Led Lampe flackert !
Moderator: T.Hoffmann
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Ich kann mir vorstellen, das mit jedem Flackern kurzzeitig ein unzulässig hoher Strom durch die LEDs fließt --- also richtet evtl. eher Abwarten mehr Schaden an...
Hallo,
So eine Funzel leuchtet bei mir schon seit Jahren, bisher ist nichts passiert außer die Startschwierigkeiten. Ist jetzt kein so teures Teil nur 1W.
Gruß
Mr. Fix-it
... und wenn das Flackern eine Reduzierung der Lichtstärke darstellt, dann auch?CRI 93+ / Ra 93+ hat geschrieben:Ich kann mir vorstellen, das mit jedem Flackern kurzzeitig ein unzulässig hoher Strom durch die LEDs fließt --- also richtet evtl. eher Abwarten mehr Schaden an...
So eine Funzel leuchtet bei mir schon seit Jahren, bisher ist nichts passiert außer die Startschwierigkeiten. Ist jetzt kein so teures Teil nur 1W.
Gruß
Mr. Fix-it
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Das kann man so nicht sagen, siehe test 9/2011: während einige 12W-Leuchtmittel hervorragen abschnitten, hielt ein anderes nicht einmal ein Zehntel der Zeit.Stefanxy hat geschrieben:Ich meinte das jetzt eher wegen der Langlebigkeit und Haltbarkeit ob es da besser ist 12 watt anstatt 24 watt. Weil die Händler oder Links die du hier aufführst verkaufen ja auch keine 24 watt. Deshalb denke ich mal das hat auch einen Grund ?
Eine schlecht konstruierte 12W-LED-Lampe wird schneller sterben als eine gut Konstruierte 24W-LED-Lampe.
Bei Deinem Monster ist der Kühlkörper sicher ausreichend für die LEDs, aber beim Netzteil wurde offenbar gespart oder nicht nachgedacht. Dass es solche Leuchtmittel nur selten gibt, dürfte IMHO eher daran liegen, dass das Ding die für E27 vorgegeben mechanischen Belastungsgrenzen und Abmessungen nicht einhält. (Andererseits sind 100W-E27-Reflektorglühlampen auch schon recht schwere Trümmer...)
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Flackern bedeutet ja meist einen gerissenen Bonddraht, erst recht bei einem 1W-Leuchtmittel mit vermutlich Kondensatornetzteil. Bei ausreichend hoher Spannung springt dann ein Funke an der wenige µm großen Rissstelle über und der Strom fließt, durch die veränderte Temperatur bleibt der Kontakt nach einer Flackerphase gerade so eben bestehen.Mr Fix-it hat geschrieben:Hallo,
... und wenn das Flackern eine Reduzierung der Lichtstärke darstellt, dann auch?CRI 93+ / Ra 93+ hat geschrieben:Ich kann mir vorstellen, das mit jedem Flackern kurzzeitig ein unzulässig hoher Strom durch die LEDs fließt --- also richtet evtl. eher Abwarten mehr Schaden an...
So eine Funzel leuchtet bei mir schon seit Jahren, bisher ist nichts passiert außer die Startschwierigkeiten. Ist jetzt kein so teures Teil nur 1W.
Gruß
Mr. Fix-it
Aber mit jedem Flackern fließt eben auch soviel Strom durch die LEDs, wie die Kondensatoren im netzteil eben gerade hergeben. (bei einer KSQ der u.U. parallel zu den LEDs liegende Sieb-Elko, bei Kondensatornetzteil der evtl. vorhandene sieb-Elko oder falls nicht vorhanden (100Hz-Stroboskop-Leuchtmittel) dann direkt der Strom durch den mit dem Netzt in Reihe geschalteten Kondensator)
Je nach LEDs und Beschaltung (es ist z.B. bei Kondensatornetzteilen ob mit oder ohne Sieb-Elkos i.d.R. noch ein Widerstand gegen Stromspitzen in Reihe geschaltet, der erlaubt aber i.d.R. immer noch Ströme >>100x über dem, was die LEDs Dauerhaft vertragen) kann da nach wenigen Flackervorgängen schon weiterer Schaden an allen übrigen LEDs entstehen (den man u.U. auch erst in einem mehrere Tausend Stunden dauernden Langzeittest feststellen kann) oder die Überstrom-Pulse sind ausreichend gering und ausreichend kurz, dass die LEDs da lange mitspielen.
Schlimmstenfalls reich ein einziges Flackern und alle LEDs sind massiv geschädigt. Das ist auch das, was bei vielen, speziell den 230V-KSQ passiert, wenn man die LEDs hinter der KSQ schaltet. Einige der 230V-KSQs aus dem Shop behalten die bis ans Limit gelaufene ausgangsspannung sogar noch mehrere Minuten!!! Auch das kann die LEDs killen und es WIRD sie mindestens beschädigen.
Gut ist das Flackern für die LEDs jedenfalls eher nicht. Nicht weil LEDs das aus/an nicht abkönnten, sondern weil das ja kein beabsichtiger Effekt ist, sondern ein Defekt mit für die LEDs eben u.U. unzulässig hohen Spitzenströmen.
Hallo !
Seid gestern abend Flackert sie nur, ich hab die Lampe dann mal auseinandergenommen und von Freund 12 watt netzteil eingebaut und flackern ist weg also lags am Netzteil. Ich hab mal bilder vom defekten netzteil gemacht.
Und weil einige Netzteile ja aber Überhitzungsschutz und Überspannungsschutz haben bin ich jetzt aber doch unklar weil ich hatte jetzt wo gelesen das zusätzlicher Schutz empfohlen wurde und das der Überspannungsschutz am netzteil nicht ausreichen würde. Was ist den jetzt richtig also sollte mann lieber zusätzlich noch was einbauen auch wenn das Netzteil schon entsprechenden Schutz hat ?
Und ich hab mal bilder vom netzteil gemacht. Und könnt ihr mir sagen ob das Netzteil Schutz hatte und ob das gute qualität war ?
und das 12 watt netzteil hat abmessung 20 mm breit und 53 mm lang und das 24 watt netzteil ist 27 mm breit und 57 mm lang.
L.g. Stefan
Seid gestern abend Flackert sie nur, ich hab die Lampe dann mal auseinandergenommen und von Freund 12 watt netzteil eingebaut und flackern ist weg also lags am Netzteil. Ich hab mal bilder vom defekten netzteil gemacht.
Und weil einige Netzteile ja aber Überhitzungsschutz und Überspannungsschutz haben bin ich jetzt aber doch unklar weil ich hatte jetzt wo gelesen das zusätzlicher Schutz empfohlen wurde und das der Überspannungsschutz am netzteil nicht ausreichen würde. Was ist den jetzt richtig also sollte mann lieber zusätzlich noch was einbauen auch wenn das Netzteil schon entsprechenden Schutz hat ?
Und ich hab mal bilder vom netzteil gemacht. Und könnt ihr mir sagen ob das Netzteil Schutz hatte und ob das gute qualität war ?
und das 12 watt netzteil hat abmessung 20 mm breit und 53 mm lang und das 24 watt netzteil ist 27 mm breit und 57 mm lang.
L.g. Stefan
Welche Temperatur sollte den nicht überschritten werden oder bis welche Temperatur ist noch ok ?CRI 93+ / Ra 93+ hat geschrieben:Das kann man so nicht sagen, siehe test 9/2011: während einige 12W-Leuchtmittel hervorragen abschnitten, hielt ein anderes nicht einmal ein Zehntel der Zeit.Stefanxy hat geschrieben:Ich meinte das jetzt eher wegen der Langlebigkeit und Haltbarkeit ob es da besser ist 12 watt anstatt 24 watt. Weil die Händler oder Links die du hier aufführst verkaufen ja auch keine 24 watt. Deshalb denke ich mal das hat auch einen Grund ?
Eine schlecht konstruierte 12W-LED-Lampe wird schneller sterben als eine gut Konstruierte 24W-LED-Lampe.
Bei Deinem Monster ist der Kühlkörper sicher ausreichend für die LEDs, aber beim Netzteil wurde offenbar gespart oder nicht nachgedacht. Dass es solche Leuchtmittel nur selten gibt, dürfte IMHO eher daran liegen, dass das Ding die für E27 vorgegeben mechanischen Belastungsgrenzen und Abmessungen nicht einhält. (Andererseits sind 100W-E27-Reflektorglühlampen auch schon recht schwere Trümmer...)
Hallo,
habe die Bilder mal ein wenig geputzt, jetzt kann man klar erkennen, das Teil ist abgeraucht.
Guckst Du bitte: Zwischen Trafo und Elkos, unterhalb des Widerstands sieht man den Mist auf der Platine stehen.
Das Teil ist hin, und es ist wie ich schon vorher gesagt habe, der Fehler ist bekannt und soll so sein, damit Du hübsch 'ne neue Leuchte kaufst.
Bei dem Händler würde ich nix mehr kaufen. Ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz und das bei dem Neupreis, schlicht 'ne Frechheit!!!!!!
Gruß
Mr. Fix-it
habe die Bilder mal ein wenig geputzt, jetzt kann man klar erkennen, das Teil ist abgeraucht.
Guckst Du bitte: Zwischen Trafo und Elkos, unterhalb des Widerstands sieht man den Mist auf der Platine stehen.
Das Teil ist hin, und es ist wie ich schon vorher gesagt habe, der Fehler ist bekannt und soll so sein, damit Du hübsch 'ne neue Leuchte kaufst.
Bei dem Händler würde ich nix mehr kaufen. Ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz und das bei dem Neupreis, schlicht 'ne Frechheit!!!!!!
Gruß
Mr. Fix-it
Wenn das absichtlisch so gemacht wird. Das müßte ja dann der Hersteller der Netzteile so machen ?
Aber das kann mann doch gar nicht so timen das das Netzteil dann erst nach 1 Jahr defekt geht, das kann ja auch schon vorher passieren. Und ob der Hersteller damit spielt ich weiß nicht defekte passieren doch immer mal ?
Kann es nicht doch in 1 von 50 oder 100 Fällen so sein obwohl es sehr gute qualität ist das dann ein schlechtes Teil mal dabei ist ?
Aber das kann mann doch gar nicht so timen das das Netzteil dann erst nach 1 Jahr defekt geht, das kann ja auch schon vorher passieren. Und ob der Hersteller damit spielt ich weiß nicht defekte passieren doch immer mal ?
Kann es nicht doch in 1 von 50 oder 100 Fällen so sein obwohl es sehr gute qualität ist das dann ein schlechtes Teil mal dabei ist ?
> der Fehler ist bekannt und soll so sein, damit Du hübsch 'ne neue Leuchte kaufst.
> Ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz
Dafür sehe ich keine sachlichen Hinweise oder praktische Indizien. Die Obsoleszenz funktioniert
hier nicht, da man das Produkt in diesem Falle eben nicht noch mal kaufen würde.
> Ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz
Dafür sehe ich keine sachlichen Hinweise oder praktische Indizien. Die Obsoleszenz funktioniert
hier nicht, da man das Produkt in diesem Falle eben nicht noch mal kaufen würde.
Hallo Stefan,
ich zerstöre ungern deinen Glauben an die Menschheit, aber ja, das ist Absicht und in der Elektronik ist nichts einfach so Zufall. Es hat schon seinen Grund, das die Netzteile nur eine Garantie von 12 Monaten haben, der Hersteller weiß das die nach 15 bis 20 Monaten hin sind. Ich könnte Dir eine ganze Liste von Beispielen nennen, das geht so weit, das in Schaltungen Zähler eingebaut werden, die nach genau 26 Monaten den Laden dicht machen, weil der Hersteller eben 24 Monate Garantie gibt.
Zwei Beispiele dennoch:
1. Das bekanntest weil zeitnah aufgeflogen: Das Glühlampenkartell, sicher schon mal gehört. In den zwanziger Jahren waren die Hersteller soweit, das es möglich wurde Glühlampen mit beliebig langer Brenndauer zu bauen. Man traf sich geheim in den USA und vereinbarte 1000 Stunden Brenndauer, länger sollte die Teile nicht halten. Der Deal flog auf, die Hersteller wurden bestraft, Glühlampen halten bis heute selten länger als 1000 Stunden.
2. Flachbildfernseher: In den Netzteilen werden von den Herstellern billige Kondensatoren zur Glättung verbaut (übrigens eine beliebte Methode, das mit den Kondensatoren), nach etwas mehr als 2,5 Jahren sind die Dinger trocken, Der Laden läuft nicht mehr. Also ab in die Reparatur. Das Netzteil wird ausgetauscht und wieder sind die gleichen schlechten Kondensatoren verbaut, nur ganz wenige Radio- und Fernsehtechniker ersetzen nicht das ganze Netzteil, die wissen was los ist und tauschen die Kondensatoren gegen bessere aus, die nur wenige Cent mehr kosten, dann aber 5 bis 12 Jahre halten, je nach Umfeldbedingungen.
Ich könnte den ganzen Tag so weiter schreiben, das gilt für Autos, Waschmaschinen, und vieles mehr, leider. Und in Deinem Fall liegt der Verdacht sehr, sehr, sehr nahe, denn der Händler will sofort gewusst haben, das der Defekt am Netzteil liegt und nicht an den LED's, wie hier vielfach vermutet wurde, also kennt er sich damit aus, Du bist nicht der Einzige mit diesem Problem.
Tausch halt das Netzteil aus, sofern möglich und mach einen Hacken dran, für das Geld hättest Du auch ein Leuchtmittel von einem Markenhersteller aus "Deutscheland" bekommen, die geben Teilweise bis zu 5 Jahre Garantie auf Funktion und Material.
Gruß
Mr. Fix-it
ich zerstöre ungern deinen Glauben an die Menschheit, aber ja, das ist Absicht und in der Elektronik ist nichts einfach so Zufall. Es hat schon seinen Grund, das die Netzteile nur eine Garantie von 12 Monaten haben, der Hersteller weiß das die nach 15 bis 20 Monaten hin sind. Ich könnte Dir eine ganze Liste von Beispielen nennen, das geht so weit, das in Schaltungen Zähler eingebaut werden, die nach genau 26 Monaten den Laden dicht machen, weil der Hersteller eben 24 Monate Garantie gibt.
Zwei Beispiele dennoch:
1. Das bekanntest weil zeitnah aufgeflogen: Das Glühlampenkartell, sicher schon mal gehört. In den zwanziger Jahren waren die Hersteller soweit, das es möglich wurde Glühlampen mit beliebig langer Brenndauer zu bauen. Man traf sich geheim in den USA und vereinbarte 1000 Stunden Brenndauer, länger sollte die Teile nicht halten. Der Deal flog auf, die Hersteller wurden bestraft, Glühlampen halten bis heute selten länger als 1000 Stunden.
2. Flachbildfernseher: In den Netzteilen werden von den Herstellern billige Kondensatoren zur Glättung verbaut (übrigens eine beliebte Methode, das mit den Kondensatoren), nach etwas mehr als 2,5 Jahren sind die Dinger trocken, Der Laden läuft nicht mehr. Also ab in die Reparatur. Das Netzteil wird ausgetauscht und wieder sind die gleichen schlechten Kondensatoren verbaut, nur ganz wenige Radio- und Fernsehtechniker ersetzen nicht das ganze Netzteil, die wissen was los ist und tauschen die Kondensatoren gegen bessere aus, die nur wenige Cent mehr kosten, dann aber 5 bis 12 Jahre halten, je nach Umfeldbedingungen.
Ich könnte den ganzen Tag so weiter schreiben, das gilt für Autos, Waschmaschinen, und vieles mehr, leider. Und in Deinem Fall liegt der Verdacht sehr, sehr, sehr nahe, denn der Händler will sofort gewusst haben, das der Defekt am Netzteil liegt und nicht an den LED's, wie hier vielfach vermutet wurde, also kennt er sich damit aus, Du bist nicht der Einzige mit diesem Problem.
Tausch halt das Netzteil aus, sofern möglich und mach einen Hacken dran, für das Geld hättest Du auch ein Leuchtmittel von einem Markenhersteller aus "Deutscheland" bekommen, die geben Teilweise bis zu 5 Jahre Garantie auf Funktion und Material.
Gruß
Mr. Fix-it
Hallo stoske,
. Der Händler wusste sofort, das es Netzteil ist, also ist Stefan doch nicht der einzige mit diesem Problem usw., usw., usw. ...
Gruß
Mr. Fix-it
Nein, und warum gibt der Hersteller genau auf das Netzteil nur 1 Jahr Garantie, auf den Rest aber zwei Jahre? Und wie durch einen ungünstigen Zufall ist das Netzteil genau nach 15 Monaten hin, so was aber auchstoske hat geschrieben:> der Fehler ist bekannt und soll so sein, damit Du hübsch 'ne neue Leuchte kaufst.
> Ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz
Dafür sehe ich keine sachlichen Hinweise oder praktische Indizien. Die Obsoleszenz funktioniert
hier nicht, da man das Produkt in diesem Falle eben nicht noch mal kaufen würde.
Gruß
Mr. Fix-it
Unter der Voraussetzung, dass der TE das OT erlaubt...
Von Tausend Geräten die weit über das kolportierte Maß hinaus funktionieren, ist es nur das eine defekte,
welches als Beispiel in den Köpfen der Leute erhalten bleibt, und über Geräteklassen und Hersteller hinweg
über Jahre als Maßstab propagiert wird. Ich habe eine Lehre als Radio/Fernsehtechniker gemacht und weiß
dass viel mehr Geräte viel länger funktionieren, als welche die kurz nach der Garantie kaputt gehen. Ich weiß
aber auch aus praktischer Erfahrung, dass diese wenigen Geräte dann als allgemeiner Maßstab verwendet
werden. Oft eben auch über Jahre hinweg. Diesen Behauptung halte ich für deshalb Unfug, und das schon seit
über 25 Jahren. Ich halte vielmehr dein und das allgemeine Bild dieses Umstandes für äußerst verzerrt.
Glühlampenkartell: Die bislang einzig(!) erwiesene Obsolenszenz funktionierte nur deshalb, weil sie über
alle Hersteller hinweg angelegt war und allgemein nicht als Absicht erkannt wurde, sondern als normaler
produktbezogener Umstand. Es ist keine Obsoleszenz wenn es sich auf ein Gerät, ein Produkt oder ein Hersteller
beschränkt, d.h. in der Regel immer dann, wenn sie vermeintlich erkannt wurde. Es ist ein wichtiger Aspekt
der Obsoleszenz, dass es keine Gründe gibt, die verhindern, dasselbe Gerät noch mal zu kaufen. Das ist in deinen
Beispielen nicht der Fall. Kein Hersteller würde absichtlich etwas planen, was dazu führt, dass die Produkte
nicht mehr gekauft werden oder ein Imageschaden entsteht. Das ist das Gegenteil der Obsoleszenz.
> ich zerstöre ungern deinen Glauben an die Menschheit
Dazu bist du gar nicht in der Lage
Von Tausend Geräten die weit über das kolportierte Maß hinaus funktionieren, ist es nur das eine defekte,
welches als Beispiel in den Köpfen der Leute erhalten bleibt, und über Geräteklassen und Hersteller hinweg
über Jahre als Maßstab propagiert wird. Ich habe eine Lehre als Radio/Fernsehtechniker gemacht und weiß
dass viel mehr Geräte viel länger funktionieren, als welche die kurz nach der Garantie kaputt gehen. Ich weiß
aber auch aus praktischer Erfahrung, dass diese wenigen Geräte dann als allgemeiner Maßstab verwendet
werden. Oft eben auch über Jahre hinweg. Diesen Behauptung halte ich für deshalb Unfug, und das schon seit
über 25 Jahren. Ich halte vielmehr dein und das allgemeine Bild dieses Umstandes für äußerst verzerrt.
Glühlampenkartell: Die bislang einzig(!) erwiesene Obsolenszenz funktionierte nur deshalb, weil sie über
alle Hersteller hinweg angelegt war und allgemein nicht als Absicht erkannt wurde, sondern als normaler
produktbezogener Umstand. Es ist keine Obsoleszenz wenn es sich auf ein Gerät, ein Produkt oder ein Hersteller
beschränkt, d.h. in der Regel immer dann, wenn sie vermeintlich erkannt wurde. Es ist ein wichtiger Aspekt
der Obsoleszenz, dass es keine Gründe gibt, die verhindern, dasselbe Gerät noch mal zu kaufen. Das ist in deinen
Beispielen nicht der Fall. Kein Hersteller würde absichtlich etwas planen, was dazu führt, dass die Produkte
nicht mehr gekauft werden oder ein Imageschaden entsteht. Das ist das Gegenteil der Obsoleszenz.
> ich zerstöre ungern deinen Glauben an die Menschheit
Dazu bist du gar nicht in der Lage
Hallo stoske,
jedem seine Meinung. Ich habe meine Erfahrungen, du hast Deine, die EU hat ihre und genau deshalb das Gesetz zur Garantie geändert und wird es in Bälde nochmal zu Gunsten der Verbraucher ändern. Du ziehst Dich am Glühbirnen-Beispiel hoch, schön, was ist mit den Seidenstrümpfen von Dupont, auch Unsinn. Wieso gehen bei allen Fahrzeughalten eines Renault Kangoo nach 8 bis 10 Jahren die elektrischen Servo-Pumpen, sofern wegen Klimaanlage vorhanden, kaputt, und weshalb gibt es nur die ganze Einheit im Austausch obwohl eine Rep. mit wenig Aufwand möglich ist, zumal der Defekt nur den E-Motor betrifft)? Warum berichten immer wieder renommierte Fernsehsender wie z. B. ARD, ZDF und Arte genau von diesen Fällen und warum wehren sich die Hersteller nicht mit einstweiligen Verfügungen, können die doch sonst so schnell, wenn es ums Image geht?
Aber wie Du schon sagtest, die Obsoleszenz muss als solche erkannt werden, und wie Du an Deiner eigenen Meinung klar erkennen kannst, sind viel dazu nicht bereit, die wollen nicht erkennen, das ihnen hier jemand mit voller Absicht in die Tasche greift. Wer in der Anwendung der Volks- und Betriebswirtschaft ausreichend Erfahrung hat, der sieht weit über den Tellerrand hinaus, und weiß, das es ohne ein gerüttelt Maß an Obsoleszenz bei den heutigen Produktionsmethoden nicht geht. Wenn Produkte zu lange halten, dann stagniert der Absatz neuer Ware, gleich welcher und das will kein Hersteller. Und klar gibt es da Geräte, bei denen die Laufzeit lange über die Garantie hinaus geht, aber wer will schon wissen, wie wenig ein solches Gerät tatsächlich im Einsatz war. Eine Spülmaschine, die nur einmal in 8 Tagen im Single-haushalt läuft, hält natürlich länger, als unsere, die jeden Tag eine Runde dreht. Das sind dann die wenigen Geräte, die in einer Werkstatt aufschlagen und weit über die Garantie hinaus gelaufen sind.
Es gibt aber auch Geräte, wie unseren gewerblichen Staubsauger, die halten 30 (dreißig) Jahre, weil es zu jeder Zeit für wenig Geld Ersatzteile gibt, die dazu noch mit wenig Aufwand von jedem halbwegs versierten Heimwerker ausgetauscht werden können (wobei wir nur einige wenige bisher benötigt haben). Die Kunden in diesem Marktsegment verlangt mit Nachdruck nach solchen Geräten und welch Wunder, Hersteller können auch das. Ein Staubsauger muss nicht nach wenigen Jahren nicht mehr laufen oder keine Scheibe Wurst mehr vom Brot ziehen, es geht auch anders.
Dabei sind solche Geräte über die Zeit betrachtet, weit preiswerter als Haushaltsteile, und da erkennt der Fachmann den Unterschied, für gewerbliche Anwender würden Hersteller nie solchen "Schrott" produzieren, wie sie das für die "Hausmutti" ganz selbstverständlich tun. Und dabei handelt es sich in unserem Fall um ein Gerät, das für kleine Flächen bis ca. 100 qm ausgelegt ist, also in unserem Haushalt vergleichbar zum Gewerbeobjekt eingesetzt wird (120 qm).
Aber hier prallen Meinung aufeinander, die man einfach nur so stehen lassen kann. Hier kann jeder seinen Standpunkt erläutern, ein Meinung müssen Dritte sich in eigener Verantwortung bilden. In wie weit das einen Glauben an die Menschheit erschüttert oder zerstört ist hierbei völlig unwesentlich, wichtig ist nur, das man den Dingen kritisch begegnet. Es gibt zu dem Thema eine Reihe Beweise für und wider (siehe Apple AG mit ihrem MP3-Player, als es eng wurde, hat der Konzern sich schnell mit den Geschädigten verglichen und der Fall einer nachweislich geplanten Obsoleszenz blieb weitestgehend unterm Deckel.), da kann keiner abschließend sagen, es ist so oder so, denn so blöde sind Ingenieure nicht, die konstruieren das so (und das nicht aus eigenem Antrieb), das es nicht weiter auffällt.
Gruß
Mr. Fix-it
jedem seine Meinung. Ich habe meine Erfahrungen, du hast Deine, die EU hat ihre und genau deshalb das Gesetz zur Garantie geändert und wird es in Bälde nochmal zu Gunsten der Verbraucher ändern. Du ziehst Dich am Glühbirnen-Beispiel hoch, schön, was ist mit den Seidenstrümpfen von Dupont, auch Unsinn. Wieso gehen bei allen Fahrzeughalten eines Renault Kangoo nach 8 bis 10 Jahren die elektrischen Servo-Pumpen, sofern wegen Klimaanlage vorhanden, kaputt, und weshalb gibt es nur die ganze Einheit im Austausch obwohl eine Rep. mit wenig Aufwand möglich ist, zumal der Defekt nur den E-Motor betrifft)? Warum berichten immer wieder renommierte Fernsehsender wie z. B. ARD, ZDF und Arte genau von diesen Fällen und warum wehren sich die Hersteller nicht mit einstweiligen Verfügungen, können die doch sonst so schnell, wenn es ums Image geht?
Aber wie Du schon sagtest, die Obsoleszenz muss als solche erkannt werden, und wie Du an Deiner eigenen Meinung klar erkennen kannst, sind viel dazu nicht bereit, die wollen nicht erkennen, das ihnen hier jemand mit voller Absicht in die Tasche greift. Wer in der Anwendung der Volks- und Betriebswirtschaft ausreichend Erfahrung hat, der sieht weit über den Tellerrand hinaus, und weiß, das es ohne ein gerüttelt Maß an Obsoleszenz bei den heutigen Produktionsmethoden nicht geht. Wenn Produkte zu lange halten, dann stagniert der Absatz neuer Ware, gleich welcher und das will kein Hersteller. Und klar gibt es da Geräte, bei denen die Laufzeit lange über die Garantie hinaus geht, aber wer will schon wissen, wie wenig ein solches Gerät tatsächlich im Einsatz war. Eine Spülmaschine, die nur einmal in 8 Tagen im Single-haushalt läuft, hält natürlich länger, als unsere, die jeden Tag eine Runde dreht. Das sind dann die wenigen Geräte, die in einer Werkstatt aufschlagen und weit über die Garantie hinaus gelaufen sind.
Es gibt aber auch Geräte, wie unseren gewerblichen Staubsauger, die halten 30 (dreißig) Jahre, weil es zu jeder Zeit für wenig Geld Ersatzteile gibt, die dazu noch mit wenig Aufwand von jedem halbwegs versierten Heimwerker ausgetauscht werden können (wobei wir nur einige wenige bisher benötigt haben). Die Kunden in diesem Marktsegment verlangt mit Nachdruck nach solchen Geräten und welch Wunder, Hersteller können auch das. Ein Staubsauger muss nicht nach wenigen Jahren nicht mehr laufen oder keine Scheibe Wurst mehr vom Brot ziehen, es geht auch anders.
Dabei sind solche Geräte über die Zeit betrachtet, weit preiswerter als Haushaltsteile, und da erkennt der Fachmann den Unterschied, für gewerbliche Anwender würden Hersteller nie solchen "Schrott" produzieren, wie sie das für die "Hausmutti" ganz selbstverständlich tun. Und dabei handelt es sich in unserem Fall um ein Gerät, das für kleine Flächen bis ca. 100 qm ausgelegt ist, also in unserem Haushalt vergleichbar zum Gewerbeobjekt eingesetzt wird (120 qm).
Aber hier prallen Meinung aufeinander, die man einfach nur so stehen lassen kann. Hier kann jeder seinen Standpunkt erläutern, ein Meinung müssen Dritte sich in eigener Verantwortung bilden. In wie weit das einen Glauben an die Menschheit erschüttert oder zerstört ist hierbei völlig unwesentlich, wichtig ist nur, das man den Dingen kritisch begegnet. Es gibt zu dem Thema eine Reihe Beweise für und wider (siehe Apple AG mit ihrem MP3-Player, als es eng wurde, hat der Konzern sich schnell mit den Geschädigten verglichen und der Fall einer nachweislich geplanten Obsoleszenz blieb weitestgehend unterm Deckel.), da kann keiner abschließend sagen, es ist so oder so, denn so blöde sind Ingenieure nicht, die konstruieren das so (und das nicht aus eigenem Antrieb), das es nicht weiter auffällt.
Gruß
Mr. Fix-it
Hallo !
Warum werden dann nicht meine Fragen beantwortet oder versucht die einer zu beantworten ?
Ich hab schon vor etlichen Beiträgen gefragt ob es nötig ist die Led Lampen zusätzlich zu schützen auch wenn das Netzteil schon entsprechenden Schutz hat ?
L.g. Stefan
Warum werden dann nicht meine Fragen beantwortet oder versucht die einer zu beantworten ?
Ich hab schon vor etlichen Beiträgen gefragt ob es nötig ist die Led Lampen zusätzlich zu schützen auch wenn das Netzteil schon entsprechenden Schutz hat ?
L.g. Stefan
Die Fragen kann dir einfach keiner beantworten. Niemand weiß, warum das Netzteil abgeraucht ist. Eine Überspannung
ist da wenig wahrscheinlich, weil du dann schon länger und öfter mit solchen Problemen zu tun gehabt hättest. Was
für ein Netzteil benutzt du denn jetzt? Wenn es ein Stabilisiertes mit Schutz ist, ist ein zusätzlicher Schutz kaum nötig.
Denkbar, dass das eingebaute Netzteil einfach nur an seiner Grenze betrieben wurde, und das neue nun mehr Reserven
hat. Ich weiß es ja nicht, ich kann leider auch nur raten.
ist da wenig wahrscheinlich, weil du dann schon länger und öfter mit solchen Problemen zu tun gehabt hättest. Was
für ein Netzteil benutzt du denn jetzt? Wenn es ein Stabilisiertes mit Schutz ist, ist ein zusätzlicher Schutz kaum nötig.
Denkbar, dass das eingebaute Netzteil einfach nur an seiner Grenze betrieben wurde, und das neue nun mehr Reserven
hat. Ich weiß es ja nicht, ich kann leider auch nur raten.
Du hast geschrieben, dass es mit einem Netzteil von einem Freund funktionierte, wobei du von einem 12 Watt-Netzteil
schriebst. Kann es sein, dass du 12 Volt meintest? Solche Netzteile (12V, >24 Watt) gibt es wie Sand am Meer. Aber sicher
nicht in der Größe, die einen Einbau erlaubt. Nicht einfach zu durchschauen, das Ganze.
schriebst. Kann es sein, dass du 12 Volt meintest? Solche Netzteile (12V, >24 Watt) gibt es wie Sand am Meer. Aber sicher
nicht in der Größe, die einen Einbau erlaubt. Nicht einfach zu durchschauen, das Ganze.
Hallo Stefan,
zum Thema zusätzlichen Schutz gibt es nur die Möglichkeit einen Überspannungsschutz vorzuschalten und das geht günstig nur dann, wenn das Leuchtmittel in einer Leuchte steckt die ein Kabel und einen Stecker hat, sonst wird es aufwendig, dann muss der Schutz in den Sicherungskasten Deines Hauses oder Deiner Wohnung, das kannst Du aber in keinem Fall selbst machen, da muss ein Elektriker her. Es gibt Schutzstecker
Aber wie oben schon gesagt, daran wird es nicht liegen. Wie Du schon selbst feststellst, ist es sehr eng in dem Gehäuse, was natürlich auch einiges an Wärmestau bringt, ich denke daran ist das Teil verschieden. Aber vielleicht ist es möglich, mit viel Vorsicht und Fingerspitzengefühl die Elkos zu tauschen, denn so wie es aussieht, ist einer der Elkos Grund für den Schaden, zumindest soweit man das auf dem Bild erkennen kann (näher ran und ohne Blitz bei gutem Licht (hell aber nicht in der Sonne, am besten ist bedeckter Himmel) im Freien gemacht, wäre das Bild besser).
Kann aber gut sein, das das Elektrolyt aus dem Elko noch andere Bauteil mit ins Nirwana genommen hat, was sogar sehr wahrscheinlich ist. Du wirst kaum ein Netzteil finden, wie oben von mir schon mal aufgeführt sind die Teile nur in großen Stückzahlen zu beziehen. So bleibt keine andere Möglichkeit, als das LM so umzubauen, das Du es direkt mit einem Externen Netzteil betreiben kannst, aber Vorsicht, in keinem Fall das LM so herrichten, das die E27 Fassung jetzt an 12 oder 24 V ran muss, irgendwann wird es vergessen und das LM landet in einer Fassung mit 230 V~, dann knallt es aber gewaltig mit Gefahr für Leib und Leben.
Sorry, aber mehr kann man da nicht machen, zumindest nicht mit den Möglichkeiten, die man zuhause so hat. Auch wenn ich es nach wie vor unverschämt finde, das die langlebigen LED's in so einem Leuchtmittel wie Deinem regelrecht verschwendet wurden, nur weil ein schlechtes Netzteil eingebaut war (siehe Garantiezeit).
Gruß
Mr Fix-it
zum Thema zusätzlichen Schutz gibt es nur die Möglichkeit einen Überspannungsschutz vorzuschalten und das geht günstig nur dann, wenn das Leuchtmittel in einer Leuchte steckt die ein Kabel und einen Stecker hat, sonst wird es aufwendig, dann muss der Schutz in den Sicherungskasten Deines Hauses oder Deiner Wohnung, das kannst Du aber in keinem Fall selbst machen, da muss ein Elektriker her. Es gibt Schutzstecker
Also, wir antworten schon auf Deine Fragen, Du musst aufmerksam lesen.Mr Fix-it hat geschrieben:Was die Überspannung angeht so sind in unserem Stromnetz, hat Achim schon mehrfach referiert 10% Toleranz Maximum. Das bedeutet Leuchtmittel mit eingebauter KSQ müssen von 207 bis 253 V~ tolerant sein, will heißen, darf denen nix ausmachen. Höhere Spannungsspitzen kann und darf es nur geben, wenn der Blitz einschlägt, aber dann muss er schon direkt in Dein Haus rein krachen bzw. in unmittelbarer Nähe und das hättest Du sicher bemerkt. Für den Fall das Du richtig teure Leuchtmittel in steckergebundenen Leuchten einsetzt, kauft Dir halt einen Überspannungsschutz mit Feinsicherung oder Automat.
Guckst Du bitte hier:
http://www.conrad.de/ce/de/search/?sear ... s_oa1=true
Aber wie oben schon gesagt, daran wird es nicht liegen. Wie Du schon selbst feststellst, ist es sehr eng in dem Gehäuse, was natürlich auch einiges an Wärmestau bringt, ich denke daran ist das Teil verschieden. Aber vielleicht ist es möglich, mit viel Vorsicht und Fingerspitzengefühl die Elkos zu tauschen, denn so wie es aussieht, ist einer der Elkos Grund für den Schaden, zumindest soweit man das auf dem Bild erkennen kann (näher ran und ohne Blitz bei gutem Licht (hell aber nicht in der Sonne, am besten ist bedeckter Himmel) im Freien gemacht, wäre das Bild besser).
Kann aber gut sein, das das Elektrolyt aus dem Elko noch andere Bauteil mit ins Nirwana genommen hat, was sogar sehr wahrscheinlich ist. Du wirst kaum ein Netzteil finden, wie oben von mir schon mal aufgeführt sind die Teile nur in großen Stückzahlen zu beziehen. So bleibt keine andere Möglichkeit, als das LM so umzubauen, das Du es direkt mit einem Externen Netzteil betreiben kannst, aber Vorsicht, in keinem Fall das LM so herrichten, das die E27 Fassung jetzt an 12 oder 24 V ran muss, irgendwann wird es vergessen und das LM landet in einer Fassung mit 230 V~, dann knallt es aber gewaltig mit Gefahr für Leib und Leben.
Sorry, aber mehr kann man da nicht machen, zumindest nicht mit den Möglichkeiten, die man zuhause so hat. Auch wenn ich es nach wie vor unverschämt finde, das die langlebigen LED's in so einem Leuchtmittel wie Deinem regelrecht verschwendet wurden, nur weil ein schlechtes Netzteil eingebaut war (siehe Garantiezeit).
Gruß
Mr Fix-it
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Das Netzteil, bzw. eher die Konstantsromquelle begrenzt den Strom. Das ist völlig ausreichend, solange das funktioniert. erst wenn diese Strombegrenzung versagen sollte, wäre eine "Crowbar Circuit" wie Cree sie empfielt als letzter Schutz notwendig --- würde aber auch nur die LEDs schützen, das netzteil/die KSQ sieht gar einen Kurzschluss und es wird in Kauf genommen, dass dieses zerstört wird, sofern es mit diesem Kurzschluß (Sicherung, Strombegrenzung --- welche ja aber versagt hat, sonst hätte die Crowbar Circuit nicht ausgelöst) nicht umgehen kann.Stefanxy hat geschrieben:Hallo !
Warum werden dann nicht meine Fragen beantwortet oder versucht die einer zu beantworten ?
Ich hab schon vor etlichen Beiträgen gefragt ob es nötig ist die Led Lampen zusätzlich zu schützen auch wenn das Netzteil schon entsprechenden Schutz hat ?
L.g. Stefan
Crowbar=Brechstange - und genau so brutal wie es klingt verhält sich diese Schaltung auch.
So eine Schaltung ist zwar sehr billig (ca. 10 bis 30 Cent) muss aber eben doch vorgesehen werden, braucht platz und kostet eben dieses Geld, was man auch sparen kann. Und dürfte IMHO auch nur in weniger als 1% der Fälle anspringen, weil die meisten netzteildefekte nicht zu Überstrom führen. Damit ist so eine schaltung IMHO tatsächlich weitestgehen verzichtbar/überflüssig.
http://en.wikipedia.org/wiki/Crowbar_%28circuit%29
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[quote="Mr Fix-it"]Hallo Stefan,
zum Thema zusätzlichen Schutz gibt es nur die Möglichkeit einen Überspannungsschutz vorzuschalten und das geht günstig nur dann, wenn das Leuchtmittel in einer Leuchte steckt die ein Kabel und einen Stecker hat, sonst wird es aufwendig, dann muss der Schutz in den Sicherungskasten Deines Hauses oder Deiner Wohnung, das kannst Du aber in keinem Fall selbst machen, da muss ein Elektriker her. Es gibt Schutzstecker[/quote="Mr Fix-it"]
Diese Art Überspannungsschutz gibt es auch noch, der Schützt dann das netzteil vor Spannungsspitzen aus dem Netz. Gute Netzteile sollten allerdings mit den Üblichen Spikes problemlos klarkommen.
Dieser Primärseitige Überspannungsschutz ist allerings etwas völlig anderes als eine Crowbar-Schaltung auf der Sekundärseite.
Den Hitzetod eines zu knapp dimensionerten Netzteils hätte das aber auch nicht verhindert. Ein wenige entschärfen kann man das Temperaturproblem mit Vergussmasse: die leitet Wärme zwar auch sehr schlecht, aber bei weitem nicht derart schlecht wie stehende Luft im Innern. Das habe ich mit einer völlig anderen Schaltung bereits selbst so testen können, ist also keine pure idee von mir, sondern Realität.
Nur reparieren von vergossenen Teilen wird unmöglich....
zum Thema zusätzlichen Schutz gibt es nur die Möglichkeit einen Überspannungsschutz vorzuschalten und das geht günstig nur dann, wenn das Leuchtmittel in einer Leuchte steckt die ein Kabel und einen Stecker hat, sonst wird es aufwendig, dann muss der Schutz in den Sicherungskasten Deines Hauses oder Deiner Wohnung, das kannst Du aber in keinem Fall selbst machen, da muss ein Elektriker her. Es gibt Schutzstecker[/quote="Mr Fix-it"]
Diese Art Überspannungsschutz gibt es auch noch, der Schützt dann das netzteil vor Spannungsspitzen aus dem Netz. Gute Netzteile sollten allerdings mit den Üblichen Spikes problemlos klarkommen.
Dieser Primärseitige Überspannungsschutz ist allerings etwas völlig anderes als eine Crowbar-Schaltung auf der Sekundärseite.
Den Hitzetod eines zu knapp dimensionerten Netzteils hätte das aber auch nicht verhindert. Ein wenige entschärfen kann man das Temperaturproblem mit Vergussmasse: die leitet Wärme zwar auch sehr schlecht, aber bei weitem nicht derart schlecht wie stehende Luft im Innern. Das habe ich mit einer völlig anderen Schaltung bereits selbst so testen können, ist also keine pure idee von mir, sondern Realität.
Nur reparieren von vergossenen Teilen wird unmöglich....
Hallo CRI 93+ / Ra 93+,
klar verhindert so ein Schutzstecker nicht, das ein zu knapp ausgelegtes Netzteil stirbt, weil es ständig zu heiß wird. Aber Stefan hat ja ausdrücklich nach etwas gefragt, das sein Netzteil bzw. LM vor Überspannung aus dem Netz schützt, und das kann so ein Teil schon. Ich hatte in meiner früheren Firma oft sehr teure Geräte (Postscript-Belichter, Mac-Workstations, Großformatdrucker, High-End-Scanner) am Netz hängen, als ich die versichern wollt, war die erste Bedingung der Versicherung, das ich solche Schutzsteckdosen bzw. Zwischenstecker anschaffe und vorschalte.
Und in den 12 Jahren, die ich mit den Dingern gearbeitet hatte, musste ich mehr als einmal die Feinsicherungen wechseln, weil die Teile ausgelöst hatten. Und dabei hatte ich nie den Eindruck, das in der Nähe meines Hauses oder gar direkt in selbiges, der Blitz rein wäre, also so selten war es dann in den Jahren 1990 bis 2002 doch nicht, das die Überspannung einen Wert erreichte, der schlicht ungesund für sensible Elektronik gewesen wäre.
Zum Thema Kühlung bringt die Vergussmasse sicher was, aber wie Du schon festgestellt hast, Reparatur anschließend unmöglich. Da bringt es schon eher was, eine Leuchtmittel von einem namhaften Hersteller zu kaufen und damit sich sein zu können, das die Netzteile ausreichend ausgelegt sind, denn die geben teilweise bis fünf Jahre Garantie.
Stefan bleibt jetzt nur, etwas zu basteln, so das er die LED weiter Nutzen kann und eben eine andere Stromquelle anschließt, den soweit bekannt sind ja die LED okay.
Gruß
Mr. Fix-it
klar verhindert so ein Schutzstecker nicht, das ein zu knapp ausgelegtes Netzteil stirbt, weil es ständig zu heiß wird. Aber Stefan hat ja ausdrücklich nach etwas gefragt, das sein Netzteil bzw. LM vor Überspannung aus dem Netz schützt, und das kann so ein Teil schon. Ich hatte in meiner früheren Firma oft sehr teure Geräte (Postscript-Belichter, Mac-Workstations, Großformatdrucker, High-End-Scanner) am Netz hängen, als ich die versichern wollt, war die erste Bedingung der Versicherung, das ich solche Schutzsteckdosen bzw. Zwischenstecker anschaffe und vorschalte.
Und in den 12 Jahren, die ich mit den Dingern gearbeitet hatte, musste ich mehr als einmal die Feinsicherungen wechseln, weil die Teile ausgelöst hatten. Und dabei hatte ich nie den Eindruck, das in der Nähe meines Hauses oder gar direkt in selbiges, der Blitz rein wäre, also so selten war es dann in den Jahren 1990 bis 2002 doch nicht, das die Überspannung einen Wert erreichte, der schlicht ungesund für sensible Elektronik gewesen wäre.
Zum Thema Kühlung bringt die Vergussmasse sicher was, aber wie Du schon festgestellt hast, Reparatur anschließend unmöglich. Da bringt es schon eher was, eine Leuchtmittel von einem namhaften Hersteller zu kaufen und damit sich sein zu können, das die Netzteile ausreichend ausgelegt sind, denn die geben teilweise bis fünf Jahre Garantie.
Stefan bleibt jetzt nur, etwas zu basteln, so das er die LED weiter Nutzen kann und eben eine andere Stromquelle anschließt, den soweit bekannt sind ja die LED okay.
Gruß
Mr. Fix-it

