Hallo zusammen,
hier kommt eine Frage von einem Krankenhausarzt, der keine Ahnung von Technik und LEDs hat, sich aber gut vorstellen könnte, das diese Technik uns helfen kann, ein weitverbreitetes Problem zu lindern: Im Bereich der Alterstraumatologie (häufig weit über 80 jährige Patienten mit akuten Verletzungen, meist Sturzfolgen) kommt es durch Trauma/Narkose/Medikamente/andere Faktoren häufig zu "deliranten" Zuständen. Wir wollen nun für unsere Patienten eine Snoezelen-Mobileinheit bauen, die wir z.B. auf einem kleinen Wagen dorthin bringen, wo wir sie gerade brauchen. (Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Snoezelen)
Idee dahinter ist, durch Licht-, Geruchs- und Hörreize verwirrte, unruhige, ängstliche Patienten zu beruhigen. Für das Thema "Licht" hoffe ich auf Unterstützung durch dieses Forum.
Wir könnten uns z.B. einen Glasfasersternenhimmel vorstellen, der über eine RGB-LED gespeist wird und den man z.B. über einen Schwenkarm auf einem Wagen über den Patienten bringen kann.
Wichtig ist dabei: Frei einstellbare Dauerfarbe UND Option für einen sehr langsamen Farbwechsel (höchstens 1 x Minute oder noch langsamer), gerne aber auch regelbare Farbwechselgeschwindigkeit. Im Krankenhaus wäre eine batteriebetriebene Lösung immer auch besser als eine 220V Lösung.
Gibt es für so etwas Bausätze? Oder jemanden, der weiß, welche LEDs man über welche Steuereinheit über welche Lichtleiter zu einem solchen Apparat zusammenstellen kann? (Neulich gab es mal so etwas ähnliches bei Lidl, aber zu klein, nicht steuerbar... usw.)
Falls es sowas noch nicht gibt, vielleicht hat jemand Lust, gemeinsam mit uns einen Prototypen zu entwickeln. Der Bedarf in den Krankenhäusern ist aus unserer Sicht immens hoch.
Schönen Gruß,
mobiler Lichtleiter-Sternenhimmel - Hat jemand Ideen?
Moderator: T.Hoffmann
Hallo Doc, hierzu würde ich empfehlen, sich mal direkt an die Technik von LUMITRONIX® zu wenden. Erreichbar unter mail@leds.de.
- Sailor
- Moderator
- Beiträge: 9427
- Registriert: Di, 28.11.06, 22:16
- Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt
Eine kleinere, leichter zu transportierende und einfacher herzustellende Einheit sehe ich in einem "Projektor", der das LED-Licht an eine Wand oder die Decke des Raumes projeziert.
Oder ist die Glasfasertechnik ausdrücklich gewünscht?
Das Projekt ist vom der Elektronik in beiden Fällen gleich. Nur der mechanische Audwand beim Bau und der Aufwand bei Transport und Aufbau ist bei der Lichtleitertechnik größer.
Das bekommen wir hin!
Herzlich Willkommen im Forum!
Oder ist die Glasfasertechnik ausdrücklich gewünscht?
Das Projekt ist vom der Elektronik in beiden Fällen gleich. Nur der mechanische Audwand beim Bau und der Aufwand bei Transport und Aufbau ist bei der Lichtleitertechnik größer.
Das bekommen wir hin!
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Vielen Dank für die Rückmeldungen, nun hat mich allerdings Lumitronix an dieses Forum verwiesen, weil hier die ECHTEN Tueftler zu finden wären.
Glasfasertechnik wäre aus meiner Sicht deswegen besser, weil man damit den Effekt einigermaßen auf ein Bett beschränken kann, ein Projektor würde das ganze Zimmer erleuchten, und da sind mitunter eben auch zwei Patienten drin, von denen einer gar nicht besnoezelt werden will/muss.
Um den Vorschlag von Sailor aufzunehmen (vielleicht bin ich da etwas naiv): Könnte man nicht einen "Projektor" bauen, dessen Licht man gegen eine Wand strahlen lassen könnte (1. Schritt) und gleich den Lichtauslass so konzipiert, dass man ggf. später (wenn man weiß, woher man das Material bekommt und wie man es über dem Patienten aufspannt) einen Glasfaserstrang davorschraubt (2. Schritt).
Was genau brauch man dafür (nennen wir es Projektor) und wer kann es zu welchem Preis bauen???
(Angebote gerne auch an Dr. Rainer Kretschmer / rainer.kretschmer@klinikum-augsburg.de)
Glasfasertechnik wäre aus meiner Sicht deswegen besser, weil man damit den Effekt einigermaßen auf ein Bett beschränken kann, ein Projektor würde das ganze Zimmer erleuchten, und da sind mitunter eben auch zwei Patienten drin, von denen einer gar nicht besnoezelt werden will/muss.
Um den Vorschlag von Sailor aufzunehmen (vielleicht bin ich da etwas naiv): Könnte man nicht einen "Projektor" bauen, dessen Licht man gegen eine Wand strahlen lassen könnte (1. Schritt) und gleich den Lichtauslass so konzipiert, dass man ggf. später (wenn man weiß, woher man das Material bekommt und wie man es über dem Patienten aufspannt) einen Glasfaserstrang davorschraubt (2. Schritt).
Was genau brauch man dafür (nennen wir es Projektor) und wer kann es zu welchem Preis bauen???
(Angebote gerne auch an Dr. Rainer Kretschmer / rainer.kretschmer@klinikum-augsburg.de)
