Passender Dimmer gesucht

Schaltungen, Widerstände, Spannung, Strom, ...

Moderator: T.Hoffmann

andreasFredersdorf
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Mo, 19.02.18, 19:50

Geht das dann sekundär?
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Achim H
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Mo, 19.02.18, 19:54

Ja.
Das LPF-40D-48 hat ausgangsseitig ein 4-adriges Kabel:
Rot = Plus,
Schwarz = Minus,
Blau + Weiß = Poti (oder einen PWM-Dimmer, oder eine 1-10V Steuerspannung).
andreasFredersdorf
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Mo, 19.02.18, 20:12

Wärst du so nett und linkst mir einen passendan pwm-Dimmer? Danke
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Achim H
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Mo, 19.02.18, 20:59

Wenn Du eine dimmbare Konstantstromquelle mit einem PWM dimmen möchtest, dann brauchst Du zusätzlich noch ein Festspannungsnetzgerät.
Leider weiß ich nicht, ob das LPF-40D-48 mit einem PWM-Dimmer überhaupt korrekt funktionieren würde. Diese liefern gewöhnlich nur TTL-Pegel = 5V. Das LPF erwartet aber ein 10V PWM.

Die günstigste Methode ist das Poti.
siehe auch dieses PDF (ein Bild)
andreasFredersdorf
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Mo, 19.02.18, 21:13

Ich habe Mühe mitzukommen (bin Beamter :-)) geht aber gerade noch. Kannst du ein Poti linken?
:lol: :lol:
andreasFredersdorf
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Mo, 19.02.18, 21:35

Glaube die Frage hat noch keiner beantwortet: Könnte ich den Treiber gegen einen Treiber mit Konstantspannung austauschen ??
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Achim H
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Mo, 19.02.18, 23:06

Kannst du ein Poti linken?

Das hatte ich auf der vorherigen Seite schon gemacht. --> siehe die Links zu Reichelt (2 Zeilen: Konstantstromquelle + Poti).
Könnte ich den Treiber gegen einen Treiber mit Konstantspannung austauschen ?

Ja.
Dafür müsste man aber einen Vorwiderstand einbauen. Der Widerstand stellt den Strom durch die Leds ein und verbrät die überschüssige Spannung.

Die Spannung durch die Leds hattest Du mit 41V gemessen.
Diese Spannung sollte noch einmal gemessen werden, aber diesmal erst, nachdem das Panel schon 30 Minuten geleuchtet hat. Spannung der Leds mit Betriebswärme (ist niedriger als im kalten Zustand).

Den erforderlichen Widerstand für ein 48V Netzgerät kann ich Dir danach ausrechnen.

Problem bei der Sache:
Du möchtest das Panel dimmen können.
Dafür müsste die 48V Spannung auf ein für den PWM-Dimmer verträgliches Maß (max. 24V) gesenkt werden (erfordert einen Spannungsregler + Kondensator zum stabilisieren). Da der PWM-Dimmer aber keine 48V schalten/dimmen kann, müsstest Du an dessen Ausgang noch einen FET (Feldeffekttransistor) nachschalten.
In Punkt Arbeitsaufwand viel zu kompliziert.


Alternativ kannst Du das Panel auch mit einem Meanwell PCD-40-700B betreiben. Da Dir das Licht ohnehin zu hell war, sollten die 700mA eigentlich ausreichen. Erforderlich dafür ist aber ein Phasenan-/-abschnittdimmer. Welche Dimmer kompatibel sind, findest Du auf der letzten Seite des Datenblattes zur Konstantstromquelle.
andreasFredersdorf
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Di, 20.02.18, 08:35

Moin,
du hast mich auf eine Idee gebracht. Kann ich denn mít einer Konstantstromquelle mit noch weniger mA (z.B. 300 mA) das Licht weiter "drosseln". Denn Ziel ist es lediglich, die Lichtleistung etwa zu halbieren. Das Panel hängt im Bad, tatsächlich dimmen will ich es gar nicht.
Vielen Dank übrigens für Eure Energie einem Anfänger die Probleme zu lösen.

Grüße Andreas 8)
dieterr
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Di, 20.02.18, 09:19

andreasFredersdorf hat geschrieben:du hast mich auf eine Idee gebracht. Kann ich denn mít einer Konstantstromquelle mit noch weniger mA (z.B. 300 mA) das Licht weiter "drosseln". Denn Ziel ist es lediglich, die Lichtleistung etwa zu halbieren. Das Panel hängt im Bad, tatsächlich dimmen will ich es gar nicht.
Nun, die Info wäre ganz am Anfang interessant gewesen :wink:

Ich komme auf den LCM-40 https://www.reichelt.de/?ARTICLE=138355 ... gKFYfD_BwE zurück, bei dem kannst du ohne Probleme den Strom bis auf 350mA per DIP Schalter runterdrosseln. Und wenn es dann immer noch nicht reicht, einfach ein Poti/Einstellwiderstand dranhängen damit es noch dunkler wird.
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Achim H
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Di, 20.02.18, 09:28

Kann ich denn mít einer Konstantstromquelle mit noch weniger mA (z.B. 300 mA) das Licht weiter "drosseln".

Könnte man.
Die Hälfte von 850mA wären 425mA. 300mA dürften schon etwas zu wenig sein.
Das Panel hängt im Bad

Da hängt es aber gar nicht gut.
Das Panel ist nicht für einen Feuchtraum geeignet. Dafür wäre eine IP-Nummer erforderlich. --> guckstu (Link zu Elektronik-Magazin): IP-Schutzklassen
Als Reflektor ist ein Barium-Papier eingelegt. Kommt dort Feuchtigkeit (Wasserdampf) dran, dann gibt es Stockflecken und diese sieht man dann von unten.

Hier im Forum gab es mal jemanden, der davon ein Bild gemacht hatte. Leider weiß ich nicht mehr, wer es war und/oder in welchem Beitrag das Bild gezeigt wurde.

Das LCM-40 (siehe die Antwort von dieterr) wäre gut geeignet, leider ist aber auch diese Konstantstromquelle nicht für einen Feuchtraum geeignet.
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Handkalt
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Di, 20.02.18, 10:49

Also, das stimmt nur teilweise. In Bezug auf die Elektroinstallation gilt das Bad in einem Wohnhaus nicht in seiner Gesamtheit als Feuchtraum, sondern als trockener Raum. Siehe hierzu beispielsweise diese Liste Schutzarten für die Elektro-Installation. Es soll ja durchaus Leute geben, die z. B. einen Haartrockner im Bad benutzen, der prinzipbedingt nicht viel IP-Schutz bieten kann...

Es sind jedoch für das Badezimmer einzelne Schutzbereiche definiert, in denen erhöhte Anforderungen gelten. Für die Decke ab 2,25 Höhe (und somit oft für die Beleuchtung) gibt es aber beispielsweise keine besonderen Anforderungen.

Völlig richtig ist aber der Einwand, dass viele LED-Panels auch zeitweise Feuchtigkeit (wie im Bad) gar nicht gerne mögen.

-Handkalt
andreasFredersdorf
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Di, 20.02.18, 22:35

Das Panel hängt in der Mitte (Raumgröße 3x3). Feuchtigkeit extrem wenig. Keine Dusche etc. in der Nähe. Ich glaube da habe ich keine Probleme. Der Trafo hängt aus Platzgründen auf dem Dachboden (Habe die Leitung aus der Gipskartondecke gezogen und die Stromversorgung in den Dachboden gelegt). Dann nur Sekundär zur Lampe.Höhe des Panels 230 cm. Also muss ich mir einen Trafo mit Ausgang ca 450mA suchen?
Würde der gehen?
https://www.reichelt.de/LED-u-Halogentr ... stct=pos_3
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Handkalt
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Di, 20.02.18, 23:30

Nimm was "anständiges", nämlich das bereits weiter oben empfohlene LCM-40.

-Handkalt
andreasFredersdorf
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Mi, 21.02.18, 10:47

Ok Danke füre Eure Hilfe.

Ihr wisst ja, mit meinen elektrotechnischen Verständnis ist es nicht so sehr weit her.
Ich habe da mal noch eine Frage.
Ich habe in meinem Haus mehrere LED Beleuchtungen eingebaut oder Glühbirnen verwendet.
Warum muss man eigentlich einen Trafo mit Konstantstrom verwenden?
In der Tabelle habe ich mal drei Sachen gegenübergestellt.
Trafo vergleich temp 21.2.18.jpg
Mich wundert dass der Stromverbrauch bei dem Konstant Stromtreiber so hoch ist.
Könnt ihr mir beantworten, warum das so ist?
Das macht aus Stromspargründen gar keinen Sinn.
Und zudem sind die Konstantstromtreiber nur aufwändig dimmbar??
:shock:
ustoni
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Mi, 21.02.18, 10:50

Mit welchem Leistungsmessgerät hast Du die Primärleistung gemessen?
andreasFredersdorf
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Mi, 21.02.18, 11:36

Mit einem Zwischenstecker

Brennenstuhl Energiemeßgerät / Strommesser Brennenstuhl PM 231 E
ustoni
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Mi, 21.02.18, 11:49

Da kann aber irgendwas nicht stimmen.
Dein Panel hat eine Sekundärleistung von knapp 35 W (nicht 40 W).
Wenn die Primärleistung tatsächlich 86 W betragen würde, würde der Wirkungsgrad der KSQ gerade mal 40% betragen. Dermassen schlechte Geräte kann man inzwischen noch nicht einmal mehr in China kaufen.
Bist Du sicher, dass Du die reine Wirkleistung gemessen hast? Für mich sieht das eher nach Scheinleistung aus.
andreasFredersdorf
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Mi, 21.02.18, 12:02

Der Stecker zeigt den Momentanen Stromverbrauch an, der Treiber ist
download/file.php?id=28424&t=1
Panel
https://www.amazon.de/gp/product/B0721C ... UTF8&psc=1

Ich habe mich auch gewundert.
Ich habe das Panel auch länger an gelassen um zu prüfen ob sich da was verändert.

Das gleiche habe ich schon bei fertigen relativ teueren Deckenlampen festgestellt (gekauft Möbel Kraft Preis 279 €)
Wattleistung LED angegeben 30 W Verbrauch über 80 W
Andere Lampe nach Tausch auch 30 W tatsächlich 56 W
Lampen waren beide mit FB dimmbar.
Da der Stecker zum messen bei diversen anderen Messungen korrekt gemessen hat würde ich hier den Fehler nicht vermuten.
Kann das sein dass der Stecker die Scheinleistung misst ??
ustoni
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Mi, 21.02.18, 12:17

Wenn die KSQ bei 35 W Leistungsabgabe tatsächlich eine Wirkleistung von 86 W erzeugen würde, entspräche das einer Verlustleistung von 51 W! Bei der Gehäusegröße müsste das Gerät dann eine Temperatur von über 100°C erreichen und wäre innerhalb kürzester Zeit überhitzt. 86 W Wirkleistung ist also völlig unmöglich.

Laut Beschreibung sollte das Messgerät eigentlich Wirkleistung anzeigen (W). Es sieht aber tatsächlich nach Scheinleistung (VA) aus. Bei einem Preis von knapp 10€ würde mich das auch nicht wundern.

Welchen Power Faktor zeigt das Gerät während der Messung an?
andreasFredersdorf
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Mi, 21.02.18, 12:26

Muss ich jettz auf den Dachboden um den Powerfaktor zu sehen oder ist der immer der gleiche?
Beim Toaoster zeigt der 100 an. :shock:
ustoni
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Mi, 21.02.18, 12:34

:lol:
Der war gut! :lol:

Wenn der Power Faktor immer der gleiche wäre, bräuchte man ihn nicht zu messen. :lol:

Im Zweifel hilft immer Tante Google.
andreasFredersdorf
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Mi, 21.02.18, 12:41

Hi Hi
ok muss mich entschuldigen habe die Versuchsanordnung gerade noch mal aufgebaut oben.
Nun zeigt er 39,3 Watt an Power Faktor 100 ! Ich bin mir sicher bei der ersten Messung wurden 86 Watt angezeigt.
Habe auch mehrmals an und aus gemacht. Kann das sein dass der Stecker Fehlmessungen macht bzw. doch manchmal die Scheinleistung misst???
Was würde dann beim Powerfaktor stehen ??
ustoni
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Mi, 21.02.18, 13:05

Meine Empfehlung: das Gerät entsorgen und entweder was Vernünftiges kaufen oder auf solche Messungen verzichten.

Einen Power Faktor von 100 gibt es nur bei rein ohmschen Verbrauchern, wie z.B. Halogenleuchtmitteln oder auch Deinem Toaster.

Sehr gute KSQs mit eingangsseitigem PFC-Kreis (PFC = Power Factor Correction) kommen auf einen Power Faktor von 0,95 oder bei Angabe in Prozent (was unsinnig ist) auf 95.
Einfache KSQs, wie sie bei so einem Billig-Panel zu erwarten sind, liegen eher bei 0,7 bzw. 70.

Dein "Messgerät" liefert also keine realistischen Werte.
andreasFredersdorf
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Mi, 21.02.18, 13:57

Hatte das Gerät länger an dann stand da 98.
ustoni
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Mi, 21.02.18, 14:03

Wie schon gesagt: keine verlässlichen Ergebnisse, keine Wiederholbarkeit der Messungen ==> entsorgen.
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