KSQ, 100mA, 35V, dimmbar ohne PWM

Schaltungen, Widerstände, Spannung, Strom, ...

Moderator: T.Hoffmann

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Hoffi1980
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So, 13.05.12, 13:59

Hallo,

kennt jemand eine KSQ, Ausgang 100mA oder besser 120mA, 35V mit Dimmfunktion ohne PWM?

Schön passen würde z.B. ein Meanwell PCD-16, gibts aber - wie leider üblich - erst ab 350mA. Oder wird da der Phasen(an/ab)schnitt auch in PWM umgewandelt?

Vermute ein LPF-16D-36 gibt trotz Dimmen mit Poti oder Steuerspannung dennoch ein PWM-Signal aus?

Selbstbau wäre zur Not auch möglich...

Grüße
Borax
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So, 13.05.12, 16:56

1. Warum darf es keine PWM sein? Videoanwendung o.ä.?
2. Wie soll/kann/muss gedimmt werden? Mit einem AC Dimmer? Oder Standard-Poti oder Funk oder...

Selbstbau ist natürlich machbar. Aber es hängt stark von den oben genannten Rahmenbedingungen ab, ob und wenn ja wie das sinnvoll machbar ist.
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Mr Fix-it
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So, 13.05.12, 17:03

Hallo,

weiß ja nicht genau was Du vor hast, aber vielleicht ist das ja was für Dich:
KSQ-Datenblatt.pdf
(132.85 KiB) 406-mal heruntergeladen
Gruß
Mr. Fix-it
Hoffi1980
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Mo, 14.05.12, 08:17

Weil ich das Dauerflimmern für nicht gerade gesund halte, selbst wenn mans nicht bewußt wahrnimmt. Egal ob sich das nun komisch anhört oder nicht... :D

Ich habe 4 Stränge mit jeweils 11 NS2L757AT. Die LEDs sollen räumlich verteilt einen Sternenhimmel bilden, wobei die Stromversorgung etwas abseits platziert werden soll (zu eng/thermische Probleme in der abgehängten Decke). Maximal 4 Stränge deshalb, weil dann bereits die Kabel vorhanden wären und ich nicht extra nochmals die Wand aufstemmen müsste.

Bräuchte also 4KSQs synchron gedimmt, Steuerleitung mit 0-10V wäre sogar bereits vorhanden. Könnte dort auch ein Poti anschließen, nur glaube ich nicht daß ich das dann 4fach verteilen kann? Phasen(an/ab)schnittsdimmer über die Zuleitung ginge evtl. auch.

Habe nun nochmals weitergesucht und glaube kaum daß es was fertiges zu kaufen gibt? :?:

Bei Selbstbau stellt sich eigentlich nur die Frage nach der passenden Schaltung ? Die Stelle wo die KSQs hinkommen sollen ist ausreichend belüftet, also kein Problem wenn etwas Leistung verbraten wird. Denke vielleicht tuts dann auch ne relativ simple Lösung, was würdet ihr empfehlen?

@Mr. Fix-it: Wenn das Ding noch mit 0-10V dimmbar wäre, würde das passen. :)

Gruß
Borax
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Mo, 14.05.12, 09:47

Ich habe 4 Stränge mit jeweils 11 NS2L757AT.
Diesen LEDs würde ich aber höchstens 100mA zumuten. 120mA ist 'Absolute Maximum Rating' Typischer Strom ist 65mA!
Denke vielleicht tuts dann auch ne relativ simple Lösung, was würdet ihr empfehlen?
Würde ich auch sagen. Also ein 36V Netzteil und je Strang eine 'regelbare' KSQ.
Steuerleitung mit 0-10V wäre sogar bereits vorhanden
Nur die Leitung oder schon ein 0-10V Signal?
Könnte dort auch ein Poti anschließen, nur glaube ich nicht daß ich das dann 4fach verteilen kann?
Naja... da kann man sich schon was ausdenken :)
Muss die Dimmung 0%-100% haben, oder reicht ggf. auch 10% bis 100%?
Stört es, wenn die Regelung nicht linear ist?
Hoffi1980
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Mo, 14.05.12, 12:07

Guter Einwand mit dem Maximum. Ist mein erstes LED Projekt, daher kenn ich mich noch nicht ganz so gut aus! :oops:

Vermute mal, daß der Sternenhimmel die meiste Zeit über sowieso für gedämpftes Licht zum Fernsehschauen zuständig sein wird. Bei 65mA hab ich ja immerhin auch noch 23lm * 44 Stück = 1012lm (verteilt auf ca 1,5m x 3,5m). Wär natürlich trotzdem praktisch wenn man kurzzeitig auch mal Vollgas geben könnte, wenn man z.B. auf dem Couchtisch mal was basteln möchte oder so.

Wie dramatisch wären die Auswirkungen wenn die LEDs, sagen wir mal ein paar Stunden in der Woche, mit den vollen 100mA laufen würden?

Momentan nur die Leitung. Aber 0-10V wären praktisch, da mein Vater dafür eine kleine Steuerungseinheit besorgen könnte. Denke daß linear halt schöner zu bedienen wäre, kommt aber drauf an wie sehr es auffällt. Müsste ihn mal fragen, ob man in die Steuerung auch eine nichtlineare Kurve programmieren könnte (so daß am Ende, wenn ich am Knopf drehe, wieder ein linearer Verlauf rauskommt).

Dimmung 10%-100% reicht völlig. Wenn ichs dunkler haben will mach ich ganz aus.
Borax
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Mo, 14.05.12, 13:38

Wie dramatisch wären die Auswirkungen wenn die LEDs, sagen wir mal ein paar Stunden in der Woche, mit den vollen 100mA laufen würden?
Hängt stark von deren Kühlung ab. Gut gekühlt macht es praktisch nichts, schlecht gekühlt kann die Lebensdauer schon ganz schön leiden. Die LED-Chip Temperatur darf laut Datenblatt 120°C nicht überschreiten. Leider kann man die LED-Chip Temperatur nur sehr aufwändig messen. Aber sagen wir es mal so: Du musst die LEDs ja sowieso irgendwie auf eine Platine löten. Wenn du dann die LEDs (bzw. die Leiterbahn zum LED) nach einer halben Stunde bei 100mA noch anfassen kannst, ohne Dir die Finger zu verbrennen, dann sollte das auch gehen.
Die einfachste Lösung wäre hier ein 36V Netzteil, und pro Strang ein Vorwiderstand und ein Standard-NPN-Transistor der von den 0-10V angesteuert wird. In diesem Fall wäre zwar nur ein Regelbereich von etwa 2V bis 10V 'nutzbar' (unter 2V = Aus) und man muss ein wenig 'rumprobieren' bis man die passenden Spannungsteiler-Widerstände gefunden hat, aber dafür ist es natürlich super simpel...
Einen 'Prinzip-Schaltplan' kann ich Dir gerne geben, aber einmessen (nachmessen und Widerstände anpassen) müsstest Du selbst. Im Regelbereich ist das sogar recht schön linear...
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Achim H
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Mo, 14.05.12, 13:50

Hoffi1980 hat geschrieben:Weil ich das Dauerflimmern für nicht gerade gesund halte, selbst wenn mans nicht bewußt wahrnimmt. Egal ob sich das nun komisch anhört oder nicht...
Dein Monitor flimmert doch auch. Die Frequenz ist allerdings so hoch, dass man das Flimmern nicht mehr wahrnimmt.

Beispiel:
eine Bildwiederholfrequenz von 2ms bedeutet
1 sek / 0,002 sek = 500 Hz.

Wenn Du PWM verwenden willst, dann muss die PWM-Frequenz doch nur entsprechend hoch sein, sodass man das Flimmern nicht mehr sieht. Das Meanwell Schaltnetzteil LPF-16D verträgt PWM-Frequenzen bis 3000 Hertz.
Hoffi1980
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Mo, 14.05.12, 15:04

Danke für die Hilfe! Werde also schauen, daß ich die LEDs nicht über Gebühr belaste.

Ja nur arbeitet ein Monitor üblicherweise mit 60Hz-75Hz. :wink: Es gäbe aber wohl auch Treiber die bei genügend hoher Dimmfrequenz am Ausgang wieder Gleichspannung ausgeben. Das LPF-16D hab ich inzwischen auch wieder verworfen, da es für meine Anwendung 4fach überdimensioniert ist (habe pro Strang ja nichtmal 4 Watt) und ich außerdem keine Bezugsquelle finden kann. :wink:

Wie auch immer, inzwischen glaube ich daß es bei mir ne einfachere Lösung genauso tut. Werde also wohl ein 36V Netzteil nehmen und danach eine einfache Dimmerschaltung. Den Thread über die 2-Transistor-KSQ hab ich inzwischen gefunden und auch die Seite LED-Treiber.de. Denke da ist bestimmt was passendes dabei.

Gibt es eine von euch bevorzugte Schaltung, welche möglichst wenig unnötig verheizt?
Borax
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Mo, 14.05.12, 16:54

Gibt es eine von euch bevorzugte Schaltung...
Sagen wir mal so: Es gibt eine die sehr einfach aufzubauen ist (siehe unten).
...welche möglichst wenig unnötig verheizt?
Egal wie eine lineare Schaltung aufgebaut wird/ist, der Verlust ist immer gleich hoch (bei PWM sähe das anders aus). Aber: Die Verluste sind relativ gering. In der Simulation von der abgebildeten Schaltung sind es gerade mal 0.2W pro Strang.(Maximal-Wert bei ca. 2/3 Dimmung).
Prinzip-Schaltplan:
Simple_4x_36V_Dimmer.png
Die Widerstände sind nur als 'Anhaltspunkt' zu verstehen! Bei deinen LEDs können die durchaus ein wenig (bis zu 50%) anders sein... Diese Schaltung MUSS man also auf die verwendeten LEDs und Transistoren 'einmessen' (die Halbleiter haben die größten Toleranzen).
Die Dimmung sieht eigentlich richtig gut aus:
Simple_4x_36V_Dimmer_2.png
Simple_4x_36V_Dimmer_2.png (2.29 KiB) 9746 mal betrachtet
Hoffi1980
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Di, 15.05.12, 07:51

Super, vielen Dank für die Mühe! Werde das heut abend gleich mit meinem Vater besprechen. Der muss das ganze nämlich zusammenlöten. :lol:

Veluste sind nicht so wild, da ich die KSQs theoretisch auch mit einem riesen Kühlkörper ausstatten könnte und auch nicht aufs letzte Prozent Effizienz raus will.
Borax
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Di, 15.05.12, 08:07

Bei 0.2W pro Strang brauchst Du keinen riesen Kühlkörper :)
Es reicht, wenn Luft durch die Schaltung zirkulieren kann.
Wichtig wäre es, zunächst die LEDs nachzumessen (welche Flussspannung haben diese genau bei z.B. 20mA, 50mA, 80mA). Das Datenblatt liefert nur typische Werte, die normalerweise zwar in einer Charge recht identisch sind, aber zwischen verschiedenen Chargen doch recht große Abweichungen haben können. Das zweite wäre die Stromverstärkung der Transistoren. Hier gilt das gleiche... Wenn man die Werte kennt, kann man die benötigten Widerstände recht genau ausrechnen. Ansonsten geht es aber auch mit Probieren...
ustoni
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Di, 15.05.12, 08:10

:D :D :D
Werde das heut abend gleich mit meinem Vater besprechen
Der Lötkolben wird wohl kalt bleiben...

:lol: :lol: :lol:
Hoffi1980
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Di, 15.05.12, 11:33

:?: :?: :?:
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