[Batterien | Allgemeinwissen] Lithium, NiCd, NiMh, Blei-Gel…
Moderator: T.Hoffmann
Hi!
@physikfreak: Ein Ladegerät mit Entladefunktion entlädt nur bis etwa 0,9V pro Zelle. Ausserdem ist es einem NiMH Ladegerät egal ob es NiCd oder NiMH lädt, da es ja sowieso für den kleineren Peak in der Ladekurve gemacht ist. Umgekehrt kann das aber ein Problem geben.
Und es gibt auch bei NiMH eine Art Memory Effekt ob das jetzt der beschrieben Lazy Battery Effekt ist kann ich nicht sagen. Es geht auf alle Fälle um das Nickel welches in beiden Akkuchemien vorhanden ist. Die Nickelelektrode wird bei beiden Chemien gröber und dadurch ändert sich der Innenwiderstand. Für den Memory Effekt bei NiCd ist hauptsächlich das Cadmium schuld.
Egal ob NiCd oder NiMH es sollten beide nicht zu tief entladen werden. Bei NiCd Einzelzellen geht das, die nehmen keinen Schaden, anders sieht es bei Akkupacks aus, da durch unterschiedliche Kapazitäten einzelne Zellen umgepolt werden können und das mag weder NiCd noch NiMH, wobei NiCd einiger solcher Umpolungen verträgt wohingegen NiMH meist irreparabel beschädigt wird. Einzelne NiCd Zellen sollten auf alle Fälle leer (<0,9V) gelagert werden.
@markus87: Meines Wissens haben die dieses grobe Problem mittlerweile nicht mehr allerdings haben normale NiMH Zellen immer noch einen Kapazitätsverlust von bis zu 3% pro Tag. Dieser Wert flacht jedoch mit sinkender Zellspannung etwas ab. Ich kann für fast alle Anwendungen Eneloop Akkus empfehlen, auch wenn sie etwas weniger Kapazität haben. In der Praxis fällt das weniger auf als das, dass ein normaler Akku nach einem Monat herumliegen schon wesentlich weniger Kapazität hat als eine Eneloop.
Grüße
Fasti
@physikfreak: Ein Ladegerät mit Entladefunktion entlädt nur bis etwa 0,9V pro Zelle. Ausserdem ist es einem NiMH Ladegerät egal ob es NiCd oder NiMH lädt, da es ja sowieso für den kleineren Peak in der Ladekurve gemacht ist. Umgekehrt kann das aber ein Problem geben.
Und es gibt auch bei NiMH eine Art Memory Effekt ob das jetzt der beschrieben Lazy Battery Effekt ist kann ich nicht sagen. Es geht auf alle Fälle um das Nickel welches in beiden Akkuchemien vorhanden ist. Die Nickelelektrode wird bei beiden Chemien gröber und dadurch ändert sich der Innenwiderstand. Für den Memory Effekt bei NiCd ist hauptsächlich das Cadmium schuld.
Egal ob NiCd oder NiMH es sollten beide nicht zu tief entladen werden. Bei NiCd Einzelzellen geht das, die nehmen keinen Schaden, anders sieht es bei Akkupacks aus, da durch unterschiedliche Kapazitäten einzelne Zellen umgepolt werden können und das mag weder NiCd noch NiMH, wobei NiCd einiger solcher Umpolungen verträgt wohingegen NiMH meist irreparabel beschädigt wird. Einzelne NiCd Zellen sollten auf alle Fälle leer (<0,9V) gelagert werden.
@markus87: Meines Wissens haben die dieses grobe Problem mittlerweile nicht mehr allerdings haben normale NiMH Zellen immer noch einen Kapazitätsverlust von bis zu 3% pro Tag. Dieser Wert flacht jedoch mit sinkender Zellspannung etwas ab. Ich kann für fast alle Anwendungen Eneloop Akkus empfehlen, auch wenn sie etwas weniger Kapazität haben. In der Praxis fällt das weniger auf als das, dass ein normaler Akku nach einem Monat herumliegen schon wesentlich weniger Kapazität hat als eine Eneloop.
Grüße
Fasti
die vollständige entladung wird nur empfohlen, wenn die akkus lange nicht genutzt werden lohnt erst ab 1jahr
pause und gilt nur für NCd akkus!
nach meiner erfahrung ist das robusteste an akkus, mit den wenigsten problemen und sehr langer nutzungsdauer, hohem lade und entladestrom, der bleigelakku, ich mag die dinger. habe einige schon echt misshandelt und sie gingen nach mehreren stunden überladung, es stank schon nach schwefelsäure, die ladespannung war bei 17,5V und die akkutemperatur bei mindestens 60°C, immer noch, kapazitätsverlust durch fehlende säure etwa 20%. jeder andere akku
hätte sich unter den bedingungen freundlich im gelände verteilt^^ dazu kommt, der wirkungsgrad ist bei bleiakkus höher als bei anderen akkuarten (nur das 1,2 fache an leistung wird zur volladung benötigt), kurze tiefentladungen stecken sie recht klaglos weg, wenn gleich im anschluss eine vollladung erfolgt. selbst zellen, die durch ewiges
rumliegen auf 4V (6V akku) entladen sind sind oft wieder zu beleben. gute typen haben eine sehr geringe selbstentladung, ein vollgeladener gelakku kann nach 2 jahren noch 6V (6V akku) haben! und ist nach kurzer
ladung wieder voll einsatzbereit. nur das ständige puffern über jahre macht sie langsam aber sicher kaputt.
10 jahre und länger sind sie bei guter behandlung fast mit voller kapazität betriebsfähig.
die beste lagerung bei bleiakkus ist der vollgeladene zustand. über die hochstromfähigkeit kann ich bei gelakkus auch nur gutes berichten! letztens hatte ich ein startproblem und musste dringend weg, ich nahm einen 17Ah gelakku, und konnte mit diesem ohne probleme das auto 10 x starten, ohne auch nur im ansatz ein nachlassen der leistungsfähigkeit festzustellen, über längere anwendungen solcher doch recht extremer einsatzfälle kann ich aber keine aussage treffen.
offene bleiakkus, dazu gehören alle mit stöpsel auch, sind da empfindlicher. für diese zellen ist die beste langzeitlagerung, vollladen, säure entfernen und mit destilliertem wasser, welches anschliessend zu entfernen ist (soweit wie irgend möglich) spülen. ein guter batteriehändler für offene zellen, fügt die säure erst kurz vor dem verkauf zu, da die zellen normalerweise ohne säure geliefert werden, da sie so jahrelang (im trockenem vorgeladenem zustand) haltbar sind. alles was an tanken oder woanders gefüllt rumsteht, ist immer mit vorsicht zu geniessen, da die selbstentladung von starterbatterien sehr hoch ist, sie steigt dazu noch mit dem alter an und ein voll geladener akku kann schon nach 3 monaten völlig leer sein. deswegen müsste man beim kauf eigentlich immer einmessgerät mitnehmen, da man sonst u.U. schon schrott kauft. alles was unter 12,3V beim händler rumsteht sollte man nicht kaufen, aber wer kontrolliert das im normalfall schon?
pause und gilt nur für NCd akkus!
nach meiner erfahrung ist das robusteste an akkus, mit den wenigsten problemen und sehr langer nutzungsdauer, hohem lade und entladestrom, der bleigelakku, ich mag die dinger. habe einige schon echt misshandelt und sie gingen nach mehreren stunden überladung, es stank schon nach schwefelsäure, die ladespannung war bei 17,5V und die akkutemperatur bei mindestens 60°C, immer noch, kapazitätsverlust durch fehlende säure etwa 20%. jeder andere akku
hätte sich unter den bedingungen freundlich im gelände verteilt^^ dazu kommt, der wirkungsgrad ist bei bleiakkus höher als bei anderen akkuarten (nur das 1,2 fache an leistung wird zur volladung benötigt), kurze tiefentladungen stecken sie recht klaglos weg, wenn gleich im anschluss eine vollladung erfolgt. selbst zellen, die durch ewiges
rumliegen auf 4V (6V akku) entladen sind sind oft wieder zu beleben. gute typen haben eine sehr geringe selbstentladung, ein vollgeladener gelakku kann nach 2 jahren noch 6V (6V akku) haben! und ist nach kurzer
ladung wieder voll einsatzbereit. nur das ständige puffern über jahre macht sie langsam aber sicher kaputt.
10 jahre und länger sind sie bei guter behandlung fast mit voller kapazität betriebsfähig.
die beste lagerung bei bleiakkus ist der vollgeladene zustand. über die hochstromfähigkeit kann ich bei gelakkus auch nur gutes berichten! letztens hatte ich ein startproblem und musste dringend weg, ich nahm einen 17Ah gelakku, und konnte mit diesem ohne probleme das auto 10 x starten, ohne auch nur im ansatz ein nachlassen der leistungsfähigkeit festzustellen, über längere anwendungen solcher doch recht extremer einsatzfälle kann ich aber keine aussage treffen.
offene bleiakkus, dazu gehören alle mit stöpsel auch, sind da empfindlicher. für diese zellen ist die beste langzeitlagerung, vollladen, säure entfernen und mit destilliertem wasser, welches anschliessend zu entfernen ist (soweit wie irgend möglich) spülen. ein guter batteriehändler für offene zellen, fügt die säure erst kurz vor dem verkauf zu, da die zellen normalerweise ohne säure geliefert werden, da sie so jahrelang (im trockenem vorgeladenem zustand) haltbar sind. alles was an tanken oder woanders gefüllt rumsteht, ist immer mit vorsicht zu geniessen, da die selbstentladung von starterbatterien sehr hoch ist, sie steigt dazu noch mit dem alter an und ein voll geladener akku kann schon nach 3 monaten völlig leer sein. deswegen müsste man beim kauf eigentlich immer einmessgerät mitnehmen, da man sonst u.U. schon schrott kauft. alles was unter 12,3V beim händler rumsteht sollte man nicht kaufen, aber wer kontrolliert das im normalfall schon?
Es ist zwar eigentlich nicht mehr groß von Interesse da die NiCd Akkus fast nicht mehr zu
bekommen sind, aber die sind auch im Packen ohne Probleme komplett zu entladen.
Es ist nicht nur meiner Meinung nach die beste Möglichkeit, um einen
Gleichstand bei den NiCd Einzelzellen nach der Ladung zu erhalten.
In grauer Vorzeit vor den Nuklearakkus wurden auch NiCd oder ähnliche
Derivate in Satelliten zur Speicherung der Sonnen Energie reingebaut.
Jeder Zelle war ein Entlade Widerstand parallel geschaltet, die diversen Zellenpacken
wurden immer zwischendurch komplett aus dem Verbund raus genommen bis sie komplett
leer waren. Erst dann wurden die wieder aufgeladen und im Verbund aufgenommen.
Vor ca. 10 Jahren war in fast allen Modellsportarten in denen Höchstleistungen
von den Zellen gebraucht wurden diese Technik an der Tagesordnung.
Und die Leistungen waren Beeindruckend!
Die Car Fahrer haben die Zellenpacken nach der Fahrt mit einer Biluxbirne komplett
entladen, dann mit einem 4,7 Ohm Widerstand versehen und die Packen erst vor
dem nächsten Einsatz evtl. Wochen oder Monate später wieder aufgeladen.
Diese Akkus waren mehr als leer nach einigen Monaten, und es war keine Zelle umgepolt.
Bitte nochmals zur Beachtung, das darf nur mit NiCd Akkus gemacht
werden, jeder andere Akku Typ geht dabei absolut kaputt !
Das sollte auch nur zur Info dienen, wie robust die NiCd Akkus sind bzw. waren.
Das Gift für diese Akkutypen war die Erhaltungsladung,
dauernd mit 1/10 C aufladen macht die in kurzer Zeit kaputt.
Noch was zu den oft angebotenen gebrauchten BleiGel Akkus in Schnäppchen Läden:
Diese Teile kommen meistens aus Alarmanlagen oder Notstromanlagen, wo die laut den
Vorschriften zur Erhaltung der Betriebssicherheit alle 1 oder 2 Jahre je nach Sicherheitsstufe
ausgewechselt werden müssen und dann als Schnäppschen (hicks) verkauft werden.
Wenn die wie es oft der Fall ist in einer sehr warmen Umgebung in den engen Gehäusen
gearbeitet haben dann sind die kaum mehr zu gebrauchen. (Siehe oben, evtl. wieder auffüllen)
Ein neuer BleiGel Akku kostet nur wenige Euro mehr und ist was gescheites.
Ich denke mir oft, was das soll, so ein gebrauchter Schrott wird für 12,00 Euro angeboten
und ein neuer kostet 18,00 Euro, das ist sparen am falschen Fleck.
bekommen sind, aber die sind auch im Packen ohne Probleme komplett zu entladen.
Es ist nicht nur meiner Meinung nach die beste Möglichkeit, um einen
Gleichstand bei den NiCd Einzelzellen nach der Ladung zu erhalten.
In grauer Vorzeit vor den Nuklearakkus wurden auch NiCd oder ähnliche
Derivate in Satelliten zur Speicherung der Sonnen Energie reingebaut.
Jeder Zelle war ein Entlade Widerstand parallel geschaltet, die diversen Zellenpacken
wurden immer zwischendurch komplett aus dem Verbund raus genommen bis sie komplett
leer waren. Erst dann wurden die wieder aufgeladen und im Verbund aufgenommen.
Vor ca. 10 Jahren war in fast allen Modellsportarten in denen Höchstleistungen
von den Zellen gebraucht wurden diese Technik an der Tagesordnung.
Und die Leistungen waren Beeindruckend!
Die Car Fahrer haben die Zellenpacken nach der Fahrt mit einer Biluxbirne komplett
entladen, dann mit einem 4,7 Ohm Widerstand versehen und die Packen erst vor
dem nächsten Einsatz evtl. Wochen oder Monate später wieder aufgeladen.
Diese Akkus waren mehr als leer nach einigen Monaten, und es war keine Zelle umgepolt.
Bitte nochmals zur Beachtung, das darf nur mit NiCd Akkus gemacht
werden, jeder andere Akku Typ geht dabei absolut kaputt !
Das sollte auch nur zur Info dienen, wie robust die NiCd Akkus sind bzw. waren.
Das Gift für diese Akkutypen war die Erhaltungsladung,
dauernd mit 1/10 C aufladen macht die in kurzer Zeit kaputt.
Noch was zu den oft angebotenen gebrauchten BleiGel Akkus in Schnäppchen Läden:
Diese Teile kommen meistens aus Alarmanlagen oder Notstromanlagen, wo die laut den
Vorschriften zur Erhaltung der Betriebssicherheit alle 1 oder 2 Jahre je nach Sicherheitsstufe
ausgewechselt werden müssen und dann als Schnäppschen (hicks) verkauft werden.
Wenn die wie es oft der Fall ist in einer sehr warmen Umgebung in den engen Gehäusen
gearbeitet haben dann sind die kaum mehr zu gebrauchen. (Siehe oben, evtl. wieder auffüllen)
Ein neuer BleiGel Akku kostet nur wenige Euro mehr und ist was gescheites.
Ich denke mir oft, was das soll, so ein gebrauchter Schrott wird für 12,00 Euro angeboten
und ein neuer kostet 18,00 Euro, das ist sparen am falschen Fleck.
dazu ist folgendes anzumerken, die leute die solchen sport betreiben, suchen in der regel die akkus aus einem grösseren los zusammen, bei fertigen packs wird das nicht akribisch ausgesucht und sollte daher nicht so gemacht werden! bei dieser art entladung wird immer die eine oder andere zelle umgepolt, da bei anschliessender dauerentladung alle zellen auf 0V entladen und gehalten werden, ist das hinterher nicht mehr feststellbar.RPH
Die Car Fahrer haben die Zellenpacken nach der Fahrt mit einer Biluxbirne komplett
entladen, dann mit einem 4,7 Ohm Widerstand versehen und die Packen erst vor
dem nächsten Einsatz evtl. Wochen oder Monate später wieder aufgeladen.
Diese Akkus waren mehr als leer nach einigen Monaten, und es war keine Zelle umgepolt.
bei 10 bis 20 vollpower entladungen im jahr hält so ein pack ja trotzdem 2-3 jahre, auch werden diese akkus dann vor dem einsatz neu formiert und ein ausgleichsladen durchgeführt, dabei hat jeder 2. eine andere behandlungstechnik für seine akkus, um den letzten rest an reserve rauszuholen, die unterschiede im ergebnis sind sehr minimal, aber es geht ja eigentlich immer um sekunden, da zählt nur das momentane ergebnis! da es dabei um höchstleistung geht, werden dann nach wenigen einsetzen, die packs mit 10% leistungsverlust schon ausgesondert, obwohl sie sehr teuer sind.
die aussage, das es keine NCd akkus mehr geben soll, kann ich nicht bestätigen, sie werden auch in 20 jahren
noch produziert werden, nur der prozentuale anteil wird sich verringern. für einige anwendungen, sind diese
durch keine anderen typen zu ersetzen und der preis spielt auch eine rolle.
zu den gebrauchten akkus ist anzumerken, es sind sehr gute und schrottakkus wild gemischt, alle zwischenwerte sind möglich, was man da gekauft hat merkt man erst viel später, bis 5€ kann man max. dafür ausgeben, damit hat man ev. wirklich ein schnäppchen gemacht.
-
Ragnar Roeck
- Ultra-User

- Beiträge: 924
- Registriert: Di, 20.02.07, 19:40
Zu Fastis Post zu den Eneloop-Akkus hier noch ein Link, der auch die Produkte anderer Hersteller erwähnt.
Es gibt auch noch die "Hybrio" Akkus von "Uniross".
Ist identisch mit den Eneloop, nur sind die Akkus eben alle sehr teuer.
Ein Sanyo 2500mAh kostet ab ca 90 €Cent, ein Hybrio a 2,50 Euro.
Es gab auch mal echte Vollspannungsakkus mit 1,5V (keine alkaline).
Oft wurden die für Gameboy und ähnliche Geräte empfohlen, sind aber anscheinend wirklich komplett verschwunden.
Wenn jemand weiss was aus den Dingern wurde kann es ja mal was dazu schreiben.
(glaube die sind an den hohen kosten für Zellen und Ladergeräte beim Verbraucher gefloppt)
Ist identisch mit den Eneloop, nur sind die Akkus eben alle sehr teuer.
Ein Sanyo 2500mAh kostet ab ca 90 €Cent, ein Hybrio a 2,50 Euro.
Es gab auch mal echte Vollspannungsakkus mit 1,5V (keine alkaline).
Oft wurden die für Gameboy und ähnliche Geräte empfohlen, sind aber anscheinend wirklich komplett verschwunden.
Wenn jemand weiss was aus den Dingern wurde kann es ja mal was dazu schreiben.
(glaube die sind an den hohen kosten für Zellen und Ladergeräte beim Verbraucher gefloppt)
Hi!
Was ich auch noch anmerken wollte: Es ist ein Irrglaube, dass NiMH oder NiCd mit 140 bis 160 Prozent geladen werden müssen. Bei einem guten Ladegerät mit korrekter Abschaltung reicht meist 10% mehr aus und sind damit sehr effizient. Das mit den 140 bis 160 Prozent ist noch so eine Formel aus den alten C/10 Ladern welche keine korrekte Abschaltung hatten sondern einfach Timer-gesteuert waren. Für moderne Akkus gilt: Der Ladestrom sollte hoch sein, mindestens 0,5C besser sogar 1C, weil dadurch ein grobes kristallisieren der Elektroden verhindert wird. Wird mit zuwenig Strom geladen, kann es zu einer Oberflächenverkleinerung durch zu große Kristallstrukturen kommen und somit zu Kapazitätsverlust. Vorraussetzung für solch schnelles laden ist ein Ladegerät mit effizienter Vollerkennung also möglichst dU/dt oder Ri. DeltaU ist nicht optimal, weil der Akku kurz überladen wird, bis erkannt wird das er voll ist.
Grüße
Fasti
Was ich auch noch anmerken wollte: Es ist ein Irrglaube, dass NiMH oder NiCd mit 140 bis 160 Prozent geladen werden müssen. Bei einem guten Ladegerät mit korrekter Abschaltung reicht meist 10% mehr aus und sind damit sehr effizient. Das mit den 140 bis 160 Prozent ist noch so eine Formel aus den alten C/10 Ladern welche keine korrekte Abschaltung hatten sondern einfach Timer-gesteuert waren. Für moderne Akkus gilt: Der Ladestrom sollte hoch sein, mindestens 0,5C besser sogar 1C, weil dadurch ein grobes kristallisieren der Elektroden verhindert wird. Wird mit zuwenig Strom geladen, kann es zu einer Oberflächenverkleinerung durch zu große Kristallstrukturen kommen und somit zu Kapazitätsverlust. Vorraussetzung für solch schnelles laden ist ein Ladegerät mit effizienter Vollerkennung also möglichst dU/dt oder Ri. DeltaU ist nicht optimal, weil der Akku kurz überladen wird, bis erkannt wird das er voll ist.
Grüße
Fasti

