Hallo,
ich suche einen Ansatz für eine simple Ansteuerung einer LED-Leiste. Im einfachsten Fall sollen einzelne LEDs einer Leiste (z.B. 180 LEDs) über Matlab angesteuert werden, d.h. über einen wie auch immer gearteten seriellen Anschluss (USB, RS232). Wie würde man an so etwas herangehen?
Die Lösung soll als Feedbacksystem für Lokalisationsversuche verwendet werden. Gibt es da einfache, integrierte Produkte? Ist DMX ein sinnvoller Ansatz oder wirft man da mit Tauben auf Spatzen?
Danke und Grüße
LED-Leiste, DMX, Ansteuerung via USB, Matlab
Moderator: T.Hoffmann
Hallo freiform,
welcome on board!
Gibt es da einfache, integrierte Produkte? Nicht das ich wüsste. Ich kenne aber die Anforderungen nicht (auch Matlab sagt mir nichts. Ist das so eine Art Labview?). Mit einem µC, einer Reihe von Schieberegistern könnte man das per RS232 relativ einfach steuerbar machen (Selbstbau!). Ist aber auch eine Geschwindigkeitsfrage. Andere Frage: Warum nicht die 180 Lichtpunkte auf einem normalen Monitor anzeigen?
Abgesehen davon: Bei normalen käuflichen LED-Leisten kann man die einzelnen LEDs nicht separat steuern.
Was es aber (fertig ) gibt wären sogenannte Pixel-Leisten. Siehe z.B. hier: viewtopic.php?p=130165#p130165
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Gibt es da einfache, integrierte Produkte? Nicht das ich wüsste. Ich kenne aber die Anforderungen nicht (auch Matlab sagt mir nichts. Ist das so eine Art Labview?). Mit einem µC, einer Reihe von Schieberegistern könnte man das per RS232 relativ einfach steuerbar machen (Selbstbau!). Ist aber auch eine Geschwindigkeitsfrage. Andere Frage: Warum nicht die 180 Lichtpunkte auf einem normalen Monitor anzeigen?
Abgesehen davon: Bei normalen käuflichen LED-Leisten kann man die einzelnen LEDs nicht separat steuern.
Was es aber (fertig ) gibt wären sogenannte Pixel-Leisten. Siehe z.B. hier: viewtopic.php?p=130165#p130165
Hallo Borax, danke für die flinke Antwort.
Matlab ist die verwendete Entwicklungsumgebung in der die Messoftware implementiert wird, ähnlich wie z.B. SciLab oder Octave. Ist für die Frage nur bedingt relevant, aber damit ist z.B. einfacher Zugriff auf die serielle Schnittstelle (oder virtuell seriell bei USB) möglich.
Ein Bildschirm kommt nicht in Frage. Ein Proband zeigt in eine Richtung von -90 bis +90 Grad, die Bewegung wird optisch erfasst, und die Zeigerichtung auf dem LED-Streifen, der sich in einem Halbkreis mit 1m Radius vor dem Probanden befindet, angezeigt.
Die Pixel Leisten schauen nett aus, sind aber evtl. etwas zuviel für die geforderte Anwendung. Tatsächlich müssen es auch keine 180 LEDs sein, praktisch wäre eine Auflösung von 2.5 oder 5 Grad (73/37 LEDs) ausreichend.
Matlab ist die verwendete Entwicklungsumgebung in der die Messoftware implementiert wird, ähnlich wie z.B. SciLab oder Octave. Ist für die Frage nur bedingt relevant, aber damit ist z.B. einfacher Zugriff auf die serielle Schnittstelle (oder virtuell seriell bei USB) möglich.
Ein Bildschirm kommt nicht in Frage. Ein Proband zeigt in eine Richtung von -90 bis +90 Grad, die Bewegung wird optisch erfasst, und die Zeigerichtung auf dem LED-Streifen, der sich in einem Halbkreis mit 1m Radius vor dem Probanden befindet, angezeigt.
Die Pixel Leisten schauen nett aus, sind aber evtl. etwas zuviel für die geforderte Anwendung. Tatsächlich müssen es auch keine 180 LEDs sein, praktisch wäre eine Auflösung von 2.5 oder 5 Grad (73/37 LEDs) ausreichend.
Theoretisch muss nur eine LED leuchten, abhängig von der Auflösung könnte es evtl auch sinnvoll sein, zwei leuchten zu lassen. Die Reaktion sollte dahingehend schnell sein, als das die LED als Feedback für den Probanden gedacht ist, d.h. er ggf. noch 'nachjustieren' kann.
Bei der optischen Auswertung kommen Raumkoordinaten heraus, die dann in einen Winkel umgerechnet werden, welcher wiederum auf die korrespondierende LED-Position umgerechnet wird.
Bei der optischen Auswertung kommen Raumkoordinaten heraus, die dann in einen Winkel umgerechnet werden, welcher wiederum auf die korrespondierende LED-Position umgerechnet wird.
Hallo nocheinmal,
das ganze wird nun wohl über DMX realisiert werden, evtl. hat noch jemand Vorschläge oder Hinweise zur ausgesuchten Hardware.
Beide Interfaces bringen eine DLL mit, die Ansteuerung via Matlab sollte damit relativ problemlos gelingen, vom LED-Streifen benötige ich Pi meter, das sind dann etwa 150 LEDs und damit 450 Kanäle. Fehlt noch ein entsprechendes 12V Netzteil mit etwa 150W.
Habe ich etwas übersehen?
Danke und Grüße
USB <-> DMX
[1] http://www.reichelt.de/Steuerungen-Zube ... &OFFSET=16& oder
[2] http://www.dmx4all.de/DMX4ALL-DMX-Inter ... ::545.html
DMX-Controller
[3] http://www.skonteo.de/product_info.php?products_id=213
LED-Streifen
[4] http://www.skonteo.de/product_info.php?products_id=246
das ganze wird nun wohl über DMX realisiert werden, evtl. hat noch jemand Vorschläge oder Hinweise zur ausgesuchten Hardware.
Beide Interfaces bringen eine DLL mit, die Ansteuerung via Matlab sollte damit relativ problemlos gelingen, vom LED-Streifen benötige ich Pi meter, das sind dann etwa 150 LEDs und damit 450 Kanäle. Fehlt noch ein entsprechendes 12V Netzteil mit etwa 150W.
Habe ich etwas übersehen?
Danke und Grüße
USB <-> DMX
[1] http://www.reichelt.de/Steuerungen-Zube ... &OFFSET=16& oder
[2] http://www.dmx4all.de/DMX4ALL-DMX-Inter ... ::545.html
DMX-Controller
[3] http://www.skonteo.de/product_info.php?products_id=213
LED-Streifen
[4] http://www.skonteo.de/product_info.php?products_id=246
Ich bin nicht sicher ob das geht...
Außerdem ist das IMHO 'mit Kanonen auf Spatzen schießen'. Aber gut, wenn ein Selbstbau unbedingt vermieden werden soll...
Aber eben nur 48. Nicht 150. Und es steht nicht dabei, ob und wo man den 5m Strip unterbrechen kann, um andere Start-Adressen einzustellen.Jeder der 48 LED Pixel ist einzeln ansteuerbar.
Außerdem ist das IMHO 'mit Kanonen auf Spatzen schießen'. Aber gut, wenn ein Selbstbau unbedingt vermieden werden soll...
Ersteres ist mir aufgefallen, da muss ich noch einmal nachbohren, teilbar ist das Ding jeweils nach 3 LEDs.Borax hat geschrieben: Aber eben nur 48. Nicht 150. Und es steht nicht dabei, ob und wo man den 5m Strip unterbrechen kann, um andere Start-Adressen einzustellen.
Außerdem ist das IMHO 'mit Kanonen auf Spatzen schießen'. Aber gut, wenn ein Selbstbau unbedingt vermieden werden soll...
Was die Kanonen und Spatzen angeht hast du sicherlich recht, allerdings bekomme ich damit eine immer noch relativ flexible Lösung mit fertiger Programmierschnittstelle.
/edit
Der Hersteller bestätigt, dass durchgehend nummeriert wird. Wwenn der DMX-Controller 512 Kanäle hat, sind 170 LEDs direkt ansprechbar.
Zuletzt geändert von freiform am Mi, 12.12.12, 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
Ok. Macht Sinn (weil irgendwo stand was von ein 16µCs pro m - das wäre auch alle drei LEDs einer). Ist halt dann die Frage, ob man die µCs auf den LED-Streifen frei adressieren kann oder ob die DMX Start-Adresse da fest eingestellt ist.Ersteres ist mir aufgefallen, da muss ich noch einmal nachbohren, teilbar ist das Ding jeweils nach 3 LEDs.

