Hallo bin neu hier. ich bin 15 und hab mich immerschon für taschenlampen interessiert, zuletzt hieß es bei mir größer, heller, besser also so maglite aber dann hab ich mir die neuen leds angeschaut und bin zu dem entschluss gekommen: muss nicht kann auch klein sein also eigenbau. jetzt brauch ich eure fachmännischen meinungen dazu. hier die komponenten:
-Cree XP-G R5, weiß, 493 Lumen (auf platine)
-Carclo Linse 10mm für Cree XP-E & XP-G (plain medium)
-Arctic Silver Wärmeleitkleber
-bei den kühlkörpern bin ich mir nicht sicher entweder ein sternkühlkörper durchmesser 70 oder 85 mm
oder günstiger aber kleiner ein Stern-Kühlkörper 51x51mm
denn sogar bei dem 70ger stern steht nur bis 1000mA led belastung und die ausgewählte led ist mit biszu 1500mA belastbar
jedoch steht da auch bis 9 watt leds
betrieben werden soll das ganze mit 3 eneloop zellen im batteriehalter und dann brauch ich natürlich noch nen schalter
wäre dankbar für unterstützung
die links zu den komponenten
http://www.leds.de/High-Power-LEDs/Cree ... atine.html
http://www.leds.de/High-Power-LEDs/Lins ... edium.html
http://www.leds.de/High-Power-LEDs/High ... -3-5g.html
http://www.leds.de/High-Power-LEDs/High ... xid-1.html
http://www.leds.de/High-Power-LEDs/High ... -70mm.html
Eigenbau Tachenlampe: was brauche ich noch?
Moderator: T.Hoffmann
ach und wahrscheinlich brauche ich noch einen widerstand, da die drei eneloop zellen vllt so 0.2 volt zuviel liefern denn ich hab oft gelesen, das die eher 1,25 volt liefern und ich die led ja nicht zu stark belasten will oder hält die auch bei 3.8 volt gut durch?
-
Karl_Heinz
- Super-User

- Beiträge: 88
- Registriert: Di, 30.08.11, 19:16
Hallo Boy96,
willkommen im Forum.
Klingt nach viel Arbeit. Ich bin grad auch dabei ne Taschenlampe zu bauen.
Als Kühlkörper musst du dir überlegen ob du so einen hier aus dem Shop nimmst. Es würde natürlich gehen. Der 51x51mm hat einen Wärmewiderstand von 4,5K/W. Also wir er bei Vollast 5,4W x 4,5K/W = 24,3K wärmer als die Umgebungsluft (K steht für Kelvin, ob die Temperatur um 1K oder 1°C steigt ist dasselbe). Wenn dir das Design so gefällt mach es so.
Als Energiespeicher 3 eneloop Zellen zu verwenden ist gut. Nur das mit dem Widerstand ist ein Problem. Gehen tut es, aber nur wenn er für die max. Bedingungen gemacht ist. In dem Fall: Max. Akkuspannung ( also volle Akkus) und kleinere Durchlassspannung bei der LED (ich hab die selbst, 3,01V bei 1,5A) zum rechnen benutzen. So wird die LED nicht überlastet aber die Lampe wird mit sinkender Akkuspannung (bei eneloops jetzt nicht so schlimm) dunkler. Außerdem hast du so keinen Tiefentladeschutz.
Deshalb solltest du eine Konstantstromquelle (KSQ) verwenden. Diese hält den Strom konstant und die entsprechende Spannung stellt sich ein. Dies sollte man machen, da LED's Strombetriebene Bauteile sind. Kleine Schwankungen in der Spannung haben große Spannungen vom Strom zur Folge. Eine LED ist KEIN ohmscher Verbraucher. Die Spannung die im Kurzdatenblatt angegeben wird dient nur zur Orientierung. Aber wenn die Spannung geringer ist ist dies erwünscht, da die Effinzienz so höher ist. Die Akkus direkt an die LED zu machen würde die LED nicht lange überstehen. Eine KSQ kannst du kaufen oder wenn du Löten und Schaltpläne lesen kannst auch selber bauen.
Ich hoffe das hat dir geholfen.
Gruß
willkommen im Forum.
Klingt nach viel Arbeit. Ich bin grad auch dabei ne Taschenlampe zu bauen.
Als Kühlkörper musst du dir überlegen ob du so einen hier aus dem Shop nimmst. Es würde natürlich gehen. Der 51x51mm hat einen Wärmewiderstand von 4,5K/W. Also wir er bei Vollast 5,4W x 4,5K/W = 24,3K wärmer als die Umgebungsluft (K steht für Kelvin, ob die Temperatur um 1K oder 1°C steigt ist dasselbe). Wenn dir das Design so gefällt mach es so.
Als Energiespeicher 3 eneloop Zellen zu verwenden ist gut. Nur das mit dem Widerstand ist ein Problem. Gehen tut es, aber nur wenn er für die max. Bedingungen gemacht ist. In dem Fall: Max. Akkuspannung ( also volle Akkus) und kleinere Durchlassspannung bei der LED (ich hab die selbst, 3,01V bei 1,5A) zum rechnen benutzen. So wird die LED nicht überlastet aber die Lampe wird mit sinkender Akkuspannung (bei eneloops jetzt nicht so schlimm) dunkler. Außerdem hast du so keinen Tiefentladeschutz.
Deshalb solltest du eine Konstantstromquelle (KSQ) verwenden. Diese hält den Strom konstant und die entsprechende Spannung stellt sich ein. Dies sollte man machen, da LED's Strombetriebene Bauteile sind. Kleine Schwankungen in der Spannung haben große Spannungen vom Strom zur Folge. Eine LED ist KEIN ohmscher Verbraucher. Die Spannung die im Kurzdatenblatt angegeben wird dient nur zur Orientierung. Aber wenn die Spannung geringer ist ist dies erwünscht, da die Effinzienz so höher ist. Die Akkus direkt an die LED zu machen würde die LED nicht lange überstehen. Eine KSQ kannst du kaufen oder wenn du Löten und Schaltpläne lesen kannst auch selber bauen.
Ich hoffe das hat dir geholfen.
Gruß
- Sailor
- Moderator
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- Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
- Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt
Berechnen wir den Widerstand mal für 3 Volt Flusspannung der LED, 1,3 Volt Spannung der Eneloop und 1.000 mA (=1 Ampere) Strom.
Widerstand gleich Spannung durch Strom, als Formel: R = U / I
Die Spannung über dem Widerstand ergibt sich aus der Versorgungsspannung minus der Spannung der LED, also
3 x 1,3 Volt - 3 Volt = 0,9 Volt
oben eingesetzt:
R = 0,9 Volt / 1 Ampere = 0,9 Ohm
Der Widerstand wird durch den durchfließenden Strom aber auch warm, es wird elektrische Leistung in Wärme umgesetzt.
Die elektrische Leistung errechnet sich Leistung gleich Spannung mal Strom, als Formel: P = U x I
Die Spannung über dem Widerstand ist 0,9 Volt und der Strom, der durch ihn fließt, ist 1 Ampere. In die Formel eingesetzt
P = 0,9 Volt x 1 Ampere = 0,9 Watt.
Damit der Widerstand nicht zu heiß wird und bei den ungünstigen Einbauverhältnissen durchbrennt, solle er doppelt so viel Leistung vertragen.
Der zu wählende Widerstand hat daher die Werte: 0,9 Ohm, 2 Watt
Die Eneloop-Akkus, die ich gemessen habe, hatten nach Aufladung und danach mehr als 12 Stunden Lagerzeit eine Spannung von 1,364 bis 1,365 Volt. Beim Entladen mit 350 mA ging die Spannung innerhalb einer Stunde auf knapp unter 1,3 Volt zurück (ca. 1,292 bis 1,293 Volt) erst nach mehr als weiteren 3 Stunden ging der Wert unter 1,28 Volt. Nach insgesamt über 5,5 Stunden ging dann die Spannung sehr schnell nach unten.
Das geht bei einer Belastung mit 1 Ampere natürlich viel schneller und die Spannung wird auch nicht mehr ganz so hoch sein. Trotzdem ist die Berechnung des Widerstandes mit 1,3 Volt ein guter Kompromiss.
Mehr als mit einem Ampere solltest Du die LED bei dieser Anwendung nicht belasten, da kommt schon ganz schön Dampf!
Wenn Du im Umgang und der Verarbeitung der Bauteile sicherer bist, kannst Du immer noch aufstocken.
Mit einem Ampere betrieben sind die Anforderungen an den Kühlkörper und an die Lötstelle nicht ganz so hoch, die LED verzeiht leichter kleine Fehler wie z.B. eine etwas zu dicke Kleberschicht.
Wenn es nicht um eine Taschenlampe sondern um eine Leucht im Wohnbereich ginge, würde ich Dir sogar von dem einen Ampere abraten und auf einen kleineren Strom setzen.
Auch von mir herzlich Willkommen!
Widerstand gleich Spannung durch Strom, als Formel: R = U / I
Die Spannung über dem Widerstand ergibt sich aus der Versorgungsspannung minus der Spannung der LED, also
3 x 1,3 Volt - 3 Volt = 0,9 Volt
oben eingesetzt:
R = 0,9 Volt / 1 Ampere = 0,9 Ohm
Der Widerstand wird durch den durchfließenden Strom aber auch warm, es wird elektrische Leistung in Wärme umgesetzt.
Die elektrische Leistung errechnet sich Leistung gleich Spannung mal Strom, als Formel: P = U x I
Die Spannung über dem Widerstand ist 0,9 Volt und der Strom, der durch ihn fließt, ist 1 Ampere. In die Formel eingesetzt
P = 0,9 Volt x 1 Ampere = 0,9 Watt.
Damit der Widerstand nicht zu heiß wird und bei den ungünstigen Einbauverhältnissen durchbrennt, solle er doppelt so viel Leistung vertragen.
Der zu wählende Widerstand hat daher die Werte: 0,9 Ohm, 2 Watt
Die Eneloop-Akkus, die ich gemessen habe, hatten nach Aufladung und danach mehr als 12 Stunden Lagerzeit eine Spannung von 1,364 bis 1,365 Volt. Beim Entladen mit 350 mA ging die Spannung innerhalb einer Stunde auf knapp unter 1,3 Volt zurück (ca. 1,292 bis 1,293 Volt) erst nach mehr als weiteren 3 Stunden ging der Wert unter 1,28 Volt. Nach insgesamt über 5,5 Stunden ging dann die Spannung sehr schnell nach unten.
Das geht bei einer Belastung mit 1 Ampere natürlich viel schneller und die Spannung wird auch nicht mehr ganz so hoch sein. Trotzdem ist die Berechnung des Widerstandes mit 1,3 Volt ein guter Kompromiss.
Mehr als mit einem Ampere solltest Du die LED bei dieser Anwendung nicht belasten, da kommt schon ganz schön Dampf!
Wenn Du im Umgang und der Verarbeitung der Bauteile sicherer bist, kannst Du immer noch aufstocken.
Mit einem Ampere betrieben sind die Anforderungen an den Kühlkörper und an die Lötstelle nicht ganz so hoch, die LED verzeiht leichter kleine Fehler wie z.B. eine etwas zu dicke Kleberschicht.
Wenn es nicht um eine Taschenlampe sondern um eine Leucht im Wohnbereich ginge, würde ich Dir sogar von dem einen Ampere abraten und auf einen kleineren Strom setzen.
Auch von mir herzlich Willkommen!
