Dimmbare Glaswandhinterleuchtung - welches Mat.?

Haben Sie produktspezifische Fragen ?

Moderator: T.Hoffmann

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Pork Pie
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So, 09.10.11, 18:34

moin forumsbewohner,

ich möchte anstelle eines fliesenspiegels eine hinterleuchtete, satinierte glasplatte in der küche instalieren.
ich habe schon viel im netz gesucht, bin aber als LED-laie mit den informationen überfordert, und suche nun bei euch hilfe!

hie mein plan:

auf der einen arbeitsplatte in der küche soll eine 10mm starke, satinierte glasplatte stehen.
in der arbeitsplatte ist ausschließlich eine spüle instaliert - kein herd oder sonstwas.

diese glasplatte ist 247cm breit und 55cm hoch.
der abstand von der wand ist (noch) variabel.
soll so 2 bis 3,5cm sein.

an der oberen glasplattenhalterung, zwischen glasplatte und wand, soll nun eine dimmbare LED-leiste
den zwischenraum zwischen glas und wand ausleuchten, damit die glasplatte selbst zu leuchten scheint.

hier mal eine zeichnung:

6.jpg

pm.jpg


es wird keine belüftungsmöglichkeit geben!


meine frage nun:

ich möchte diese LED beleuchtung unbedingt dimmen.
dazu würde ich gerne den dimmer mit bei den steckdosen im rahmen plazieren (Busch-Jaeger / Reflex SI).

was für einen dimmer brauche ich da?
und was wird mit dem dimmer angesteuert?
das netzteil?


ich weiß auch noch gar nicht, welche LED-stripes ich nehmen soll!
und was ich noch alles dazu brauche!

das soll bei bedarf natürlich schön hell sein (ist aber nicht die raumbeleuchtung)
es soll möglichst warmes licht sein - etwa so, wie gedimmte glühlampen.

es soll ein einzelner, gerader LED-streifen von 247cm länge sein.

ich weiß einfach nicht, was ich da nehmen soll, und was ich alles brauche, um das zu dimmen.


könnt ihr mir bitte helfen?

schöne grüße,
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Sailor
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So, 09.10.11, 18:52

Nur über einen Luftspalt wirst Du keine gleichmäßige Beleuchtung der Fläche erreichen. Es wird sicher eine abnahme der Helligkeit von oben nach unten zu sehen sein, auch wenn Du das unten ankommende Lich mit einem Reflektor wieder zurückwirfst.

Da könnte ein spezielles Plexiglas wie z.B. Endlighten gute Dienste leisten.

Wenn die obere Abschlussleiste aus Alu besteht, wirst Du mit den meisten flexiblen LED-Leisten keine Wärmeprobleme haben.

Zum Dimmen benötigst Du ein Netzteil, das mit dem gewählten Dimmer dimmbar ist. Die günstigste Lösung wird wohl ein konventionelles Netzteil sein, das allerdings etwas mehr Platz beansprucht als ein elektronisches.

Flexible LED-Leisten bekommst Du für Deine Länge am Stück, meist aber nur im 50 oder 100 cm Maß oder einem Vielfachen davon. Die überzähligen Zentimeter müsstest Du dann selbst abschneiden.

Insgesamt ein interessantes, machbares Projekt.

Herzlich Willkommen im Forum!
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Achim H
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So, 09.10.11, 19:05

Von mir auch ein Herzliches Willkommen.

Was mir an der Sache nicht gefällt, ist, dass die Platte wohl hinter den Hängenschränken montiert werden soll. Dadurch stehen die Hängeschränke unten ab und müssten (damit diese wieder gerade hängen) oben ebenfalls mit einem Abstand montiert werden. Warum überbrückst Du nicht einfach den Abstand zwischen den Hängeschränken bis zur Arbeitsplatte und machst die Leuchtplatte in dieser Höhe?
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eyeled
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Mo, 10.10.11, 07:26

Der Abstand der meisten Küchenoberschränke ist etwa 2cm von der Wand weg (gegen Schimmelbildung?). Nur die senkrechten (Trenn-) Wände liegen an. Deren unteres Ende könnte für einige cm ebenfalls abgesetzt werden.
Gruß Klaus
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Pork Pie
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Mo, 10.10.11, 07:43

moin sailor,

die abnehmende helligkeit nach unten hin ist gewünscht, und sicherlich auch ein schöner effekt.
plexi möchte ich wegen putzmittelempfindlichkeit lieber nicht nehmen.
die obere halterung/leiste war eigentlich aus holz geplant, aber den tipp mit alu übernehme ich gerne.

welches netzteil zu welchem dimmer zu welchen LED-stripes ist mir noch ein rätsel.
da brauche ich echt hilfe.

platz ist reichlich vorhanden, und für qualität bezahle ich auch gerne den angemessenen preis, wenn er nicht unverschämt ist.

danke und gruß,

PP
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Mo, 10.10.11, 07:52

moin Achim H,

ich habe mich für eine überlappung der hängeschränke entschieden, weil:

- ich dann das ganze gedöhns nicht unter der hängeschrank-unterseite habe, sondern einen glatten übergang,
- ich die kleinen lichtkegel ganz oben, die von den einzelnen LED's ausgehen nicht unbedingt sehen möchte,
- sich die montage der glasplatte so viel einfacher gestaltet,
- die optik der oberen glashalterug mit den stripes keine rolle spielt.

ein entsprechend starkes brett zur oberen hängeschrank-befestigung, welches gleichzeitug für den nötigen abstand sorgt, über 250 cm ist kein problem.


gruß,

PP
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Mo, 10.10.11, 08:00

moin Klaus,

die senkrechten trennwände der hängeschränke würden dann 5cm gegen die oberkante der glasplatte überlappend gegenliegen.
für mehr als ausreichend belüftung der schrankrückseite ist dann wohl gesorgt.

wie meinst du das mit dem absetzen einiger cm am unterem ende?

meinst du, die senkrechten kanten um etwa 5cm abzufräsen, damit die hängeschrank-unterseite über die gesamte breite plan an der glasplatte aufliegt?
das wär' eine prima idee!

danke, mann!

gruß,

PP
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Mo, 10.10.11, 08:05

wie erkenne ich, ob ein LED-stripe dimmbar ist, oder nicht?
brauche ich zum dimmen einen konventionellen, oder elektronischen trafo?
benötige ich einen phasenanschitt- oder phasenabschnittdimmer?

kann mir jemand entsprechende produkte empfehlen?
möglichst warmes, leuchtstarkes licht ist wünschenswert!

danke und gruß,

PP
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Sailor
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Mo, 10.10.11, 08:09

Beim Plexiglas ging es mir auch mehr um die Verteilung des Lichts hinter der Glasscheibe, also um das Ausfüllen des Luftraumes in Deiner Zeichnung. Dadurch könnte die Glasscheibe etwas dünner werden.

Ich möchte in diesem Bereich auch keine Plexischeibe als Oberfläche haben. Aber auch Holz hat dort seine Tücken: Heiße Fettspritzer können sich in den Lach einbrennen, so dass er unansehlich wird und öfter nachgelackt werden muss.

Ich mache das in der Kombüse an Bord alle 2 Jahre um den Herd, schleifen und neu lacken. :evil:

Bei der Leiste kommt es auf die Lichtfarbe an, tageslichtweiß oder warmweiß.

Ich habe diese mit diesem Dimmer. Aber das passt bei Dir nicht, weil Du auf der Primärseite dimmen willst.

Ich muss mal sehen, ob ich ein passende Netzteil finde. Danach bestimmt sich auch der Dimmer. Die LED-Leisten wie oben vorgeschlagen sind so dimmbar, wie Du es brauchst. Das sind die meisten, aber nicht alle.
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Pork Pie
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Mo, 10.10.11, 17:57

moin,

danke für deine mühe, sailor!

das mit heißem fett ist bei mir kein problem.
die arbeitsplatte mit der glaswand hat nur ein spülbecken installiert.
also keine übermäßige hitze und sonstiger krams.

wenn ich das also richtig verstehe, kann ich mir einen phasenanschitt-, oder einen phasenabschnittdimmer von busch-jäger kaufen, und damit die primärseite des trafos dimmen.
ich weiß leider immer noch nicht, ob -an- oder -abschnittdimmer!

wenn ich die primärseite dimmen will, brauche ich einen konventionellen trafo,
wenn ich die sekundärseite dimmen wollte, dann ein elektronisches vorschaltgerät und solch einen kleinen poti-dimmer, wie du in deinem post.

ist das richtig so?


aber wichtig ist bei mir, daß ich einen dimmer von busch-jäger nehme, damit ich ihn mit bei den steckdosen einbauen kann.
und der dimmt die netzspannung 230V, was ja die primärseite des trafos speist.


dann muß nur noch trafo und LED-stripe zusammenpassen.
und die LED's müssen dimmbar sein - stimmt das so?


schöne grüße aus dem stets sönnigen hamburg,

PP
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Mo, 10.10.11, 18:51

Hallo PP,

schau dir doch einmal folgenden Link an, ich denke damit kann man viel ausrichten.

http://www.elv.de/LEDs-fernschalten-und ... tail_30989

Gruß mainsprinter
Karl_Heinz
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Mo, 10.10.11, 18:54

Einen guten alten Ringkerntrafo für 12V (natürlich mit genügend Leistung aber das hängt von den verwendeten Leisten ab). Der wäre wunderbar dimmbar. Dannach einfach viele LED Leisten für 12V.
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Pork Pie
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Di, 11.10.11, 07:27

moin,

also wenn ich für 250cm fünf dieser stripes nehme:

http://www.leds.de/LED-Leisten-Module/F ... m-12V.html

dann kann ich die mit einem entsprechenden ringkerntrafo speisen, der auf der primärseite an seinem 230V anschluß gedimmt wird?

wonach muß ich bei der dimensionierung des trafos gehen?
die gesamtleistung der fünf stripes (16,2 W),
oder dem strom?
beides wahrscheinlich, oder?

und brauche ich nun einen phasenANschnittdimmer
oder einen phasenABschnittdimmer?


gruß,
ustoni
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Di, 11.10.11, 07:46

Vorsicht! So einfach geht das nicht. Die LED-Stripes benötigen 12 V Gleichspannung, ein Ringkerntrafo liefert aber 12 V Wechselspannung!

Welchen Beleuchtungseffekt willst Du erreichen? 5 dieser Stripes erzeugen einen Lichtstrom von 875 Lumen, das entspricht etwa 70 Watt Glühlampenlicht. Da Du mit indirekter Beleuchtung arbeitest, geht davon nochmal Einiges verloren. Das ergäbe dann eher einen Dekoeffekt. Als Arbeitsplatzbeleuchtung reicht das bei Weitem nicht aus.
Karl_Heinz
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Di, 11.10.11, 15:45

Na klar du hast natürlich Recht. Also noch ein Brückengleichricheter und Glättungskondensatoren hinter den Trafo. Ob mit Phasenan- oder abschnitt bin ich mir grad gar nich so sicher. Würde nich sogar beides funzen?? Würde mich auch ma interessieren!
ustoni
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Di, 11.10.11, 16:05

Prinzipiell würde das schon gehen. Allerdings muss der Rinkerntrafo dann statt 12 V eine Ausgangsspannung von 9,5 V haben - also wickeln lassen. Der Glättungskondensator lädt sich ja auf den Spitzenwert der Sekundärspannung minus 2 Diodenstrecken auf. Ein Standard 9 V Trafo würde da nur 11,3 V erzeugen.

Dem Ringkerntrafo dürfte es egal sein, ob Phasenanschnitt oder -phasenabschnitt.

Die Sache hat nur einen Haken: damit würde man die Ausgangsspannung beim Dimmen zwischen 0 und 12 V regeln können. Bei den Flexstreifen sind aber je drei weiße LEDs in Reihe geschaltet. Um hier die Helligkeit zwischen 0 und 100 % einstellen zu können, müßte die Ausgangsspannung zwischen ca. 8,5 V und 12 V einstellbar sein.

Entsprechende Festspannungsnetzteile, die primärseitig dimmbar sind, habe ich nirgendwo gefunden. Die sinnvollste Lösung scheint mir ein Dimmer wie dieser hier zu sein:

http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-u ... xid-9.html

Das entspricht natürlich nicht den ursprünglich gestellten Anforderungen.
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Pork Pie
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Di, 11.10.11, 19:28

hallo,

das wird ja frickeliger, als ich dachte!
aber vielen dank für eure anteilnahme bisher!

@ustoni:
die beleuchtung soll nur effekt sein! also nicht als arbeitslicht - dimmen ist aber sehr wichtig!

dein vorschlag mit dem kleinen dimmer ist sehr wohl am sinnvollsten, aber leider paßt das nicht in das schalterprogramm, wo der hin soll.
ich müßte mir da irgendwas basteln, sodaß ich deinen dimmer mittig in eine schalterdose bekomme, und mit der B-J-dimmerplatte samt drehknopf bestücke.
dann muß das auch noch das ständige benutzen aushalten.
außerdem hätte ich als verbindung vom dommerplatz zur abzweigdose der LED-anlage nur ein NYM-J 3X1,5 zur verfügung - reicht das an aderanzahl aus?
mir gefällt eigentlich auch nicht so recht, daß bei einer dimmung des sekundärausganges der primärteil ständig an der netzspannung liegt.
ist das dann nicht auch im ausgeschaltetem zustand wie ein verbraucher? oder macht das sonst nix?

solch eine fernbedienungssache möchte ich nicht so gerne.

weiß einer, ob man diese stripes in 2,5 meter im stück bekommt?:

http://www.leds.de/LED-Leisten-Module/F ... m-12V.html

gruß,

PP
ustoni
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Di, 11.10.11, 20:29

Den PWM-Dimmer kannst Du nicht direkt ans 230 V-Netz anschließen. Die Netzspannung muss vorher mit einem 12V-Netzteil auf die nötige Gleichspannung transformiert werden.
Die Anschlussreihenfolge wäre dann:

230V-Netz - Netzschalter - Netzteil - PWM-Dimmer - LED-Leisten

Für 5 der Leisten, die Du anvisierst, benötigst Du ein Netzteil mit 12 V und 1 A Belastbarkeit. Dieses hier reicht völlig aus:

http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-u ... xid-3.html

Auf der Produktseite ist dieses Netzteil mit einer Belastbarkeit von 1 A angegeben. Das ist nicht richtig, gemäß Herstellerdatenblatt hat es einen maximalen Ausgangsstrom von 1,3 A, es bleibt also noch genügend Reserve nach oben.
Borax
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Di, 11.10.11, 20:55

Mir fallen noch zwei andere Möglichkeiten ein:
1. Gibt es vielleicht von der Busch-Jaeger / Reflex SI Serie auch einen Dimmer mit 1-10V Ausgang? Weil dafür gibt es passende Netzteile z.B. lumotech-l05011i (kann keinen Link posten - gibt es bei der Konkurrenz)
2. Wenn Du die LED-Leisten so verschalten würdest, dass Du sie an einer 700mA Konstantstromquelle betreiben kannst (hierzu müssten die Module halt auseinander geschnitten und passend neu verdrahtet werden - ist aber eigentlich kein großes Problem*). Dafür gibt es hier bei Lumi einen passenden LED-Treiber der mit einem Standard-Phasenabschnittdimmer gedimmt werden kann: http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-u ... -oxid.html

[EDIT]* Geht sich eigentlich prima aus... Eine Leiste in der Mitte teilen, dann je 2 ganze und eine halbe 'normal' miteinander verdrahten (im Prinzip eine Parallelschaltung) und zwei dieser 'Konstrukte' in Serie an der KSQ betreiben. Ergibt etwa 12,4V an den 'Leisten', also werden die LEDs auch nicht überlastet (das liegt garantiert noch im erlaubten Bereich) wobei es die Frage ist ob die 700mA überhaupt so genau sind. Bei den 350'er KSQs (davon habe ich einige) waren es auch bisher immer ein paar mA weniger (320-335mA).
Dies gilt natürlich nur, wenn die Kurzdatenblattangabe dieser LED-Leiste von Lumitronix stimmt (12V und 270mA) und nicht diejenige, welche in den Kommentaren steht (180mA).
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Achim H
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Mi, 12.10.11, 12:58

Eine Leiste in der Mitte teilen, dann je 2 ganze und eine halbe 'normal' miteinander verdrahten (im Prinzip eine Parallelschaltung) und zwei dieser 'Konstrukte' in Serie an der KSQ betreiben. Ergibt etwa 12,4V an den 'Leisten', also werden die LEDs auch nicht überlastet (das liegt garantiert noch im erlaubten Bereich) wobei es die Frage ist ob die 700mA überhaupt so genau sind.
Ob die Daten der netzseitig dimmbaren KSQ korrekt sind, möchte ich etwas bezweifeln.
Angegeben ist ein Ausgangsspannungsbereich von 14 bis 27V. Wenn das für 4 bis 6 Leds gelten soll, dann müsste 1 Led eine Vorwärtsspannung von 3,5 bis 4,5V haben. Der obere Wert ist für eine 700mA Led schon arg untypisch.

Ich habe mal nach einem Datenblatt gegoogelt und auch eines gefunden. Dort ist ein Ausgangsspannungsbereich von 14 bis 21V (nicht 27V) angegeben.

Datenblatt (PDF, 133kB, 2 Seiten, englisch)

Wenn dort 2 Led-Konstrukte in Serie (=in Reihe) angeschlossen werden sollen, dann würde jedes Konstrukt nur 7 bis max. 10,5V erhalten. Und das dürfte etwas wenig sein.
Borax
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Mi, 12.10.11, 14:05

Da hast Du recht... Immer diese falschen Angaben :twisted:
Die 27V sind vmtl. Leerlaufspannung (also bei ~0mA)
Aber es gibt auch eine stärkere KSQ von dieser Sorte:
http://www.etmhl.de/index.php?option=co ... 12&lang=de
johnson
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Mi, 12.10.11, 14:06

ustoni hat geschrieben:http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-u ... xid-3.html

Auf der Produktseite ist dieses Netzteil mit einer Belastbarkeit von 1 A angegeben. Das ist nicht richtig, gemäß Herstellerdatenblatt hat es einen maximalen Ausgangsstrom von 1,3 A, es bleibt also noch genügend Reserve nach oben.
Hatte ich vor einiger Zeit schon mal angemeckert, aber anscheinend hat sich da noch nichts getan.
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