Der grundsätzliche Irrtum liegt darin, dass die 5 mm LED´s weniger Wärme produzieren als High-Power LED´s gleicher Leistung und gleichen Wirkungsgrades (in Lumen/Watt).
Zur Veranschaulichung dieses Schaubild aus
Wikipedia:

- 550px-Wirkungsgrad_gluehbirne_svg.png (16.93 KiB) 4380 mal betrachtet
Das Schaubild zeigt als den dünnen "Lichtpfeil" einer Glühlampe im Verhältnis zum dicken "Verlustleistungspfeil", der die Verlustwärme repräsentiert.
Je effizienter ein Leuchtmittel ist, desto dicker wird der "Lichtpfeil" und desto dünner der "Verlustleistungspfeil".
Für die Grundüberlegung bedeutet dies, dass es grundsätzlich egal ist, wie die Bauform der LED´s ist.
Bei 5 mm LED´s wird die Verlustwärme durch geringere Leistung der einzelnen LED auf eine größere Fläche verteilt, so dass der Eindruck entsteht, sie würde nicht warm. Spätestens bei höherer Packungsdichte wir die Verlustwärme spürbar, bei sehr hoher Packungsdichte in einem geschlossenen Raum wie dem Lanpenkopf wird die Verlustwärme zu einer Größe anwachsen, die aufgrund der schlechten Wärmeleitfähigkeit der Umgebungsluft ein schlechteres Ergebnis liefert als die Verwendung von High-Power-LED´s mit der direkten Abgabe der Verlustwärme an das die Lampe umgebende Wasser.
Durch die Verwendung von 5 mm LED´s wird daher die Wärme im Kopf der Tauchlampe höher ansteigen, was zu einer schlechteren Kühlung der Einzel-LED führt und damit zu einem Effizienzverlust .
Die zweite Überlegung bei der Verwendung der angedachten 5 mm LED´s gilt dem Abstrahlwinkel, der mit 120° recht groß ist. das ist für den Nahbereich sicher von Vorteil, vermindert jedoch die Reichweite. Wenn dies gewünscht ist, ist der Abstrahlwinkel ok, ansonsten lassen sich High.Power.LED´s durch das große Angebot von Linsen und Reflektoren einfacher im Abstrahlwinkel einstellen.
Ich rate daher auch zur Anwendung von High-Power-LED´s.
Bei der Verwendung von Akkus reicht eine 2-Transistor-KSQ für 3 LED´s in Reihe bei 12 Volt aus, bei der Verwendung von LiFePo-Akkus könnten sogar 4 LED´s in Reihe mit Vorwiderstand eine effiziente Lösung sein.
Da könnte ich mir sogar einen Power-Taster vorstellen, wenn kurzzeitig (z.B. für die Zeit einer Aufnahme) mehr licht benötigt wird ünd die Beleuchtung für die Zeit der Suche des Objekts nicht so hell sein muss.