Basisverständnis zum Strom beim flexiblen RGB SMD Strip

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Moderator: T.Hoffmann

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Mi, 15.04.15, 14:11

Datenbeispiel - wir haben folgendes, als Ausgangspunkt:

Netzteil 12v 5A
Controller max. 3x2A

10m (2x5m) LED SMD 5050 RGB Strip mit 30 SMDs/m (300 SMDs/10m)

Tri-Chip SMD LED 5050:
0,02A (20mA) pro RGB Farbe (rot/grün/blau) = 3x0,02A => 0,06A pro RGB SMD


Strip besteht aus einer kombinierte Reihen-/Parallelschaltung. Strip ist parallel, aber unterteilt in jeweils 10cm mit 3 RGB SMDs in Reihe geschaltet.
Bei Reihenschaltung addieren sich keine Ströme => Pro "3er-Paket" auf dem Strip fließen "nur" einmal 0.02A pro Farbe => 0.06A.

Umgelegt auf den 10m RGB Strip mit insg. 300 SMDs: 300 LED = 100 "Pakete" = 100 x 0.02A x 3 (Farben) = 6A
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Frage:

1)Obige Berechnung bzw. Verständnis zum LED RGB Strip ist richtig?

2)Demnach würde das im Beispiel verwendete 12v 5A Netzteil zu wenig Leistung bringen, denn 6A fordert der Strip. Folge könnte ein Durchbrennen des Netzteiles sein, korrekt?
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R.Kränzler
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Mi, 15.04.15, 14:30

1) Ja
2) Zu wenig Leistung --> Überlastschutz des Netzteils spricht an, d.h. Leiste geht aus, netzteil versucht es erneut und Leiste geht kurz an und Netzteil schaltet wieder wegen Überlast aus usw. --> blink - blink - blink ....

Für 8 m würde es reichen.
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Do, 16.04.15, 08:57

Male ein Frage zu den Kabeln bzw. ist mir nicht klar, wie dort genau pro Ader welcher Strom durchläuft. Oft sind ja diese farbigen LED Kabel im Gebrauch, sprich 3 Adern in RGB Farben und eine schwarz, wo 12V drauf steht. Gemäß meinem Verständnis zum obigen Beispiel würden dort also bei den "einzelnen" farbigen Kabeladern 2A durchlaufen. Was läuft denn durch die 4 Ader mit wo Strip Seitig am Pol auf der Leiterbahn nur 12V drauf steht. Läuft dort dann insg. 6A eventuell zurück, um den Stromkreislauf zu schließen?
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R.Kränzler
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Do, 16.04.15, 09:10

Richtig, der Pluspol ist gemeinsam und über den fließt die Summe aller Einzelströme.
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Do, 16.04.15, 15:52

ach schön, ich wird immer schlauer :)

Wie sieht das denn dann beim Thema Kabel aus.

Soweit ich weiß muss ich auf den Kabelquerschnitt achten.

Zum einen habe ich gelesen, dass Spannungsabfall zu beachten wäre, was folgernd so berechnet werden kann:

Spannungsabfall (Volt) = 0,018 x Leitungslänge (Meter, hin und rück zusammengezählt) / Querschnitt (Quadratmillimeter)

1) Ist das richtig?

Und unabhängig vom Spannungsabfall, der ja nun quasi die Leuchtkraft beeinflussen würde, gibt es folgende Faustregel für den zu verwendenden Querschnitt, damit kein Kabelbrand entsteht = 1 A Belastung pro 0,1mm² Kabel

2) Ist das richtig?
Borax
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Do, 16.04.15, 16:38

1. Nein. Da fehlt die Stromstärke.
Siehe hier: viewtopic.php?f=23&t=6444&start=0

Und wie Du auch schon festgestellt hast, die gemeinsame Plus-Leitung bekommt den 3 fachen Strom der einzelnen Farb-Leitungen ab, wenn alle Farben an sind. Empfehlung wäre ein 1.5-2.5mm² für die Plus-Leitung und 1-1.5mm² für die Farben. Dann bist Du auf der sicheren Seite.
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Do, 23.04.15, 10:20

verstehe, um so größer die Leitungsquerschnitt dimensioniert ist, um so besser.

Aber dennoch, würde mich eigentlich brennend interessieren, wie ich nun anhand meines oben genannten Wertebeispiels berechne kann, ob das Kabel zu dünn ist oder nicht?

Als dazugehörigen Wert hätte ich ein 4 adriges Flachbandkabel mit Leiterquerschnitt

AWG 22 = 4x 0,32 mm² und
AWG 20 = 4x 0,51 mm²

Kann mir das einer berechnen bzw. den Weg mit Vorrechnen aufzeigen :)
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R.Kränzler
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Do, 23.04.15, 11:44

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Do, 23.04.15, 16:59

Oder hier rein:
Modding - HowTo´s & Tutorials - Tool zum Berechnen des Leiterquerschnitt (für Excel/OpenOfficeCalc)
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