Trelock LS 730 Akkulampe mit P4, ein paar Fragen

Fragen zu Schaltungen, Elektronik, Elektrik usw.

Moderator: T.Hoffmann

Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Mi, 28.07.10, 15:03

1 Ohm Metallschicht, 1%, 1/4 Watt oder 1/3 Watt, sonst wird es zu groß.

Mit dem dranhalten geht, um sich einen Überblick zu verschaffen. Um ein richtiges Ergebnis festzustellen dürfte der Übergangswiderstand zu groß sein (der Kontakt durch bloßes dranhalten ist nicht überragend gut). Wir haben es hier schon mit recht kleinen Widerständen zu tun.
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Mi, 28.07.10, 15:25

Ok, das ist gut. Werd mal Do/Fr den Cree XR-E R2 bestellen, die Widerstände dürfte ich im Bastelladen ums Eck bekommen. Ich melde mich nochmal, wenn Alles vorhanden ist.

Danke soweit aber schonmal für die großartige Hilfe. :)
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Mi, 28.07.10, 15:27

Da muss doch noch etwas ausgeschlossen werden:

ich habe da von anderer Seite noch Bedenken bekommen:

Zitat:
"ACHTUNG!!! bei 0.5 OHM vorwiederstand fließen bei 4.5V 9A!!!!
Der Wiederstand den du gefunden hast, misst wahrscheinlich nur den Strom der durch die LED fließt.
Aber ohne genauen Schaltplan (und etwas Ahnung) solltest du nicht versuchen, an der elektronischen Strombegrenzung der Lampe zu basteln!
Wenn der 0,5 Ohm Wiederstand zur Strommessung dient, dann kann man dort ansetzen um den Stromfluss zu tunen. Wenn....
Im Übrigen müsste man für mehr Strom den (Vor)Wiederstand verringern, nicht erhöhen..."

Kann das sein?
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Mi, 28.07.10, 15:44

Nordlicht-ol hat geschrieben:ACHTUNG!!! bei 0.5 OHM vorwiederstand fließen bei 4.5V 9A!!!!
Das würde stimmen, wenn es sich um einen Vorwiderstand zur Strombegrenzung handeln würde.

Dem ist aber hier nicht so, dann müsste er ein gutes Stück dicker sein. Dieser Widerstand misst den Strom und stellt diese Information der Konstantstromquelle (als Spannungswert) zur Verfügung. Diese regelt bei zu wenig Strom auf und bei zu viel Strom zu.

Wird der Widerstandswert verändert, so wird die Information verfälscht. Problematisch dabei ist, dass die Bauteile der KSQ nicht zwingend mit dem größeren Strom klar kommen und zu heiß werden können. Das ist jedoch bei der relativ kleinen Änderung, die wir vorhaben, ein langsamer Prozess, den wir leicht im Auge behalten können. Wenn es auf der Platine so heiß wird, dass ein Bereich nicht mehr angefasst werden kann, müssen wir den Parallelwiderstand vergrößern, bis es wieder passt. Daher sollten es auch 2 der 1 Ohm-Widerstände sein.

Damit können wir 1 Ohm parallelschalten (nur 1 Widerstand), 0,5 Ohm (die zwei Widerstände parallel) und 2 Ohm (die 2 Widerstände in Reihe). Spätestens die letzte Lösung sollte funktionieren, bringt jedoch den geringsten Gewinn an zusätzlichem Strom.
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Mi, 28.07.10, 15:48

Gut, dann vertrauen ich jetzt auf deine Anmerkungen. Klingt für mich auch durchaus plausibel. Wie gesagt, ich melde mich wenn die Teile da sind.

Danke!
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Mi, 28.07.10, 15:53

Noch zum letzten Satz aus der Anmerkung:

Wir verringern diesen Widerstand:

1 Ohm parallel zu den 0,5 Ohm: auf 0,33 Ohm
2 x 1 Ohm parallel und dies parallel zu den 0,5 Ohm: auf 0,25 Ohm (da dürfte es eng werden)
2 x 1 Ohm in Reihe und die parallel zu den 0,5 Ohm: auf 0,4 Ohm
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Do, 29.07.10, 17:54

Wie berechne ich eigentlich den Output? Aktuell habe ich ja bei 0,5Ohm 350mA, wie rechne ich aus wie der Output bei 0,33Ohm liegt?
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Do, 29.07.10, 20:36

Das kann ich nur grundsätzlich beantworten. Um es genau zu sagen, müsste ich die Schaltung und den tatsächlich fließenden Strom kennen.

Gehen wir einmal davon aus, dass dieser Widerstand das einzige Bauteil im Messbereich ist und der Strom auf 350 mA eingstellt wird.

Dann ist die Spannung über dem Widerstand:

U = R * I = 0,5 Ohm * 0,35 A = 0,175 Volt

Diese Spannung wird an das regelnde Bauteil gemeldet und sagt ihm, dass der Strom 350 mA ist. Wird die Spannung kleiner, muss das regelnde Bauteil mehr Spannung liefern, damit der Strom steigt. Wird die Spannung größer, muss das regelnde Bauteil die Ausgangsspannung senken, damit weniger Strom fließt.

Ändern wir nun den Widerstand auf 0,33 Ohm, so stellt sich die Spannung von 0,175 Volt bei einem Strom von

I = U / R = 1,75 Volt / 0,33 Ohm = 0,53 Ampere bzw. 530 Milliampere ein.

Diese Rechnung gilt wie gesagt nur, wenn es kein weiteres Bauteil in diesem Bereich gibt. Das ist wohl zu erwarten, muss aber nicht zwingend sein. Sollte ein weiteres Bauteil im Messbereich sein, wäre die Stromänderung geringer. Bei diesem kleinen Wert des Messwiderstandes würde es in Reihe zu diesem liegen.

Wenn Du den Parallelwiderstand angeschlossen hast, messen wir den Strom durch die LED genau nach dieser Methode:

Die Spannung über dem Widerstand wird gemessen und daraus der Strom berechnet. Die Genauigkeit der Berechnung ergibt sich aus der Genauigkeit der Widerstände (hier 1%) und der Genauigkeit des Voltmeters (steht in der Bedienungsanleitung).

Zur Berechnung des Stromes aus Deiner zitierten Anmerkung, auch wenn es hier nicht gilt, möchte ich noch etwas richtigstellen.

Wenn der 0,5 Ohm Widerstand kein Messwiderstand wäre sondern ein Vorwiderstand gilt folgende Betrachtung:

Der Strom ist über einen Vorwiderstand von 0,5 Ohm bei einer Spannung von 4,5 Volt nicht

I = U / R = 4,5 Volt / 0,5 Ohm = 9 Ampere sondern

I = (UBatt - ULED) / R = (4,5 Volt - 3,5 Volt) / 0,5 A = 2 Ampere

Wobei ich jetzt mal die LED-Spannung auf 3,5 Volt angenommen und weitere Widerstände wie z.B. den Innenwiderstand der Akkus weggelassen habe.
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Fr, 30.07.10, 15:08

So, ich habe mal beim Tech-Support von Trelock angefragt. Rein zur Sicherheit. Ergebnis:

"ja, R11A ist ein 0.5Ohm Messwiderstand. Eine Umdimensionierung würde den LED-Strom entsprechend verändern."

Somit wäre auch dieser Zweifel beseitigt.
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Fr, 30.07.10, 15:41

Daran hatte ich auch keinen Zweifel. Die KSQ ist deutlich auf den Bildern zu erkennen. Nur die Bauteile und deren Größe (elektrisch) nicht.

Ein in Grenzen größerer Strom ist daher möglich, wie ich es oben schon geschrieben habe. Wir müssen nur aufpassen, dass die KSQ dabei nicht zu heiß wird.

Hast Du ein Voltmeter mit etwa 2 Volt und 200 mV Messbereich?
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Fr, 30.07.10, 15:54

Leider nein, meine Ausrüstung beschränkt sich leider auf einen Lötkolben für feinere Elektronik und dem guten Umgang damit (Feinhandwerker). Da bleibt nur "Versuch und Fehler". Ich denke ich werde zuerst mit dem zusätzlichem 1Ohm Widerstand anfangen. Die 700mA will ich gar nicht erreichen, mir würden 400-500mA aureichen, eher am unteren Ende. Letztlich bleibt ja auch noch der Faktor "sinnvolle Akkulaufzeit". Also insgesamt eher sanftes Tuning, die neue LED allein dürfte ja auch schon eine Menge bringen.
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Fr, 30.07.10, 16:04

So ein einfaches Multimeter für unter 10 Euro würde es schon tun. Dann könnten wir den Strom recht genau bestimmen.

In etwa abschätzen können wir ihn aber auch über die Laufzeit, wenn die Akkukapazität bekannt ist.

Das sehen wir dann.
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Fr, 30.07.10, 16:14

Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Fr, 30.07.10, 16:18

Das reicht Dicke. Die gibt es häufig auch im Baumarkt und bei den Elektronikversendern zu einem vergleichbaren Preis.

Wenn ein entsprechender Laden in der Nähe ist wäre es evtl. sogar günstiger, weil die Versandkosten wegfallen.
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Fr, 30.07.10, 16:35

Ok, wird besorgt. ;)
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Fr, 06.08.10, 22:09

So, fertig. Leider habe ich keine Vergleichsbilder, da ich doch zu ungeduldig war. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es ist allerdings eine elende Fummelei diesen däm..... Widerstand einzulöten.

Wer über Google über diesen Thread stolpern sollte: die Mühe lohnt sich definitiv! Allerdings werde ich das Ganze wohl nochmal neu und sauber machen, gut wäre es z.B. den Widerstand komplett auszulöten und durch einen 1,5 Ohm (?) Widerstand zu ersetzen. Der Platz zwischen Schaltung und Kühlkörper ist so eng bemessen daß ein zusätzlich Eingelöteter nicht wirklich gut passt.

Außerdem wäre es noch eine Überlegung wert den Widerstand gar nicht an der vorgesehenen Stelle einzulöten, sondern dort nur Kabel anzulöten, den Widerstand also "auszulagern" oder einen Schalten einzubauen. Damit könnte man

a: den Widerstand leicht gegen andere Kapazitäten tauschen

b: mit einem Schalter am Gehäuse quasi auf "Fernlicht" schalten (klappt dann natürlich nur bei Paralleleinbau zum alten 0,5er)

Etwas enttäuscht hatte mich allerdings die Cree LED. Bei der viel nämlich direkt die aufgesetzte Linse ab. Ich habe sie zwar vorsichtig wieder draufgedrückt, aber es sind nun Luftblasen darunter. Wie werden diese Linsen sonst befestigt? Geht das mit Sekundenkleber?
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Sa, 07.08.10, 06:46

Es freut mich, dass es geklappt hat und wie gewünscht funktioniert. :D

Dass die Größe des Widerstandes problematisch sein könnte, habe ich geahnt:
Sailor hat geschrieben:1 Ohm Metallschicht, 1%, 1/4 Watt oder 1/3 Watt, sonst wird es zu groß.
Wer damit umgehen kann sollte einen SMD-Widerstand benutzen.

Mit einem 1,5 Ohm Widerstand wird es nicht ganz so hell, da der Gesamtwiderstand dann größer wird, ebenso wenn der Widerstand mit Leitungen und Schalter angeschlossen wird. Dann sollte der Parallelwiderstand in Richtung 0,5 Ohm gehen weil diese zusätzlichen Teile weitere Widerstände ins Spiel bringen.

Die Linse der Cree ist aus Glas. Dass man sie durch ungünstigen Druck verlieren kann habe ich leider oben nicht erwähnt.

Es ist jedoch kein Beinbruch, wenn sie nicht gerade auf einen Teppichboden fällt und im Staubsauger verschwindet:

Wieder fest eindrücken und einen kleinen Tropfen Sekundenkleber zwischen Glasrand und Metallring der Halterung.

Die Cree alleine bringt schon mehr Licht und wie ich finde auch eine bessere Lichtfarbe.
jkunz
Mega-User
Mega-User
Beiträge: 150
Registriert: Sa, 19.06.10, 21:15

Sa, 07.08.10, 08:49

Nordlicht-ol hat geschrieben:Außerdem wäre es noch eine Überlegung wert den Widerstand gar nicht an der vorgesehenen Stelle einzulöten, sondern dort nur Kabel anzulöten, den Widerstand also "auszulagern" oder einen Schalten einzubauen.
Schlechte Idee. Die Leitungen und vor allem der Schalter bringen zusätzlichen Widerstand, der das ganze verfälscht. Schlimmer noch kann sich die Induktivität der Drähte auswirken. Dadurch könnte im schlimmsten Fall der Regler instabil werden.
Benutzeravatar
Beatbuzzer
Auserwählter
Auserwählter
Beiträge: 3177
Registriert: Fr, 17.08.07, 11:02
Wohnort: Alfeld / Niedersachsen
Kontaktdaten:

Sa, 07.08.10, 08:55

Sailor hat geschrieben: Wieder fest eindrücken und einen kleinen Tropfen Sekundenkleber zwischen Glasrand und Metallring der Halterung.
Viele Sekundenkleber (wenn nicht sogar alle) gasen ziemlich stark, wenn sie trocknen. Cyanacrylatkleber z.B. hinterlässt fiese weiße Beläge auf umliegenden Teilen, wenn man die Klebestelle nicht sehr gut belüftet, am besten mit einem PC-Lüfter.
Wenn es blöd läuft, ist die Linse also danach zwar fest, aber dafür fast lichtundurchlässig...
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Sa, 07.08.10, 09:11

jkunz hat geschrieben:Schlimmer noch kann sich die Induktivität der Drähte auswirken. Dadurch könnte im schlimmsten Fall der Regler instabil werden.
Die Umschaltung haben neben mir auch einige andere User hier im Forum schon gemacht und beschrieben. Mit den kurzen Wegen innerhalb einer Leuchte passiert da nichts.

Mit den zusätzlichen Widerständen hast Du recht. Da wird der Ausgangsstrom der KSQ kleiner als nach dem Wert des parallel geschalteten zusätzlichen Widerstandes berechneten. Daher habe ich oben auch geschrieben, dass der Parallelwiderstand kleiner werden sollte. Jedenfalls wenn man den gleichen Strom und damit die gleiche Helligkeit erreichen will.
Beatbuzzer hat geschrieben: Cyanacrylatkleber z.B. hinterlässt fiese weiße Beläge auf umliegenden Teilen, ...
Das ist bei der Cree mit der Glaslinse unkritisch, darf aber nicht auf andere LED´s übertragen werden!

3 mm, 5 mm LED´s und Superflux werden mit einem "Eisfilm" überzogen (was ja auch mal erwünscht sein kann).
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Sa, 07.08.10, 12:35

Nochmal als kleiner Nachtrag: man kann (Handwerkliches Geschick und einen Dremel oder wie in meinem Fall ein Arbeitsplatz als Zahntechniker) den Alukühlkörper an der Position des Widerstandes etwas ausschleifen, um Platz für den (normalgroßen) Widerstand zu schaffen. Das Material bietet hierfür eine mehr als ausreichende Stärke.

Das der Widerstand durch die Drähte verfälscht wird, hatte ich so nicht bedacht. Allerdings sollte das mit guten Kupferdrähten und geringen Längen doch nicht so extrem viel ausmachen, oder?
Benutzeravatar
Sailor
Moderator
Beiträge: 9427
Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Sa, 07.08.10, 12:48

Im Draht alleine nicht, aber es addieren sich die Widerstände Draht, zusätzliche Lötstellen und Kontaktwiderstand im Schalter.

Da wir allerdings zu dem kleinen Originalwiderstand parallel geschaltet haben, bleibt der Fehler vertretbar klein.

Der größte Widerstand ist im Schalter zu erwarten (den Kontaktwiderstand findet man im Datenblatt), entsprechend müsste der derzeitige 1 Ohm Widerstand wohl um einen in der Gegend von 0,9 Ohm ersetzt werden, wenn genau das gleiche Ergebnis erzielt werden soll.

Mit Schalter würde ich ihn kleiner machen, 0,5 Ohm oder 0,7 Ohm, dann kommt noch mehr Licht bei Bedarf, allerdings sollte die Leuchte dann nicht allzulang auf "Aufblendlicht" stehen. Die LED wird dann schon gut warm, weil der Kühlkörper dafür nicht ausgelegt ist, und die Akkus halten nicht so lange durch, die Tour muss also früher beendet werden ...
Nordlicht-ol
User
User
Beiträge: 24
Registriert: Mi, 28.07.10, 10:39

Sa, 14.08.10, 11:23

So, meine "Endlösung": parallel zum vorhandenen Widerstand habe ich nun zwei etwa 5 cm lange Kabel angelötet, an deren Ende ein 2-Pin Molexstecker sitzt. Hier kann man nun jeden beliebigen Widerstand einsetzen und einfach wechseln.

Am besten hat sich ein 0,5 Ohm Widerstand bewährt (0,48Ohm, 3W, 5%). Das Licht ist sehr hell und die Temperaturentwicklung ist unauffällig. 0,22 Ohm hatte ich ebenfalls ausprobiert, das Licht ist extrem hell, leider musste ich hier die Lampe nach ca. 15 Minuten abschalten weil die Hitzeentwicklung zu heftig wurde. Da ist die Kühlung der Lampe völlig überfordert.
Antworten