Hallo zusammmen,
Habe vergangenen Oktober 3 unserer alten Niedervoltseilsysteme mit neuen 3W Ledstrahlern (MR16) und LED-Trafos (Bioledex) ausgerüstet. Die Beleuchtung funktioniert so weit einwanfrei. Seit dem Trafo- und Strahlerwechsel ist aber in unserem Wohnzimmer folgender negaiver Umstand zu beobachten. Wenn ich die neue Beleuchtung einschalte, können auf unserer Stereoanlage die DAB Programme nicht mehr empfangen werden (Beim Einschalten des Lichts schaltet Sender umgehend aus)! Sobald das Raumlicht ausgeschaltet wird, ertönen die Radio-Programme wieder! Liegt das Problem an den Strahlern oder am Trafo? Hat jemand von euch schon ähnliches erlebt? Kann man dagegen eventuell einen Filter einbauen? Vielen Dank für eine Antwort
LED Beleuchtung ein ==> DAB Sender schaltet aus
Moderator: T.Hoffmann
Hallo gerbi68,
zunächst mal: die Störung könnte auch über Deine Wohnung hinaus wirken. An Deiner Stelle würde ich daher den Aufbau *SOFORT* außer Betrieb nehmen, um nicht einen kostenintensiven Besuch der Bundesnetzagentur zu riskieren.
Und dann: was ist denn das für ein "LED-Trafo" den Du da gekauft hast (vielleicht ein Foto hier reinstellen), und warum hast Du ihn gekauft? MR16-LED-Spots sind üblicherweise Retrofit-Leuchtmittel, die zunächst mal gedacht sind, möglichst an einem bereits vorhandenen Halogentrafo betrieben zu werden (auch wenn das nicht immer möglich ist). Die benötigen im Allgemeinen keinen speziellen "LED-Trafo".
Kann es sein, dass Dein neuer Trafo ein sogenannter "elektronischer Halogentrafo" ist und Dein Seilsystem inklusive Zuleitung länger als zwei Meter ist? Bei den meisten elektronischer Halogentrafos ist es nicht zulässig, die 2m zu überschreiten, da es sonst zu Funkstörungen kommt! Das sollte aber in der Dokumentation zum Gerät angegeben sein.
-Handkalt
zunächst mal: die Störung könnte auch über Deine Wohnung hinaus wirken. An Deiner Stelle würde ich daher den Aufbau *SOFORT* außer Betrieb nehmen, um nicht einen kostenintensiven Besuch der Bundesnetzagentur zu riskieren.
Und dann: was ist denn das für ein "LED-Trafo" den Du da gekauft hast (vielleicht ein Foto hier reinstellen), und warum hast Du ihn gekauft? MR16-LED-Spots sind üblicherweise Retrofit-Leuchtmittel, die zunächst mal gedacht sind, möglichst an einem bereits vorhandenen Halogentrafo betrieben zu werden (auch wenn das nicht immer möglich ist). Die benötigen im Allgemeinen keinen speziellen "LED-Trafo".
Kann es sein, dass Dein neuer Trafo ein sogenannter "elektronischer Halogentrafo" ist und Dein Seilsystem inklusive Zuleitung länger als zwei Meter ist? Bei den meisten elektronischer Halogentrafos ist es nicht zulässig, die 2m zu überschreiten, da es sonst zu Funkstörungen kommt! Das sollte aber in der Dokumentation zum Gerät angegeben sein.
-Handkalt
Danke für die Antwort mal vorerst
Hier der Link des Trafos... Gekauft bei Del-Ko (Bioledex Produkt) Kaufe dort schon seit längerer Zeit ein, und denke dass dies seriöse Produkte sind.
http://www.beleuchtung-mit-led.de/produ ... zteil.html
Hier der Link des Trafos... Gekauft bei Del-Ko (Bioledex Produkt) Kaufe dort schon seit längerer Zeit ein, und denke dass dies seriöse Produkte sind.
http://www.beleuchtung-mit-led.de/produ ... zteil.html
Noch zu deiner 2. Frage, warum dieser LED Trafo? Meine Überlegung war noch einbisschen mehr Energie sparen zu können, wenn ich meine "alten" Trafos (mit deutlich höherer Leistung) gegen diese neuen mit geringerer Leistung auswechsle.
Mit ein "bisschen" Energie sparen liegst Du da vermutlich richtig. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Du so viel Energie sparen wirst, wie für die Herstellung der neuen Trafos notwendig war. 
Grundsätzlich passt sich bei einem Trafo die Eingangsleistung ja an die Ausgangsleitung an. Es stimmt schon, dass die Effizienz schlechter wird, wenn der Trafo mit Unterlast betrieben wird. Nur ob es sich wirklich lohnt, deswegen etwas neues zu kaufen, müsste man schon mit spitzem Bleistift nachrechnen.
Hast Du die alten Trafos noch? Wenn ja, was sind das für welche? Vielleicht sind sie auch geeignet und wären zumindest für einen Versuch gut, ob damit die Störungen wegfallen.
Zu Deinem neuen Trafo: das ist ein Schaltnetzteil mit 12V Gleichstrom am Ausgang. Das ist eigentlich für LED-Leisten und ähnliches gedacht, denn für die MR16-Spots reicht ja Wechselstrom. Die meisten solcher Spots funktionieren aber auch an 12V Gleichstrom.
Eigentlich dachte ich immer, diese Gleichstrom-Netzteile sind von den EMV-Problemen bei über 2m Leitungslänge nicht betroffen. Für Dein Bioledex-Netzteil habe ich leider kein ausführliches Datenblatt gefunden wo etwas darüber drin steht. Aaaaaaber: dieses Netzteil ist sicherlich nur ein OEM-Produkt und bis auf die Farben sieht das Gehäuse doch einem bestimmten Netzteil bei unserem bevorzugten LED-Anbieter verdammt ähnlich. Und in dessen Datenblatt steht leider deutlich drin: "Überschreiten Sie bei den Verbindungsleitungen zu den LEDs nicht 2m Leitungslänge. Lange Leitungen können das Abstrahlverhalten negativ beeinflussen." Das könnte also auch für Dein Netzteil gelten, wenn es ähnlich dem Lumitronix-Teil aufgebaut ist. Wie lang sind denn nun Deine Leitungen/Seile?
Mit Bioledex habe ich keine eigenen Erfahrungen, das allerdings vor allem wegen der Erfahrungen anderer Leute, die man so im Netz findet. Wobei ich das Netzteil aus obigen Gründen jedoch ausnehmen würde.
-Handkalt
Grundsätzlich passt sich bei einem Trafo die Eingangsleistung ja an die Ausgangsleitung an. Es stimmt schon, dass die Effizienz schlechter wird, wenn der Trafo mit Unterlast betrieben wird. Nur ob es sich wirklich lohnt, deswegen etwas neues zu kaufen, müsste man schon mit spitzem Bleistift nachrechnen.
Hast Du die alten Trafos noch? Wenn ja, was sind das für welche? Vielleicht sind sie auch geeignet und wären zumindest für einen Versuch gut, ob damit die Störungen wegfallen.
Zu Deinem neuen Trafo: das ist ein Schaltnetzteil mit 12V Gleichstrom am Ausgang. Das ist eigentlich für LED-Leisten und ähnliches gedacht, denn für die MR16-Spots reicht ja Wechselstrom. Die meisten solcher Spots funktionieren aber auch an 12V Gleichstrom.
Eigentlich dachte ich immer, diese Gleichstrom-Netzteile sind von den EMV-Problemen bei über 2m Leitungslänge nicht betroffen. Für Dein Bioledex-Netzteil habe ich leider kein ausführliches Datenblatt gefunden wo etwas darüber drin steht. Aaaaaaber: dieses Netzteil ist sicherlich nur ein OEM-Produkt und bis auf die Farben sieht das Gehäuse doch einem bestimmten Netzteil bei unserem bevorzugten LED-Anbieter verdammt ähnlich. Und in dessen Datenblatt steht leider deutlich drin: "Überschreiten Sie bei den Verbindungsleitungen zu den LEDs nicht 2m Leitungslänge. Lange Leitungen können das Abstrahlverhalten negativ beeinflussen." Das könnte also auch für Dein Netzteil gelten, wenn es ähnlich dem Lumitronix-Teil aufgebaut ist. Wie lang sind denn nun Deine Leitungen/Seile?
Mit Bioledex habe ich keine eigenen Erfahrungen, das allerdings vor allem wegen der Erfahrungen anderer Leute, die man so im Netz findet. Wobei ich das Netzteil aus obigen Gründen jedoch ausnehmen würde.
-Handkalt
Lieber Handkalt
Vielen Dank für deine Ausführungen. Die alten Trafos habe ich noch nicht weggeschmissen, werde den von dir empfohlenen Versuch durchführen. Ja meine Seilsysteme sind deutlich Länger als 2 Meter.... und messen so ca. 4 Meter.
Habe im kleien Geschenkladen meiner Frau vor über 2 Jahren ca. 50 LED Spots verbaut (auch mit MR16 Sockel). Da ich diese LED's damals von einem anderen Hersteller bezogen habe, werde ich in den Weihnachsferien, wenn der Laden für einige Tage geschlossen ist, mal einige dieser LED's ausbauen und versuchsweise in unsem Wohnzimmer montieren. Vielleicht ist der Störeffekt nur zwischen meinen neu gekauften Produkten so extrem, und mit einem anderen LED Produkt nicht feststellbar.
Melde mich in einigen Tagen mit dem Resultat
Gruss gerbi68
Vielen Dank für deine Ausführungen. Die alten Trafos habe ich noch nicht weggeschmissen, werde den von dir empfohlenen Versuch durchführen. Ja meine Seilsysteme sind deutlich Länger als 2 Meter.... und messen so ca. 4 Meter.
Habe im kleien Geschenkladen meiner Frau vor über 2 Jahren ca. 50 LED Spots verbaut (auch mit MR16 Sockel). Da ich diese LED's damals von einem anderen Hersteller bezogen habe, werde ich in den Weihnachsferien, wenn der Laden für einige Tage geschlossen ist, mal einige dieser LED's ausbauen und versuchsweise in unsem Wohnzimmer montieren. Vielleicht ist der Störeffekt nur zwischen meinen neu gekauften Produkten so extrem, und mit einem anderen LED Produkt nicht feststellbar.
Melde mich in einigen Tagen mit dem Resultat
Gruss gerbi68
-
Matthias76
- Mini-User
- Beiträge: 1
- Registriert: Mi, 06.11.13, 23:11
Ich hole mal diesen alten Thread wieder hoch, er dürfte stets aktuell sein.
Meist setze ich GU10-Spots in Standard 230V Leuchten ein.
Negative Erfahrungen in Sachen EMV-Störungen habe ich damit noch nicht machen müssen, obwohl es zu vermuten wäre, denn ein ordentlicher Trafo passt in den Fuß nicht rein und mit Vorwiderständen ist es kaum getan, vor allem wegen der Effizienz.
Nun ist es aber schon mehr als 1x passiert, dass die integrierte Vorschaltelektronik schneller kaputt ging, als ein normaler Halogen-Spot. Dann hat man auch nichts davon, wenn die LEDs selbst 30000 - 100000 Stunden halten.
Das war mit ein Grund, bei neueren Beleuchtungsumbauten auf 12V GU5.3 / MR16 zu setzen.
Immerhin kann ich dann die Elektronik selbst bestimmen und bei Bedarf separat austauschen.
Feuchtigkeit bzw. eine Abschirmung dagegen ist kaum relevant. 12V Solarstrom kann auch direkt genutzt werden uvm.
Im Bad habe ich so z.B. 6 NoName 5W LED-Spots, die ich jedoch nach vielen Vergleichen als perfekt beurteilt und gemerkt habe.
Diese hängen an ein TPS Schaltnetzteil.
Das funktioniert super und 100% frei von Störfeldern.
Nun, meine Lieblings-LED scheint es nicht mehr zu geben.
Ich stöberte dann bei "beleuchtung-mit-LED.de", eigentlich ein ganz guter Shop.
So fand ich die Bioledex 12V 50W Konstantspannungsquelle und die Bioledex Kado Spots.
240 Lm bei 120 Grad Ausleuchtung und nur 3.6W, das ist schon eine konkurrenzlose Leistung.
Schickes Design und wenig aufdringliche Einzel-LEDs rundeten das ab.
Dann noch der Preis von 6 Euro = rund der halbe Preis vergleichbarer Produkte - da musste ich zuschlagen.
Nach der Montage war die Begeisterung zunächst ebenso groß, schöne Lichtfarbe, gleichmäßige Ausleuchtung, gute Helligkeit bei entsprechender Anzahl der Spots usw.
Dann kam die Ernüchterung:
Licht an = der Empfang von DAB+ ist ganz weg.
Licht aus = der Empfang ist wieder da, alles spiel perfekt.
Ok, betroffen sind die Ensembles mit 60% Empfangsstärke. 5C/11D mit 100% Stärke und Sender direkt vor der Nase spielt weiter. Aber 60% (andere) zu 0% runterziehen, das ist schon eine negative Bestleistung.
Ich hatte erst das Netzteil unter Verdacht. Nur hatte ich heute ein anderes, entstörtes getestet, mit gleichem Ergebnis.
Den endgültigen Ausschluss könnte ich mit einem 12V-Akku anstelle der Netzteile machen: Immer noch Empfang weg bei Licht an.
Nun testete ich die LEDs einzeln.
Die besten 4 nahmen "nur" 50% weg, die Schlechteste nahm gleich ca. 80% weg.
Die Kombi aus nur drei gleich wieder 100% der 60%.
Dann kam die Gegenprobe:
Ich nahm wieder alle Kados raus und steckte eine Mailux und eine Samsung in die Fassungen.
Auch mit beiden gleichzeitig im Betrieb beeinflusste es den Empfang überhaupt nicht! 60% Stärke, 100% gleich wie bei Licht aus!
Es überrascht mich, dass auch in den 12V Spots eine komplexe Elektronik verbaut wird. Das hatte ich nicht erwartet, immerhin lässt sich mit 12V auch traditionell konventionell effektiv ein LED-Verbund eines Spots betreiben.
Nehmen wir mal einfach 12x 0.9V je LED Betriebsspannung an, dann bräuchte man in Reihenschaltung nur 1.2V an einen Widerstand verbraten. Die Verlustleistung hängt dann vom benötigten Betriebsstrom ab.
So etwas geht bei 225-233V Wechselspannung natürlich nicht ansatzweise so effektiv, ohne Elektronik.
Jedenfalls bin ich jetzt überrascht, enttäuscht und sauer.
Ich hoffe, der Kundenservice kann dieses Problem zufriedenstellend lösen.
Meist setze ich GU10-Spots in Standard 230V Leuchten ein.
Negative Erfahrungen in Sachen EMV-Störungen habe ich damit noch nicht machen müssen, obwohl es zu vermuten wäre, denn ein ordentlicher Trafo passt in den Fuß nicht rein und mit Vorwiderständen ist es kaum getan, vor allem wegen der Effizienz.
Nun ist es aber schon mehr als 1x passiert, dass die integrierte Vorschaltelektronik schneller kaputt ging, als ein normaler Halogen-Spot. Dann hat man auch nichts davon, wenn die LEDs selbst 30000 - 100000 Stunden halten.
Das war mit ein Grund, bei neueren Beleuchtungsumbauten auf 12V GU5.3 / MR16 zu setzen.
Immerhin kann ich dann die Elektronik selbst bestimmen und bei Bedarf separat austauschen.
Feuchtigkeit bzw. eine Abschirmung dagegen ist kaum relevant. 12V Solarstrom kann auch direkt genutzt werden uvm.
Im Bad habe ich so z.B. 6 NoName 5W LED-Spots, die ich jedoch nach vielen Vergleichen als perfekt beurteilt und gemerkt habe.
Diese hängen an ein TPS Schaltnetzteil.
Das funktioniert super und 100% frei von Störfeldern.
Nun, meine Lieblings-LED scheint es nicht mehr zu geben.
Ich stöberte dann bei "beleuchtung-mit-LED.de", eigentlich ein ganz guter Shop.
So fand ich die Bioledex 12V 50W Konstantspannungsquelle und die Bioledex Kado Spots.
240 Lm bei 120 Grad Ausleuchtung und nur 3.6W, das ist schon eine konkurrenzlose Leistung.
Schickes Design und wenig aufdringliche Einzel-LEDs rundeten das ab.
Dann noch der Preis von 6 Euro = rund der halbe Preis vergleichbarer Produkte - da musste ich zuschlagen.
Nach der Montage war die Begeisterung zunächst ebenso groß, schöne Lichtfarbe, gleichmäßige Ausleuchtung, gute Helligkeit bei entsprechender Anzahl der Spots usw.
Dann kam die Ernüchterung:
Licht an = der Empfang von DAB+ ist ganz weg.
Licht aus = der Empfang ist wieder da, alles spiel perfekt.
Ok, betroffen sind die Ensembles mit 60% Empfangsstärke. 5C/11D mit 100% Stärke und Sender direkt vor der Nase spielt weiter. Aber 60% (andere) zu 0% runterziehen, das ist schon eine negative Bestleistung.
Ich hatte erst das Netzteil unter Verdacht. Nur hatte ich heute ein anderes, entstörtes getestet, mit gleichem Ergebnis.
Den endgültigen Ausschluss könnte ich mit einem 12V-Akku anstelle der Netzteile machen: Immer noch Empfang weg bei Licht an.
Nun testete ich die LEDs einzeln.
Die besten 4 nahmen "nur" 50% weg, die Schlechteste nahm gleich ca. 80% weg.
Die Kombi aus nur drei gleich wieder 100% der 60%.
Dann kam die Gegenprobe:
Ich nahm wieder alle Kados raus und steckte eine Mailux und eine Samsung in die Fassungen.
Auch mit beiden gleichzeitig im Betrieb beeinflusste es den Empfang überhaupt nicht! 60% Stärke, 100% gleich wie bei Licht aus!
Es überrascht mich, dass auch in den 12V Spots eine komplexe Elektronik verbaut wird. Das hatte ich nicht erwartet, immerhin lässt sich mit 12V auch traditionell konventionell effektiv ein LED-Verbund eines Spots betreiben.
Nehmen wir mal einfach 12x 0.9V je LED Betriebsspannung an, dann bräuchte man in Reihenschaltung nur 1.2V an einen Widerstand verbraten. Die Verlustleistung hängt dann vom benötigten Betriebsstrom ab.
So etwas geht bei 225-233V Wechselspannung natürlich nicht ansatzweise so effektiv, ohne Elektronik.
Jedenfalls bin ich jetzt überrascht, enttäuscht und sauer.
Ich hoffe, der Kundenservice kann dieses Problem zufriedenstellend lösen.
Hallo Matthias76,
welcome on board!
welcome on board!
Es gibt keine LEDs mit so niedriger Betriebsspannung. Selbst IR Leds brauchen mehr als 1V. Weiße LEDs brauchen zwischen 2.8V bis 3.5V. Bei fertigen Spots wird davon ausgegangen, dass man sie an Wechselspannung betreiben kann/will (sonst müssten die Spots auch + und - haben), daher muss mindestens ein Gleichrichter drin sein (und damit es nicht flimmert auch ein Siebelko). Sie sollen aber auch an Gleichspannung funktionieren, und dann geht das Problem schon los... 12V Wechselspannung ergibt nach Gleichrichter und Siebelko schon etwa 15V Gleichspannung. Aber 12V Gleichspannung ergibt nach Gleichrichter und Siebelko nur noch knapp 11V. Daher wird eben eine komplexe Elektronik verbaut die damit klar kommt. Es gibt auch noch andere Gründe die für eine saubere Stromregelung sprechen: So brauchen LEDs bei höherer Temperatur weniger Spannung als bei niedrigen Temperaturen. Mit nur einem Widerstand kann man das nicht ausgleichen. Also wären die LEDs je nach Temperatur unterschiedlich hell. Daher haben alle guten Spots auch eine Stromregelung mit einer 'komplexen Elektronik'. Wie Du aber schon selbst bemerkt hast, kann man diese 'komplexe Elektronik' so bauen, dass Funkstörungen weitgehend vermieden werden (auch die Mailux und Samsung Spots haben garantiert eine solche Elektronik verbaut), aber es ist (leider) nicht verpflichtend.Nehmen wir mal einfach 12x 0.9V je LED Betriebsspannung an
Der Kundenservice kann höchstens die Spots zurücknehmen (wenn Du Glück hast). Weil 'funktionieren' (in Sinne von Leuchten) tun sie ja...Ich hoffe, der Kundenservice kann dieses Problem zufriedenstellend lösen.


