich vermute mal heute Abend.
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Mi, 18.02.09, 12:05

Entschuldige, aber nicht alles, was aus China kommt, ist Schrott. Auch wenn es hier und da diverse schwarze Schafe gibt und China dafür bekannt ist, mehr als 80% aller Plagiate weltweit herzustellen, ist dieses Land neben Indien (übrigens: ein 3. Welt-Land) der größte Hersteller von Halbleitern und -Erzeugnissen, noch vor Deutschland und Amerika.

mfg Achim
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Mi, 18.02.09, 12:23

@Fightclub
Ok, ich habe wie gesagt keine Erfahrung mit den 0.5W LEDs. Diese liegen ja eher irgendwo zwischen Standard 20mA LEDs und High-Power LEDs. Das Problem ist ja auch eher wegen dem Netzteil als wegen dem LED Strom als solchem. Eine Stromabweichung von weniger als 10mA glaube ich Dir gerne (und den LEDs macht das auch bestimmt nichts aus), aber wenn eben statt 60mA pro 3'er Kette 70mA gezogen werden, würde das Netzgerät bei 13 solcher Ketten mit mehr als 900mA belastet, und das halte ich definitiv für zu viel.

@xGregorx

Ganz anderer Vorschlag:
Warum eigentlich nicht gleich High-Power LEDs verwenden?
40 Stück von den 0.5W LEDs kosten ja immerhin schon 63€
3 Stück Q2 Warmweiß (wäre für biologische Proben IMHO sowieso besser) + 700mA KSQ + Kühlkörper kosten sogar weniger.
Vorteile:
1. Du wärst 100% sicher, dass alles passt.
2. Mehr Licht und 'schöneres' Licht für weniger Geld

Als Alternative würde ich vorschlagen, Du nimmst ein stärkeres Netzteil und 27Ohm Widerstände (von Pollin) + die 0.5W LEDs
Link zum Netzteil: http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg ... 1OTc5&ts=0
Widerstände: http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=t ... k=&pg=OA==
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Mi, 18.02.09, 23:31

So wie versprochen, ich melde mich heute noch :wink:

Also als erstes:
Ich habe grade die 3 0,5W weiß die ich hier noch habe durchgemessen. Bei 57mA sind folgende Spannungen abgefallen.
3,19V; 3,27V; 3,28V.
Die beiden letzten lagen ja ziemlich nah beieinander, der eine ausreißer hat mich dann doch etwas überrascht.

@Achim H. Mir ist bekannt, dass ein Großteil, des Halbleitermaterials aus China kommt, allerdings standen da auch noch Punkte bei wie: "unselektiert", "verschiedene Produktionen" "Billigware" und "direkt aus..", sprich also direkt vom Hersteller (ohne eventuell noch Kontrollen eines Zwischenhändlers. China habe ich halt genannt, weil nunmal der Großteil der Produkte aus China kommt. Damit ist halt auch die Wahrscheinlichkeit, dass man ein schlechtes Halbleiterprodukt was halt eben grade aus China kommt höher als bei Produkten aus einem anderen Land. Außerdem möchte ich mal fast behaupten, dass die internen Qualitätskontrollen in den USA oder Deutschland doch noch etwas gehobener sind als in China oder Indien, aber das ist eine andere Sache.

@Borax:
Achso ja ok beim, Netzteil wirds natürlich kritisch.
Also ich würde Q5 kaltweiß nehmen. Wirkt irgendwie deutlich "steriler". Aber das ist irgendwie geschmackssache
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