strombegrenzung für helligkeitsregelung

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Moderator: T.Hoffmann

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selxhunter
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Do, 10.05.12, 18:41

hallo erstmal,
ich habe folgendes Problem:
ich habe in meinem auto die Beleuchtung von Schaltern, Tacho usw. alles auf led umgebaut.
vorher war alles zusammen über eine art schleif widerstand dimm-bar, funktioniert nicht mehr.
nun habe ich den Schleifwiderstand quasi zu nem Poti umgebaut ( nen dritten abgriff angelötet)
so nu schießt aber der strom auf ca. 0,8A hoch und das ding fängt an zu dampfen. Achja regelbar ist er zwischen 0 und 20 Ohm.
kann ich den eingehenden strom irgendwie begrenzen oder hat wer ne andere Idee wie man das wieder zum laufen bekommt?
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Mr Fix-it
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Do, 10.05.12, 19:41

Hallo selxhunter,

herzlich willkommen im Forum.
Zuerst wäre es mal hilfreich zu wissen, welche LED's Du verbaut hast. Es ist nötig, den gesamten Strom zu berechnen, der durch die LED's gezogen wird. Du brauchst einen Drahtpotti, der in der Lage ist mit dem Strom zurecht zu kommen. Vermute mal das Dein Potti oberhalb von 20 Ohm ab geraucht ist. Könnte aber sein, das Du ein Platzproblem bekommst bzw. ein Problem mit der Kühlung. Der Potti muss bei Deinen Angaben runde 12 Watt schlucken, das macht schon schön warm.

Hier einer mit 47 Ohm der das aushält.
http://www.conrad.de/ce/de/product/4498 ... 0&ref=list

Das ist aber nur eine Vermutung. Ohne zu wissen welche LED's und wie Du die verbaut hast, kann ich schwer was sagen.
Gruß
Mr. Fix-it
Zuletzt geändert von Mr Fix-it am Fr, 11.05.12, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Fr, 11.05.12, 11:46

13,2V/20 Ohm=0,66A
0,66A * 12V=7,92 Watt
Das dampft sicherlich sehr schnell mal...

Du solltest auf PWM-Ansteuerung umrüsten (haben eigentlich seit den 90er die meisten Autos bei solchen.Helligkeitsregelungen) oder den Widerstand auf 1-2 kOhm Drahtpoti erhöhen. Zusätzliche Vorwiderstände vor den LEDs natürlich nicht vergessen.
selxhunter
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Mo, 14.05.12, 15:27

wie müsste der dann verschaltet werden? hätte noch einen 5 kohm poti da
Borax
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Mo, 14.05.12, 19:24

Erklär uns erst mal was du bisher wie verschaltet hast (welche LEDs, welche Vorwiderstände, seriell oder parallel...). Sonst ist das Kaffeesatzleserei...
selxhunter
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Mo, 14.05.12, 19:34

3mm leds jede einzeln mit 560 ohm vorwiderstand im tacho ne fertig-led-leiste mit smd leds
Borax
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Mo, 14.05.12, 19:37

Und die sollen alle gemeinsam über ein Poti gedimmt werden? Das wird so etwas schwierig...
Weil die 'fertig-led-leiste mit smd leds' hat bestimmt 12V und ist als parallel geschaltete 3'er Reihen mit Vorwiderstand organisiert...
selxhunter
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Mo, 14.05.12, 19:53

ok wo genau liegt das problem dabei? bin zwar selber beruflich aus der richtung elektronik aber mit leds hat ich noch nicht soviel zu tun... lerne ja auch noch ^^
wärs besser wenns alles die gleichen wären?
Borax
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Di, 15.05.12, 08:32

wärs besser wenns alles die gleichen wären?
Ja. Oder mindestens gleiche 'Verschaltungen' (also immer drei in Serie + Vorwiderstand). Das Problem ist die Spannungs/Strom Kennlinie von LEDs. Sie verhalten sich nicht wie Glühlampen (oder ähnliche rein ohmsche Verbraucher).
Nehmen wir mal als Beispiel eine einfache Testschaltung:
Ein mal eine Standard-20mA-3V LED + 560 Ohm Widerstand und ein mal drei davon im Serie mit einem 250 Ohm Widerstand bei 13V (typisch Auto) Betriebsspannung:
LED_Seriell_Parallel_Test1.png
LED_Seriell_Parallel_Test1.png (3.16 KiB) 7915 mal betrachtet
R3 stellt das Poti dar. Wenn es auf 0 steht (also nur etwa 0.1Ohm hat) fließen bei allen LEDs 18mA. Wenn man jetzt den Widerstand R3 auf 100 Ohm erhöht, dann fallen da etwa 2.5V ab, so dass für die LEDs nur noch eine Betriebsspannung von 10.5V 'übrig bleibt'. Das hat aber jetzt zur Folge, dass durch die Einzel-LED (mit 560 Ohm Widerstand) noch 14mA fließen, durch die drei in Serie (mit 250 Ohm Widerstand) aber nur noch 10mA. Wenn man jetzt R3 auf 1000 Ohm erhöht, wird die Differenz noch viel schlimmer... an R3 fallen jetzt 6.7V ab, die Betriebsspannung für die LEDs beträgt dann nur noch 6.3V. Für die Einzel-LED (mit 560 Ohm Widerstand) reicht das noch locker... sie leuchtet noch mit 6mA, für die drei in Serie (mit 250 Ohm Widerstand) reichen 6V aber nicht mehr, sie bekommen nur noch 0.2mA, sind also praktisch schon aus.

Umgehen kann man diese Problematik also nur, wenn jeder parallel geschaltete Strang möglichst gleich aufgebaut ist (also z.B. immer 3 LEDs mit möglichst gleicher Flussspannung) und identische Vorwiderstände, oder man nutzt eine PWM Steuerung. Dann ist es wieder egal, weil diese ja immer die 'volle' Betriebsspannung verwendet, und die LEDs nur unterschiedlich lang ein und ausschaltet. Das würde ich auch aus dem Grund empfehlen, weil so eine Regelung linear ist (also Poti halb aufgedreht = halbe Leuchtstärke), wohingegen nur Poti zur Regelung alles andere als linear ist. Siehe Beispielrechnung... bei einem 1K Poti + drei LEDs in Serie (mit 250 Ohm Widerstand) bedeutet halb aufgedreht (500Ohm) etwa 10% Leuchtstärke, und erst bei 90% aufgedreht (100Ohm) erreicht man die halbe Leuchtstärke.
selxhunter
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Mi, 16.05.12, 22:16

und mit der pwm geschichte funzt das so wie es nun ist?
zb sowas?
http://www.ebay.de/itm/LED-PWM-Dimmer-5 ... 680wt_1168
Borax
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Mi, 16.05.12, 22:38

Ja. Vorausgesetzt es funktioniert auch ohne jegliche Regelung (also sprich die Vorwiderstände sind richtig, es ist kein Kurzschluss vorhanden...)
selxhunter
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Do, 17.05.12, 10:31

funktionieren tut es, nur verdammt hell
Borax
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Do, 17.05.12, 13:52

Na dann... lässt sich das mit einer PWM Steuerung beliebig dunkler einstellen.
selxhunter
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Do, 17.05.12, 19:29

muss dann für den led streifen eine und für die anderen eine steuerung oder geht beides auf eine?
Borax
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Do, 17.05.12, 22:14

Geht alles mit einer. Wenn es alles zusammen nicht mehr als 2A Strom zieht (wovon ich nicht ausgehe). Mindestens bei der verlinkten. Es gäbe notfalls auch stärkere...
selxhunter
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So, 20.05.12, 11:25

vielen dank bis hierhin funzt jetzt alles werde nur doch noch eine für die getrennte regelung von tacho und schaltern machen
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