kellerbeleuchtung

Hier werden Fragen zu LED-Grundlagen beantwortet...

Moderator: T.Hoffmann

Antworten
bohlendavid
Mini-User
Beiträge: 4
Registriert: Di, 18.10.11, 21:08

Di, 18.10.11, 21:11

Ich wollte mir für den Keller eine Led beleuchtung basteln

Die Beleuchtung sollte so günstig wie möglich sein, da Mietshaus

Ich hab mir gedacht 13x20w Led Modul aus Honkong zu bestellen, die auf ein Kühlerplatte zu setzen und an die Kühlerplatte zum Wärmeabtransport einen kleinen 40mm 1Watt Lüfter zu setzen

Dimmen würde ich die leds gerne mit 4 8ampere Dimmer
Ist dies soweit möglich oder brauche ich mehr Kühlung

Was würdet ihr als Netzteil empfehlen
Ich hab zuhause ein 20ampere Netzteil dieses Netzteil hat jedoch leider 13,8 Volt,.. kann ich die leds mit dem Netzteil betreiben, wenn ich einen Widerstand dazwischen hänge

Auch habe ich bei Ebay
ein Netzteil gefunden das für Leds sein soll
dies kostet 3,99 plus versand und hat 60watt
Jedoch steht auf dem Netzteil 20-60Watt
Ich habe mal gelesen das man für Leds keine Netzteile holen kann die eine Leistung von 20-... Watt haben (diese Trafos sollten laut dem Forumsbeitrag nur für Halogen geeignet sein)

Kann ich nun diese Trafos benutzen oder ist der Trafo garnicht für Leds geeignet?
Karl_Heinz
Super-User
Super-User
Beiträge: 88
Registriert: Di, 30.08.11, 19:16

Di, 18.10.11, 21:27

13x20W ??!!?!?! :shock:
Wie groß ist dein Keller???
Das wären 260 Watt!!!! Selbst bei nur 50lm pro Watt wären das 13000lm! Wozu?
Also mit ein bisschen mehr input könnte man dir besser helfen. Viel Fragen können wir dir aufgrund fehlender LED-Daten nicht beantworten.
Und bei 260 Watt bräuchtest du mehr Kühlung!!!
bohlendavid
Mini-User
Beiträge: 4
Registriert: Di, 18.10.11, 21:08

Di, 18.10.11, 21:34

Die leds sollen jeweils zwischen 1400 und 1600lm haben
Ich möchte die Leds im einem Kelleraum verteilen
An Jede led soll eine Kühlplatte und ein Kleiner Lüfter

Der Kellerraum soll für Rc Modellbau benutzt werden
Der Raum hat eine größe von 25qm

Folgendes hat der Händler in der Beschreibung stehen
Brandneu und hochwertig
Geringer Stromverbrauch und lange Lebensdauer

Spannung: 20W
Leuchtefarbe: Weiß
Betrachtungswinkel: 140°
Farbetemperatursbereich: 6000 -6500 K
Lichtstrom: 1400 - 1600Lm
Durchlassspannung: 12V
Ideal für Kamera, Aquarium, Auto, Schwimmbad.
++ Lieferumfang ++
1 X Led Leuchte

Mehr weis ich leider nicht von den Leds
Benutzeravatar
Mauz
Mega-User
Mega-User
Beiträge: 237
Registriert: Mi, 11.10.06, 15:05
Wohnort: Hildesheim

Di, 18.10.11, 21:38

Willst du ne Stadionbeleuchtung bauen?!!
Da besteht ja Gefahr sofort zu erblinden.

Also ein wenig mehr angaben wären schon Hilfreich.
Mit wie viel Volt operieren die Module, wie sind diese aufgebaut.

Und nein, ein 20-60W Netzteil ist in keinster weise dazu geeignet 260W zu betreiben!!!
Was für einen Spannungsoutput hat das Netzteil, Gleich.- oder Wechselstrom?

Mit deinem 13,8/20A DC Netzteil könnte man mit zB. 5mm LED eine ziemlich effektive Beleuchtung für einen Keller bauen.

edit: (da kleiner Rechenfehler meinerseits :roll: )
OK, jetzt haben wir schon ein paar mehr Angaben.
Dein 13,8V Netzteil könnte die Module mit entsprechendem Vorwiderstand betreiben. Trotzdem wird die Kühlung auf jedenfall ziemlich groß ausfallen müssen.
Auch sollte man das Netzteil nicht so nah am Limit betreiben.
Zuletzt geändert von Mauz am Di, 18.10.11, 21:53, insgesamt 2-mal geändert.
Karl_Heinz
Super-User
Super-User
Beiträge: 88
Registriert: Di, 30.08.11, 19:16

Di, 18.10.11, 21:38

Spannung 20W?? rofl

Edit durch Sailor, Beiträge zusammengefasst:

Soviel Licht ist für 25qm auf jeden Fall zuviel. Das wär wie ne 1,5 KW Glühlampe oder eher noch heller!!
bohlendavid
Mini-User
Beiträge: 4
Registriert: Di, 18.10.11, 21:08

Di, 18.10.11, 21:46

Ich will nicht nur ein 20-60w netzteil nehmen sondern 5;)
Spannungsoutput des netzteil dc 12v
Mein 20A Netzteil ebenfalls DC (276Watt)

Ich habe gedacht ich bräuchte soviele led, weil ich auf 500lux kommen will

Wieviele Leds wären für den Kellerraum sinnvoll?
Karl_Heinz
Super-User
Super-User
Beiträge: 88
Registriert: Di, 30.08.11, 19:16

Di, 18.10.11, 22:08

Gut positioniert sollten 3 reichen. Wenn du es dennoch übertreiben willst nimm 5.
Als Kühlung nimm am besten eine Kühlkörper mit Kühlrippen und dazu einen Lüfter. Du solltest noch wissen, dass wenn du wie ich das richtig verstehe einzelne LED's kaufst, die nicht einfach an 12V anschließen solltest. Die LED's brauchen einen konstanten Strom. Das müsste normalerweise in den Angaben stehen. Wenn die Leistung und die Durchlassspannung stimmen sind es in diesem Fall 1,5A. Dazu brächtest du aber eine Konstantstromquelle. Wie diese hier: http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-u ... 400mA.html . Dahinter die LED'(s) in Reihe. Aber nicht mehr als 3 an eine. Schalten solltest du nur auf der 230V Seite, da sonst die LED's durch zu hohe einschalt-Stromstöße die LED's kaputt gehen können/ werden. Verlass dich nicht auf meine Angabe zum Strom!! Frag in jedem Fall beim Verkäufer nach!
bohlendavid
Mini-User
Beiträge: 4
Registriert: Di, 18.10.11, 21:08

Di, 18.10.11, 22:13

danke
Sie haben mir sehr geholfen
Benutzeravatar
Mauz
Mega-User
Mega-User
Beiträge: 237
Registriert: Mi, 11.10.06, 15:05
Wohnort: Hildesheim

Mi, 19.10.11, 11:19

Das ist denke ich mal alles nicht ganz so richtig.

Die Voltzahl kannst du mit einem Vorwiderstand begrenzen. Lässt sich ausrechnen.
Eine KSQ vernichtet nur Spannungsspitzen und verlängert somit die maximale Lebensdauer minimal. Ist bei einem Stabilisierten Netzteil eigentlich total unnötig.

3 12V LEDs kannst du nicht in Reihe schalten, da du dann eine Spannung von 36V brauchen würdest. Du musst sie parallel betreiben. Sollte aber kein Problem sein, da dein Netzteil 20A bietet und du bei Parallelbetrieb ~3,5A benötigst.

Ich lasse mich jetzt natürlich auch gerne eines besseren belehren, da ich vor Jahren mein letztes LED Projekt abgeschlossen habe... :oops:
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Mi, 19.10.11, 11:39

Mauz hat geschrieben:Die Voltzahl kannst du mit einem Vorwiderstand begrenzen. Lässt sich ausrechnen.
Warum soll die "Voltzahl" (da ist die Spannung gemeint) begrenzt werden?

Der Widerstand soll die steile Stromkennlinie der LED linearisieren, damit kleine Spannungsschwankungen nicht zu starken Stromschwankungen führen.
Mauz hat geschrieben:Eine KSQ vernichtet nur Spannungsspitzen und verlängert somit die maximale Lebensdauer minimal.
Dafür ist ein Kondensator da, aber nicht eine Stromquelle. Eine Konstantstromquelle hält den Strom unter allen erlaubten Betriebszuständen auf dem vorgegeben Wert.

Eine stabilisierte Spannungsquelle hält die Spannung unter allen erlaubten Betriebszuständen auf dem vorgegeben Wert.
Da sie nicht auf die Besonderheiten der LED eingehen kann muss der Strom nochmal kontolliert werden, das geht am billigsten (aber nicht am besten) mit einem Widerstand.

Warum willst Du aber mit einem Netzteil zuerst 12 Volt erzeugen und dann einen Teil über den Widerstand in Wärme umsetzen, wenn Du genau so gut eine Konstantstromquelle einsetzen kannst, die dann keine Verluste an einem Vorwiderstand hat, weil die Spannung genau für den Strom stimmt, egal ob 5 oder 6 oder 7 LED´s in Reihe an der KSQ angeschlossen sind.

Mit dem bezahlbaren auftreten der 230 Volt KSQ ist die Widerstandslösung bei High-Power-LED´s nur noch in wenigen Ausnahmefällen sinnvoll.
Mauz hat geschrieben:3 12V LEDs kannst du nicht in Reihe schalten, da du dann eine Spannung von 36V brauchen würdest.
Das ginge z.B. an einer KSQ.
Benutzeravatar
Mauz
Mega-User
Mega-User
Beiträge: 237
Registriert: Mi, 11.10.06, 15:05
Wohnort: Hildesheim

Mi, 19.10.11, 16:56

Wenn er sein Netzteil benutzen möchte, welches mit 13,8V operiert, ist das wie ich geschrieben habe richtig. Vorwiderstand und alle Module Parallel.

Wenn er sich eine KSQ kaufen möchte, ist das wie du geschrieben hast so umsetzbar.

edit:
Vielleicht möchte er sein Netzteil benutzen und keine KSQ kaufen.
Ich weiß jetzt nicht, ob das ganze dann mit einer KSQ dann dimmbar ist. Habe mich damit noch nie auseinander gesetzt.
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Mi, 19.10.11, 20:17

Warum soll Dimmen beim Einsatz einer KSQ nicht möglich sein? Bei einer KSQ, die Primär für 230 Volt ausgelegt ist, besteht die gleiche Problamtik wie bei einem Netzteil. Daher geht es nicht mit jeder, aber z.B. mit dieser.

Andere KSQ Typen werden mittels Steuerspannung oder PWM gedimmt, wie z.B. diese.

Noch einen Vorteil der KSQ will ich nicht verschweigen: der Strom im System ist kleiner und damit der Verlust in den Leitungen.
Folge: die Leitungen können dünner gewählt werden.
Dieser Vorteil schlägt umso stärker zu Buche, je größer die Entfernung des Netzteils zur LED-Schaltung wird.
Strumboe
Ultra-User
Ultra-User
Beiträge: 622
Registriert: Mi, 25.08.10, 11:19
Wohnort: Quickborn

Mi, 19.10.11, 20:36

Moin.

Sailor hat Recht. Die meisten KSQs lassen es zu, dass die LED gedimmt wird. PWM ist hier das Zauberwort. Steht für PlusWeitenModulation. Obwohl es kein Dimmen ist, wie es von herkömmlichen Dimmern für Glühlampen gewohnt ist. Hier wird die Trägheit unseres Auges ausgenutzt. Die LED wird sehr schnell Ein- und Aus-Geschaltet. Bei Volllast ( muss mich noch an die drei Kononanten hintereinander gewöhnen) ist die PWM mit höchster Frequenz am Schalten und geht dann im Dimmmodus weiter zurück.

@Sailor
Also bei mir sind 20mA immer noch 20mA auch wenn der Verbraucher über eine "dicke" Leitung angesteuert wird oder über eine dünne.Je dünner - also, je kleiner der Querschnitt - desto größer ist der Leitungswiderstand und desto mehr Spannung fällt an diesem ab und muss bereit gestellt werden.
Der große Vorteil einer KSQ ist, dass man "Längenunabhänging" ist. Die LED kann auch 20m von der Quelle entfernt sein. Die KSQ "drückt den benötigten Strom rein. Ggf. unter netter Anhebung der Spannung, die dann auf den Zuleitungen "verbraten" wird. :wink:
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Mi, 19.10.11, 20:49

Strumboe hat geschrieben:Also bei mir sind 20mA immer noch 20mA auch wenn der Verbraucher über eine "dicke" Leitung angesteuert wird
Hier geht es doch um größere Leistungen und mehrere LED´s. Da ist es schon ein Unterschied in dem zu wählenden Querschnitt, ob ich z.B. mit 12 Volt 2.100 mA durch die Leitung jage oder mit einer KSQ bei 72 Volt 350 mA.

Bei gleich dicker Leitung habe ich mit der KSQ weniger Verluste oder wenn ich es von der Seite des Verluste her betrachte kann ich bei gleichem Leitungsverlust eine dünnere Leitung nehmen.

Als Effizienzfreak würde ich mich wohl eher auf die erste Alternative stürzen, wobei eine dünnere Leitung bei einem entsprechenden Projekt auch ihre Reize hat. Also mal wieder kein entweder/oder sondern es kommt drauf an, aber die Wahl habe ich bei der KSQ-Lösung eher als bei der Netzteil-/Widerstandslösung.
Strumboe
Ultra-User
Ultra-User
Beiträge: 622
Registriert: Mi, 25.08.10, 11:19
Wohnort: Quickborn

Mi, 19.10.11, 21:07

@Sailor
Das stimmt. Dein Ansatz ist auch richtig. Ich hatte die Sache nur aus "Stromsicht" gesehen. Damit schlägt man mit der KSQ mehrere Fliegen auf einmal. Man "fängt" Querschnittsanpassungen als auch Längenanpassungen mit dieser Lösung ab und ist damit wesentlich flexibler. Selbst wenn man nicht Dimmen will. Ich steuer meine LEDs immer mit KSQs, weil ich auf diese Berechnungen einfach keine Lust habe. Außerdem will ich Licht haben und nicht heizen über eine Vorwiderstand. Sprich es soll effizient sein, wie bie dir. :mrgreen:
Suntrader
Mega-User
Mega-User
Beiträge: 167
Registriert: Mi, 05.10.11, 00:51

Do, 20.10.11, 00:19

Strumboe hat geschrieben:Moin.
Bei Volllast ( muss mich noch an die drei Kononanten hintereinander gewöhnen) ist die PWM mit höchster Frequenz am Schalten und geht dann im Dimmmodus weiter zurück.
Nein das Stimmt nicht. PWM heißt PulsWeitenModulation, das heißt fachmännisch das der Duty cycle verändert wird.
Ohne besondere Begriffe ausgedrückt: bei 100% Helligkeit ist 100 % on , bei Dunkel 0% on 100% off, bei halbgedimmt ist 50% on 50% off. Das Verhältnis zwischen on und off verändert sich, eben die Pulsweite.
Also je heller es sein soll, desto länger ist das Signal on, als off. Die Frequenz bleibt dabei gleich. Technisch ist die On zeit und die off zeit begrenzt und geht daher nie auf 100%sondern hat Maximalwerte z.B. auf 95% oder auch nur 90%. (EMI Begrenzung)
Antworten