Da ich für die magnetische Schirmung auch keinen praktikablen Ansatz gefunden habe, gehe ich bis auf weiteres davon aus, dass die EMV-Störungen (UKW) bei einer Spannungsversorgung mit 12 V sich mit dem aktuellen Platinenlayout nicht ohne weiteres beheben lassen (=> Lötstation und Stereomikroskop sind wieder eingepackt

).
Was aber auch mit diesem Layout ganz brauchbar funktioniert, ist die deutliche Reduktion der Störungen bei Betrieb der Spots mit 6 V=. Eigentlich sehe ich derzeit keine andere Lösung, als entsprechende Netzteile einzusetzen. Auf Grund der geringen Abmessungen tendiere ich derzeit zum Kauf dieses
Universalnetzteils 0075 (75W, 7A bei 6V=) oder auch dieses
Universalnetzteils (7A bei 6V, Wirkungsgrad über 80 %). Daran will ich jeweils parallel 6 Spots hängen, die nach meinen Messungen bei 6V= zusammen 3,3A ziehen müßten. Ich denke, das Netzteil hätte genug Leistungsreserven um auch 10 Spots zu versorgen.
Ich hätte dazu aber gerne vorher ein Statement von Lumitronix, nicht dass ggf. spätere Defekte auf eine "zu niedrige" Versorgungsspannung zurück geführt werden oder wenige Tage nachdem ich Geld für andere Netzteile ausgegeben habe ein Umtausch gegen Spots angeboten wird, die auch mit 12V= keine EMV-Störungen verursachen ...
Möglicherweise erfüllen die Spots (einzeln) sogar alle einschlägigen EMV-Normen, aber die "flächendeckende Verteilung" für eine Raumbeleuchtung führt dennoch zu den UKW-Störungen. Denn wenn mal mal genauer hinschaut, findet man im Haushalt auch noch viele andere "Störer", die in direkter Nähe den UKW-Empfang behindern können (z. B. viele Schaltnetzteile in Computern und TFTs). Man bemerkt sie nur nicht, weil sie nicht in 12-facher Ausführung an der Decke im Raum verteilt hängen ...
