Hallo liebe Leutz, bitte nicht gleich die Nase rümpfen:
ich möchte (aus Nostalgie-Gründen) meine alte halogen betriebene cateye lampe mit einer einzelnen LED ausrüsten.
Also es sollte eine einzelne LED-birne sein, damit der Reflektor nicht weitergehend verändert werden muss, das würde wahrsch. die Abstrahleigenschaften eher verschlechtern als verbessern.
Das Cateye liefert mit 4 x 1,2 Volt-Akkus also insges. 4,8 V an eine Halo-Lampe mit 0,5 A ca 2,4 Watt Glühleistung (nach alter Rechnung).
Jetzt würde ich gerne wissen, welche LED liefert genügend Licht - wieviel Lumen/Candela sind das ??? - bei ca 5 - 6 Volt und nem halben Ampere, damit es ca so hell leuchtet, wie die vorgänger-halo-lampe???
Darf natürlich auch gerne nen Tick heller sein.
Brauch ich noch Wärmeableitung (Kühlung?)
Ich hab noch ne andere cateye bike lampe, die hat 3 LEDs an 4 x 1,2 volt Akkus, und aber auch keinerlei Kühlung - was bei dem Leistungsbereich auch eher unwahrscheinlich sein dürfte (? korrigiert mich!)?
Es müsste doch (mittlerweile - die LED-cateye ist bestimmt schon 6 - 8 Jahre alt!) eine Einzel-LED mit den entsprechenden Eckdaten geben?
Wenn ja, wie heissen die genau oder welche Bezeichnung haben die?
Kann da jemand helfen?
vielen Dank auch!
Kevin
PS: Daß die Geschichte nicht StVZ-fähig ist, ist mir natütlich klar.
PPS: welchen Abstrahlwinkel sollte die LED haben? 20°??
PPPS: einen entspr. Widerstand krieg ich im Gehäuse noch unter!
PPPPS: die Form der LED sollte am besten zylinderförmig mit halbkugelabschluss (runder Apsis) sein, etwa 5 -6 mm Durchmesser. ...
Cateye umrüsten fr. HAL to LED
Moderator: T.Hoffmann
So einfach mit Plug&Play wird das nichts, da ausnahmslos keine LED und keine Optik exakt die Abstrahlcharakteristik einer Halogenlampe besitzt. (Prinzipbedingt, da LEDs nur in den Halbraum strahlen.)
Am dichtesten kommst Du da mit sog. "Side-Emittern" heran. Die gibts jedoch nicht mit modernem Chip. Ich kenne trotz gründlicher Recherche nur die ,prähistorische` Luxeon I und eine entsprechende Variante des weit verbreiteten China-Emitters.
Möglichkeit 2 sind Side-Emitter-Optiken. Die haben jedoch 2 große Nachteile:
Sie schlucken viel Licht,
Sie strahlen den größeren Lichtanteil immernoch (immerhin in großem Winkel) nach vorn ab, und nur einen kleinen Teil dahin, wo Glühlampenreflektoren ihn hinhaben wollen.
Am dichtesten kommst Du da mit sog. "Side-Emittern" heran. Die gibts jedoch nicht mit modernem Chip. Ich kenne trotz gründlicher Recherche nur die ,prähistorische` Luxeon I und eine entsprechende Variante des weit verbreiteten China-Emitters.
Möglichkeit 2 sind Side-Emitter-Optiken. Die haben jedoch 2 große Nachteile:
Sie schlucken viel Licht,
Sie strahlen den größeren Lichtanteil immernoch (immerhin in großem Winkel) nach vorn ab, und nur einen kleinen Teil dahin, wo Glühlampenreflektoren ihn hinhaben wollen.
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Raven_Hook
- Mini-User
- Beiträge: 2
- Registriert: Mi, 14.08.13, 11:15
Hallo Romiman,
plug & play wäre ja auch schon fast langweilig...
immerhin hab ich erste Experimente mit dem ollen Cateye erfolgreich absolviert:
eine LED vom conny (WEISS/10mm/20°/40000mcd/30mA/3,6V Bst-Nr. 181152 - 62) passt und funzt schon mal sehr gut, natürlich ist die Lichtausbeute noch etwas mager, weil der conny wahrschl. nicht DIE Superauswahl hat.
Mit der bestehenden Konstruktion könnte man aber schon sehr gut durch den Verkehr kommen (man wird definitiv gesehen, und sieht auch ... etwas)! übr. hatte ich auf ner Pol.Insp. angerufen, weil ich wissen wollte, wie das StVZO-Logo aussieht, fazit: wissen die auch nicht, die bullitesse (war echt nett!) meinte, daß die da eh nicht so direkte draufkucken, hauptsache Licht!
Den Widderstand konnte ich genialerweise direkt unter dem Batteriepack anbringen, dort wo die beiden Leit-Schienen verlaufen, indem ich die plus-seitige Schiene durchtrennt habe, das lose stück zur Lampe mit 2K-Kleber fixiert hatte, und die Lücke mit einem 150 Ohm-widerstand geschlossen hatte....
Nun frage ich mich, welche LED (mit integrierter Linse ? siehe Conny Bst-Nr.) wohl am besten geeignet ist, damit sie - mir ist schon klar was du geschrieben hast! - das bestmögliche Licht abstrahlt unter den gegebenen Bedingungen: natürlich gibt das nicht die perfekte Ausleuchtung/Lichtausbeute - aber darum gehts auch garn nicht - Annäherung reicht!
Also: die LED sollte wahrschl am besten ungefähr soweit rauskucken aus dem Reflektor, wie die ursprüngliche Halo-birne auch, und sie sollte m.o.w. nach allen Seiten gleichmäßig strahlen, dh einen Abstrahlwinkel umso größer desto besser von sagen wir 120° (180°??) haben (dieser Reflektor scheint mir die halbe Miete bei der Lichtausbeute zu sein!)
was auch noch äußerst praktisch ist, das sind die pins (beine), die man einfach nur entsprechend kürzen muss, und dann in diese Birnchen-Halterung stecken kann, da muss nix gelötet werden, nur der Widerstand, und der ist beim Batterie-Pack weit genug weg....
Was mir schon ziemlich helfen würde, wäre, wo kann man effektive Lumen-Angaben mit mcd, lux und Watt vergleichen???
was beim Kauf sehr störend & irritierend ist, daß jeder was anderes angibt, der eine gibt seine Werte in mcd an, der andere in Lumen, und letzten endes müsste man zuerst mal wissen, wieviel mcd oder lm muss man denn überhaupt auf der Straße haben???
Welche Angaben-Art ist da sinnvoll & hilfreich???
Wie kovertiert man das sinnvoll???
Könntest Du mir in dieser Richtung noch etwas weiterhelfen???
vielen Dank auch!
(es lebe der Bastelkönig!)
plug & play wäre ja auch schon fast langweilig...
immerhin hab ich erste Experimente mit dem ollen Cateye erfolgreich absolviert:
eine LED vom conny (WEISS/10mm/20°/40000mcd/30mA/3,6V Bst-Nr. 181152 - 62) passt und funzt schon mal sehr gut, natürlich ist die Lichtausbeute noch etwas mager, weil der conny wahrschl. nicht DIE Superauswahl hat.
Mit der bestehenden Konstruktion könnte man aber schon sehr gut durch den Verkehr kommen (man wird definitiv gesehen, und sieht auch ... etwas)! übr. hatte ich auf ner Pol.Insp. angerufen, weil ich wissen wollte, wie das StVZO-Logo aussieht, fazit: wissen die auch nicht, die bullitesse (war echt nett!) meinte, daß die da eh nicht so direkte draufkucken, hauptsache Licht!
Den Widderstand konnte ich genialerweise direkt unter dem Batteriepack anbringen, dort wo die beiden Leit-Schienen verlaufen, indem ich die plus-seitige Schiene durchtrennt habe, das lose stück zur Lampe mit 2K-Kleber fixiert hatte, und die Lücke mit einem 150 Ohm-widerstand geschlossen hatte....
Nun frage ich mich, welche LED (mit integrierter Linse ? siehe Conny Bst-Nr.) wohl am besten geeignet ist, damit sie - mir ist schon klar was du geschrieben hast! - das bestmögliche Licht abstrahlt unter den gegebenen Bedingungen: natürlich gibt das nicht die perfekte Ausleuchtung/Lichtausbeute - aber darum gehts auch garn nicht - Annäherung reicht!
Also: die LED sollte wahrschl am besten ungefähr soweit rauskucken aus dem Reflektor, wie die ursprüngliche Halo-birne auch, und sie sollte m.o.w. nach allen Seiten gleichmäßig strahlen, dh einen Abstrahlwinkel umso größer desto besser von sagen wir 120° (180°??) haben (dieser Reflektor scheint mir die halbe Miete bei der Lichtausbeute zu sein!)
was auch noch äußerst praktisch ist, das sind die pins (beine), die man einfach nur entsprechend kürzen muss, und dann in diese Birnchen-Halterung stecken kann, da muss nix gelötet werden, nur der Widerstand, und der ist beim Batterie-Pack weit genug weg....
Was mir schon ziemlich helfen würde, wäre, wo kann man effektive Lumen-Angaben mit mcd, lux und Watt vergleichen???
was beim Kauf sehr störend & irritierend ist, daß jeder was anderes angibt, der eine gibt seine Werte in mcd an, der andere in Lumen, und letzten endes müsste man zuerst mal wissen, wieviel mcd oder lm muss man denn überhaupt auf der Straße haben???
Welche Angaben-Art ist da sinnvoll & hilfreich???
Wie kovertiert man das sinnvoll???
Könntest Du mir in dieser Richtung noch etwas weiterhelfen???
vielen Dank auch!
(es lebe der Bastelkönig!)
