6x 3mm LED 2.0 V in Reihe.... Widerstand bei KFZ-Strom notwe

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Moderator: T.Hoffmann

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Lordofchaos
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Mi, 05.12.07, 10:19

Tach Gemeinde,

liege ich Richtig, wenn ich annehme das ich, wenn ich 6x 3mm LED 2.0 V in Reihe löte bei 12 Bordspannung, theoretisch keinen Widerstand mehr brauch ? (abgesehen davon das es im KFZ auch in Spitzen bis zu 14V sein können .... dann ein 100 Ω Widerstand am Ende anlöten)

es handelt sich um diese LEDs hier
(http://www.leds.de/p16/Standard_LEDs/LE ... 0_20V.html)

Ich muss leider so dumm Fragen weil ich ÜBERHAUBT keine Ahnung von der Materie habe ........
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Sailor
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Mi, 05.12.07, 10:26

Die 12 Volt hast Du bei der Bordspannung nur, wenn die Batterie leer ist. Wenn die LED´s nur bei ausgeschaltetet Maschine betrieben werden sollen, musst Du den Widerstand für 13 Volt berechnen (Batterie voll). Der Widerstand sollte größer als 50 Ohm sein.

Selbst bei exakt 12 Volt sollte bei den Auto-Akkus ein Widerstand benutzt werden, weil deren Innenwiderstand zu klein ist, den Strom durch die LED´s wirksam zu begrenzen. Also auch bei exakt 12 Volt einen Widerstand von etwa 10 Ohm einbauen.
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Lordofchaos
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Mi, 05.12.07, 10:43

wenn ich also die 6 LEDs in Reihe löte und von 14v Bordspannung ausgehe und ich am schluss 100 Ω Widerstand anlöte passt es .....oder ?
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Sailor
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Mi, 05.12.07, 10:47

100 Ohm passt. Wenn die LED´s sehr häufig und sehr lange bei laufendem Motor leuchten, sollten es 130 Ohm sein.
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Lordofchaos
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Mi, 05.12.07, 11:05

nein laufen nicht lange ....... nur bei Tür auf .......

wovon ist es eigentlich abhängig, wieviele LEDs ich in reihe löten kann ??
Borax
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Mi, 05.12.07, 11:10

Nur von der Versorgungsspannung :D
Bei 1000V spricht nichts dagegen 500 LEDs in Reihe zu schalten (rein theoretisch - praktisch möchte ich mit solchen Spannungen lieber nichts zu tun haben).
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Sailor
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Mi, 05.12.07, 11:16

Von der Spannung im Fahrzeug und dem Strom, der durch die LED´s fließen darf.

LED´s können aber nicht wie Birnchen allein von der Spannungsseite her betrachtet werden, weil schon sehr kleine Spannungsänderungen eine große Stromänderung nach sich ziehen.

Es ist daher immer ein strombegrenzendes Bauteil mit vorzusehen, in Deinem Fall Widerstand.
Synthy82
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Mi, 05.12.07, 11:32

Also ne maximale LED-Anzahl gibts bei gegebener Spannung. Wegen der Schwellspannung der LEDs und dem sich daraus ergebenden Knick muss die angelegte Spannung mindestens so groß sein wie die Summe der Schwellspannungen (die dürften etwa so groß sein wie die Energie der Photonen der angegebenen Wellenlänge), sonst leuchtet gar nichts.
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