Netzteil 800mA StandbyVerbrauch

Haben Sie produktspezifische Fragen ?

Moderator: T.Hoffmann

Netzteil 800mA StandbyVerbrauch

Beitrag am Mo, 14.05.07, 20:46 (0 Bewertungen, 15 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Also ich habe nicht wirklich eine Frage aber wollte einfach allen die das Netzteil 800 mA aus dem Shop besitzen eine Auskunft geben.

Also da ich sonn tolles Stromverbrauchmess Gerät habe.. dachte ich mal ich hänge das Netzteil mal dran und gucke was es so im Standby verbraucht !

Also rausgekommen sind zuerst 9 Watt .. dann aber stabil 6 Watt.

Zum vergleich habe ich 2 andere 500mA Netzteile gemessen und das ergebniss erschreckend 51 und 48 Watt ohne Last.

Mit last wird das ganze natürlich dementsprechend mehr.
Vor kurzem hab ich das ganze an einer Mehrfachsteckdose dran gehabt und wenn dann da die Lampe anmachte verringerte sich die Watt zahl :-D

Sache gibts.

Also ich denke die 6 Watt kann man verkraften wenn man nicht immer den Stecker ziehen will.

Mit freundlichen Grüßen

Yanik
Benutzeravatar
Takeoff
 
Posts: 406
Sterne: 196

Beitrag am Mo, 14.05.07, 20:50 (0 Bewertungen, 0 Sterne)

  •  
  •  
  •  
hey...klasse! hab mich auch schon gefragt wie viel des im "leerlauf" schluckt....weil is ja scho leicht warm.....aber ich denke ja des kann man verkraften

DANKE
Benutzeravatar
Timo
 
Posts: 152
Sterne: 740
Wohnort: Stuttgart

Beitrag am Mo, 14.05.07, 20:59 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Wow, das hätte ich auch nicht gedacht. 6 Watt ist nicht wirklich viel. Wenn man das einfach mal so rechnet, dann kann man mit 1KWh das Netzgerät immerhin 166,67 Stunden im Standby "laufen" lassen. Das ist fast eine ganze Woche.

Wenn man das mal weiter rechnet auf ein Jahr wären das, einfach mal gerundet, 53KWh. Bei durchschnittlichen Kosten von rund 0,20 Euro je KWh kommen da ja dann nur 10,60 Euro dabei raus. Macht dann also rund 0,88 Euro die Woche.

Soviel einfach auch mal dazu :wink:
Benutzeravatar
T.Haid
 
Posts: 2464
Sterne: 2096
Wohnort: Hechingen

Beitrag am Mo, 14.05.07, 22:52 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Na ja.. Das ist auch teilweise durch die Plaste-Wegwerf-Gesellschaft verschuldet! Wenn du da n richtigen Trafo einbaust mit MD-Kernblechen, dann dürfte da kaum noch was lecken. Macht auch noch weniger magnetisches Streufeld als Ringkern. Ist natürlich in der Anschaffung n bisschen teurer, aber ausgereifte Technik solltes einem wert sein.
Synthy82
 
Posts: 1917
Sterne: 1397
Wohnort: Hamburg

Beitrag am Mo, 14.05.07, 23:03 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Trotzdem schalte ich auch dieses Netzteil auf der Primärseite.

Dann kann ich mir nach der nächsten Stromrechnung noch ein paar LED´s mehr leisten. :lol:
Benutzeravatar
Sailor
 
Posts: 9053
Sterne: 12785
Wohnort: Saarland, Deutschland und die Welt

Beitrag am Di, 15.05.07, 08:33 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Ja klar, Netztrennung sollte schon möglich sein! Bei Steckernetzteilen ist es nur eher so, dass sie länger stecken bleiben und nicht jeder hat eine Steckdosenleiste, bei der er jede Steckdose einzeln schalten kann. Vielleicht hat Yanik bei seinen Netzteilen, die schon im Leerlauf horrende Leistungen ziehen, welche erwischt, die nicht für den Leerlaufbetrieb ausgelegt sind. Ja, auch sowas gibt es - ich habs auch erst nicht richtig glauben können, als ich das gehört habe...
Synthy82
 
Posts: 1917
Sterne: 1397
Wohnort: Hamburg

Beitrag am Di, 15.05.07, 09:10 (0 Bewertungen, 0 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Sowas regt mich total auf, da könnte ich platzen! Solche Geräte dürften nie eine Zulassung bekommen, in einer Zeit, in der man per Zwang Energiesparen in der Fahrschule erlernen muss...grrrrr...
DaCHRlS
 
Posts: 293
Sterne: 1761
Wohnort: Herne / NRW

Beitrag am Di, 15.05.07, 09:21 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Na ja, es gibt auch Geräte, ich denke da an gewisse LowCost Schreibtischlampen, die musst du erst einmal auseinandernehmen, um überhaupt feststellen zu können, ob du sie in Betrieb nehmen kannst oder doch lieber drauf verzichten solltest. Also, wie die jemals ne Zulassung für den Markt bekommen haben, ist mir ein Rätsel!
Synthy82
 
Posts: 1917
Sterne: 1397
Wohnort: Hamburg

Beitrag am Di, 15.05.07, 09:34 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Hallo!

Wenn du die Leistungsmessung mit einem billigen Wald und Wiesen Messgerät von Conrad, Reichelt, Bauhaus und Co gemacht hast, dann kannst du diese getrost vergessen, stimmt nicht annähernd. Ein Schaltregler verursacht hohe Stromspitzen welche absolut nicht sinusförmig sind, deshalb ist auch bei Schaltnetzteilen über 100W eine PFC (Power Factor Correction) vorgeschrieben. Diese Billigsdorfer Leistungsmesser sind höchstens für Ohmsche Verbraucher geeignet (Glühlampe, Widerstände,Heizstrahler). Manche können zwar den Cosinus(Phi) anzeigen, diese sind aber auch auf Effektivwerte bezogen. Da diese Meßgeräte immer von sinusförmigen Größen für die Effektivwertberechnung ausgehen können sie den tatsächlichen Verbrauch von Schaltnetzteilen nicht anzeigen.
Du hast ausserdem nicht angegeben welche Spannung deine Netzteile maximal ausgeben können. Eine reine Stromangabe bringt da nicht viel. Ich habe zB ein DC Nezteil in der Arbeit welches bis 400V 500mA geht, also etwa 200W maximale Wirkleistung bringt, da schrecken mich dann die 51W nicht :-)
Da ich aber davon ausgehe, dass du so ein 12V Netzteil meinst, dann sind 51W aber sowas von daneben, das würde heißen 45W Verlustleistung. Die Wandwarze (ich gehe mal davon aus) kann dann nach 2 Minuten nicht mehr angreifen, weil das Teil so heiß wird.
Also wer Mist mist Mist.

Grüße

Christian
Fasti
 
Posts: 213
Sterne: 1401

Beitrag am Di, 15.05.07, 09:37 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Ah, ok, wenn ich mir das noch mal durchlesen - zuschalten eines ohmschen Verbrauchers reduziert die angezeigte Leistung... OK, dann fügt sich das Bild zusammen! Was waren denn die ausgemessenen Netzteile für welche? Da stand jetzt nicht wirklich dabei, welche Technologie benutzt wurde.
Synthy82
 
Posts: 1917
Sterne: 1397
Wohnort: Hamburg

Beitrag am Di, 15.05.07, 09:51 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Was ich vergessen hab zu sagen. Es gibt viele Netzteile die einen hohen Standbyverbrauch haben, jedoch sollte dieser nie mehr als 50% der maximalen Leistungsabgabe sein. Es gibt ja Bestrebungen in der EU einen maximalen Standbyverbrauch für Netzteile vorzugeben welcher unter 1W liegt. Einige Firmen bieten schon integrierte Bauteile für primärgetaktete Schaltnetzteile an, welche einen Standbyverbrauch von nur rund 50mW haben.

ciao

Christian
Fasti
 
Posts: 213
Sterne: 1401

Beitrag am Di, 15.05.07, 10:59 (0 Bewertungen, 0 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Das sieht doch nett aus! Ich glaube, mit 50 mW pro Netzteil kann man gut leben.
Synthy82
 
Posts: 1917
Sterne: 1397
Wohnort: Hamburg

Beitrag am Di, 15.05.07, 11:18 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Habe das Netzteil auch an einem Strommessgerät hängen gehabt.
Zusammen mit meinen zwei 50cm SuperFlux Leisten verbraucht das Ding 6 Watt ...
Ich glaub das rechnet sich nur wenn ich noch 20 Superflux Leisten dran hänge. Dann wird der Standbyverbrauch vernachlässigbar. Aber ich zieh jedesmal das Netzteil aus der Steckdose. Denn wenn ichs drin lassen würde, könnte ich auch die LEDs durchbrennen lassen ...
martingarst
 
Posts: 17
Sterne: 128

Beitrag am Di, 15.05.07, 11:49 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Fasti hat geschrieben:Wenn du die Leistungsmessung mit einem billigen Wald und Wiesen Messgerät von Conrad, Reichelt, Bauhaus und Co gemacht hast, dann kannst du diese getrost vergessen...


Was das billige Leistungsmeßgerät nicht anzeigen kann nimmt auch ein gewöhnlicher Stromzähler nicht als Verbauch auf, privat hat man selten Wandlerzähler oder ähnliche Einrichtungen...von daher ist mir das dann erstmal herzlich egal... ;-)

martingarst hat geschrieben:Denn wenn ichs drin lassen würde, könnte ich auch die LEDs durchbrennen


Naja, manchmal ist durchgängiges an lassen besser als ständiges an und aus...und bei der zu erwartenden MTBF einer, in den geplanten Toleranzen produzierten, LED meiner Meinung nach ein absolut vernachlässigbares Risiko das mal eine durchbrennt... 8)
DaCHRlS
 
Posts: 293
Sterne: 1761
Wohnort: Herne / NRW

Beitrag am Di, 15.05.07, 12:22 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
DaCHRlS hat geschrieben:
Fasti hat geschrieben:Wenn du die Leistungsmessung mit einem billigen Wald und Wiesen Messgerät von Conrad, Reichelt, Bauhaus und Co gemacht hast, dann kannst du diese getrost vergessen...


Was das billige Leistungsmeßgerät nicht anzeigen kann nimmt auch ein gewöhnlicher Stromzähler nicht als Verbauch auf, privat hat man selten Wandlerzähler oder ähnliche Einrichtungen...von daher ist mir das dann erstmal herzlich egal... ;-) [...]

Dieser Satz kann aber nur zutreffen, wenn der angezeigte Verbrauch zu klein ist, nicht aber zu groß. Keine Ahnung, wovon sich das Steckdosenmessgerät leiten lässt, der Zähler integriert ja über alles rüber.
Synthy82
 
Posts: 1917
Sterne: 1397
Wohnort: Hamburg

Beitrag am Di, 15.05.07, 12:50 (0 Bewertungen, 0 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Conrad wirbt mit Leistungsmessung ab 1.5W bei den teureren (40€) Geräten, was schonmal besser ist als mein altes Schätzeisen von denen, das fängt bei ca. 20W an was anzuzeigen.
Ragnar Roeck
 
Posts: 927
Sterne: 1758

Beitrag am Di, 15.05.07, 14:53 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Also bei mir sind eigentlich Netzteile oder Elektrogeräte(z.B.:Stereoanlage, PC) immer an einer Steckdosenleiste, damit ich sie einfach und schnell ausschalten kann und somit strom spare.

Aber das ein Netzteil im Leerlauf soviel Watt schluckt, ist schon enorm!
Besonders die 500mA dinger.
Benutzeravatar
Doc_McCoy
 
Posts: 1962
Sterne: 543
Wohnort: Neualbenreuth

Beitrag am Di, 15.05.07, 14:57 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Hallo,

es werden massenweise derartige Messgeräte verkauft, die nur die Scheinleistung anzeigen. Vor kurzem wurde erst von Tchibo ein derartiges Gerät massenweise in Umlauf gebracht.
6 Watt Leerlaufverbrauch erscheinen mir für ein kleines Steckernetzteil auch zu hoch gegriffen. Da würde es nicht nur lauwarm, sondern (im Dauerbetrieb) sehr heiß werden. Von den angegebenen 35 oder 40 Watt gar nicht zu reden. So ein Steckernetzteil würde abrauchen.
Grundsätzlich kann man davon ausgehen: Wenn nicht extra angegeben ist, dass die tatsächliche Wirkleistung gemessen wird, dann ist das auch nicht so. Dann wird Scheinleistung gemessen. Aber auch wenn Wirkleistung draufsteht sollte man bei den extrem Billigheimern aufpassen.
Wenn man ein einigermaßen brauchbares Gerät möchte, sollte man schon ca. 30Euro investieren.

Der Stromzähler funktioniert im Wirbelstromverfahren. Da wird nur Wirkleistung gemessen.

Gruß
Garfield
 
Posts: 152
Sterne: 469

Beitrag am Di, 15.05.07, 15:25 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
@synthy: Nö, hat damit gar nix zu tun, sondern vielmehr mit dem Typ Leistung die sowohl von den Billiggeräten als auch von den gewöhnlichen Stromzählern nicht gemessen werden kann...(Stichwort: Blindleistung) ;-)

Im Übrigen ist die PFC soweit ich weiß wegen der möglichen auftretenden Störungen von anderen Verbrauchern durch Oberschwingungen und andere frequenz-/schwingungsbezogene Faktoren geregelt worden und grundsätzlich erst einmal nicht wegen irgendwelcher Spannungsspitzen...müsste man nochmal ergoogeln, bin da auch nicht mehr so im Thema, aber die Aussage ist so zumindest nicht wirklich richtig...

Und die angesprochenen Verschiebungen (phi) erzeugen dann die Blindleistung, die weder das Billigmessgerät, noch ein Wirbelstromzähler erfasst, dafür gibt es dann Wandlerzähler...die werden von den E-Werken aber in der Regel nur bei Verdacht und / oder bei Firmen eingesetzt...und genau darauf bezog sich meine Antwort, denn isch 'abe gar keine wandlerzähler seniorina... ;-)
DaCHRlS
 
Posts: 293
Sterne: 1761
Wohnort: Herne / NRW

Beitrag am Di, 15.05.07, 15:52 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Joa, das stimmt. Hängst du jetzt einen Trafo ohne was dran ans Netz, erzeugt dieser im Idialfall ausschließlich Blindleistung. Das ist die, die zwischen Abnehmer und Kraftwerk hin und herpendelt und somit nichts anderes tut als die Leitungen aufzuheizen! Das ist auch der Grund, warum die Kraftwerke bei Großabnehmern keine Blindleistungen sehen möchten.
Synthy82
 
Posts: 1917
Sterne: 1397
Wohnort: Hamburg

Beitrag am Di, 15.05.07, 15:57 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Synthy82 hat geschrieben:erzeugt dieser im Idialfall ausschließlich Blindleistung


Hmmm...ich benötige dringend eine bezahlbare Schaltung im Keller, die ausschließlich Blindleistung erzeugt bzw. vielmehr puffert und dann an meine Wohnung wieder abgibt...lach... ;-)
DaCHRlS
 
Posts: 293
Sterne: 1761
Wohnort: Herne / NRW

Beitrag am Mi, 16.05.07, 08:35 (0 Bewertungen, 5 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Hallo!

Es stimmt schon, das die PFC zur Oberschwingungsunterdrückung da ist, diese Oberschwingungen entstehen aber genau durch den nicht sinusförmigen Strom der in die Eingangskapazität fließt. Die Eingangskapazität ist Ursache für einen Blindleistungsanteil welcher unerwünscht ist und mittels PFC wird der Cos(phi) wieder auf knapp 1 gebracht.
Die Blindleistung wird nicht von einem normalen Stromzähler wie er in Haushalten anzutreffen ist gemessen, allerdings die Wirkleistung schon und da sind einige Steckernetzteile noch weit weg von sparsam.
Übrigens ein normaler Trafo mit Gleichrichtung und Glättung erzeugt ähnliche Verzerrungen des Sinus wie ein Schaltregler, allerdings tritt hier prinzipbedingt keine Rückkopplung von hochfrequenten Störungen auf wie bei Schaltnetzteilen.

Grüße

Christian
Fasti
 
Posts: 213
Sterne: 1401

Beitrag am Mi, 16.05.07, 08:45 (0 Bewertungen, 0 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Du gehst da nur pauschal auf aktives PFC ein! ;-)
DaCHRlS
 
Posts: 293
Sterne: 1761
Wohnort: Herne / NRW

Beitrag am Do, 17.05.07, 12:22 (0 Bewertungen, 0 Sterne)

  •  
  •  
  •  
Nicht nur, die passive ändert zwar das Cosinus(Phi) nicht sonderlich aber die Oberschwingungen dämpft es schon...

Grüße

Christian
Fasti
 
Posts: 213
Sterne: 1401


Zurück zu Produktfragen

Wer ist online?

Mitglieder: Benj1, Bing [Bot], Google [Bot], Schwalbenbastler, sodamixer