Hier mal mein eigener Erfahrungsbericht zu der Thematik.
Anfang 2006 bekamen wir eine neue Schrankwand mit einem schönen Vitrinenteil.
Eingebaut war eine Beleuchtungseinheit mit einem Halogenstrahler mit Stiftsockellampe
12V 20W gespeist durch einen herkömmlichen Transformator 12V AC.
Das Problem: Bei einer Betriebsdauer von ca. 18 Std / Tag hielt die Halogenlampe
nur etwa 3 Monate und musste dann durch ein neues Ersatzteil ausgetauscht werden.
Das entspricht einer Betriebsdauer von rd. 1600 Std, also durchaus normal.
Zu der Zeit kamen die ersten Power-LEDs auf den Markt; die Lumileds von LUXEON
Typ I auf Star waren angesagt und in aller Munde. http://www.lumiled.de/
Im September 2006 bestellte ich mir 3 Stck davon. Der Halogenstrahler wurde entfernt.
Das Netzteil erhielt einen Brückengleichrichter mit nachgeschaltetem Glättungs-Elko.
Die 3 Lumileds wurden über einen angepassten Vorwiderstand in Reihe angeschlossen;
so dass der Strom 650mA betrug; also etwas unterhalb der empfohlenen 700 mA.
Die Ausleuchtung der Vitrine ist hierdurch erheblich heller und brillianter geworden.
Dieses Konstrukt ist jetzt seit September 2006 ohne Probleme bis heute in Betrieb mit
mittlerweile über 43.000 Stunden. Und eine Minderung der Strahlungsleistung ist
subjektiv nicht zu erkennen, wird aber objektiv wahrscheinlich vorhanden sein.
Gruß Bernd
Led Lampe, E 27 Gewinde, mehr als 1000 Lumen
Moderator: T.Hoffmann
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Hallo BMK,
hast Du auch ein Foto? Oder kannst Du zumindest was zu Deinem Neudeutsch "Thermal Mangement", also der Kühlung schreiben?
Sind die LEDs auf Star-Platinen oder direkt auf dem Kühlkörper, wie groß ist der und welche Temperatur erreicht er?
hast Du auch ein Foto? Oder kannst Du zumindest was zu Deinem Neudeutsch "Thermal Mangement", also der Kühlung schreiben?
Sind die LEDs auf Star-Platinen oder direkt auf dem Kühlkörper, wie groß ist der und welche Temperatur erreicht er?
Kein Problem, hier kommen nähere Informationen zu meiner Vitrine:
Für die Kühlung ist eine normale Aluleiste zuständig, 25 x 2,5 mm, 1,3m lang
Die Winkel sind aus dem gleichen Material. Alles gut mit Wärmeleitpaste gekoppelt.
Die Temperaturmessung direkt am Star ergab 42°C. Der Winkel hat 38°C.
Die Leiste im Mittelbereich hat noch 30°C. Raumtemperatur 23,5 °C.
Die Spannungsversorgung liegt auf dem Dach; ein Regler sorgt für stabile 12V
Die 3 LEDs sind in Reihe über einen Vorwiderstand mit 3,25 Ohm angeschlossen.
An dem fallen 2,1V ab; die Bestromung liegt folglich bei 0,646 A.
Die Summe der Brennspannungen ist 9,8V, somit für jede LED 3,27V
Das Aussehen der LED hat mich jetzt etwas überrascht; die sehen auf
dem letzten Bild doch etwas mitgenommen aus.
Gruß Bernd
Für die Kühlung ist eine normale Aluleiste zuständig, 25 x 2,5 mm, 1,3m lang
Die Winkel sind aus dem gleichen Material. Alles gut mit Wärmeleitpaste gekoppelt.
Die Temperaturmessung direkt am Star ergab 42°C. Der Winkel hat 38°C.
Die Leiste im Mittelbereich hat noch 30°C. Raumtemperatur 23,5 °C.
Die Spannungsversorgung liegt auf dem Dach; ein Regler sorgt für stabile 12V
Die 3 LEDs sind in Reihe über einen Vorwiderstand mit 3,25 Ohm angeschlossen.
An dem fallen 2,1V ab; die Bestromung liegt folglich bei 0,646 A.
Die Summe der Brennspannungen ist 9,8V, somit für jede LED 3,27V
Das Aussehen der LED hat mich jetzt etwas überrascht; die sehen auf
dem letzten Bild doch etwas mitgenommen aus.
Gruß Bernd
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Bedenke wie lange die DInger schon laufen. Das Material altert halt über die Zeit und das tut es auch schon bei ~50°C an der LED. Weiterhin waren das auch welche der ersten Power-LEDs überhaupt und meines Wissen damals auch noch gar nicht für eine Betriebszeit bei 50.000 Std. deklariert (mittlerweile lt. Homepage aber schon?). Die aktuellen werden da bestimmt langzeitstabilere Materialien verwenden.BMK hat geschrieben: Das Aussehen der LED hat mich jetzt etwas überrascht; die sehen auf
dem letzten Bild doch etwas mitgenommen aus.
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Du hast den Einbauort sehr geschickt gewählt. Zwar wirkt das beim Öffnen der Tür sicher erstmal komisch, aber wen interessiert's? Bzw. wie lange hat man die Tür schon auf...
Durch die Beleuchtung von vorne hat man sicher den optimalen Beleuchtungs-Effekt und minimale Blendwirkung, denn die Lichtquelle selbst kann man ja gar nicht sehen.
Mit aktuellen LEDs könntest Du vermutlich den Energieverbrauch auf 25% reduzieren. (4 LEDs + 1 Ohm in Reihe, unterbestromt, z.B. Nichia PowerBar, dann sogar mit CRI 92+, ggf. mehrere 4er-Reihen. Oder meine Ultra-Hyper-Low-Drop-KSQ)
Das einzige, was mir nicht gefällt ist das neutral- bis kaltweiß, aber das ist ja Geschmackssache.
Du hast den Einbauort sehr geschickt gewählt. Zwar wirkt das beim Öffnen der Tür sicher erstmal komisch, aber wen interessiert's? Bzw. wie lange hat man die Tür schon auf...
Durch die Beleuchtung von vorne hat man sicher den optimalen Beleuchtungs-Effekt und minimale Blendwirkung, denn die Lichtquelle selbst kann man ja gar nicht sehen.
Mit aktuellen LEDs könntest Du vermutlich den Energieverbrauch auf 25% reduzieren. (4 LEDs + 1 Ohm in Reihe, unterbestromt, z.B. Nichia PowerBar, dann sogar mit CRI 92+, ggf. mehrere 4er-Reihen. Oder meine Ultra-Hyper-Low-Drop-KSQ)
Das einzige, was mir nicht gefällt ist das neutral- bis kaltweiß, aber das ist ja Geschmackssache.

