Trelock LS 730 Akkulampe mit P4, ein paar Fragen
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Hallo zusammen,
ich habe mich schon etwas informiert, allerdings kamen für mich noch Fragen dazu. Vorweg: ich kann zwar gut mit dem Lötkolben umgehen, bin aber eher Feinhandwerker als Elektroniker. Mir fehlt also durchaus elektronisches Basiswissen. WIe aus dem Titel zu entnehmen möchte ich die LED meiner LS 730 Frontleuchte gern gegen die P4 mit 240lm austauschen. Mechanisch wird das mit der Sternplatine kein Problem sein, allerdings habe ich ein paar Fragen bzgl. der Kompatibilität. Die Lampe wird von vier AA-Akkus mit jeweils 1,2V angetrieben. Ich weiß, das ist eine lächerliche Frage, aber: damit habe ich doch 4,8V gesamt? Laut Datenblatt der LED verträgt diese jedoch maximal 4V. Sehe ich da etwas falsch? Lässt sich das trotzdem Problemlos realisieren? Danke schonmal für die Antworten.
Hallo, ist denn nicht in dieser Lampe schon ein kleiner Widerstand eingebaut, so dass gar nicht die vollen 4,8V anliegen würden. Hm, das weiß ich ehrlich gesagt nicht aber ich habe einen Tippp für dich bzgl. der Led: nimm doch lieber eine Cree Q5 oder eine Cree XP-G. Die sind deutlich heller und ich finde auch robuster, zumindest halten meine Leds von Cree immer sehr viel aus.
Außerdem ist die Z-Led von Seoul schon ein relativ altes Modell, also wenn schon Umbau dann doch lieber gleich mit guten neuen Leds... Edit: wenn in der Lampe kein Widerstand oder so drin ist, dann baust einfach mit der neuen Led noch einen kleinen Vorwiderstand rein. Sollte machbar sein.
Danke für die schnelle Antwort.
Ich gehe davon aus, daß bereits ein Widerstand verbaut ist. Die Lampe besitzt eine kleine Platine die auf einem Alublock geschraubt ist. Davor ist die Sternplatine der LED angebracht. Ich schätz mal, das große, mit Kupferdraht umwickelte Gebilde Passen die Crees denn bei der Lampe? Aktuell ist da eine Luxeon LXHL-MW1D mit 45lm verbaut.
Also von der Platine her ja, da passen die heutigen Star-Platinen auch. Die Cree Led selbst hat ja aber andere Maße als eine alte Luxeon 1-Watt. Die Cree schaut so aus: http://www.leds.de/Bestseller-Aktionen/ ... aram=68001 Ist denn in der Lampe selbst ein Reflektor drin, der genau auf die Led abgestimmt ist oder ist da auch noch etwas Platz vorhanden? Die 1-Watt Led zieht ca. einen Strom von 300-350mA, je nach Spannung, um eben auf die 1 Watt zu kommen. Daher: wenn da eine Begrenzung drin ist, und davon gehe ich dann jetzt schon mal aus, kannst du wohl einfach eine neue Led reinsetzen. Wenn du dir es zutraust, auch mit kleinen Leds zu arbeiten: http://www.leds.de/Bestseller-Aktionen/ ... param=xp-g bei ca. 1 Watt bringt diese Led ein vielfaches an Licht im Vergleich zu einer Luxeon 1 Watt...
Ein mit Kupferdraht umwickeltes Gebilde deutet eher auf eine Konstantstromquelle hin (da wäre ein Foto hilfreich).
Damit könnte die LED von der elektrischen Seite betrachtet einfach ausgetauscht werden.
Bilder sind hier:
http://www.candlepowerforums.com/vb/sho ... p?t=175496 Ich konnte mit dem Handy leider keine scharfen Fotos machen, ist aber exakt meine Lampe.
Da ist sowohl ein Akkulader als auch eine Konstantstromquelle eingebaut. Die LED lässt sich daher einfach gegen eine effizientere Austauschen. Die optische Anpassung sollte mit einer [ur=http://www.leds.de/High-Power-LEDs/Cree-High-Power-LEDs/Cree-XR-E-7090-R2-weiss-242-Lumen.html]Cree XR-E R2 [/url] am Besten hinkommen.
Danke für die Hilfsbereitschaft!
Mist, jetzt muß ich doch noch eine Frage hinterherschieben: die P4 hat einen Abstrahlwinkeln von 127°, die XR-E R2 hat einen von 90°. Der Abstrahlwinkeln der originalen LED liegt bei 140°. Wäre es da nicht besser, dan die P4 zu nehmen wegen des besser passenden Winkels?
Der Winkel macht halt den Bereich größer oder enger, den die Led dann ausleuchten kann. Ein großer Winkel heisst: das Licht wird auf viel Flächer verteilt, wird dann vielleicht zu diffus. Ein etwas gerichteter Winkel mach zwar einen etwas kleineren Lichtkegel, dafür wird der aber auch besser ausgeleuchtet.
Ist also ein bisschen Geschmacksache, was einem besser gefällt. Bei der Cree mit 90° kannst ja mal ein Geo-Dreieck mit dem rechten Winkel auf der jetzigen Led draushalten, dann kannst du grob abschätzen, wie die Cree Led abstrahlen wird. Vielleicht denkst du dann schon, oh gut, dass reicht ja auch links und rechts
Stimmt, hast Recht. 90° sind eigentlich genug.
Nur mal aus Interesse: wenn ich die LED mit 700mA betreiben will, werde ich vermutlich an die Elektronik selbst heranmüssen, oder? Sorry, für die ganzen Fragen... aber irgendwie komme ich gerade nach Jahren wieder in richtige Bastellaune.
Ja davon gehe ich stark aus, das die jetzige Elektronik so im Bereich 350mA etwas liegen dürfte. Das ist so ein ca-Wert für eine 1W Led. Bei 700mA wirst einen anderen Regler brauchen, wie vorher schon mal geschrieben, dann wäre ein Foto vom Innenleben sehr gut, am besten ein Schaltplan oder so was.
Bei 700mA wird jedoch auch die Led deutlich wärmer und sollte auch entsprechend gekühlt werden. Ist in der Lampe schon ein Kühlblech oder so entahlten?
Vielleicht magst du mal einen Blick auf die Bilder hier werfen:
http://www.candlepowerforums.com/vb/sho ... p?t=175496 Ja, ein Kühlblech ist drin. Ich hoffe die Bilder sind detailliert genug.
Es gibt auf der Platine einen Widerstand, der den Strom bestimmt. Leider lässt dieser sich mit den Bildern im Forum nicht bestimmen, weil genau diese Teile zu unscharf sind.
Wenn dieser Widerstand kleiner wird, steigt der Strom. Das kann durch parallelschalten eines weiteren Widerstandes geschehen, der auch schaltbar sein kann. Da benötige ich schärfere Bilder von der Platine. Mag sein, dass ein anderer Eletroniker hier im Forum noch bessere Augen hat als ich. Ob die KSQ bis 700 mA laufen kann ist nicht sicher, aber 500 mA sind sicher drin. Zusammen mit der effizienteren LED macht das schon eine Menge mehr an Licht aus. Zum Abstrahlwinkel: Dieser Winkel wird bestimmt durch die 50% Lichtmarke. Es ist also durchaus auch noch Licht über diesen Winkel hinaus vorhanden. Licht außerhalb des für die Beleuchtung benötigten Winkels wird durch den Reflektor umgelenkt um es nutzbar zu machen. Da der Reflektor für eine andere LED berechnet wurde, wird er bei der neuen LED nicht mehr so wirksam sein. Allerdings sind die zu erwartenden zusätzlichen Verluste durch die Fehlanpassung bedeutend kleiner als der Zugewinn durch die effizientere LED, die zudem noch einen größeren Teil ihres Lichts gleich in die "richtige" Richtung abgibt.
Also das Kühlblech wird wohl nicht auf Dauer mit 700mA zurechtkommen. Da wird die Led vermutlich überhitzen. Wenn ich das Gerät da richtig verstehe, ist da ein battery charger mit drin, also eine Funktion zum laden. Aber was auf der Platine nun dafür zuständig ist und was für die Led sozusagen zuständig ist, dafür reicht mein Verständnis leider nicht aus...
Meine Augen sind ja relativ gut und ich habe das Teil ja direkt vor mir. Wonach muß ich suchen? Nach dem, was ich in dem Thread mit den Bildern gelesen habe, sollte das ein Widerstand mit ca. 1 Ohm sein, welcher zur Erhöhung der Leistung mit einem kleinerem Widerstand überbrückt werden müsste?
Auf dem Widerstand sollte ein Wert wie 1R0, 1R2 oder 0R8 oder so ähnlich stehen, also Zahl (Null oder Eins), dann Buchstabe "R" dann eine weitere Zahl.
Danach müsste ich nur noch die Lage wissen.
Mist, das ist selbst für mich zu klein. Da werde ich morgen auf der Arbeit mal mit vergrößerung ranmüssen. Kann man bestimmte Bauteile ausschließen? Da ist einiges mit nur 1-2mm Länge verbaut, oft auch komplett ohne Beschriftung und mit einer hochglänzenden schwarzen Oberfläche.
Es sollte eines der kleinen schwarzen Kästchen in der Nähe der Mitte sein, bei dem Kleberfleck. Auf dem Bauteil befindet sich mit großer Sicherheit der Buchstabe R und 2 oder 3 Ziffern. Wenn es erkennbar ist: von einer Seite des Widerstandes geht eine Leiterbahn zur LED, meist zum Minus-Anschluss.
Auf der Platine gekennzeichnet mit R und einer Zahl (Das hat nichts mit der Größe des Widerstandes zu tun. Damit kann man ein Bauteil auf Schaltplan und Platine finden.) Edit: Um es zu verdeutlichen: Der Widerstand R4 links oben hat die Aufschrift 47R0, das sind 47 Ohm.
Ok, danke für die Verdeutlichung. Wie gesagt, da muß ich morgen mit der Lupe ran. Da ist selbst mit viel gutem Willen aufgrund der Größe nichts zu machen. Die Leiterbahnen lassen sich ohne weiteres leider auch ncht verfolgen, da es sich um eine mehrlagige Platine handelt.
Ich hoffe das bringt morgen vergrößert brauchbare Aufschlüsse. Wäre ja schon schön, das Ding auf 500mA bringen zu können.
Ich habe gerade noch meinen alten Fadenzähler aus der Schublade gekramt. Folgende Aufdrucke konnte ich identifizieren:
- 622 - R500 - 0K (oder 01<, ist schlecht aufgedruckt) - 01B - 913 - 620 - 474 Das waren die kleinen, 2poligen. Die größeren Schwarzen haben allesamt keinen Aufdruck.
Der mit dem Aufdruck R500 (0,5 Ohm, 1%) müsste es sein. Wo liegt der?
Ja, das ist er. Kommst Du mit einem Lötkolben an beide Anschlüsse?
Den Kleberklotz kannst Du in diesem Bereich wegschneiden bzw. -schmelzen.Versau Dir aber die Lötkolbenspitze nicht damit. Ich mache es (nicht immer Besorg Dir mal 2 Widerstände, 1 Ohm Metallschicht, sie müssen nicht SMD sein. Dann testen wir den fließenden Strom und die zusätzliche Erwärmung der Konstantstromquelle. So können wir die Dauerbelastung feststellen.
Kann ich den verbauten SMD kurzfristig mit dranhalten überbrücken? Nur für den Kurztest? Welche Werte müssen die beiden Widerstände haben, die ich mir dann kaufe?
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