Hallo! Hätte ich nicht das Glück gehabt beim OBI Flohmarkt 52 LED Leuchtmittel günstigst zu erwerben, wär ich wohl heute noch überzeugter Energiesparlampenbenutzer. So konnte ich mich allerdings an verschiedenen Stellen/Lampen im Haus von LEDs überzeugen. Nun steht die Umstellung des Stiegenhauses an. Da leuchten derzeit 10 Stk. 20W Halogenstrahler auf Niedervoltbasis (GU5.3, 12V). Denen vorgeschaltet 2 Trafos für je 100 Watt. Alles Dimmbar mit Jung Dimmer (1254 UDE). Das ein anderer Dimmer her muss, da mein Jung erst ab 50 Watt regelt ist mir schon mal klar.
Bleibe ich auf Niedervolt stellt sich mir folgende Frage. Soll ich einen eigenen LED Dimmer kaufen oder alle 10 LED Spots (Wahrscheinlich à 5,5W) an einen der beiden Trafos anschliessen. Gibt dieser immer noch zuviel an Leistung ab (100 Watt zu 55 Watt?) und schädigt daduch die LEDs?
Oder stelle ich auf 230V - GU10 um? Die GU 5.3 Fassungen sind nur mit Klemmen an die Verkabelung angeschlossen. Also GU5.3 runter, GU10 rauf. Trafo entfernt und fertig?
Kann mir hier Jemand Tis geben was das sinnvollste wäre?
Danke schonmal.
Umstellung von Halogen auf LED
Moderator: T.Hoffmann
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Bevor Du ans Dimmen denkst (und Dir einen neuen Dimmer kaufst) musst Du feststellen, ob die Spots auch dimmbar sind. Das sind bei Weitem nicht alle.
Sind sie Dimmbar, ist auf die vom Spothersteller vorgegebene Dimmmethode zu achten.
Herzlich Willkommen im Forum!
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Hallo!
Die meisten LED Leuchtmittel, die ich habe sind von Philips, Serie MyAmbiance. Da konnte ich schon einige Dimmbare für E27 und E14 testen. Klappt mit den, bei mir verbauten Dimmern der Fa. Jung ganz wunderbar. Nun habe ich noch GU5.3 und GU10 der selben Serie zu Hause. Gehe schon mal davon aus das die ebenfalls die Herstellerangabe erfüllen.
Gruß
mavraph
Die meisten LED Leuchtmittel, die ich habe sind von Philips, Serie MyAmbiance. Da konnte ich schon einige Dimmbare für E27 und E14 testen. Klappt mit den, bei mir verbauten Dimmern der Fa. Jung ganz wunderbar. Nun habe ich noch GU5.3 und GU10 der selben Serie zu Hause. Gehe schon mal davon aus das die ebenfalls die Herstellerangabe erfüllen.
Gruß
mavraph
Hallo mavraph,
die 100 Watt sind die zulässige MAXIMALE Belastung des Trafos. Wieviel Strom tatsächlich fließt, bestimmt der angeschlossene Verbraucher. Eventuell kann sich die Spannung bei extremer Unterbelastung etwas ändern, aber das wird Spots mit eingebauter Konstantstromquelle (was bei Deinen der Fall sein dürfte) nichts ausmachen. Allerdings: wenn Du sogenannte "elektronische Halogentrafos" hast, gibt es üblicherweise auch eine MINDESTlast, die der Trafo benötigt um zu funktionieren. Und die wird nach einer Umstellung von Halogen nach LED oft unterschritten. Was hast Du denn für einen Trafotyp? Vielleicht ist das aber auch wieder irrelevant - die Philips MasterLED haben eine spezielle Schaltung, um die Mindestlast zu simulieren. Es könnte gut sein, dass die (dimmbaren) MyAmbiance das auch haben. Die billigeren Econic (später in MyVision umbenannt?) haben es jedoch nicht.
Bei einem Umbau von GU5.3 auf GU10 könnte es sein, dass Du auch die Verkabelung nicht behalten kannst. Du wechselst von 12V auf 230V, dementsprechend gibt es bestimmt andere Vorschriften bezüglich der Isolierung. Und ich dachte, Du hast die LED-Lampen schon gekauft? Oder hast Du sowohl GU5.3 als auch GU10 gekauft, weil's so billig war?
-Handkalt
die 100 Watt sind die zulässige MAXIMALE Belastung des Trafos. Wieviel Strom tatsächlich fließt, bestimmt der angeschlossene Verbraucher. Eventuell kann sich die Spannung bei extremer Unterbelastung etwas ändern, aber das wird Spots mit eingebauter Konstantstromquelle (was bei Deinen der Fall sein dürfte) nichts ausmachen. Allerdings: wenn Du sogenannte "elektronische Halogentrafos" hast, gibt es üblicherweise auch eine MINDESTlast, die der Trafo benötigt um zu funktionieren. Und die wird nach einer Umstellung von Halogen nach LED oft unterschritten. Was hast Du denn für einen Trafotyp? Vielleicht ist das aber auch wieder irrelevant - die Philips MasterLED haben eine spezielle Schaltung, um die Mindestlast zu simulieren. Es könnte gut sein, dass die (dimmbaren) MyAmbiance das auch haben. Die billigeren Econic (später in MyVision umbenannt?) haben es jedoch nicht.
Bei einem Umbau von GU5.3 auf GU10 könnte es sein, dass Du auch die Verkabelung nicht behalten kannst. Du wechselst von 12V auf 230V, dementsprechend gibt es bestimmt andere Vorschriften bezüglich der Isolierung. Und ich dachte, Du hast die LED-Lampen schon gekauft? Oder hast Du sowohl GU5.3 als auch GU10 gekauft, weil's so billig war?
-Handkalt
Halo!
Das ist das was auch ich immer glaubte zu wissen. Man darf nicht mehr an "Watt" an einen Trafo hängen als dieser an Leistung bringen kann. Es geistern aber viele postings in verschiedenen Foren herum, wo genau das Gegenteil behauptet wird. Man darf nicht zu wenig an Leistung an den Trafo hängen, da dadurch die Leuchtmittel Schaden nehmen könnten, was wiederum bei LEDs teuer käme. Es ist die Frage ob 55 Watt an einem 100 Watt Trafo schon als extreme Unterlast angesehen werden kann? Die Mindestlast der bei mir verbauten Trafos beträgt 25 Watt (lt. Aufschrift) wird also allemal erreicht werden.
Ich denke mir bei der Verkabelung, das die GU10 Fassungen, dieselben Anschlusskabel dabei haben wie die GU5.3 - hab mal im Baumarkt reinspioniert. Dürften 1mm2 haben. Wenn also bei den letzten 20cm die dünnen Leitungen reichen, sollte dies auch auf den Rest zutreffen???
Ja. DIe LED LEuchtmittel liegen schon länger bei mir rum. Es waren ein paar GU5.3 aber weitaus mehr GU10 dabei - daher auch der Gedanke gleich auf 230 Volt umzusteigen.
Das ist das was auch ich immer glaubte zu wissen. Man darf nicht mehr an "Watt" an einen Trafo hängen als dieser an Leistung bringen kann. Es geistern aber viele postings in verschiedenen Foren herum, wo genau das Gegenteil behauptet wird. Man darf nicht zu wenig an Leistung an den Trafo hängen, da dadurch die Leuchtmittel Schaden nehmen könnten, was wiederum bei LEDs teuer käme. Es ist die Frage ob 55 Watt an einem 100 Watt Trafo schon als extreme Unterlast angesehen werden kann? Die Mindestlast der bei mir verbauten Trafos beträgt 25 Watt (lt. Aufschrift) wird also allemal erreicht werden.
Ich denke mir bei der Verkabelung, das die GU10 Fassungen, dieselben Anschlusskabel dabei haben wie die GU5.3 - hab mal im Baumarkt reinspioniert. Dürften 1mm2 haben. Wenn also bei den letzten 20cm die dünnen Leitungen reichen, sollte dies auch auf den Rest zutreffen???
Ja. DIe LED LEuchtmittel liegen schon länger bei mir rum. Es waren ein paar GU5.3 aber weitaus mehr GU10 dabei - daher auch der Gedanke gleich auf 230 Volt umzusteigen.
Wenn Du keinen elektronischen Trafo hast, sondern einen konventionellen, dann steigt die Spannung bei Unterlast an. Sofern Du LED-Spots mit eingebauter Konstantstromquelle verwendest, ist das aber egal, weil diese ohnehin die Spannung so reduziert, dass der für die LEDs passende Strom fließt.
Nachdem Du sowohl einen elektronischen Trafo verwendest, als auch Spots mit eingebauter Konstantstromquelle, ist das Problem bei Dir also doppelt irrelevant.
Es stellt sich aber fast schon die umgekehrte Frage: wenn die MyAmbiance baugleich mit den MasterLED sind, hätten sie auch die Schaltung zur erweiterten Trafokompatibilität. Dann SOLLTEST Du den Trafo vielleicht sogar stark unterbelastet betreiben...
Bezüglich der Verkabelung geht es nicht um den Querschnitt der Leitung, da verhält es sich ja sogar umgekehrt (für 12V brauchst Du bei gleicher Leistung einen höheren Querschnitt als für 230V), sondern um die Isolierung. Außerdem muss vielleicht auch der Schutzleiter ans Leuchtengehäuse angeschlossen werden.
Nachdem Du sowohl einen elektronischen Trafo verwendest, als auch Spots mit eingebauter Konstantstromquelle, ist das Problem bei Dir also doppelt irrelevant.
Es stellt sich aber fast schon die umgekehrte Frage: wenn die MyAmbiance baugleich mit den MasterLED sind, hätten sie auch die Schaltung zur erweiterten Trafokompatibilität. Dann SOLLTEST Du den Trafo vielleicht sogar stark unterbelastet betreiben...
Bezüglich der Verkabelung geht es nicht um den Querschnitt der Leitung, da verhält es sich ja sogar umgekehrt (für 12V brauchst Du bei gleicher Leistung einen höheren Querschnitt als für 230V), sondern um die Isolierung. Außerdem muss vielleicht auch der Schutzleiter ans Leuchtengehäuse angeschlossen werden.

