Formel suche

Fragen zu Schaltungen, Elektronik, Elektrik usw.

Moderator: T.Hoffmann

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sabaschlasch
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Mi, 01.12.10, 17:11

Suche eine formel die mir sagt wielange meine LED leuchten
Ich würde meine LED´s mit einem Akku betreiben.....

Akku:
Spannung 12 V
Kapazität 1,2 Ah

LED:
Strom 270 mA
Spannung 12,00 V
Leistung 3,24 W
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Sailor
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Mi, 01.12.10, 17:16

Kapazität des Akkus (in mAh) geteilt durch Strom durch die LED´s (in mA).

In Deinem Beispiel also 1.200 mAh / 270 mA = 4,4 h (h = Stunden).
pantau
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Mi, 01.12.10, 17:16

Wenns richtig ist :

grob gesehen 1,2A teilen durch 0,27A, dann sind es rein rechnerisch 4,44 Stunden. Allerdings wird es etwas länger leuchten, weil glaube ich mit dem Spannungsabfall die Zeit etwas verlängert wird weil sie dann auch weniger mA bekommt oder so. Ich hoffe ich hab das mal richtig verstanden.
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Achim H
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Mi, 01.12.10, 19:49

Laut Eingangspost sind es aber LED´s (also Mehrzahl).
Die Rechnung von Sailor bezieht sich nur für 1 Led.
Somit muss die ausgerechnete Zeit noch durch die Anzahl Leds geteilt werden.

mfg Achim
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Sailor
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Mi, 01.12.10, 20:54

Achim H hat geschrieben:Laut Eingangspost sind es aber LED´s (also Mehrzahl).
Die Angaben
sabaschlasch hat geschrieben:LED:
Strom 270 mA
Spannung 12,00 V
Leistung 3,24 W
haben mich stark an eine LED-Leiste erinnert.

Deshalb habe ich es auch nicht mehr hinterfragt.
Maxman
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Mi, 01.12.10, 21:06

Dazu habe ich auch so eine spezielle Frage, wollte jetzt keinen neuen Thread dafür eröffnen.
Angenommen eine Led ist mit 3,2V angegeben. Kann man die ohne Vorwiderstand an zwei 1,5V Batterien anschließen oder ist ein Widerstand immer Pflicht?
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Sailor
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Mi, 01.12.10, 21:43

Mit Batterien geht es. Da wird der Innenwiderstand der Batterie als Vorwiderstand benutzt. Allerdings wird mit dieser Konstellation nicht lange die maximale Helligkeit erreicht, auch wenn die (neuen) Batterien kurzzeitig ca. 3,2 Volt abgeben. Dafür nimmt die Zellenspannung zu schnell ab.

Die LED´s sollten allerdings vorher geprüft werden, wenn aufgrund der Fertigungsstreuung nur 2,8 Volt zum Nennstrom führen, ist der Innenwiderstand der Batterie zu klein und die LED entsprechend schnell hin.

Wenn die Schaltung nicht nur als Gag vorgesehen ist, mit einer ohnehin nur kurzen Lebensdauer, sollte ein 1 Ohm Widerstand zum Messen des tatsächlich fließenden Stromes mit in die Schaltung.
Maxman
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Mi, 01.12.10, 22:01

Die LED´s sollten allerdings vorher geprüft werden, wenn aufgrund der Fertigungsstreuung nur 2,8 Volt zum Nennstrom führen, ist der Innenwiderstand der Batterie zu klein und die LED entsprechend schnell hin.
Das heißt, selbst wenn die LEDs mit nur 0,2V zu viel betrieben werden, gehen die kaputt?
Wenn die Schaltung nicht nur als Gag vorgesehen ist, mit einer ohnehin nur kurzen Lebensdauer, sollte ein 1 Ohm Widerstand zum Messen des tatsächlich fließenden Stromes mit in die Schaltung.
Warum sollte man den Strom messen und warum unbedingt mit einem Widerstand?
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Sailor
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Mi, 01.12.10, 22:39

Du darfst die LED nicht über die Spannung betrachten, wie es z.B. bei Glühbirnen der Fall ist, sondern nur über den Strom. Nur wenn der vorgegebene typische Strom fließt, liegt die richtige Spannung an.

Beim Anlegen der typischen Spannung kann ohne Stromkontrolle ein sehr viel höherer Strom fließen, als für die LED gut ist, es kann aber genau so gut ein kleinerer Strom fließen als der angegebene typische Strom.

Das liegt an der Strom/Spannungskurve der LED, die oberhalb des Arbeitspunktes stark ansteigt. Der Innenwiderstand der LED nimmt also bei höherer Spannung rapide ab.

Um Deine Frage zu beantworten: 0,2 Volt mehr ohne Stromkontrolle schädigen die LED, je nach Typ kann sie auch zerstört werden.

Zum Widerstand:

Wenn Du den Strom über einen Widerstand misst, der in der Schaltung bleibt, hast im Betrieb den gleichen Zustand wie bei der Messung. Wenn Du mit einem Ohmmeter den Strom misst, hast Du im Betrieb einen höheren Strom.

Lies mal hier.
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