Spannung und Strom im Verhältnis?

Fragen zu Schaltungen, Elektronik, Elektrik usw.

Moderator: T.Hoffmann

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D.Stegmann
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Sa, 24.03.07, 12:54

Hallo,

ich wollet fragen wie das aussieht mit Spannung und Stom wie die sich gegeüber verhalten.

Bei meinem ersten LED-Leiste die ich gebaut habe, habe ich widerstände verwendet, um die Übermäßige Spannung bzw. die die zu viel ist zu verbraten.

Jetzt habe ich ein Projekt mit K2s, da muss ich auch drauf achten das sie nicht zuviel Spannung und Strom bekommen da sie sonst kaputt gehen, wie bei eigentlich jeder Leuchtiode.

Nun stellt sich die Frage wie sieht das Verhältnis zwischen den beiden, Strom und Spannung aus?
Sind die beiden voneinander abhängig?

Ich dachte immer mit einem Widerstand regele man immer die Spannung, und den Strom die ein Verbraucher braucht, zieht er sich selber ohn das etwas geregelt werden muss. Aber das scheint nicht so zu sein, weil bei den K2s brauche ich bzw. benötige ich KSQ.

z.B.: Ich kann eine K2 mit 1 A betreiben oder mehr auslasten mit 1,5 A.
Aber bei unterschiedlicher Stromstärke, bleit die Spannung gleich.

Ich hoffe ihr versteht meine Frage und könnt mir helfen, auch wenn sie etwas komisch geschrieben ist.
gil
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Sa, 24.03.07, 13:04

http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/faq/led/
einfach nochmal durchlesen, ansonsten gibts hier auch geduldige Leute, die jedem Einzelnem
nochmal das ohmsche Gesetz etc. erläutern.Aber der Unterschied zwischen einem banalen Widerstand und einer
KSQ sollte einem schon bewußt sein beim Umgang mit Power LEDs.
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P.Sparenborg
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Sa, 24.03.07, 14:29

Um eine K2 LED sicher und langfristig zu betreiben empfehle ich den Einsatz von einer Konstantstromquelle, wie zum Beispiel Art. Nr. 9500120700. LEDs sollten nach Möglichkeit immer mit einem konstanten Strom angesteuert werden, nie mit einer konstanten Spannung. Da es aber kaum Netzgeräte mit konstantem Stromausgang gibt bieten wir die entsprechenden Konstantstromquellen an.
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D.Stegmann
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Sa, 24.03.07, 23:01

Vielen Dank gil!

Ich habe es jetzt verstanden, als ich den Link von dir durchgegangen bin.
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jm2_de
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Sa, 24.03.07, 23:25

Eine Konstantstromquelle ist schon optimal, allerdings nicht unbedingt nötig.
Die Spannung der K2 liegt bei typ. 3.72V (max. 4.95V).

Wenn Du jetzt also mit 4V pro LED rechnest kannst Du 3x K2 in Reihe schalten
und dann mit 12V Betreiben.
Solange Dein Netzeil nicht gerade dazu neigt die Ausgangsspannung bei geringer
Last zu erhöhen ist das kein Problem und für den Dauerbetrieb geeignet.

Gut, eine KSQ wäre natürlich besser, aber bei den vielen K2 die Du verbaust
brauchst Du ja gleich 3 Stück ... wenn das Budget vorhanden ist ... :roll:

mfg, jm2
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Neo
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So, 25.03.07, 00:35

und du denkst eine eine k2 überlebt 4V :lol:

niemals bei 3.8 hat die schon 1.5A
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norminator85
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So, 25.03.07, 00:38

also meine test K2 überlebt schon 5,1 volt bei 1,6...A bei guter kühlung dauerhaft!(sie entwickelt extrem viel mehr währme als bei 1A)
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jm2_de
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So, 25.03.07, 00:59

Neo hat geschrieben:und du denkst eine eine k2 überlebt 4V :lol:

niemals bei 3.8 hat die schon 1.5A
Die Werte für die Spannung hab ich aus dem Lumitronix shop.
Hab selber nur P4, Luxeon I und eine K2 Cyan die ich aber nur mit 700mA laufen lasse.

Kann es vieleicht sein das Du nicht bedacht hast das die K2 je nach Farbe andere
Spannungen / Nennwerte hat ?
z.B. rot, gelb, orange : typ. 2.95V (max. 3.51V)
weiss: typ. 3.72V (max. 4.95V)
cyan : typ. 3.72V (max. 4.95V)

Bei 4V wäre also eine rote schon überlastet, eine weisse würde noch innerhalb des
Nennbereiches laufen.
Ausserdem sind die Spannungen / Ströme ja für kleine Kühlkörper festgelegt,
mit einem 150x150x15mm Alukühlkörper kann man eine Luxeon I (weiss) sogar mit 1,5A
betreiben ohne das sie abraucht.
Sponsor eine Luxeon 1W und ich bau eine Wasserkühlung mit der man die sicher auch
auf 3A laufen lassen kann ohne das was passiert.
gil
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So, 25.03.07, 01:06

interessantes Thema :)
aber um eine K2 auf ...A laufen zu lassen, ist eine Schaltung, sprich KSQ unablässig, da sich die Spannung
der LED nicht bei jeder gleich verhält (Selektion) und auch je nach Temperatur verändert.
Also, wie gesagt: willst Du die Dinger länger haben und auf nnummersicher gehen, nimm KSQ!
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norminator85
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So, 25.03.07, 01:16

also strom hin oder her is ja alles rictig mit ksq und und und aber ich habe die erfahrung gemacht und ich habe schon die ein oder andere led(ca300) verbaut es geht auch ohne und auch ohne wiederstand und mir is dabei noch keine kaputt gegangen!
gil
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So, 25.03.07, 01:33

300 Power LEDs ???
also das Problem ist ja immer die Kühlung, die macht den Vorteil der LED, kleine Bauweise, ja kaputt, deswegen denken viele user nicht daran und kühlen zu wenig.
Deshalb sollte z.B. eine K2 garnicht mit 1,5A betrieben werden.
Es sei denn mann läßt nen Lüfter teilhaben.Aber die neuen Chips machen mit 350mA schon was her und brauchen nur ne kleine Aluplatte zum kühlen.
Meine Meinung: K2 ist out!!!
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D.Stegmann
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So, 25.03.07, 13:02

Danke nochmal an gil, ich habe den Link bzw. die Seite wo er hingefürt gelesen und ich habe jetzt das Verhältnis verstanden. :D

Formel: Widerstand = Spannung / Strom

Ich habe noch eine Frage, und zwar: Die K2 benötigt 1000 mA, wenn ich Sie an einer Konstantstromquelle betreibe, benötige ich keinen Wiederstand.

Aber wenn ich diese an ein 12 Volt Netzteil anschließe, dann habe ich doch auch noch zuviele Volt übrig die wegmüssen.

Reguliert die KSQ Volt und Amperer zu gleich?
Ich verstehs nur nicht, weil bei der KSQ nicht auf die Volt geachtet wird bzw. ich keinen Volt wert habe den ich durch die mA Teilen kann.
gil
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So, 25.03.07, 13:09

KSQ= X V rein - 1000mA raus
X muß 3,5V größer sein als die Spannung der LED
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jm2_de
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So, 25.03.07, 15:27

D.Stegmann hat geschrieben: Reguliert die KSQ Volt und Amperer zu gleich?
Ich verstehs nur nicht, weil bei der KSQ nicht auf die Volt geachtet wird bzw. ich keinen Volt wert habe den ich durch die mA Teilen kann.
Es gibt einmal die Konstantspannungsquellen die nur die Ausgangsspannung messen und konstant halten
und denn eben noch die Konstantstromquellen die den Ausgangsstrom messen und Konstanthalten.
Eine Konstantstromquelle funktioniert im Prinzip genau wie eine Konstantspannungsquelle,
nur das die Spannung nicht konstant auf einem Wert gehalten wird, sondern je nach "soll" und "ist"
Strom geregelt wird.

Wie Du schon weisst hängt der Strom von der Spannung und dem Wiederstand (bzw Spannungabfall) ab.
Die Konstantstromquelle hat einen Schaltgreis der den Ausgangsstrom mit einer Referenz vergleicht,
also in dem Fall z.B. den eingestellten "1000mA" ("soll" Wert).
Liegt der Ausgangsstrom über 1000mA wird die Spannung runtergeregelt, wodurch dann durch das Verhältnis
von Spannung / Wiederstand / Strom auch der Ausgangsstrom sinkt.
Liegt der Strom unter 1000mA wird die Spannung entsprechend erhöht.

Für einen Neuling nicht so leicht zu verstehen.
Im Prinzip aber auch egal, wenn Du es nur als Baustein kaufst und einbaust :idea:


@norminator85
Wenn die Spannung kleiner ist als die Nennspannung der LED benutz ich auch keinen Vorwiderstand.
Es hat dabei noch nie Probleme gegeben, allerdings behaupten einige Profis das sowas unmöglich wäre
und man mindestens 1 Ohm vor der LED einlöten muss.
Kommt wohl von dem Spruch "LED niemals ohne Vorwiderstand betreiben" - der wohl wiederrum nicht ganz
vollständig ist und aus der Glühobstzeit stammt.
Konnte bisher noch keinen finden der diese Meinung hat aber es mal selbst getestet hätte :roll:

@gil
Soll ich die mal per PN meine Adresse schicken damit Du mir Deine K2s schenken kannst ?
Sind doch soooo out :lol:
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